Runa Winacht , Maria G. Noel Die Vampirprinzessin

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Inhaltsangabe zu „Die Vampirprinzessin“ von Runa Winacht

Was würdest du tun, wenn du keinen Ausweg mehr wüsstest? Würdest du einem unheimlichen Fremden vertrauen – und mit ihm gehen? Adela tut genau das, denn sie ist in einer verzweifelten Lage: Ganz urplötzlich wird sie als Vampir gejagt. Blindlings flieht sie – dem undurchsichtigen Tiro direkt in die Arme. Der nimmt sie mit – ausgerechnet auf Schloss Krumau. Von dem gemunkelt wird, dass dort die Vampirprinzessin lebe. Doch es ist nicht nur sie, die Pläne mit Adela hat ...

Dieses Buch überwältigt und macht einfach sprachlos!

— Yoyomaus

Ein Vampirroman der etwas anderen Art, kommt ohne Hollywood-typische Aussergewöhnlichkeiten sehr gut aus.

— MarieausEisenach

Ein spannender Vampirroman, weitab von allen Klischees, der mich wieder einmal durch seine tollen Charaktere überzeugen konnte.

— Jashrin

Ein wirklich spannender Roman, kein billiger Vampirroman sondern eine wirklich schöne und fesselnde Geschichte

— katrin297

Endlich Mal wieder ein Roman nach Alter guter Manier. Spannend fesseld und unvorhersehbar bis zum Ende

— jawolf35

großartige Geschichte

— Booky-72

gelungen, durch die Bank weg spannend und fesselnd, gut geschrieben, keine typische Vampirgeschichte

— Nelebooks

Eine absolut mitreißende Geschichte über charakterstarke Figuren vor historischer Kulisse, aber auch mit einigen fantastischen Momenten!

— Danni89

Kurzweilig. Spannend. Perfekt.

— Dion

Etwas langatmig und sehr düster - erst zum Ende hin spannender

— annlu

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  • Ein fantastischer Ausflug ins alte Krumau..

    Die Vampirprinzessin

    Zalira

    18. August 2017 um 18:23

    Die Vampir-Geschichte mit historischem Hintergrund hat mich sofort angesprochen. Gerade weil ich dieses Jahr in Krumau war, hatte die Geschichte einen enormen Reiz. Auch wenn ich das Bild des mystischen Schlosses in Krumau mit dem der vielen Touristen, die ich bei der Besichtigung gesehen habe, nicht in Einklang kriege.Was mir an dem Buch -neben dem schönen Cover- wirklich gut gefallen hat, sind die Figuren. Einerseits begleitet man Adela, die auf der Flucht von Tiro aufgegabelt und auf das Schloss gebracht wird, wo sie sich erst mit allem zurecht finden muss. Sie ist mutig und klug, und ich finde sie als weibliche Protagonistin unglaublich interessant, es macht Spaß ihr durch das Schloss und all die kniffligen Situationen zu folgen, in die sie gerät. Das genaue Gegenteil zu Adela ist der verschlossene Tiro, den ich ganz lange nicht durchschaut habe. Zu Beginn hatte ich auch so meine Probleme, ob ich ihn wirklich sympathisch finden sollte. Das wurde zwar besser, ganz warm geworden bin ich mit ihm aber immer noch nicht.Hinter allem steckt ein dunkles Geheimnis, von dem man durch Tiro nur immer ganz wenig erfährt. So tappt man als Leser sehr lange im Dunkeln, was es mit Vampirgerüchten und Morden auf sich hat. Ich mag komplexe Geschichten, bei denen man mitdenken muss, und hier hat ist das durchaus gegeben. Bis zum Schluss war mir nicht ganz klar, wie alles genau in Zusammenhang steht. Umso besser fand ich es, dass letztendlich aber alles aufgelöst und alle offenen Fragen geklärt wurden.Es gibt wirklich vieles, das mir an der „Vampirprinzessin“ sehr gut gefallen hat, wie das historische Krumau oder die Beziehung zwischen Adela und Tiro, allerdings hatte ich auch ein wenig Schwierigkeiten an der ein oder anderen Stelle. Das Buch kam mir teilweise sehr langatmig vor, da viel erklärt und bei den Hauptfiguren oft zu viele innere Monologe stattfanden. Für meinen Geschmack hätte man hier ein wenig kürzen können und trotzdem wäre der Sinn dadurch nicht verloren gegangen. Vor allem Adela denkt wirklich jede Kleinigkeit durch, analysiert Tiros Verhalten oder ihre eigenen Gefühle so lange, bis es wirklich jeder verstanden hat. Etwas prägnanter gäbe der Geschichte mehr Lesefluss.„Die Vampirprinzessin“ wurde mir als Rezensionensexemplar von dem Autorenduo zur Verfügung gestellt. Deswegen ein großes Dankeschön dafür! Ich finde die Geschichte mit ihren Figuren sehr gut und der Schreibstil hat Potential. Nur aufgrund der Längen ziehe ich leider 2 Sterne ab. Das Buch hat mir aber an sich gut gefallen, sodass ich auch mal andere Bücher von Maria G. Noel und Runa Winacht lesen werde.

