Rudyard Kipling

 4 Sterne bei 435 Bewertungen
Autor von Das Dschungelbuch, Kim und weiteren Büchern.
Rudyard Kipling

Lebenslauf von Rudyard Kipling

Joseph Rudyard Kipling wurde nach einer Familientradition Joseph getauft, der Name wurde aber nie verwendet und Rudyard nach einem Fluß in Steffordshire wo sich seine Eltern, John Lockwood Kipling Lehrer an einer Kunstschule in Bombay und später Museumsdirektor, und Alice Macdonald verlobten. Um die englischen Traditionen zu erlernen schickten die Eltern ihren Sohn in ein Heim nach Southsea, später nahmen ihn Pflegeeltern auf. Er ging auf die Kadettenschule nach Devonshire und kehrte 82 zu seinen Eltern nach Lahore zurück. Dort begann er bei einer Zeitungsredaktion zu arbeiten. Er schrieb in dieser Zeit zahlreiche Kurzgeschichten, in denen er die Schwierigkeiten der Briten in Indien auf lustige Weise darstellte. In Lahore wurde er auch Mitglied der Freumaurer, die er später in vielen Werken erwähnt. 1889 kehrt er nach London zurück, wo er in zahlreiche renommierte Clubs aufgenommen wurde und Caroline Balastier kennenlernte, die er später heiratete. Das Paar ging nach Amerika, wo seine beiden Töchter Josephine und Elsie geboren wurden. Für die beiden schrieb Kipling einige Kinderbücher. Sein berühmtestes Werk aus dieser Zeit ist "Das Dschungelbuch." Nach einem Familienstreit mit der Familie seiner Frau kehrten sie nach London zurück. Dort schrieb er weitere Bücher und kritisierte vor allem die Überheblichkeit des British Empire. Sein Gedicht "The White Man’s Burden" wurde zum Synonym für den Imperialismus. Kipling reiste viel nach Afrika, auch zur Zeit des Burenkrieges. Er erhielt 1907 als erster englischer Schriftsteller den Literaturnobelpreis. Sein berühmtestes Werk "Kim" beschreibt die Geschichte eines irischen Jungen, der allein als Eingeborener in Indien aufwächst. Sein Sohn wurde in der Schlacht von Loos als vermisst gemeldet und später für Tod erklärt. Kipling verkraftete das nie und litt seitdem an Magengeschwüren. Er engagierte sich sehr für die Kriegsgräberfürsorge. Kipling warnte schon lange vor dem Deutschen Reich. Sein Markenzeichen auf seinen Büchern war schon immer die Swastika, schon vor der Jahrhundertwende. Nachdem die Nationalsozialisten, dieses Zeichen für sich beanspruchen, verzichtet Kipling auf den Gebruach von diesem. 1936 starb Rudyard Kipling an einer Gehrinblutung.

Neue Bücher

Warum der Elefant einen Rüssel hat

 (1)
Neu erschienen am 21.01.2019 als Hardcover bei arsEdition.

Im Dschungel

Neu erschienen am 20.12.2018 als Taschenbuch bei Books on Demand.

Das Dschungelbuch

Erscheint am 29.03.2019 als Taschenbuch bei vitolibro Vito von Eichborn.

Das Elefantenkind

Neu erschienen am 09.11.2018 als Hardcover bei Michael Neugebauer Edition.

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Das Dschungelbuch

Das Dschungelbuch

 (149)
Erschienen am 31.10.2011
Die späten Erzählungen

Die späten Erzählungen

 (31)
Erschienen am 23.04.2015
Kim

Kim

 (35)
Erschienen am 23.02.2015
Das neue Dschungelbuch

Das neue Dschungelbuch

 (11)
Erschienen am 07.06.2016
Das Dschungelbuch 1 & 2

Das Dschungelbuch 1 & 2

 (7)
Erschienen am 22.12.2015
Wie der Leopard zu seinen Flecken kam

Wie der Leopard zu seinen Flecken kam

 (7)
Erschienen am 11.09.2015
Rudyard Kipling: Das Dschungelbuch

Rudyard Kipling: Das Dschungelbuch

 (6)
Erschienen am 01.01.1985

Neue Rezensionen zu Rudyard Kipling

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Rezension zu "Warum der Elefant einen Rüssel hat" von Rudyard Kipling

