INHALT: Myriel ist ein auserwähltes Kind Morganas und darf so in einer aufopferungsvollen Gemeinschaft leben und sich selbst einbringen. Sie besitzt die Ebene, kann also ganz genau fühlen, was andere denken und sich mit anderen, die die Ebene ebenfalls besitzen, auch per Telepathie unterhalten. Nun stehen mit 12 Jahren die Initialprüfungen auf dem Plan, danach wird Myriel die Schule der Ebene besuchen und zur Vereinenden ausgebildet werden, sodass sie sich dann um problematische Kinder kümmern und aus ihnen wieder einen Teil der Gesellschaft machen kann. Doch plötzlich kitzelt Norik, der Schulleiter und gleichzeitig ein Vereinender, das schlechteste aus ihr heraus und möchte, dass Myriel auf seine Schule der Herausforderung kommt, in die problematische Schüler aufgenommen werden. Wird sie ihn davon überzeugen können, ihren vorbestimmten Weg weiter zu gehen?
MEINE MEINUNG: Das Buch ist in ziemlich lange Kapitel unterteilt, was leider nicht so ganz mein Ding ist, da ich so immer das Gefühl habe, ewig nicht voran zu kommen. Es ist im Präteritum geschrieben, was Gott sei Dank meine bevorzugte Zeitform ist, somit ließ es sich recht flüssig lesen. Die Idee einer dystopischen Welt, in der alles bis auf eine kleine Insel unwegsames Ödland ist, finde ich toll (wenn ich auch nicht erdacht, aber das macht nichts), mir war aber die ganze Gesellschaft und deshalb natürlich auch Myriel zu gottesfürchtig (Oder sollte ich es eher morganafürchtig nennen?). Manche Aktionen oder Denkweisen sind mir einfach zu extrem und haben immer wieder den Lesefluss etwas gestört. Alle Kapitel beginnen mit einem Auszug aus den Büchern um Morgana, geschrieben von Gründervater oder Gründermutter oder anderen wichtigen Leuten, hier war die Autorin wirklich kreativ, denn sie haben sich absolut real angefühlt und fast schon ein bisschen sektengleich. Insgesamt finde ich die Idee hinter dieser Geschichte wirklich cool und vielleicht sind Band 2 und 3 auch deutlich spannender, aber mir war der Auftakt hier einfach zu ruhig, sodass ich die anderen beiden Bände nicht mehr lesen werde.
