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  • Leserunde zu "Die Vampirprinzessin" von Runa Winacht

    Die Vampirprinzessin

    winacht_noel

    Da wir gefragt worden sind, ob wir mit unserem Vampirroman nochmals eine Leserunde machen würden ... Aber gerne doch! Wir – das sind Runa Winacht und Maria G. Noel – haben mit unserer 'Vampirprinzessin' einen etwas anderen Roman über Vampire, Werwölfe und die Liebe geschrieben. Wollt ihr herausfinden, wie ihr ihn findet? Hier schon mal der Klappentext: Die sechzehnjährige Adela folgt heimlich ihrem Vater, als der nachts zu einem merkwürdigen Auftrag gerufen wird. Das hätte sie besser bleiben lassen. Nicht nur, dass sie ihren Vater bei seiner Arbeit als Vampirjäger ertappt – unversehens wird sie selbst für einen Vampir gehalten. Zu ihrem Entsetzen erschrickt ihr Vater darüber so sehr, dass er tot zusammenbricht. Adela, die gerade mit eigenen Augen gesehen hat, wie vermeintliche Vampire geköpft und gepfählt werden, muss sofort flüchten. Völlig erschöpft kriecht sie schließlich in einen Schuppen und versteckt sich. Dort wird sie von einem dunklen jungen Mann aufgestöbert, der ihr gleich seine Hilfe anbietet und verspricht, sie in Sicherheit zu bringen. Doch Adela gerät vom Regen in die Traufe, als sie mit dem geheimnisvollen Tiro auf Schloss Krumau landet. Hier lebt nämlich Fürstin Eleonore von Schwarzenberg. Die steht nicht nur im Ruf, selbst mit Vampiren zu tun zu haben, sie züchtet auch Wölfe, um deren Milch zu trinken. Adelas Aufgabe wird es, die Wölfinnen zu melken. Eine gefährliche Arbeit. Genau dadurch wird Alchemistengehilfe Tiro zu einem festen Bestandteil ihres Lebens. Doch es ist offensichtlich, dass der irgendetwas verbirgt. Adela weiß wirklich nicht, was sie von ihm halten soll. Glücklicherweise findet sie unter den anderen Mägden Freundinnen. Und außerdem gibt es da ja auch noch Wladimir ... Doch dann stolpert ausgerechnet Adela über eine übel zugerichtete Leiche, eindeutig das Opfer von Vampiren. Und es ist sie, die unter Verdacht gerät ... Achtung: Wer auf einen Vampirroman á la Biss hofft, wird sicher enttäuscht werden. Unsere Vampirprinzessin spielt vor historischem Hintergrund im 18. Jahrhundert zur Zeit der Vampirhysterie in Europa. Damals gab es in Böhmisch-Krumau tatsächlich eine Fürstin, die insgeheim von den verängstigen Menschen 'Vampirprinzessin' genannt wurde ... Habt ihr Lust, uns einmal zu probieren? Unter den Bewerbern verlosen wir 10 E-Books in eurem Wunschformat. Für eine bei Amazon eingestellte Rezension gibt es auf Wunsch dann eine Druckausgabe (Rezensionsexemplar) geschenkt. Wir freuen uns auf euch! Runa und Maria

