Rufi Thorpe Ein Sommer in Corona del Mar

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Inhaltsangabe zu „Ein Sommer in Corona del Mar“ von Rufi Thorpe

Es ist Sommer in der südkalifornischen Stadt Corona del Mar. Die beiden Freundinnen Mia und Lorrie Ann sind unzertrennlich. Doch als Lorrie Anns Vater stirbt, weiß Mia nicht, was sie für ihre Freundin tun kann. Und dies ist nur der erste von vielen schweren Schicksalsschlägen, die Lorrie Ann treffen werden … Jahre später steht Lorrie Ann plötzlich wieder vor Mias Tür: barfuß, hungrig und vom Leben gezeichnet. Und Mia kann nicht verstehen, wie das Leben ihrer scheinbar makellosen Freundin so aus dem Ruder laufen konnte. Kann es sein, dass sie Lorrie Ann nie wirklich gekannt hat?

Was für ein wundervoll kluges, tiefgründiges Buch! Rufi Thorpe muss man sich merken! Cover&Klappentext sind leider sehr irreführend...

— Lyke
Lyke

Das ist kein lockerer Frauenroman - sondern wirklich ein Buch mit Tiefgang!

— sydneysider47
sydneysider47

Tiefgründiges Buch über eine Frauenfreundschaft, toll geschrieben. Das Cover und der Titel werden dem Inhalt nicht gerecht!

— FrolleinJott
FrolleinJott

wer diese Zeit erlebt hat, wird auch den Roman gelungen finden

— omami
omami

Absolut Lesenswert. Eines der Bücher bei denen der Einband täuscht. Realistisch, herzzereisend und so ganz anders als alles was man kennt.

— Windgeist
Windgeist

Beeindruckendes Debüt, das extrem unter die Haut geht!

— Naibenak
Naibenak

Der Lebensweg zweier Jugendfreundinnen ohne romantische Verklärung, oft ernüchternd!

— leseratte_lovelybooks
leseratte_lovelybooks

Ein Buch über zwei Freundinnen, was mich nicht 100%tig überzeugen konnte...

— Twin_Tina
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  • Dieses Buch hat mich positiv überrascht

    Ein Sommer in Corona del Mar
    sydneysider47

    sydneysider47

    26. August 2017 um 22:55

    Auf das Buch „Ein Sommer in Corona del Mar“ kam ich nur durch Zufall. Die Lektüre hat mich positiv überrascht. Nachdem ich einen US-amerikanischen Klassiker eines renommierten US-amerikanischen Autors gelesen hatte, suchte ich nach locker-leichter Sommerlektüre. Das Cover des Buches „Ein Sommer in Corona del Mar“ und auch der Buchtitel verhießen  genau solche Lektüre. Wie erstaunt allerdings war ich, als ich das Buch las. Es hat mich von Anfang an gepackt. Der Schreibstil sprach mich an. Ich habe hier keinen belanglosen Frauenroman vor mir, sondern wirklich einen Roman mit Tiefgang, der mich bis zum Schluss fesseln konnte. Es geht um die zwei Freundinnen Mia und Lorrie Ann in einer südkalifornischen Stadt in den 1990er-Jahren. Mia erzählt die Geschichte dieser Freundschaft aus der Ich-Perspektive.  Die Geschichte beginnt, als die beiden Teenager sind. Lorrie Ann ist beneidenswert, sie scheint ein besseres und glücklicheres Leben zu führen als Mia. Das Schicksal wendet sich, als Lorrie Anns Vater stirbt. Als Lorrie Ann schwanger wird und Jim, den Vater ihres Kindes, heiratet, scheint wieder vieles gut zu werden. Doch Jim stirbt, als er als Soldat bei einem Einsatz agiert – und Lorrie Anns Baby, namens Zach, ist schwerbehindert.  Lorrie Ann scheint ihr Schicksal zu akzeptieren, sie hat einen neuen Partner und liebt ihr Kind abgöttisch. Allerdings bleiben Probleme nicht aus – beispielsweise Probleme mit Drogen. Mia studiert, macht einen hervorragenden Studienabschluss und promoviert. Sie zieht nach Istanbul und findet einen Partner. Mit Lorrie Ann ist sie vorwiegend telefonisch in Kontakt. Ab und zu gelingt es ihr, ihre Freundin in Kalifornien zu besuchen. Interessant an dem Buch finde ich, dass ich als Leserin am Leben von Lorrie Ann aus der Perspektive ihrer Freundin Mia teilhabe. Und zwar ziemlich intensiv. Jugenderinnerungen wechseln sich ab mit Erlebnissen, die beide als Erwachsene haben. Wobei der Fokus mehr auf das Leben von Lorrie Ann gelegt wird.  Von Mia erfahre ich lange Zeit nur wenig. Und beim Lesen fragte ich mich oft: „Was kommt noch? Worauf will dieses Buch hinaus?“ Der Schluss hat mich überrascht – und er wirft das Bild, das ich mir lange von Lorrie Ann gemacht hatte, total über den Haufen. Aber nicht allein der Leser wird überrascht – die Ich-Erzählerin Mia ebenfalls. Zu Recht fragt sie sich, wie gut sie ihre Freundin Lorrie Ann überhaupt gekannt hat. Mein Fazit: Das Buch „Ein Sommer in Corona del Mar“ kann ich empfehlen. Wer einen lockeren Frauenroman lesen will, sollte allerdings zu einem anderen Buch greifen. Denn hier geht es um die Freundschaft zweier Frauen, die den Leser nachdenklich macht. Auch den Schreibstil finde ich gelungen. Er wird nie ordinär, er ist oft klug und gefällt mir. Der deutsche Buchtitel passt nicht ganz zu dem Buch, da es nicht nur um einen Sommer im südkalifornischen Städtchen Corona del Mar geht, sondern um eine freundschaftliche Beziehung, die mehrere Jahre dauert. Wegen einiger Längen in dem Buch vergebe ich dem Buch vier von fünf Sternen – also die Note „gut“ -  und eine Leseempfehlung.

