Rudyard Kipling

 4 Sterne bei 432 Bewertungen
Autor von Das Dschungelbuch, Kim und weiteren Büchern.
Rudyard Kipling

Lebenslauf von Rudyard Kipling

Joseph Rudyard Kipling wurde nach einer Familientradition Joseph getauft, der Name wurde aber nie verwendet und Rudyard nach einem Fluß in Steffordshire wo sich seine Eltern, John Lockwood Kipling Lehrer an einer Kunstschule in Bombay und später Museumsdirektor, und Alice Macdonald verlobten. Um die englischen Traditionen zu erlernen schickten die Eltern ihren Sohn in ein Heim nach Southsea, später nahmen ihn Pflegeeltern auf. Er ging auf die Kadettenschule nach Devonshire und kehrte 82 zu seinen Eltern nach Lahore zurück. Dort begann er bei einer Zeitungsredaktion zu arbeiten. Er schrieb in dieser Zeit zahlreiche Kurzgeschichten, in denen er die Schwierigkeiten der Briten in Indien auf lustige Weise darstellte. In Lahore wurde er auch Mitglied der Freumaurer, die er später in vielen Werken erwähnt. 1889 kehrt er nach London zurück, wo er in zahlreiche renommierte Clubs aufgenommen wurde und Caroline Balastier kennenlernte, die er später heiratete. Das Paar ging nach Amerika, wo seine beiden Töchter Josephine und Elsie geboren wurden. Für die beiden schrieb Kipling einige Kinderbücher. Sein berühmtestes Werk aus dieser Zeit ist "Das Dschungelbuch." Nach einem Familienstreit mit der Familie seiner Frau kehrten sie nach London zurück. Dort schrieb er weitere Bücher und kritisierte vor allem die Überheblichkeit des British Empire. Sein Gedicht "The White Man’s Burden" wurde zum Synonym für den Imperialismus. Kipling reiste viel nach Afrika, auch zur Zeit des Burenkrieges. Er erhielt 1907 als erster englischer Schriftsteller den Literaturnobelpreis. Sein berühmtestes Werk "Kim" beschreibt die Geschichte eines irischen Jungen, der allein als Eingeborener in Indien aufwächst. Sein Sohn wurde in der Schlacht von Loos als vermisst gemeldet und später für Tod erklärt. Kipling verkraftete das nie und litt seitdem an Magengeschwüren. Er engagierte sich sehr für die Kriegsgräberfürsorge. Kipling warnte schon lange vor dem Deutschen Reich. Sein Markenzeichen auf seinen Büchern war schon immer die Swastika, schon vor der Jahrhundertwende. Nachdem die Nationalsozialisten, dieses Zeichen für sich beanspruchen, verzichtet Kipling auf den Gebruach von diesem. 1936 starb Rudyard Kipling an einer Gehrinblutung.

Neue Bücher

Das Elefantenkind

Neu erschienen am 09.11.2018 als Hardcover bei Michael Neugebauer Edition.

Gruselkabinett - Folge 142

 (1)
Neu erschienen am 26.10.2018 als Hörbuch bei Lübbe Audio.

Warum der Elefant einen Rüssel hat

Erscheint am 17.01.2019 als Hardcover bei arsEdition.

Das Dschungelbuch / Silbenhilfe

Neu erschienen am 15.09.2018 als Taschenbuch bei Hase und Igel Verlag.

Alle Bücher von Rudyard Kipling

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Das Dschungelbuch

Das Dschungelbuch

 (148)
Erschienen am 31.10.2011
Die späten Erzählungen

Die späten Erzählungen

 (31)
Erschienen am 23.04.2015
Kim

Kim

 (35)
Erschienen am 23.02.2015
Das neue Dschungelbuch

Das neue Dschungelbuch

 (11)
Erschienen am 07.06.2016
Das Dschungelbuch 1 & 2

Das Dschungelbuch 1 & 2

 (7)
Erschienen am 22.12.2015
Wie der Leopard zu seinen Flecken kam

Wie der Leopard zu seinen Flecken kam

 (7)
Erschienen am 11.09.2015
Rudyard Kipling: Das Dschungelbuch

Rudyard Kipling: Das Dschungelbuch

 (6)
Erschienen am 01.01.1985

Neue Rezensionen zu Rudyard Kipling

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S

Rezension zu "Kim" von Rudyard Kipling

Kipling, Rudyard: Kim
seoirse_siuineirvor 20 Stunden

Habe mich am Ende bis zum Schluß durchgequält.
Ich kannte vorher nur den Film aus dem Jahr 1950, der mir als Jugendlicher gut gefallen hatte. Beim Lesen des Roman habe ich die ganze Zeit darauf gewartet, "wann es denn nun endlich los geht" - aber es ging nicht los.
Die Übersetzung von Andreas Nohl, die mir vorlegt, beinhaltet unzählige Anmerkungen, was zwar einerseits gut für das Verständnis sein kann, anderseits aber die Lesbarkeit negativ beeinträchtigt. Einige der Anmerkungen sind wenig hilfreich: was ein "Sergeant" ist, habe ich auch ohne Anmerkungg gewußt; daß "Bikaner" eine "Stadt in der Wüste von Rajasthan" ist, mag interessant sein, aber ist weiß jetzt trotzdem nicht, wo sie ist.