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  • Dieses Buch überwältigt und macht einfach sprachlos!

    Die Vampirprinzessin

    Yoyomaus

    08. December 2016 um 18:56

    Zum Inhalt: Was würdest du tun, wenn du keinen Ausweg mehr wüsstest? Würdest du einem unheimlichen Fremden vertrauen – und mit ihm gehen? Adela tut genau das, denn sie ist in einer verzweifelten Lage: Ganz urplötzlich wird sie als Vampir gejagt. Blindlings flieht sie – dem undurchsichtigen Tiro direkt in die Arme. Der nimmt sie mit – ausgerechnet auf Schloss Krumau. Von dem gemunkelt wird, dass dort die Vampirprinzessin lebe. Doch es ist nicht nur sie, die Pläne mit Adela hat ... Mittelalter. Die junge Adela lebt mit ihrem Vater in Krumau, nachdem deren Mutter vor einem Jahr gestorben ist. Während sie den Haushalt führt, verdient ihr Vater als Zimmerer das Brot für die Familie. Doch ab und an wird ihr Vater auch abends gebraucht. Zu später Stunde. In der Dunkelheit. Bei der Blutbuche. Völlig ahnungslos lässt Adela ihren Vater immer wieder ziehen. Doch an einem verhängnisvollen Abend entdeckt das Mädchen, dass der Vater seinen Rosenkranz im Haus vergessen hat und eilt ihm, trotz dass sie zu Hause bleiben sollte, nach. Was dann geschieht verändert Adelas Leben für immer. Denn sie muss mit ansehen, wie der Vater einen "Vampir" pfählt und ehe sie sich versieht, halten die Dorfbewohner sie ebenfalls für einen Vampir und der Vater scheint vor Schreck, als er sie erkennt, tot umzufallen. Mutterseelenallein schlägt sich Adela bis zu einem Schuppen durch, wo sie sich versteckt. Doch es dauert nicht lang und sie wird von einem jungen Recken entdeckt, der sich geduldig ihre Geschichte anhört und ihr verspricht, nach dem Vater zu sehen. Doch als Tiro wieder zu Adela kommt, kann er nur noch vom Tod des Vaters berichten. Er verspricht ihr sie in Sicherheit zu bringen und so folgt Adela ihm ängstlich weg aus dem Ort, hinauf zum Schloß Krumau, wo sie sich zuerst verbergen muss. Nur kurz taucht Tiro auf, um ihr das Nötigste zu bringen, bis sie ihm gegenüber ein schlechtes Gefühl hat. Als Adela ihre Stunde gekommen sieht, versucht sie vor Tiro davon zu laufen und läuft der Fürstin der Burg in die Arme, die sie sofort als neue Wolfsmagd einstellt. Eine Arbeit, die niemand im Schloß verrichten will, denn sie ist kreuzgefährlich. Fortan versucht Adela, die von Tiro auf der Burg als Lovika vorgestellt wurde, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Sie findet Freunde, jedoch findet sie auch Menschen, die ihr nicht so gut gesonnen sind. Und immer wieder muss Lovika fürchten, dass ihr Geheimnis doch noch ans Tageslicht kommt und sie als Vampir hingerichtet wird. Nicht zuletzt ist ihr Aufenthalt ein Risiko, da die Fürstin selbst in Krumau als Vampirprinzessin verschrien ist. Die Geschichte um Adela und die Vampirprinzessin ist eher ein historischer