Ruediger Dahlke Lebenskrisen als Entwicklungschancen

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Inhaltsangabe zu „Lebenskrisen als Entwicklungschancen“ von Ruediger Dahlke

Geburt, Pubertät, Abnabelung vom Elternhaus, Heirat, Altern, Tod - mit diesen natürlichen Phänomenen kommen wir zunehmend weniger zurecht. Die großen Übergänge im Leben des einzelnen empfinden wir als Krisen im negativen Sinn. Wo früheren Generationen zum Feiern zumute war, schaffen wir uns Elend. Uns sind die Rituale verlorengegangen, die sie stützten. Das hat schwerwiegende Konsequenzen. Je weniger wir uns mit der Bedeutung und den Folgen von Lebenskrisen auseinandersetzen, je weiter wir sie aus unserem Bewußtsein verdrängen, desto mehr muß unser Körper sie austragen. So entstehen Krankheitsbilder, die mit unseren seelischen Nöten korrespondieren.

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