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    • 2
  • Das beste Buch in diesem Sommer

    Ein Sommer in Corona del Mar
    TaHa

    TaHa

    22. August 2017 um 09:49

    Eine packende, tiefsinnige, berührende Geschichte über Freundschaft, Erwachsen werden und das (erschütterte) Gefühl, jemanden zu kennen. Zu keiner Zeit vorhersehbar lässt die Autorin Rufi Thorpe den Leser teilhaben am Zerbrechen einer Freundschaft, an der individuellen Entwicklung zweier besten Freundinnen. Mia, eine der beiden Protagonistinnen erzählt im Rückblick die Geschichte von der Freundschaft zwischen ihr und Lorrie Ann, die bereits in Kindergartentagen begann. Beide wuchsen in Corona del Mar auf, wobei ihre eigene Familie aus einer trinkenden Mutter und zwei kleinen Brüdern bestand, Lorrie Anns Familie aus einem sich und ihre Kinder liebenden Elternpaar. Die Mutter Dana Erzieherin, der Vater ambitionierter Musiker. Beide gläubig. Wohnhaft in einer kleinen, engen Zweizimmerwohnung, aber sehr glücklich. Der große Bruder versteht sich bestens mit ihr. Das pure Familienidyll, trotz widriger Umstände. Mia findet alles an ihrer Freundin perfekt: ihr Aussehen, ihren Intellekt, ihre Familie, ihre absolute Loyalität zu ihr. Die Gefühle von Lorrie Ann erfährt der Leser „aus zweiter Hand“. Diese Filter ist besonders zu Beginn des Buches so hervorragend, weil zum einen dem Leser Lorrie Ann als Quasi-Göttin vermittelt wird, zum anderen die Protagonistin Mia ihre Verbundenheit, ihre Achtung zu Lorrie Ann legitimiert. Dadurch wiegt die Erkenntnis, dass sie ihre beste Freundin wohl doch nicht so gut kannte, sie doch nicht so perfekt ist und war, umso schwerer. Auch all die Katastrophen, die Lorrie Ann aushalten und erfahren muss, treffen den Leser unmittelbar. (Um hier nichts von der Handlung vorwegzunehmen, wird auf das Benennen einzelner Schicksalsschläge der Mädchen und späteren Frauen verzichtet.) Mit wenigen Protagonisten und einer sehr unmittelbaren Erzählweise baut die Autorin eine Wörterwelt auf, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Mit Analepsen wird das Bild von Corona del Mar, Yale, dem Krankenhaus und den Figuren von Kapitel zu Kapitel vollständiger. Ich hatte bald das Gefühl, die Protagonisten zu kennen. Nach dem überraschenden Schluss des Buches bin ich fast etwas traurig, dass ich die Figuren nicht weiter begleiten kann. Dem Buch merkt man an, das die Autorin Rufi Thorpe Literatur und kreatives Schreiben studiert hat, ihr Handwerk perfekt beherrscht. Die Geschichte wird wohl noch lange in mir arbeiten.    