Roman mit kleinen Fantasyanteilen. Das tut dem Lesespaß für einen begeisterten Vampirfan jedoch keinen Abbruch, denn es ist interessant, wie die Autoren die Problematik rund um den Vampirismus beleuchten und ausschmücken. Dass sich die beiden Autorinnen mit der Problematik und ihren Gegebenheiten sehr explizit auseinander gesetzt haben, kann man in der Geschichte sehr oft beobachten. Die Story ist detailreich und logisch. Die Schreibweise ist ab der ersten Seite fesselnd und man hat keine Probleme in die Welt von Adela und Tiro abzutauchen. Neben ein paar humorvollen Szenen begeistert die Geschichte immer wieder mit den Aufgaben, an denen Adela wächst. Sie muss immer wieder mutig und vorsichtig sein. Jeder Schritt könnte sie verraten. Besonders fasziniert haben mich die Szenen, wenn Adela sich zu den Wölfen begeben musste, um diese zu melken, damit die Vampirprinzessin ihre tägliche Wolfsmilch zu sich nehmen konnte. Nicht nur, dass ich mich wundern musste, wie man denn auf eine solche Idee kommen konnte, es hat mich auch sehr begeistert, wie Adela an die Sache herangegangen ist. Sie wusste, dass ihr vorerst nichts anderes übrig blieb, also hat sie sich ihrer Aufgabe gefügt und das Beste daraus gemacht.Dass Adela nicht lang nur Freunde unter dem Gesinde haben konnte, war eigentlich fast schon klar. Mit der Rolle des Wladimir haben die Autorinnen einen Menschen geschaffen, den man einfach hassen musste. Ab seinem ersten Auftreten gegenüber Adela wusste ich als Leser, dass er definitiv Probleme bereiten würde. Sobald Wladimir an der Reihe war, um in der Geschichte zu wirken, konnte man die Abscheu von Adela regelrecht greifen. Allgemein haben die Autorinnen sich sehr viel Mühe bei den Emotionen gegeben. Wenn Adela sich unwohl fühlte, fühlte man sich auch unwohl. Hat sich sich gefreut, hat man sich einfach mitgefreut.Auch die Rolle des Tiro wurde nach und nach immer mehr beleuchtet. Während man am Anfang nicht so ganz schlau aus ihm geworden ist, hätte man ihn im Verlauf der Geschichte immer mehr schütteln wollen. Und doch, war auch er eine wichtige Rolle in der Geschichte, die man einfach nicht missen wollte. Das Komplettpaket, welches hier abgeliefert wurde lässt den Leser geflasht und sprachlos zurück. Man erfährt viel über Aberglauben, man kann sich ausmalen, wie schnell man im Mittelalter in Verruf kommen konnte, man lernt viel über die Stände der damaligen Zeit und vor allem erfährt man viel über die primitiven Ansichten, die die Menschheit damals hatte. Adela als Protagonistin ist wirklich arm dran. Gerade erst die Mutter zu Grabe getragen, muss sie nun durch ihre eigene Dummheit damit leben, dass sie den Vater nicht mehr hat. Sie ist so verzweifelt, dass sie Tiro folgt, ohne groß Fragen zu stellen. Erst, als sie eingesperrt ist, realisiert sie, wie leichtgläubig sie gewesen ist und flüchtet, sobald sich ein