Rudyard Kipling Gruselkabinett 31. Die Gespenster-Rikscha

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Inhaltsangabe zu „Gruselkabinett 31. Die Gespenster-Rikscha“ von Rudyard Kipling

Indien zur englischen Kolonialzeit: Theobald Jack Pansay lernt die mit einem Offizier der britischen Armee verheiratete Agnes Keith-Wessington kennen. Sie beginnen eine leidenschaftliche Affäre miteinander. Als Theobald die Verbindung beendet, kommt es zu einer Katastrophe mit ungeahnten Folgen.

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  • Rezension zu "Gruselkabinett 31. Die Gespenster-Rikscha" von Rudyard Kipling

    Gruselkabinett 31. Die Gespenster-Rikscha

    sabisteb

    13. August 2010 um 11:46

    Die Die Gespenster-Rikscha oder auch die gespenstische Rikscha, wurde 1885 vom damals erst neunzehn Jahre alten Kipling, der heute vor allem für sein Dschungel Buch und den Waisenjungen Mowgli bekannt ist. Diese Geschichte ist in vielerlei Hinsicht überraschend. Zwar spielt sie ebenfalls in Indien, jedoch erzählt sie von einer leidenschaftlichen Affäre zwischen dem Offizier Jack Pansay mit der verheirateten Agnes Keith-Wessington, ein schon damals skandalöses Thema. Für Jack ist diese Affäre nie mehr als genau das: eine flüchtige Affäre aber Agnes hat sich in ihn verliebt. Sie besteht darauf ihre heimliche Beziehung auch in Indien weiterzuführen, bis es Jack zu viel wird. Er trennt sich von Agnes und verlobt sich mit einer schönen jungen Frau namens Kitty Mannering. Agnes ist jedoch das, was man heutzutage als einen Stalker bezeichnen würde. Sie kann nicht von Jack lassen und verfolgt ihn mit ihrer Rikscha, sie ist besessen von Jack und verzehrt sich derartig nach ihm, dass sie an gebrochenem Herzen stirbt. Aber selbst im Tode kann sie nicht von Jack lassen und verfolgt ihn weiter in ihrer Gespenster-Rikschah und versucht so Jack, weiterhin für sich zu gewinnen. Mit Kiplings gespenstischer Rikscha präsentiert Titania Medien eine ungewöhnliche und dennoch wieder klassische Gruselgeschichte, gewürzt mit einer heimlichen Liebe und einigen Gothik Elementen, denn Agnes ist besessen vom Tod und verehrt die indische Todesgöttin Kali. Besonders gelungen ist in diesem Teil die musikalische Untermalung. Einige der Stücke sind wahre Ohrwürmer und bringen einen zum mitwippen. Die Sprecher sind wie immer wunderbar. Matti Klemm spricht Theobald Jack Pansay und schafft es ihn sowohl als Liebhaber als auch genervten Ex-Geliebten glaubhaft darzustellen. Man weiß als Zuhörer wirklich nicht, ob man diesen Mann hassen oder bemitleiden soll, der Agnes einerseits so ausnutzte aber Kitty so abgöttisch liebt. Arianne Borbach verkörpert die leidenschaftlich leidende und Jack stalkende Agnes Keith-Wessington sehr intensiv und selbst die Nebenrollen sind wie immer sehr gut besetzt. Einziges Manko dieses Teils, er ist mit 50 Minuten wohl einer der kürzesten dieser Reihe, leider.

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