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  • Achterbahnfahrt

    Ein Sommer in Corona del Mar
    _Sahara_

    _Sahara_

    16. August 2017 um 17:38

    Inhalt:Es ist Sommer in der südkalifornischen Stadt Corona del Mar. Die beiden Freundinnen Mia und Lorrie Ann sind unzertrennlich. Doch als Lorrie Anns Vater stirbt, weiß Mia nicht, was sie für ihre Freundin tun kann. Und dies ist nur der erste von vielen schweren Schicksalsschlägen, die Lorrie Ann treffen werden … Jahre später steht Lorrie Ann plötzlich wieder vor Mias Tür: barfuß, hungrig und vom Leben gezeichnet. Und Mia kann nicht verstehen, wie das Leben ihrer scheinbar makellosen Freundin so aus dem Ruder laufen konnte. Kann es sein, dass sie Lorrie Ann nie wirklich gekannt hat?Meinung:Ich finde der Titel passt nicht zu dem Buch. Da erwartet man eine Leichtigkeit, die dieses Buch allerdings nicht hat. Der englische Titel „the girls from corona del mar“ hingegen passt so viel besser. Denn darum geht es ja. Um die beiden Freundinnen Mia und Lorrie Ann.Anfangs hat mich das Buch richtig begeistert. Mir hat der Schreibstil so gut gefallen, die Erzählweise der Autorin. Doch leider ging es für mich bergab, als sich die Wege der beiden Freundinnen trennten. Da fand ich viele Kapitel ziemlich langweilig. Gerade die Gespräche fand ich nicht interessant. Die habe ich oft einfach überflogen. Die Geschichte konnte mich da nicht mehr mitreißen. Obwohl es gegen Ende hin wieder interessanter wurde.Ich bin hier wirklich hin- und hergerissen. Das Buch hat wirklich tolle Momente. Man erlebt wie die beiden Mädchen erwachsen werden und in welche Richtungen sie ihr Leben führt. Man überdenkt eigene Freundschaften. Freundschaften die noch bestehen und Freundschafen die zerbrochen sind. Und das wiederum schätze ich an Büchern, wenn sie zum Nachdenken anregen.Fazit:Ein Buch mit Höhen und Tiefen, trotz allem hat es mich zum Nachdenken gebracht. Daher vergebe ich hier 3 Sterne.©_Sahara_

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    • 4
  • Okay, und was nun?

    Ein Sommer in Corona del Mar
    Gise

    Gise

    09. June 2017 um 16:30

    Während der Schulzeit in Corona del Mar befreunden sich Mia und Lorrie Ann. Die ersten Schicksalsschläge tragen sie miteinander. Als Mia wegzieht, wird ihre Freundschaft lockerer, auch wenn sie noch voneinander Bescheid wissen. Jahre später treffen sie sich wieder, Lorrie Ann ist gezeichnet von Schicksalsschlägen, und Mia fragt sich, ob sie ihre Freundin wirklich gekannt hat. Das ist, kurz gesagt, der Stoff dieses Buches. Nun habe ich es beendet und zur Seite gelegt und frage mich: „Und nun?“ Irgendwie scheint mir etwas zu fehlen. Das Ende der Geschichte hat mich äußerst verwirrt hinterlassen. Was genau wollte die Autorin mir auf meinen Weg mitgeben, weshalb sollte ich dieses Buch lesen? Es ist schon eine sehr seltsame Freundschaft, die Mia und Lorrie Ann verbindet – und als ich das irgendwie einordnen konnte, stellt die Autorin alles Bisherige in Frage. Ganz ehrlich, über dieses „Und nun?“ komme ich nicht hinaus.So hat mich das Ende dieses Buches sehr unzufrieden hinterlassen. Es ist keine leichte Lektüre über die Freundschaft zweier Frauen, sondern stellt tiefgründige Fragen, die auch völlig berechtigt sind. Dennoch fällt es mir schwer, mich in die beiden jungen Frauen hineinzuversetzen, irgend etwas ist seltsam an dieser Freundschaft, an ihrem Miteinander, und das betrifft nicht nur das Auseinanderdriften durch die Veränderungen des Lebens. Unpassend ist die Übersetzung des Titels, besser wäre hier die wörtliche Übersetzung aus dem Amerikanischen: Die Mädchen von Corona del Mar.Letztendlich hat mich dieses Buch so unzufrieden und verwirrt hinterlassen, dass ich es nicht wirklich weiterempfehlen kann.