Warum der Elefant einen Rüssel hat
Dirk1974vor 3 Tagen

Rudyard Kipling lebte von 1865 bis 1936. Er wurde in Indien geboren und schrieb viele Bücher. Dazu zählen auch seine  Just So Stories aus dem Jahre 1902. Diese hat Elli Woollard nun in Reimform nacherzählt. 


Doch das Kamel, mit vollem Mund,
sprach: "Nö, och nööö", und gähnte laut.
Die Arbeit tat der kleine Hund,
Kamel lag auf der faulen Haut.


Das Buch fühlt sich in der Hand sehr gut an. Die Vorderseite hat einen Prägedruck und das Buch hat eine strukturierte Oberfläche.

Erzählt werden fünf Geschichten. Dabei werden folgende Fragen beantwortet:
Warum der Wal einen engen Hals hat Warum das Kamel einen Höcker hat Warum das Nashorn ein Dickhäuter ist Warum der Elefant einen Rüssel hat Warum die Katze ihre eigenen Wege geht

Die Geschichten werden kindgerecht in Form von Reimen erzählt. Dazu ist das Buch durchgängig farbig von Marta Altés illustriert. Beim Lesen der lustigen und nicht ganz ernst gemeinten Erzählungen merkt man nicht, dass diese ihren Ursprung vor über 100 Jahren haben.

Wir hatten viel Spaß mit dem Buch und haben es im Wechsel vorgelesen. Auf die Frage an unsere Tochter Luise (6), wie ihr das Buch gefallen hat, sagte sie: "Ich gebe ihm 100 Sterne." Damit hat das Buch auf jeden Fall das Prädikat  Lesenswert verdient.

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S

Rezension zu "Kim" von Rudyard Kipling

Kipling, Rudyard: Kim
seoirse_siuineirvor 2 Monaten

Habe mich am Ende bis zum Schluß durchgequält.
Ich kannte vorher nur den Film aus dem Jahr 1950, der mir als Jugendlicher gut gefallen hatte. Beim Lesen des Roman habe ich die ganze Zeit darauf gewartet, "wann es denn nun endlich los geht" - aber es ging nicht los.
Die Übersetzung von Andreas Nohl, die mir vorlegt, beinhaltet unzählige Anmerkungen, was zwar einerseits gut für das Verständnis sein kann, anderseits aber die Lesbarkeit negativ beeinträchtigt. Einige der Anmerkungen sind wenig hilfreich: was ein "Sergeant" ist, habe ich auch ohne Anmerkungg gewußt; daß "Bikaner" eine "Stadt in der Wüste von Rajasthan" ist, mag interessant sein, aber ist weiß jetzt trotzdem nicht, wo sie ist.

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P

Rezension zu "Gruselkabinett - Folge 142" von Rudyard Kipling

Gruselkabinett – 142. Das Zeichen der Bestie
PoldisHoerspielseitevor 3 Monaten

Gruselkabinett – 142. Das Zeichen der Bestie



Die Feier zum Neujahrswechsel begehen Rudyard Kipling und seine Freunde Strickland und Fleete ausgelassen und mit viel Alkohol. Auf dem Weg nach Hause kommen sie an einem alten Tempel der indischen Gottheiten vorbei, was Fleete zu einer unbedachten und ziemlich respektlosen Tat verleitet. Das nehmen auch die Priester des Tempels wahr, was unheilvolle Mächte heraufbeschwört...