Moment dafür ergibt. Dass sie der Fürstin in die Arme läuft ist ihr Glück im Unglück und doch fällt das Mädchen vom Regen in die Traufe, denn fortan soll sie als Wolfsmagd die Wölfe melken und tagsüber in der Küche mit arbeiten. Adela stellt sich ihrem Schicksal und packt tüchtig an, sie jammert nicht, was sie in meinen Augen sehr sympathisch macht. Doch als der schmierige Wladimir auf den Plan tritt ist sie viel zu blauäugig und man kann sich bereits an fünf Fingern abzählen, was der wohl mit ihr vor hat und man möchte sie am liebsten schütteln, damit sie wach wird und begreift. Allgemein ist das Mädchen sehr leichtgläubig, abergläubisch, aber eben von einem sehr großen Glück gesegnet. Sie kommt immer wieder, wenn auch knapp, davon. Aber sie lernt aus ihren Fehlern. Tiro als zweiten Protagonisten habe ich von Anfang an nicht wirklich vertraut. Der Leser weiß einfach zu Beginn nicht, was man von ihm halten soll. Hat er nun gute oder schlechte Ansichten. Immer wenn man denkt: Och so ein Lieber!, dann kommt wieder eine Szene, wo man Adela einfach nur von ihm fernhalten möchte und doch fasziniert Tiro. Er wandert wirklich auf einem schmalen Grad zwischen Vernunft und Wahnsinn. Mal ist er nett zu Adela, dann ist er zurückhaltend. Mal ist er begeistert in der Apotheke zu arbeiten, dann will er am liebsten alles sabotieren. So zieht sich Tiros wechselndes Wesen durch die ganze Geschichte und man fragt sich, welche Rolle er wohl noch einnehmen wird. Dass nachher alles so kommt, wie es kommt ist unerwartet. Es lässt den Leser grübelnd zurück. Als weiteren Protagonist möchte ich noch einmal auf Wladimir zurück kommen, denn auch, wenn er das Ekel der Geschichte ist, fasziniert er mich ungemein. Die Autorinnen haben den Burschen wirklich so gut beschrieben und handeln lassen, dass man sein Wesen einfach nur ekelerregend finden muss. Das schafft nicht jeder Autor. Aber sobald Wladimir mal wieder seinen Auftritt hatte, stellten sich augenblicklich die Nackenhaare auf und man hatte einfach ein sehr ungutes Gefühl. Fast diebisch habe ich mich gefreut, als der Burggeist Wladimir das Fürchten lehrte und ich war ehrlich gesagt besonders zum Ende hin sehr zufrieden, als ich wusste, welches Schicksal Wladimir ereilt. Schon krass, wie ein paar Worte und eine geschickte Beschreibung solch eine Abneigung schaffen kann. Empfehlen möchte ich das Buch allen Lesefreunden, die eine abenteuerliche, historische, leicht fantasyangehauchte, aber vor allem detaillierte Geschichte lesen möchten. Die Geschichte eignet sich sowohl für Freunde der blutsaugenden Vampire, als auch für Wolfsfreunde und ganz besonders für Leser die historische und spannende Romane lieben. Man kommt hier definitiv auf seine Kosten! Ich bin restlos begeistert! Idee: 5/5Charaktere: 5/5Details: 5/5Emotionen: 5/5Logik: 5/5 Gesamt: 5/5 (eigentlich würde ich gern 10 Sterne geben)

