Rudolf Taschner Gerechtigkeit siegt - aber nur im Film

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Inhaltsangabe zu „Gerechtigkeit siegt - aber nur im Film“ von Rudolf Taschner

Was ist denn schon gerecht? Der Ort unserer Geburt? Unsere Herkunft? Unsere Gene, die scheinbar Schicksal spielen? Der Zufall, der uns vor einem Unglück bewahrt, oder uns über Nacht zum Millionär werden lässt? Sind wir nicht alle gleich? Gerechtigkeit gibt es nicht!, rufen die traurigen, hoffnungslosen Realisten. Es ist eine wunderschöne Illusion, die uns hoffen und schaffen lässt, die anderen. Rudolf Taschner wird Ihnen keinen Schiedsspruch über Gerechtigkeit liefern, er wird keinen Freibrief für Vorurteile ausstellen, kein Machtwort über Geld, Gesetz, Geschichte und Gewissen sprechen. Aber er wird Sie fühlen lassen, dass Ihr Glück nicht davon abhängt, wie groß Ihr Stück vom Kuchen ist.

Können Zahlen ein Happy-End verursachen? Rudolf Taschner erklärt die Zusammenhänge Film und Mathematik.

— Bellis-Perennis
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  • Rezension zu "Gerechtigkeit siegt - aber nur im Film" von Rudolf Taschner

    Gerechtigkeit siegt - aber nur im Film
    Kamila

    Kamila

    08. August 2011 um 13:20

    Der Autor nimmt verschiedenste Bereiche unserer Welt und unseres Lebens unter die Lupe - Ökonomie, Religion, Natur, Geschichte, Philosophie etc., und sucht darin nach Gerechtigkeit. Wie der Titel schon sagt - vergebens. Eine äußerst interessante und immer wieder auch sehr amüsante Auseinandersetzung mit dem Begriff "Gerechtigkeit" - auf jeden Fall ein profunder Denkanstoß. Leseprobe: "Aber es ist eine KULTURLEISTUNG DES MENSCHEN, eine Leistung GEGEN die Natur, die Unterschiede nach Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Geburt oder Stand als unerheblich zu erklären, wenn es um die Rechte auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit geht. Nicht VON NATUR AUS stehen allen Menschen unantastbare Rechte zu, sondern weil wir dies wollen. Und es lohnt nachzudenken, warum wir dies wollen."

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  • Rezension zu "Gerechtigkeit siegt - aber nur im Film" von Rudolf Taschner

    Gerechtigkeit siegt - aber nur im Film
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    17. May 2011 um 17:01

    Professor Rudolf Taschner ist ein in Österreich sehr beliebter und bekannter Wissenschaftler, der zuletzt mit seinem mathematisch-theologischen Buch „Rechnen mit Gott und der Welt“ großen Erfolg hatte. In seinem neuen Buch beschäftigt sich Taschner mit einer philosophisch-theologischen Frage, die jede Generation neu bewegt und auf die im Laufe der Kulturgeschichte ganz verschiedene Antworten gegeben wurden. Es geht um die Frage der Gerechtigkeit. Was ist gerecht und was ist ungerecht? Welche Maßstäbe kann und darf man hier anlegen? Über die Frage, was ungerecht ist, ist sich meist eine Mehrheit sehr schnell einig. Doch bei der Debatte, was denn nun im konkreten Fall oder gar im Allgemeinen gerecht sei, gehen die Meinungen dann doch jedes Mal oft sehr weit auseinander. Das hängt natürlich auch ganz konkret an Interessen, an Geld und an Definitionsmacht. Aber es ist auch philosophisch und theologisch immer wieder ein großes Problem gewesen, Gerechtigkeit im Allgemeinen und Gottes Gerechtigkeit im Besonderen zu definieren und abzugrenzen. Taschner bringt die Frage der Gerechtigkeit in seinem Buch in einen Bezug zu Themen und Dimensionen, die er (Zufall?) alle mit G beginnen lässt: Gleichheit, Generationen, Gesetz, Geschichte, Geschäft, Gestaltung, Gewissen und Gnade. Natürlich findet auch Taschner keine letzte Gerechtigkeit. Aber er bietet in seinem Buch unzählige Zugänge und Gedankenspiele, literarische Quellen, Lebensgeschichten und -beispiele, die dem Leser helfen können, vor der Frage nach der Gerechtigkeit - auch in seinem eigenen Leben – nicht zu kapitulieren, und etwa resigniert oder gar zynisch sich in den Kampf um den besten Platz zu stürzen, sondern ganz konkret nach Ungerechtigkeiten zu suchen, und mit seinem eigenen Leben dazu beizutragen, dass die Welt ein wenig gerechter werde. Er hält dabei das eigenen Gewissen für die entscheidende Instanz zur Differenzierung. Theologisch findet er in dem Begriff und der Dimension der Gnade eine Antwort.

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