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  • tiefgründig und schicksalhaft

    Ein Sommer in Corona del Mar
    coffee2go

    coffee2go

    05. June 2017 um 23:33

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Mia und Lorrie Ann sind beste Freundinnen seit ihrer Kindheit in Corona del Mar. Sie teilen sich alle Geheimnisse und stehen sich auch in schwierigen Situationen bei, wie bei Mias Abtreibung. Mia hat den Eindruck, dass sie eher vom Pech verfolgt ist und Lorrie Ann das Glück auf ihrer Seite hat – bis sich eines Tages das Blatt wendet. Mia fragt sich mit der Zeit auch, wie gut sie ihre Freundin kennt bzw. jemals gekannt hat.   Meine Meinung zum Buch: Das Buch wirkt auf den ersten Eindruck wie eine leichte Sommerlektüre, was es keinesfalls ist. Es geht um eine tiefgründige Freundschaft, die Mia und Lorrie Ann von Kindheit an bis ins Erwachsenenalter begleitet. In ihrer Jugendzeit verbringen die beiden Mädchen jede Minute miteinander und teilen sich alle Geheimnisse – zumindest glaubt Mia dies. Mia lebt unter schwierigen Verhältnissen auf: ihr Vater hat die Familie verlassen, ihre Mutter ist alkoholabhängig und sie muss sich um ihre jüngeren Brüder kümmern, was sie komplett überfordert. Mit 15 wird Mia ungewollt schwanger und unterzieht sich einer Abtreibung – auch hier steht ihr Lorrie Ann zur Seite. Eines Tages gerät Lorrie Anns Leben aus den Fugen. Zuerst stirbt ihr Vater, dann bekommt sie ein schwer krankes Kind und bald darauf stirbt auch ihr Ehemann und sie muss in armen Verhältnissen leben. Auch während dieser Zeit bleiben die Freundinnen in Kontakt, wenn auch nicht mehr so innig. Am Ende des Buches muss Mia erkennen, dass sie eventuell ihre Freundin doch nicht so gut kennt, wie sie immer gedacht hat und dass ihre Freundin ihr eigenes Leben führt, auch wenn dies schwer zu akzeptieren ist.   Titel und Cover: Der Titel und das Cover erinnern mich an leichte Sommerlektüre, was überhaupt nicht zum Inhalt des Buches passt und sind somit irreführend und meiner Meinung nach unpassend.   Mein Fazit: Die Lebensgeschichten der beiden Freundinnen und der überraschende Schluss haben mich sehr angesprochen und keine Langeweile aufkommen lassen.

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  • Ein toller Roman

    Ein Sommer in Corona del Mar
    omami

    omami

    03. June 2017 um 20:04

    Rufi Thorpe hat mit " Ein Sommer in Corona del Mar" einen sehr berührenden Roman  geschrieben.Mia und Lorrie-Ann sind Freundinnen, seit sie denken können. Mia ist die Person, aus deren Sicht der in Ich-Form geschriebene Roman berichtet.Lorrie-Ann , die Freundin, an der Mia so sehr hängt, hat viel Pech im Leben. Ein behindertes Kind, ein im Krieg gefallener Ehemann, Drogen-Probleme, Geldsorgen, gekündigte Arbeitsstellen, vielleicht auch falsche Freunde.Das Leben der Freundinnen driftet auseinander, später treffen sie sich wieder und Mia erkennt, dass sie ihre Freundin eigentlich überhaupt nicht kennt. Lorrie-Ann ist ganz anders, als sie sich das immer vorgestellt hat.Sie erkennt aber auch, dass jeder sein Leben und sein Schicksal annehmen muss . Ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Beschrieben werden die Neunzigerjahre in Südkalifornien, die Denkweise der damals jungen Leute und wie alle mit ihren Problemen fertig wurden oder auch nicht.Für dieses Buch sollte man sich Zeit nehmen.