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  • Ein spannender Vampirroman weitab von allen Klischees

    Die Vampirprinzessin

    Jashrin

    27. October 2016 um 11:26

    Das Leben der jungen Adela ändert sich schlagartig, als sie plötzlich für einen Vampir gehalten wird und fliehen muss. In ihrer Verzweiflung trifft sie auf Tiro, der verspricht ihr zu helfen. Doch ist es so schlau, dass er sie ausgerechnet auf Schloss Krumau bringt? Wird doch die dort lebende Fürstin Eleonore von Schwarzenberg hinter vorgehaltener Hand als Vampirprinzessin bezeichnet… Während Adela hofft, dass sie im Dorf in Vergessenheit gerät, versucht sie sich in ihrem neuen Leben auf Schloss Krumau einzurichten. Neben neuen Freundschaften und weniger erfreulichen Bekanntschaften, ist ihr vor allem Tiro ein Rätsel: mal ist er freundlich, dann wieder herablassend. Kann sie ihm wirklich trauen? Und was ist mit all den anderen unheimlichen Dingen, wie etwa der Geisterfrau Perchta? Das Autorenduo Maria G. Noel und Runa Winacht hat einen historischen Roman erschaffen, der geschickt mit einer Vampirgeschichte verwebt ist. Diese ist völlig anders, als alle, die ich bislang gelesen haben. Kein Hauch von einer Geschichte à la Twilight oder auch an klassische Vampirromane wie Bram Stokers „Dracula“ oder „Carmilla“ von Le Fanu wurde ich nur sehr selten erinnert. Trotz aller unheimlichen Vorkommnisse, von denen wir als Leser mehr erfahren als Adela, habe ich mich lange Zeit gefragt, ob es überhaupt einen tatsächlichen Vampir in der Geschichte gibt, oder ob es nur der Aberglaube ist, der die Bewohner mehr sehen lässt, als da wirklich ist. Immerhin spielt das Buch im 18. Jahrhundert zu Zeiten der Fürstin von Schwarzenberg und in ganz Europa wurde Jagd auf vermeintliche Vampire gemacht. Auf Grund der Tatsache, dass die Fürstin Wolfsmilch trank, spielen auch Wölfe in diesem Roman eine große Rolle. Das Zusammenspiel all dieser Aspekte hat eine spannende, unheimliche und gruselige Atmosphäre erzeugt und man weiß nicht so recht, vor welcher Seite Adela sich am meisten in Acht nehmen muss. Die Protagonistin Adela mochte ich von Beginn an wirklich gern. Sie ist ein Mensch aus Fleisch und Blut, hat ihre Stärken und Schwächen und versucht das Beste aus der gegebenen Situation zu machen. Ich habe mit ihr gelitten und vor Angst gezittert, aber auch die ruhigen und friedlichen Momente genossen. Sie ist sich bis zum Ende treu geblieben, auch wenn die Erfahrungen sie natürlich reifen ließen. Tiro mochte ich ebenfalls sofort, so kompliziert, kantig und übellaunig er auch ist. Er ist eine spannende, teils etwas zwielichtige Figur und es ist interessant zu sehen, wie er vor allem anfangs sein Verhalten seinem jeweiligen Gegenüber anpasst, ganz so wie das Fähnlein im Wind. Zwischenzeitlich hätte ich ihn nur zu gerne mal kräftig geschüttelt, wenn er seinem wahren Meister fast hörig war. Da das ja schlecht ging, war ich durchaus versucht stattdessen das ganze Buch zu schütteln... Ob das was gebracht hätte? ;-) Auch die übrigen Charaktere waren detailreich gezeichnet und vor allem die Fürstin, eine reale, historische Persönlichkeit, und Meister Koreni waren schwer einzuschätzen und haben so dem Buch noch eine extra Prise Spannung hinzugefügt. Leider war es ausgerechnet das Ende, das für meinen Geschmack ein paar Längen hatte. Für mich hätte nicht alles bis ins Detail aufgearbeitet werden müssen. Dennoch ist es mir lieber, dass so alles glaubwürdig gelöst wurde, als wenn plötzlich alles perfekt und gut gewesen wäre. Mein Fazit: Insgesamt wieder ein tolles Werk aus der Feder von Winacht und Noel. Sie haben ein atmosphärisch dichtes Buch vor der prächtigen Kulisse von Schloss Krumau geschaffen, das mich ganz in seinen Bann ziehen konnte. Ein spannendes Buch für alle, die einer Prise Übersinnlichem nicht abgeneigt sind und lebensnahe Figuren zu schätzen wissen.

