Rudolf Ruschel

 4.3 Sterne bei 26 Bewertungen
Autorenbild von Rudolf Ruschel (©Christian Kerber)

Lebenslauf von Rudolf Ruschel

Geboren in jungen Jahren. Aufgewachsen und sozialisiert in der Metropolregion südlich von Wien, spricht dafür aber ganz gut Deutsch. Nach etwas längerem Besuch der Schule folgt logischerweise eine etwas längere Studienzeit – mit Abschluss. Da ein Master in Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Österreich leider nur zum Taxifahrer reicht: Emigration nach Deutschland. Zeckt sich mit für „Wiener Charme“ gehaltene Arroganz in die Hamburger Werbewelt. Bleibt dort eine Weile, vermisst jedoch seine Heimat so sehr, dass er seine Gefühle in einem Buch verarbeitet. Es trägt den Titel „Ruhet in Friedberg“ und beruht lose auf den Erfahrungen seines schönsten Nebenjobs: Leichenträger.

Alle Bücher von Rudolf Ruschel

Cover des Buches Ruhet in Friedberg9783442719013

Ruhet in Friedberg

 (26)
Erschienen am 10.02.2020

Neue Rezensionen zu Rudolf Ruschel

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Rezension zu "Ruhet in Friedberg" von Rudolf Ruschel

Ein rabenschwarzer Krimi
Blacksallyvor einem Monat

Meine Meinung:


In das Buch kommt man recht leicht rein. Der lockere Schreibstil machts möglich.

Wir lernen sehr bald die Protagonisten kennen (die man übrigens in der Klappe des Buches, schön beschrieben anschauen kann).


Einem wird beim lesen sehr schnell klar, das man mit schwarzem Humor sympathisieren muss um dieses Buch zu lesen. Ich denke das sonst sehr viel verloren geht und das Buch falsch verstanden werden kann. 

Ich habe zwar schwarzen Humor, muss aber sagen das es selbst mir manchmal ein bisschen zu viel des Guten war. 


Der Plot der Geschichte war gut zu lesen, es ist eins dieser Bücher, die man schnell an einem Nachmittag lesen kann, da sie nicht sonderlich anspruchsvoll sind, aber trotzdem Spaß machen zu lesen. 


Leider muss ich sagen das ich die Charaktere nicht sonderlich mochte. Sie waren zwar schön ausgebaut und der Autor hat sich hinter jeder Figur etwas gedacht, dennoch war mir keine von ihnen sympathisch. Ich hatte daher Schwierigkeiten, das Buch richtig genießen zu können, was ich sehr schade finde.


Fazit:

Ein Buch mit sehr schwarzem Humor. Ein Krimi der etwas anderen Art.

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Rezension zu "Ruhet in Friedberg" von Rudolf Ruschel

Ein spezieller Krimi voller schwarzem Humor
camilla1303vor 2 Monaten

Der Kriminalroman „Ruhet in Friedberg“ von Rudolf Ruschel ist im btb Verlag erschienen.

Ende der 90er Jahre verbringen Andi und Fipsi ihre Jugend in Friedberg, einem Dorf in der österreichischen Provinz, wo sie als Aushilfen bei der Bestattung arbeiten. Eines Tages wird ein Bekannter beerdigt und der Sarg scheint das Doppelte zu wiegen. Schnell hat Andi einen Verdacht: Er ist felsenfest davon überzeugt, dass jemand jemanden verschwinden lassen möchte. Und schnell läuft alles aus dem Ruder und die Leichen häufen sich. 

Als Österreicherin ist mir Friedberg natürlich ein Begriff und ich konnte mir zumindest den Ort und seine BewohnerInnen bildlich vorstellen. Mir hat der Krimi mit Lokalkolorit sehr gut gefallen, ich mag diese überspitzte Schreibweise und dunklen Humor. Ich glaube aber nicht, dass alle LeserInnen „Ruhet in Friedberg“ schätzen können, da der Krimi schon sehr speziell ist.

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Rezension zu "Ruhet in Friedberg" von Rudolf Ruschel

Schwarz, sehr schwarz, nein, tiefschwarzer Krimi
Seehase1977vor 2 Monaten

In einem österreichischen Provinznest namens Friedberg leben Ende der 90er Jahre der Andi und der Fipsi. Die beiden sind beste Freunde und verdienen ihr Geld als Aushilfsbestatter. Ein ruhiger Job, ohne Stress, bis eines Tages ein Bekannter zu Grabe getragen wird und dem Andi der Sarg so schwer vorkommt wie nie. Was ist da los? Will da etwa einer der Kollegen etwas – oder vielleicht jemanden – heimlich entsorgen? Der Andi geht der Sache auf den Grund und ahnt nicht, in welches unglaubliche Wespennest er da sticht. Schon bald häufen sich in Friedberg die Leichen und die Bestatter kommen mit der Arbeit nicht mehr hinterher…

Meine Meinung:

Ich weiß nicht mehr genau, wo und wie ich auf das Buch aufmerksam geworden bin. Fakt ist jedoch, dass sich jede Zeile dieses außergewöhnlichen und rabenschwarzen Krimis zu lesen gelohnt hat. „Ruhet in Friedberg“ von Rudolf Ruschel ist definitiv anders. Humor, schwarz und klebrig wie Teer, fließt zäh über die Seiten, der Schreibstil ist umgangssprachlich und derb, die Charaktere skurril und verschroben. Kurz gesagt, ich habe es fast von der ersten bis zur letzten Seite geliebt und mich - ja ich muss es ehrlich sagen - bestens unterhalten und amüsiert.