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  • Sehr gewöhnungsbedürftig

    Ein Sommer in Corona del Mar
    Nalik

    Nalik

    29. May 2017 um 19:31

    Dieses Buch hat meinen Geschmack leider überhaupt nicht getroffen. Ich musste mich zwingen es fertig zu lesen und ehrlich gesagt hab ich die Seiten zum Schluss eher überflogen als genau zu lesen. Die Geschichte handelt von Mia und Lorrie Ann, die beide in Corona del mar aufwachsen und miteinander befreundet sind. Mia hält Lorrie Anns Familie für perfekt. Doch als deren Vater stirbt reiht sich in Lorrie Anns Leben ein Schicksal an das nächste und die beiden verlieren sich aus den Augen bis Lorrie Ann eines Tages bei Mia in Istanbul auftaucht... Soweit macht die Geschichte ja noch Sinn, doch alles was dann passiert ist schon sehr merkwürdig. Im großen und ganzen war es wohl einfach nicht das Buch für mich, das ich erhofft habe und es lässt mich leicht enttäuscht zurück. 

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  • Wer wir wirklich sind

    Ein Sommer in Corona del Mar
    yellowdog

    yellowdog

    21. May 2017 um 19:01

    Ein Sommer in Corona del Mar ist ein US-amerikanischer Roman, der von der zurückerinnernden Erzählstimme lebt. Die Erzählerin Mia gefällt mir gut, da sie versucht den Dingen auf den Grund zu gehen, dabei über Ironie und auch Selbstironie verfügt. Sie erzählt die Geschichte ihrer Schulfreundin Lorrie Ann, die viel Pech im Leben hat und wichtige Passagen ihres Lebens. Da Mia viel reflektiert, erfährt man auch viel von ihr und ihren Selbstzweifeln. Die Handlung ist ´überwiegend in Kalifornien angesiedelt, obwohl es ungewöhnlicherweise auch ein paar Passagen in der Türkei und in Indien gibt, was dem Buch eine spezifische, reizvolle Atmosphäre verleiht. Komischer Titel eigentlich, da sich die Handlung über Jahre erstreckt und nicht nur über einen Sommer, die Protagonisten zudem nicht die ganze Zeit in Corona del Mar sind. Eine Geschichte einer langjährigen Freundschaft zweier jungen Frauen muss sich zur Zeit natürlich mit Elena Ferrates “Meine geniale Freundin” vergleichen und tatsächlich gibt es ein paar Parallelen, obwohl Rufi Thorpes Roman typisch amerikanisch und Ferrante europäisch geprägt ist. Es ist sicher kein sommerlich-leichter Unterhaltungsroman, wie man durch Titel und Cover vielleicht denken könnte sondern setzt sich mit den Leben auf einer ernsthafte und intensive Art und Qeise auseinander, auch damit, ob wer man wirklich ist. Deshalb von mir eine Leseempfehlung!

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  • Nichts für mich - Titel verwirrend

    Ein Sommer in Corona del Mar
    milapferd

    milapferd

    16. May 2017 um 09:18

    Mia und Lory-Ann sind Teenager und beste Freundinnen. Zu dieser Zeit, im trostlosen Corona Del Mar scheint Lory-Ann auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen. Ihre Familie ist heile und hält zusammen, sie ist sehr gläubig und sanft. Mias Mutter hingegen ist ständig betrunken und sie kümmert sich um ihre kleinen Geschwister. Mit 15 wird sie schwanger und natürlich begleitet sie die perfekte Lory-Ann zur Klinik. Einige Jahre später verlieren sich die Freundinnen aus den Augen, Lory stürzt ab, bekommt einen Jungen mit schweren Behinderungen, den sie vernachlässigt, weil sie ständig auf Drogen ist, ihre Mutter ist psychisch krank und sie steht ohne Job und Ausbildung da. Mia dagegen hat sich aus dem Sumpf gekämpft, studiert und gehört zur Elite in ihrem Forschungsgebiet. Die Freundinnen haben ihre Rollen vertauscht und so richtig können sie sich nicht damit anfreunden. Also, ich kann so richtig gar nicht meine Meinung schreiben. Das Buch lässt sich einfach lesen, die Sprache ist eigentlich gut, aber inhaltlich ging es mir über weite Strecken ziemlich auf den Kecks. Ständig wird über die frühere Abtreibung von Mia herum geritten. Die ganze Geschichte, die Abstürze von Lory sind um dieses Ereignis herum geschrieben. Es war einfach nicht meine Geschichte, sie ist zu negativ für meinen Geschmack. Klar spielt das Leben nicht immer so, wie man sich das wünscht, aber für meinen Lesegeschmack ist das alles zu viel des Guten. Es hat mir einfach gesagt keinen Spaß gemacht das Buch zu lesen, ganz davon ab, dass der Titel und das Cover so überhaupt nicht zum Inhalt der Geschichte passten. Deshalb kann ich dem leider nur 3 Sterne vergeben.