Rudyard Kipling ist auch heute noch bestens für sein bekanntestes Werk „Das Dschungelbuch“ bekannt, doch bereits die 31. Episode des Gruselkabinetts von Titania Medien hat bewiesen, dass er noch weitere interessante Geschichten verfasst hat. Auch die 142. Episode widmet sich einer Vorlage des Autors und weist – wie die beiden vorgenannten Geschichten – wieder einen starken Bezug zu Indien auf. Antrieb dieser Folge ist der Bezug zur dortigen Götterwelt, was zwar nicht sonderlich ausführlich geschehen ist, dafür für eine sehr unheimliche Atmosphäre sorgt. Besonders interessante ist dabei, dass Kipling hier aus der Ich-Perspektive schreibt, als hätten die Ereignisse aus „Das Zeichen der Bestie“ tatsächlich stattgefunden. So beschreibt er die Wandlung seines Freundes Fleete sehr eingängig und nahbar, den psychischen Verfall ebenso sehr wie die körperlichen Veränderungen, die mit ihm vorgehen. Nach dem intensiven und sehr intensiv beschriebenen Beginn geht es später eine Spur ruhiger zu, ein wirklicher Höhepunkt ist danach nicht mehr auszumachen. Dennoch kann die Episode gerade dadurch mit eher leisem Grusel und einer sehr vielseitigen Beschreibung der Ereignisse, von Land und Leuten überzeugen, was durch die sehr gelungene atmosphärische Umsetzung noch unterstützt wird. Das wirkt in sich sehr rund und stimmig und sorgt für einen sehr soliden Eindruck dieser Produkton.

Thomas Balou Martin taucht nicht zum ersten Mal im Gruselkabinett auf und überzeugt auch hier wieder in der Rolle der Rudyard Kipling, den er mit seiner ausdrucksstarken Stimme und einem Gespür für das richtige Timing sehr gut umsetzt. Claus Thull-Emden hat mit Fleete die markanteste Rolle des Hörspiels und überzeugt mit vielen Facetten und einer sehr lebendigen Sprechweise, er sorgt für zahlreiche unheimliche Momente. Rolf Berg komplettiert das Freundestrio als Strickland, auch er setzt in seiner Rolle gekonnt Akzente und zeichnet mit seiner Stimme den Handlungsbogen der Folge nach. Weitere Sprecher sind Sascha von Zambelly, Peter Weis und Horst Naumann.

Der indische Einfluss ist akustisch zwar nicht ganz so präsent wie in „Die Gespenster-Rikscha“, dennoch erinnern die eingesetzten Melodien an das ferne Land und bringen so eine neue Nuance in die Serie. Die unheimliche Szene ganz zu Beginn setzt dann auch mit vielen akustischen Elementen einen gekonnten Höhepunkt, ansonsten konzentriert sich die Umsetzung der Folge eher auf Dialoge und Sprecher.

Die Cover haben in letzter Zeit kleineren Experimenten Raum gelassen, hier ist aber wieder ein sehr klassisch anmutendes Titelbild zu sehen. Vor einer riesigen Affenstatue, die von zwei hoch lodernden Feuern beleuchtet wird, steh ein Mann in Expeditionskleidung und wird ebenfalls von rötlichem Licht eingetaucht, während die restliche Gestaltung eher in Grün- und Grautönen gehalten ist.

Fazit: Der ganz große Knall bleibt in dieser Episode zwar aus, doch durch den intensiven Beginn und die unheilvollen nachfolgenden Ereignisse wird hier dennoch für kurzweiligen und unterhaltsam Grusel gesorgt, der durch die unmittelbare Einbindung des Autors sehr präsent wirkt. Auch die Beschreibung der indischen Kultur wirkt sehr greifbar und runde diese hörenswerte Episode ab.

VÖ: 26. Oktober 2018
Label: Titania Medien
Bestellnummer: 978-3-7857-5722-2

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Zusätzliche Informationen

Rudyard Kipling wurde am 29. Dezember 1865 in Bombay (seit 1995 Mumbai) (Indien) geboren.

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