Rudyard Kipling Indische Erzählungen

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Inhaltsangabe zu „Indische Erzählungen“ von Rudyard Kipling

Duftende Gewürze, schillernde Farben, üppige Natur - Indien gleicht einem betörenden Versprechen, dem sich nur die wenigsten entziehen können. Rudyard Kipling reiste viele Jahre als Journalist durch die britische Kronkolonie. Seine Erzählungen schildern ein Land voll mystischer Spiritualität, kulturellem Reichtum und wilder Schönheit. Ein großartiger Ulrich Noethen läßt mit diesen ausgewählten Erzählungen Schritt für Schritt ein berauschendes Panorama entstehen.

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  • Rezension zu "Indische Erzählungen" von Rudyard Kipling

    Indische Erzählungen
    bücherelfe

    bücherelfe

    25. April 2011 um 20:00

    Rudyard Kipling's "Indische Erzählungen" lassen mich eintauchen in die Zeit um 1900, als Indien noch britische Kronkolonie war; als die Briten voller Hochmut auf die indische Bevölkerung herabsah. Drei Geschichten lang lausche ich Ulrich Noethen, der sicherlich die allerbeste Wahl für dieses Hörbuch war. Ohne kirchlichen Segen: Es ist eine ganz grosse Liebe zwischen dem britischen Beamten und der sechzehnjährigen Inderin. Als der gemeinsame Sohn geboren wird, scheint das Glück vollkommen. Gemeinsam mit der Mutter der jungen Inderin leben sie in einem Haus nahe der Stadt. Die junge Frau geht vollkommen in ihrer Mutterrolle auf; Aber immer wieder ziehen dunkle Wolken über dem Glück auf; denn die Beziehung ist ohne kirchlichen Segen. Und vor allem die junge Frau leidet sehr darunter, dass sich dieser Status nicht ändern wird. Die Geisterrikscha: Aus den Notizen im Nachlass eines verstorbenen jungen Briten, geht hervor, dass er sich verfolgt fühlte. Einst unsterblich verliebt in eine verheiratete Frau, hat er die Liasion auf höchst unfeine Weise beendet. Der Frau – sie hatte für ihn, ihre grosse Liebe, alles aufgegeben - brach das buchstäblich das Herz. Nach ihrem Tod, verliebte sich der Brite erneut. Kurz nach seiner Verlobung wird er verfolgt; Wo immer er auch unterwegs ist, lauert ihm die Tote auf. Mit Rikscha und ihren Bediensteten steht sie auf all seinen Wegen und fleht ihn an, zu ihr zurückzukehren. Der Bisara von Pooree: Wer den juwelenbesetzten Holzfisch „Bisara von Pooree“ stiehlt, wird gleichzeitig mit einer wundersamen Macht ausgestattet. Jede Frau, deren Liebe er sich wünscht, wird ihm sogleich verfallen. Aber wehe, das Schmuckstück gerät auf rechtmässige Art und Weise in jemandes Besitz. Schreckliches wird ihm widerfahren und auf den Tag genau drei Jahren nach Erhalt wird er sterben. *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~* Zugegeben, Ulrich Noethen könnte wohl auch das Telefonbuch vorlesen und nicht nur ich würde gebannt zuhören. Seit seiner Glanzleistung bei der ungekürzten Lesung von Margret Mitchell's „Vom Winde verweht“ ist er für mich einer der besten Schauspieler auf dem Hörbuchmarkt. Meine Erwartungen an „Indische Erzählungen“ war schon allein seinetwegen sehr hoch. Und die Erwartungen wurden erfüllt. Ich war 144 Minuten unterwegs in der britischen Kronkolonie Indien; voller Farben, Gerüche und Exotik. Ein wahres Hörvergnügen.

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