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  • Beeindruckendes Debüt!

    Ein Sommer in Corona del Mar
    Naibenak

    Naibenak

    05. May 2017 um 12:06

     „ ,Du musst mir einen Zeh brechen‘, erklärte ich. Lorrie Ann und ich sonnten uns auf der winzigen Terrasse meiner Mutter auf dünnen Handtüchern, die direkt auf den heißen, rissigen Steinplatten ausgebreitet waren. Wir hatten uns jeweils den Saft einer Plastikzitrone aus dem Supermarkt ins Haar gequetscht und hofften inständig, blonder zu werden, […]. In unserer kleinen kalifornischen Neunzigerjahre-Siedlung gab es kein Mädchen, das perfekter war als Lorrie Ann Swift, und zwar […] weil sie auf eine Art gewöhnlich war, die uns alle übertraf.“Mia und Lorrie Ann sind enge Freundinnen und gehen durch dick und dünn. Die wunderschöne, aber eher zurückhaltende Lorrie Ann wächst in überbehüteten und liebevollen Verhältnissen auf. Mia hingegen hat eine Mutter, die gern etwas tiefer ins Glas schaut und zwei junge Stiefbrüder, um die sie sich als ältere Schwester nicht selten zu kümmern hat. Als sich nach der Schulzeit die Wege der beiden Mädchen –zumindest geografisch – trennen, entfernen sich auch ihre Lebenswege voneinander. Und plötzlich kommt der Tag, an dem die einst so (vermeintlich) perfekte Lorrie Ann barfuß und völlig verwahrlost vor Mias Tür in Istanbul steht. Was ist passiert?Zugegeben, das Cover und der Titel könnten den Leser Glauben machen, hier erwarte ihn ein sommerlich-frischer Urlaubsroman. Aber das Gegenteil ist der Fall. Rufi Thorpe hat einen zutiefst berührenden und feinfühligen Roman über eine Freundschaft geschrieben, der unter die Haut geht. Mit schonungsloser Ehrlichkeit schildert sie aus Mias Sicht die Ereignisse in der Jugend der beiden Mädchen und was aus ihnen geworden ist. Dabei entstehen anfangs Sympathien und Antipathien, die sich aber im Laufe der Geschichte verändern, weil sich die Personen entwickeln, weil man mitfühlt und versteht oder auch nicht versteht. Bereits in den ersten Sätzen (siehe Zitat) spüre ich als Leser eine versteckte Traurigkeit zwischen den Zeilen. Die Erzählweise wirkt wiederum sehr frisch und lebhaft auf mich. Eine Traurigkeit zieht sich jedoch durch große Teile des Romans, insbesondere, wenn es um die Lebensgeschichte von Lorrie Ann geht, denn sie muss mit mehreren Schicksalsschlägen fertig werden.  Mia hat ihre Freundin jahrelang als eine Art Göttin betrachtet und tatsächlich regelrecht vergöttert. In Istanbul übersetzt Mia ein uraltes Werk über die sumerische Göttin Inanna, die sie immer wieder Parallelen zu Lorrie Ann ziehen lässt. Einige interessante Informationen über diese Gottheit hat die Autorin sehr gekonnt mit in die Geschichte einbezogen. Während Lorrie Ann nun versucht ihrem Schicksal ins Auge zu sehen und es leben zu lernen, kann Mia nicht verstehen, wie ungerecht Glück und Unglück verteilt sind. Welten treffen aufeinander und entfernen sich wieder. Gleichzeitig gibt es auch in Mias Leben  Veränderungen, die sie vor große Gewissensfragen stellen. Und am Ende stehen diese einfachen Fragen im Raum: wie gut kennt man die beste Freundin eigentlich? Und wie gut kennt man sich selbst?Fazit: Ein trauriger und zugleich hoffnungsvoller Roman, der eine Frauenfreundschaft mit ihren Höhen und Tiefen thematisiert und insbesondere eindrücklich beschreibt, wie Menschen zu den Menschen werden, die sie sind. Die mitreißende und zugleich sehr feinfühlige und warmherzige Sprache der Autorin hat den Roman für mich zu einem besonderen, fesselnden Lesehighlight gemacht. Ein beeindruckendes Debüt! Rufi Thorpe ist ein Name, den ich mir merke :-)       

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    • 4
  • Wenig Sommer, wenig Freundschaft!

