Ruediger Dahlke Das Schatten-Prinzip

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Inhaltsangabe zu „Das Schatten-Prinzip“ von Ruediger Dahlke

Eine faszinierende Reise in das Schattenreich der Seele Nach C.G. Jung ist der Schatten das gesamte Unbewusste. Er ist das Wesen, das wir lieber nicht wären, letztendlich aber doch werden müssen, um zur Ganzheit zu gelangen. Insofern empfinden wir den Schatten, bzw. unsere »dunkle Seite«, äußerst zwiespältig: Er stößt uns ab und fasziniert zugleich. Arbeit mit dem Schatten dient der Bewusstwerdung und ist im wahren Sinn des Wortes Lichtarbeit. Ruediger Dahlke zeigt in seinem aktuellen Buch, wie wir den eigenen Schatten aufspüren und konfrontieren, um ihn schließlich annehmen und integrieren zu können. Wer sich auf die hier vorgestellte Schattenarbeit einlässt, wird offener, freundlicher und toleranter – sich selbst und anderen gegenüber.

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  • Rezension zu "Das Schatten-Prinzip" von Ruediger Dahlke

    Das Schatten-Prinzip
    Sonoris

    Sonoris

    04. March 2013 um 11:20

    (Esoterisch-)Psychologische Sachbücher liest man in der Regel, um sich neue Theorien bezüglich seines gewählten Themas, seines Interesses und/oder seiner Fragestellung anzueignen sowie um sich in Bezug zu seiner Umwelt besser zu verstehen. Das hier vorliegende Buch von Rüdiger Dahlke “Das Schatten-Prinzip” ist in dieser Hinsicht allerdings nicht nur ein Sachbuch, wie ich es eben beschrieben habe, was entsprechende Theorien beinhaltet, sondern gleichzeitig und vielmehr ein Buch mit Übungen und Meditationen, die es ermöglichen sollen, seine Themen bearbeiten zu können und letztendlich eine Entwicklung seiner Persönlichkeit zu erreichen. “Das Schatten-Prinzip” hebt sich jedoch nicht nur hinsichtlich der Methodik und des Aufbaus von einem herkömmlichen Sachbuch - sei es auch ein esoterisches Werk oder eine Alltagshilfe - ab, sondern ebenso vom Inhalt: Es geht dabei um den von C. G. Jung geprägten Begriff “Schatten”, was das gesamte Unbewusste umfasst. Teilte Freud die Psyche in das “Ich”, “Es” (Triebe) und “Über-Ich” (Moral) ein, so tat es Jung später in das “Ich” (alles was wir sein wollen und uns gern mit identifizieren), den “Schatten” (alles was wir nicht sein wollen und an uns nicht akzeptieren. Der Schatten kann zudem auch unsere Wünsche beinhalten, die wir uns bspw. nicht trauen zu realisieren) sowie in das “Selbst”, in dem das “Ich” und der “Schatten” zusammenfinden. Das Selbst ist dabei die “höchste Entwicklungsstufe der Befreiung, oder eben der Selbstverwirklichung” (R. Dahlke - Das Schattenprinzip, S. 47). Dieses Buch liefert nun nach einer recht kurzen Einleitung in die Thematik, u. a. was man sich unter einem “Schatten” genau vorzustellen hat, mehrere Übungsaufgaben, die jeweils Fragen aufweisen, die man über Selbstreflexionen beantworten kann, um seine “Schatteninhalte” zu erkennen und letztendlich auch zu “durchlichten”, das heißt, sich diese im Jungschen Sinne bewusst zu machen. Da dies nicht nur über die Kognition, über das Verstehen gelingen kann, sind dem Buch gezielte Filmevorschläge, sowie CD-Meditationen beigefügt, die mittels der dem Buch beigelegten Meditations-CD ausgeführt werden können. Besonders Filme dienen sehr gut dazu, sich seinen Schatten sichtbar zu machen und ihn zu spüren, da die Figuren und Schauspieler (und deren Verhaltensweisen), - die wir gern sein wollen, den “lichten Schatten” darstellen und diejenigen, die wir unsympathisch finden und nicht mögen, die Anteile von uns darstellen, die wir an uns nicht akzeptieren und von uns schieben. Ich persönlich habe über Meditationen zu mir selbst nur einen sehr geringen Zugang, weswegen mein Schwerpunkt auf der kognitiven Ebene und auf der des Erlebens lag. So hatte ich durch die geschickt gestellten Fragen und sehr guten Filmmeditationen einige Aha-Effekte, die mich so manchen eigenen “Schattenanteil” erkennen ließen und mich zum Umdenken anregten. Rüdiger Dahlke machte dabei allerdings dem Leser keine Versprechen, dass wenn wir lediglich dieses oder jenes befolgen, ein besseres Leben führen würden. Ebenso grenzt er sich von der Esoterik ab, die ein besseres Leben durch positive Affirmationen (Regelmäßiges Aufsagen von beispielsweise den Worten: “Ich kann das!”, “Ich sehe gut aus!”, “Mir geht es gut!”, etc.), wie es überwiegend in der Esoterik-Szene getan wird, versprechen. Ganz im Gegenteil geht es bei ihm darum, sich seine eigenen “Fehlleistungen” (Sigmund Freud prägte diesen Begriff) anzuschauen und zu akzeptieren, und diese eben nicht mittels Affirmationen “zuzukleistern”. Diese Bewusstwerdung unseres “Schattens” ist nicht nur ein lebenslanger Weg, den jeder gehen muss, ob nun bewusst oder unbewusst, sondern ebenso kann und wird dieser Weg mit viel Arbeit und Emotionen verbunden sein. Ich habe dieses Buch nun innerhalb von eineinhalb Jahren durchgearbeitet, das heißt ich bin dieses chronologisch von Anfang bis zum Ende durchgegangen und habe die Themen bezüglich meines Lebens reflektiert. Man kann allerdings auch so vorgehen, dass man dieses Buch entsprechend seiner Resonanz zu den Themen bearbeitet. Also, dass man sich das Thema vornimmt, was gerade ansteht, was der Bearbeitung harrt. Beispielsweise kann jemand gerade Schwierigkeiten auf der Beziehungsebene mit seinem Partner oder seiner Partnerin haben. So kann er sich das entsprechende Kapitel vornehmen und sein Thema finden und auf der kognitiven und/oder meditativen Ebene bearbeiten. Ich schätze, dass ich selbst ebenso zusätzlich noch vorgehen werde, um meine entsprechenden Aufgaben so bewusst wie möglich bearbeiten zu können. Daraus kann ich für mich ableiten, dass dieses Buch von Rüdiger Dahlke für mich ebenso ein wichtiger Begleiter sein wird, wie es beispielsweise “Das senkrechte Denken” bezüglich der Einteilung in die Urprinzipien und “Krankheit als Symbol” hinsichtlich der Krankheitsbilderdeutung schon sind. Wer sich nun auf die Reise machen möchte und seinen “Schatten” entdecken will, und dabei Zeit und Energie zu investieren bereit ist, der kann so manche spannende Erkenntnisse machen und ein erfüllteres Leben führen.

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