Rudyard Kipling Kim

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Inhaltsangabe zu „Kim“ von Rudyard Kipling

Der Waisenjunge Kim führt im Indien der 1890er Jahre ein Vagabundenleben. Ohne Hinweise zu seiner eigenen Herkunft beschließt er, einen buddhistischen Lama auf dessen lebenslanger Suche zu begleiten. Auf der Grand Trunk Road, wo Ost und West, soziale und religiöse Gegensätze aufeinanderprallen, stößt er auf disputierende anglikanische und katholische Geistliche, er trifft einen durchtriebenen Pferdehändler und eine reiche Witwe und kommt mit britischen Agenten in Kontakt. Doch dann soll Kim, "Freund aller Welt", selbst als Spion eingesetzt werden. Andreas Nohl hat Kiplings Roman vom Erwachsenwerden neu übersetzt und ihm damit auch hierzulande einen herausragenden Platz im Literaturkanon zugewiesen.

Das 1901 erstmals in Buchform erschienene Hauptwerk Kiplings. Eine faszinierende Mischung aus Reiseerzählung, Entwicklungs- und Agentenroman

— RalfderPreusse

Was sind Kimspiele? Zum Ursprung jener Kinderspiele führt uns dieses Buch zur Arbeit des Britischen Geheimdienstes in Indien im 19.Jhd.

— BastianWeinert

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    Kim

    wordworld

    15. May 2016 um 14:25

    Allgemeines: Titel: Kim Autor: Rudyard Kipling Genre: Abenteuerroman ISBN: 978-3423126021 Preis:14,95€ (gebundene Ausgabe) 10,99€ (Taschenbuch) Inhalt: Der verwaiste Kim wächst in Indien in den Slums von Lahore auf. Gerne streunt der kleine Herumtreiber voller Witz und Charme durch die belebte Stadt und wird von den Indern »kleiner Freund aller Welt« genannt. Eines Tages begegnet er einem buddhistischen Lehrmeister und schließt sich dem Lama auf dessen Pilgerreise an. Auf der Suche nach seinem Namen und seiner Herkunft durchstreift er mit dem tibetanischen alten Mann den Subkontinent und landet in einem Land voller Farben, Menschen und Gerüche. Doch dann gerät Kim in das weitverzweigte britische Spionagenetz... Bewertung: "Kim" ist ein wundervoller Roman, der einfach jeden Lesertyp anspricht. Es ist eine bunte, humorvolle Reiseerzählung, ein mitreißender Abenteuerroman über einen schlitzohrigen Straßenjungen, ein philosophisches Werk und gleichzeitig eine spannende Spionagegeschicht. Über all dem liegt der magisch-mystische Hauch des echten Indiens. Kiplings Schilderungen Indiens sind wunderschön und sehr ausführlich. So lernt Kim auf seinen vielen Reise diesen, an Kultur und Menschen so reichen Subkontinent kennen. Der Autor bringt auf angenehme Weise den Leser mit seinen poetischen Schilderungen von Landschaften und Menschen zum Träumen und Schwärmen. Die Massen von verschiedenen Völkern auf Indiens staubigen Straßen, jede Persönlichkeit mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet. Ich fand vor allem die vielen Abbildungen und Anmerkungen die auf Fakten und wahren Ereignissen basieren wirklich toll gemacht. Wie viele Kasten, Rassen, Religionen, Nationalitäten, verschiedene Menschen und Tiere, Landschaftsformen und Bräuche gibt, hat mich wirklich positiv überrascht. Ich glaube es gibt wohl keine schönere, spannendere und kurzweiligere Einführung in die indische Geschichte, in Bräuche und Religion des Landes, wie dieser, schon vor fast 100 Jahren erschienene Roman Rudyard Kiplings. Natürlich hat das Buch auch eine Message: Es zeigt vor allem, wie wichtig menschliche Beziehung ist und dass es, trotz völlig unterschiedlicher Einstellung und Weltsicht möglich ist, voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu beeinflussen und auch zu helfen. Wenn die Bereitschaft vorhanden ist, können selbst Träume verwirklicht werden und der Weg dorthin muss nicht nur steinig und mühevoll sein. Der Schreibstil ist wie auch schon im Dschungelbuch schwierig aber unaufdringlich und angenehm zu lesen mit vielen detaillierten Beschreibungen. Fazit: Kim ist eine schöne Lektüre für junge und junggebliebene Menschen mit Fernweh und Abenteuerlust. Dazu mehr auf meinem Blog unter http://www.w0rdw0rld.blogspot.com

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  • Rezension zu "Kim"