    Ein Sommer in Corona del Mar
    leseratte_lovelybooks

    leseratte_lovelybooks

    04. May 2017 um 18:41

    Cover und Klappentext versprechen einen Einblick in die Mädchenfreundschaft von Mia und Lorrie Ann, also ein locker-leichte Sommergeschichte. Statt dessen erleben wir das Schicksal der beiden aus Mias ernüchterner Sichtweise. Das beginnt mit Mias Abtreibung im zarten Alter von knapp sechzehn und geht weiter über die ungewollte Schwangerschaft von Lorrie Ann, bis zu deren Abgleiten. Zunächst idealisert Mia, die in unglücklichen familiären Verhältnissen lebt, Lorrie Ann und ihre Familie, beneidet sie eigentlich um dieses Idyll, um dann mitzuerleben, wie Lorrie Ann mit dem Unfalltod ihres Vaters nicht zurecht kommt. Sie gibt sich die Schuld daran und denkt, sie habe es gar nicht verdient, glücklich zu sein. Entsprechend trifft sie ihre weitren Lebensentscheidungen aus einer "Märtyrereinstellung" heraus. Ob das für sie, ihren Ehemann und ihr Kind die richtige Einstellung ist, darf dahingestellt sein. Mia berichtet die Entwicklung aus ihrer Sicht, wobei die Erzählung auch auf verschiedenen Zeitebenen hin und her springt, dabei aber bereits von Anfang an immer von einer negativen Aussage über das schlimme Schicksal Lorrie Anns überlagert wird. Parallel gewinnt man den Eindruck, dass Mia sich absolut selbst nicht ausstehen kann, sich immer gegenüber Lorrie Ann abwertet, sogar als sie selbst im Gegensatz zu ihrer Freudin erfolgreich studiert. Die Idee war sicher gut gemeint, aber mich konnte das Buch nicht wirklich begeistern!

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  • Über dei Freundschaft

    Ein Sommer in Corona del Mar
    kuechenqueen

    kuechenqueen

    04. May 2017 um 13:48

    Mia und Lorrie Ann sind seit ihrer Kindheit gut befreundet und gelten als unzertrennlich. Doch eines Tages ereilt Lorrie Ann ein schwerer Schicksalsschlag, sie und Mia erhalten ihre Freundschaft nur noch auf genügend Distanz. Bis Lorrie Ann plötzlich wieder vor Mia steht. Und es geht ihr nicht gut - sie ist Drogenabhängig. Eine harte Probe für ihre Freundschaft. Dieser Roman ist harte Kost. Er ist bewegend und zeigt dem Leser sehr deutlich, wie ungerecht das Leben zuschlagen kann. Auf der einen Seite purer Sonnenschein, auf der anderen Seite Gewitterwolken. Man kommt beim Lesen wirklich ins Grübeln. Eigentlich hatte ich eine schöne sommerliche Geschichte erwartet. Aber wenn man sich auf das Buch eingelassen hat, wird man belohnt. Man bekommt eine tiefsinnige Geschichte, die den Leser intensiv erleben läßt, wie hart das Leben sein kann und daß man so einiges schaffen kann - egal wie hart es zuschlägt.

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  • Buch über zwei Freundinnen, wovon ich nicht 100%tig überzeugt bin...