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  • Die Vampirprinzessin

    Die Vampirprinzessin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. September 2016 um 19:32

    Nach tollen Krimis, war dies nun das erste Werk im Bereich Fantasy, das ich von den Autorinnen Runa Winacht und Maria G. Noel gelesen habe und ich war wie schon bei den Krimis zuvor sehr begeistert! Die beiden Autorinnen schaffen eine düstere Umgebung, gepaart mit einer Geschichte, in die man ganz wunderbar abtauchen kann! „Die Vampirprinzessin“ klingt erstmal ziemlich Mainstream, aber da sollte man sich hier nicht täuschen lassen, denn die Geschichte ist alles andere als das und meiner Meinung nach absolut lesenswert!

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  • Vampire abseits des Mainstreams

    Die Vampirprinzessin

    hundeliebhaber

    24. September 2016 um 17:18

    Die junge Adela wird fälschlicherweise für einen Vampir gehalten und muss ansehen, wie ihr Vater vor Schreck stirbt. Ihr bleibt nun wegen der Jagd, die auf sie gemacht wird, nichts anderes als die Flucht. Dabei stößt sie auf den geheimnisvollen Tiro, der sie mit auf's Schloss Krumau nimmt und ihr eine Arbeit als Küchenmagd verschafft. Dankbar für die Unterkunft und betrübt über den Verlust des Vaters muss sie sich nun auf dem Schloss zurechtfinden: das Melken der Wölfe ist gefährlich, ihre Identität muss geheim bleiben und sie muss lernen, zwischen Freund und "Feind" zu unterscheiden. Doch auch Tiro hat seine Geheimnisse, die wohl behütet bleiben sollen.Mit "Die Vampirprinzessin" ist Runa Winacht und Maria G. Noel ein wunderbarer historischer Fantasyroman gelungen. Das Schloss ist so ausführlich und anschaulich beschrieben, dass ich gefühlt selbst vor Ort war. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Der Leser bekommt einen tiefen Einblick in die jeweilige Gedanken- und Gefühlswelt Adelas und Tiros, doch auch die Nebenfiguren sind detailliert und lebhaft beschrieben.Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt und mich mit auf Schloss Krumau genommen - mit all seinen, teilweise zwielichten, Angestellten und den verborgenen Machenschaften, die in den unterirdischen Gängen vollbracht werden.Die beiden Autorinnen verstehen das Spiel der Sprache und kreieren einen ganz eigenen Schreibstil, der den Leser durch den gesamten Roman trägt. Durch die anschauliche Darstellung der eigenen Figuren kann eine Nähe aufgebaut werden, die stark mitfiebern lässt. Da die Hintergründe der Entwicklungen, die in der Geschichte stattfinden, portionsweise offenbart werden, bleibt ausreichend Platz für eigene Vermutungen und wilde Spekulationen."Die Vampirprinzessin" ist ein fantastischer historischer Roman, der zwar Vampire beinhaltet, jedoch weder eine 0815-Liebesschnulze ist, noch die gängigen Vampirklischees bedient, sondern den Leser für einige Stunden an einen fremden, geheimnisvollen und düsteren Ort nimmt und dort mit der Wolfsmagd und dem Alchemisten mitfiebern lässt.

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  • Die Vampirprinzessin

    Die Vampirprinzessin

    werderaner

    24. September 2016 um 15:51

    Adela hat es nicht leicht erst muss sie mit ansehen wie ihr Vater stirbt ,denn wird sie verdächtigt ein Vampir zu sein und muss fliehen.Auf der Flucht stößt sie auf Tiro  der sie zunächst einsperrt und anschließend auf Schloss Krumau bringt.Doch was hat er mit ihr vor?Der junge Apothekenlehrling scheint ein Geheimnis zu haben.  Adela muss in der Folge Wölfe Melken und wird schließlich Zofe der Fürstin.Mir hat dieser etwas andere Vampirroman sehr gut gefallen!Die beiden Autorinnen verstehen ihr Handwerk und man hat beim lesen die Szenen bildlich vor Augen. Die Charaktere sind toll beschrieben und mehr oder weniger sympatisch.Ich kann es nur Empfehlen!!!!