    Kim

    littleowl

    Es beginnt mit einer zufälligen Begegnung: Der Lama, der sein Kloster in den Himalyas verlassen hat, um nach einem Fluss aus einer buddhistischen Legende zu suchen, kommt auf seinem Weg in die Stadt Lahore und trifft dort auf den Waisenjungen Kim. Der gewitzte Junge ist ebenfalls ein Suchender: Vor seinem Tod hat sein Vater prophezeit, dass er einen roten Stier finden muss, weil der ihm helfen wird. In beiden Fällen sind die Ziele eher vage, doch Kim und der Lama brechen entschlossen zu einer abenteuerlichen Reise quer durch Indien auf. (Anmerkung: Die Rezension bezieht sich auf die Ausgabe "Fischer Klassik" von 2013) Der Name Rudyard Kipling ist für mich untrennbar mit dem Dschungelbuch verbunden. Dieses Buch wurde mir schon vorgelesen, bevor ich selbst lesen konnte, und noch heute hat es als einer meiner Leseerstlinge einen besonderen Platz in meinem Herzen. Als mir dieser Roman in die Hände gefallen ist, hatte ich deshalb sofort Lust, auch mal ein anderes Werk des Autors zu lesen. Allen zukünftigen Lesern kann ich diese Ausgabe wärmstens empfehlen, da sie sehr liebevoll ausgestattet ist. Der Text ist illustriert mit Bildern von Halbreliefs zum Buch, die der Vater des Autors gemacht hat. Außerdem gibt es einen ausführlichen Anhang mit vielen hilfreichen Anmerkungen zum Text, Informationen zur Entstehung des Werks und einer Biografie des Autors. Auch die Übersetzung ist gut gelungen. Der Roman ist überraschend leicht zu lesen, besonders dafür, dass er schon 1901 veröffentlicht wurde. Die eingeflochtenen indischen Begriffe bereichern die Geschichte und stören nicht, weil sie entweder direkt im Text oder im Anhang erklärt werden. Sogar die zahlreichen indischen Redewendungen (und Beleidigungen) sind zwar recht wörtlich, aber so elegant übersetzt, dass auch ein Europäer des 21. Jahrhunderts sie versteht. Trotz allem kann die Geschichte enttäuschend sein, wenn man ein temporeiches Abenteuer a la Indiana Jones erwartet. Es handelt sich hier weniger um eine spannende Geschichte, sondern eher um die Beschreibung einer Pilgerreise durch Indien. Man sollte als Leser also vor allem ein großes Interesse für fremde Kulturen mitbringen, dann ist dieser Roman genau das Richtige. Der Autor zeichnet nämlich ein unglaublich facettenreiches Bild von Indien um die Jahrhundertwende. Wir treffen Menschen aus unterschiedlichsten sozialen Schichten und lernen etwas über ihre Sitten und Gebräuche. Außerdem erfahren wir, wie eine Gruppe zur anderen und wie die Engländer zu den Indern stehen und umgekehrt. Ganz nebenbei erhalten wir auch noch Einblick in das Religions-Wirrwarr und lernen viel über buddhistische Lehren. Das Ganze garniert mit wunderschönen Beschreibungen der Landschaft Indiens. Diese Reise könnte für den Leser manchmal langweilig werden, wenn man nicht so einen sympathischen kleinen Wildfang wie Kim als Reisebegleiter hätte. Er ist unglaublich clever und weiß genau, wie er das bekommt, was er will (meistens Essen oder Geheimnisse). Dabei hat er aber immer das Herz am rechten Fleck und ist seinen Freunden gegenüber loyal. Besonders seine Freundschaft mit dem Lama ist wirklich rührend. Kann ich allen wärmstens empfehlen, die sich für die Kultur Indiens interessieren!

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  • Rezension zu "Kim" von Rudyard Kipling

    Kim

    anna_kuchensuchti

    26. July 2012 um 21:16

    Die Arbeit des bristischen Geheimdienstes in Britisch-Indien um 1900 wird aus der Sicht des in Indien aufgewachsenen Jungen Kim geschildert, der die Geschehnisse aus seiner indisch geprägten Gedanken- und Lebenswelt heraus interpretiert. Grundkonflikt des Buches sind die verschiedenen, aufeinanderprallenden Sichtweisen der Wirklichkeit (asiatische und westliche Weltinterpretation). Verfasst 1901, ist dies beachtenswert feinfühlig gelungen. Bemerkenswert ist auch die vielschichtigkeit dieses Werkes, was es für mich zu einem meiner absoluten Lieblingbücher macht.

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  • Rezension zu "Kim" von Rudyard Kipling

    Kim

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. December 2010 um 09:50

    Die Geschichte an sich ist sehr spannend. Allerdings ist der alte Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig und teilweise ziemlich langatming. Ist halt bei vielen Klassikern so. ansonsten ein gutes Buch.

  • Rezension zu "Kim" von Rudyard Kipling

    Kim

    Rodia

    29. August 2008 um 14:50

    Mühsam zu lesen. Könnte mal eine neue Übersetzung vertragen, weil die Geschichte an sich sehr spannend ist.

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