    Ein Sommer in Corona del Mar
    Twin_Tina

    Twin_Tina

    26. April 2017 um 20:52

    Bei diesem Buch muss ich sagen, das mich das Cover nicht ganz so überzeugen konnte, weil dies mich nicht so anspricht. Die Inhaltsangabe/Leseprobe war mehr der Grund, warum ich das Buch lesen wollte.Das Buch ist nach Erzählungen von Mia geschrieben, die ihre Freundschaft zu Lorrie-Ann etwas beleuchtet. Die beiden waren auch die Hauptprotagonistinnen des Buches. Mia wirkte auf mich eigentlich von Anfang an nett, auch wenn sie immer etwas neidisch auf ihre Freundin war...Lorrie-Ann kennt man, wie erwähnt, nur aus ihren Erzählungen, war mir zwar auch nicht unsympathisch, aber manche ihrer Verhaltensweisen konnte ich auch nicht ganz nachvollziehen. Obwohl man schon zugeben muss, das Lorrie-Ann es natürlich nicht leicht hatte. Es gab auch hier einige Nebencharaktere, die mir gut gefallen haben, wie z.B. Franklin. Von den Handlungen des Buches war ich ein wenig "überrascht", da diese anders waren, als ich erwartet hätte. Manches war auch ein bisschen zu "langatmig" und teilweise hat mir Spannung gefehlt. Es werden z. B. häufig Gespräche geführt, über diverse Themen und ich denke, sowas muss man mögen, wenn man sich dafür nicht so sehr interresiert, kann einen das etwas lang vor kommen.Der Schreibstil war gut, auch wenn es teilweise immer ein bisschen "durcheinander" war, weil anfangs auf was eingegangen wurde, was dann später nochmals ausführlicher thematisiert wurde...Auch wenn  mich die Handlungen nicht hunderprozentig überzeugen konnten, vergebe ich für das Buch 3 von 5 möglichen Sternen, wenn ich halbe Sterne geben könnte, wären es 3,5 Sterne...

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  • Hatte mir mehr versprochen

    Ein Sommer in Corona del Mar
    Buchverschlinger2014

    Buchverschlinger2014

    25. April 2017 um 21:12

    Rufi Thorpes Buch "Ein Sommer in Corona del Mare " beschreibt den Lebensweg der beiden Freundinnen Mia und Lorrie Ann vom Teenager zur jungen Frau. Während Mias Leben recht gradlinig und geordnet verläuft, muss Lorrie Ann immer neue Schicksalschläge verkraften. Dadurch rutscht sie immer mehr ab und wird drogensüchtig. Nach mehreren Jahren Funkstille taucht Lorrie Ann urplötzlich bei Mia wieder auf und diese muss erkennen, dass sie in all dem Jahren ein ganz falsches Bild von ihrer Freundin und sich selbst hatte. Die Geschichte wird in Rückblicken aus Mias Sicht erzählt. Auch wenn der Schreibstil gut zu lesen war, konnte mich die Geschichte nicht richtig fesseln. Nach der Leseprobe hatte ich mir einen anderen Verlauf der Geschichte erwartet. Aus diesem Grund kann ich dieses Mal auch nur 3 Punkte vergeben, denn die Geschichte hat für mich zu viel seines Potentials verschenkt. 

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  • Ein interessantes, spannendes, berührendes Debüt

    Ein Sommer in Corona del Mar
    gaby2707

    gaby2707

    24. April 2017 um 16:50

    Als ich das Cover sah, hatte ich einen leichten, seichten Frauenroman vor Augen. Aber weit gefehlt. Der Roman erzählt die Geschichte zweier junger Frauen, die als Kinder unzertrennlich waren, sich im Laufe der Zeit aber immer weiter aus den Augen verloren haben. Mia bewundert ihre wunderschöne und liebevolle Freundin Lorrie Ann, die in einem warmherzigen familiären Umfeld aufwächst und auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen scheint. Bis zu dem Zeitpunkt als ihr Vater stirbt. Von da an ändert sich Lorrie Anns Leben und auf einen Schicksalsschlag folgt der nächste. Mia dagegen verlässt Corona Del Mar um zu studieren, lernt ihre große Liebe kennen und ihr Leben ändert sich absolut zum Positiven. Plötzlich, Mia ist mit ihrem Freund gerade in der Türkei, steht Lorrie Ann vor ihrer Tür – mittellos und völlig herunter gekommen. Mia erkennt, dass sie in ihrer Freundin scheinbar viel mehr gesehen hat, als richtig war. Rufi Thorpe hat mich von Anfang an in die Geschichte hineingezogen. Gibt es so etwas wie Schicksal? Kennen wir unser Gegenüber wirklich? Wieviel kann ein einzelner Mensch ertragen, ohne daran zu zerbrechen? Gibt es eine Freundschaft ohne Kompromisse? Viele Fragen, auf die ich mir als Leser hier meine Antworten geben muss. Obwohl ich manches nicht nachvollziehen konnte, hat mich die Geschichte doch berührt. Vor allem aber regt sie auch zum Nachdenken an. Ein interessanter, spannender und berührender Debütroman eines Schriftstellers, von dem ich gerne mehr lesen würde.   

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