Doch zu allererst war ich skeptisch. Der ungewöhnliche Schreibstil und die unkonventionelle Sprache haben erstmal für einen holprigen Start gesorgt. Außerdem war ich etwas verwirrt, warum gleich zu Beginn eine Kurzbeschreibung aller in der Story vorkommenden Personen zu finden ist. Das Buch hat keine 400 Seiten. Unglaublich jedoch ist die Flut an unterschiedlichen Figuren, zusätzlich zu den Hauptprotagonisten. Da ist so ein kurzer Überblick hin und wieder tatsächlich hilfreich. 

Aber nicht nur bei den Figuren ist Ruschel großzügig, auch von Handlungssträngen und Schauplätzen kann er irgendwie nicht genug bekommen. Das heißt, man muss aufmerksam lesen, damit man auch nichts verpasst. Neben der abwechslungsreichen Handlung ist der wirklich, also wirklich! pechschwarze, absolut kohlrabenschwarze Humor das Tüpfelchen auf dem i! Manchmal habe ich Sätze zweimal gelesen. Ernsthaft! Man liest mit immer größer werdenden Augen und einem ungläubigen Lachen nur um dann festzustellen, dass das wirklich so geschrieben steht. Stellenweise ist es sehr brutal, rustikal derb und nur Millimeter entfernt von der berühmt berüchtigten Gürtellinie. Für mich! Bei manch anderen Leser*innen ist die Schmerzgrenze sicherlich weit niedriger. Wenn man sich nicht darauf einlassen kann, muss man das Buch sofort zur Seite legen, sonst wird aus dem Lesevergnügen wohl eher Frust.

Fipsi und Andi sind die beiden Hauptprotagonisten und von klein auf beste Freunde. Der Fipsi ist ein echter Klugscheißer, was in manchen Szenen richtig gut und sehr witzig zur Geltung kommt. Der Andi ist ein rechthaberischer Draufgänger und obwohl die beiden Freunde eher ein ungleiches Paar mit unterschiedlichen Eigenarten sind, ergänzen sie sich doch irgendwie. Aber es gibt auch noch viele andere, eigentümliche und dubiose Gestalten und man merkt schnell, die in Friedberg haben alle auf die eine oder andere Weise nicht alle Latten am Zaun.

Mein Fazit:

„Ruhet in Friedberg“ ist, so krank es vielleicht klingt, schon jetzt ein Lesehighlight 2020.  Ungewöhnlich, schwarzhumorig, bitterböse und absolut unterhaltsam. Rudolf Ruschel, ich feiere Dich! 

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Ruhet in Friedbergundefined

"Ich weiß nicht, ob dieser Roman der komischste rabenschwarze oder der rabenschwärzeste komische Roman ist, den ich seit langem oder womöglich sogar je gelesen habe; jedenfalls habe ich mich ganz schlimm amüsiert." (Andreas Eschbach, Bestsellerautor)

Neugierig? Dann bewirb dich jetzt auf eines von 20 Exemplaren und erhalte die Chance auf eine spannende Leserunde mit dem Autor.



Zwei Freunde. Ein Friedhof. Tausend Wege, alles falsch zu machen.

Klingt spannend? Dann haben wir genau das Richtige für dich! Am 10.2.2020 erscheint der Debüt-Kriminalroman „Ruhet in Friedberg“ von Rudi Ruschel und wir laden euch ein, das Buch zu lesen und mit dem Autor darüber zu diskutieren.

Zum Inhalt:

"Ruhet in Friedberg" ist ein schwarzhumoriger Krimi mit österreichischer Verve. Er handelt von zwei Freunden, die als Aushilfen bei einem Bestatter eine ruhige Kugel schieben. Doch als ein Sarg mehr wiegt, als er dürfte, steht ein schrecklicher Verdacht im Raum: Will einer der Kollegen da heimlich etwas – oder jemanden – verschwinden lassen?

Hier gelangt ihr zur Leseprobe!

Bewirb dich bis zum 09.02.2020 und sichere dir die Chance auf eines von 20 Printexemplaren. Mitmachen kannst du einfach, indem du die folgende Frage beantwortest: Spannung und schwarzer Humor – geht das zusammen? Verrate mir, welche gelungene Beispiele Du kennst. Buch, Film, Serie – alle Formate sind willkommen.

Die Gewinner werden am 10.02.2020 bekanntgegeben.

Über den Autor:

RUDOLF RUSCHEL, Jahrgang 1986, geboren und aufgewachsen in Niederösterreich. Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Wien, nebenbei Aushilfskraft bei einer Bestattung. Lebt heute als Autor und Texter in Hamburg. „Ruhet in Friedberg“ ist sein Debüt.


310 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

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