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P

Rezension zu "Gruselkabinett - Folge 142" von Rudyard Kipling

Gruselkabinett – 142. Das Zeichen der Bestie
PoldisHoerspielseitevor einem Monat

Gruselkabinett – 142. Das Zeichen der Bestie



Die Feier zum Neujahrswechsel begehen Rudyard Kipling und seine Freunde Strickland und Fleete ausgelassen und mit viel Alkohol. Auf dem Weg nach Hause kommen sie an einem alten Tempel der indischen Gottheiten vorbei, was Fleete zu einer unbedachten und ziemlich respektlosen Tat verleitet. Das nehmen auch die Priester des Tempels wahr, was unheilvolle Mächte heraufbeschwört...

Rudyard Kipling ist auch heute noch bestens für sein bekanntestes Werk „Das Dschungelbuch“ bekannt, doch bereits die 31. Episode des Gruselkabinetts von Titania Medien hat bewiesen, dass er noch weitere interessante Geschichten verfasst hat. Auch die 142. Episode widmet sich einer Vorlage des Autors und weist – wie die beiden vorgenannten Geschichten – wieder einen starken Bezug zu Indien auf. Antrieb dieser Folge ist der Bezug zur dortigen Götterwelt, was zwar nicht sonderlich ausführlich geschehen ist, dafür für eine sehr unheimliche Atmosphäre sorgt. Besonders interessante ist dabei, dass Kipling hier aus der Ich-Perspektive schreibt, als hätten die Ereignisse aus „Das Zeichen der Bestie“ tatsächlich stattgefunden. So beschreibt er die Wandlung seines Freundes Fleete sehr eingängig und nahbar, den psychischen Verfall ebenso sehr wie die körperlichen Veränderungen, die mit ihm vorgehen. Nach dem intensiven und sehr intensiv beschriebenen Beginn geht es später eine Spur ruhiger zu, ein wirklicher Höhepunkt ist danach nicht mehr auszumachen. Dennoch kann die Episode gerade dadurch mit eher leisem Grusel und einer sehr vielseitigen Beschreibung der Ereignisse, von Land und Leuten überzeugen, was durch die sehr gelungene atmosphärische Umsetzung noch unterstützt wird. Das wirkt in sich sehr rund und stimmig und sorgt für einen sehr soliden Eindruck dieser Produkton.

Thomas Balou Martin taucht nicht zum ersten Mal im Gruselkabinett auf und überzeugt auch hier wieder in der Rolle der Rudyard Kipling, den er mit seiner ausdrucksstarken Stimme und einem Gespür für das richtige Timing sehr gut umsetzt. Claus Thull-Emden hat mit Fleete die markanteste Rolle des Hörspiels und überzeugt mit vielen Facetten und einer sehr lebendigen Sprechweise, er sorgt für zahlreiche unheimliche Momente. Rolf Berg komplettiert das Freundestrio als Strickland, auch er setzt in seiner Rolle gekonnt Akzente und zeichnet mit seiner Stimme den Handlungsbogen der Folge nach. Weitere Sprecher sind Sascha von Zambelly, Peter Weis und Horst Naumann.

Der indische Einfluss ist akustisch zwar nicht ganz so präsent wie in „Die Gespenster-Rikscha“, dennoch erinnern die eingesetzten Melodien an das ferne Land und bringen so eine neue Nuance in die Serie. Die unheimliche Szene ganz zu Beginn setzt dann auch mit vielen akustischen Elementen einen gekonnten Höhepunkt, ansonsten konzentriert sich die Umsetzung der Folge eher auf Dialoge und Sprecher.

Die Cover haben in letzter Zeit kleineren Experimenten Raum gelassen, hier ist aber wieder ein sehr klassisch anmutendes Titelbild zu sehen. Vor einer riesigen Affenstatue, die von zwei hoch lodernden Feuern beleuchtet wird, steh ein Mann in Expeditionskleidung und wird ebenfalls von rötlichem Licht eingetaucht, während die restliche Gestaltung eher in Grün- und Grautönen gehalten ist.

Fazit: Der ganz große Knall bleibt in dieser Episode zwar aus, doch durch den intensiven Beginn und die unheilvollen nachfolgenden Ereignisse wird hier dennoch für kurzweiligen und unterhaltsam Grusel gesorgt, der durch die unmittelbare Einbindung des Autors sehr präsent wirkt. Auch die Beschreibung der indischen Kultur wirkt sehr greifbar und runde diese hörenswerte Episode ab.

VÖ: 26. Oktober 2018
Label: Titania Medien
Bestellnummer: 978-3-7857-5722-2

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Hellena92s avatar

Rezension zu "Das Dschungelbuch" von Rudyard Kipling

Hach Kindheitserinnerungen :)
Hellena92vor 4 Monaten

Hach, wer kennt es nicht? Das Dschungelbuch. Tausendfach verfilmt, vertont und auf Kassette gehört. Jetzt auf dieser CD zu hören :) Mit wunderbaren Stimmen und einer tollen Umsetzung ist hier das Dschungelbuch nun noch einmal für Groß und Klein! Ich fand es wunderschön :)

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Zusätzliche Informationen

Rudyard Kipling wurde am 29. Dezember 1865 in Bombay (seit 1995 Mumbai) (Indien) geboren.

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