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  • Der (etwas) andere Vampirroman

    Die Vampirprinzessin

    brits

    11. September 2016 um 18:13

    Klappentext: Was würdest du tun, wenn du keinen Ausweg mehr wüsstest? Würdest du einem unheimlichen Fremden vertrauen – und mit ihm gehen? Adela tut genau das, denn sie ist in einer verzweifelten Lage: Ganz urplötzlich wird sie als Vampir gejagt. Blindlings flieht sie – dem undurchsichtigen Tiro direkt in die Arme. Der nimmt sie mit – ausgerechnet auf Schloss Krumau. Von dem gemunkelt wird, dass dort die Vampirprinzessin lebe. Doch es ist nicht nur sie, die Pläne mit Adela hat ...Kaum angefangen zu lesen, steckt man schon mittendrin im Geschehen. Die Story ist so realitisch geschrieben, dass man das Gefühl hat neben Adela her zu laufen. Man kann sich die Umgebung, sowie das Schloss (welches wirklich exestiert) sehr gut vorstellen. Der angenehme Schreibstil macht es einem leicht. Adela selbst, ist eine Person, die man schnell sympathisch findet und mit ihr zusammen die Höhen und Tiefen erleben kann. Gefühlstechnisch ist alles dabei: Schmerz, Liebe, Angst... auch der Gruselfaktor kam nicht zu kurz. Tiro ist eher schüchtern und daher in seinen Launen sehr sprunghaft. Aber einmal hinter seine Fassade geschaut, kann man ihn auch verstehen. Unter den anderen Schlossbewohnern ist charakterlich alles vertreten, was man sich vorstellen kann. Das macht den Roman nicht eintönig und lässt ihn nicht langweilig wirken, sondern baut immer wieder neue spannende Situationen auf. Wer also von allem etwas, vereint in einem historischen Roman, gepaart mit einer Sage aus dem 17. Jahrhundert interessant finden könnte, sollte das Buch auf jeden Fall lesen. Ich kann es euch nur empfehlen.

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  • Kein typischer Vampirroman

    Die Vampirprinzessin

    katrin297

    09. September 2016 um 14:26

    Der Roman, " Die Vampirprinzessin", ist kein billiger Vampirroman, wie man am Anfang wegen des Titels und des Covers vermuten könnte, sondern ein wunderbarer und fesslender Roman, der im Mittelalter spielt.Adela, die junge Protagonistin, muss fliehen, da alle der falschen Überzeugung sind, sie sei ein Vampir. Ihr Vater starb vor ihren Augen, so mit war Adela auf sich allein gestellt. Bei der Flucht rennt sie Tiro in die Arme, der ihr bei der Flucht verhilft und ihr eine Stelle auf dem Hof als Küchenmagd anbietet. Dort warten auf Adela neue Hindernisse, Freunde, Feinde und Probleme.Die Geschichte fesselt den Leser von der ersten Sekunde und die Spannung bleibt aufrecht bis zum Ende, keine Spur der Langeweile!Die Handlung spielt hauptsächlich auf dem Schloß Krumau ab, dass sehr detailliert beschrieben ist, so dass man es sich bildlich vorstellen kann. Man gruselt sich, wenn Adela sich in den Gängen verläuft und Gespendtern in die Arme läuft, man ekelt sich vor dem abartigem Wladimir, der es auf Adela abgesehen hat und man freut sich am Ende für Adela und Tiro.Die Charaktäre sind alle sehr authentisch und glaubwürdig dargestellt. Es ist alles vertreten von  dem angsteinflößendem Apothekermeister, dem Ekelpaket Wladimir, lieben Küchenmägden bis zur Fürstin, die verzweifelt versucht schwanger zu werden. Die Geschichte wird noch interessanter, da sie aus zwei Perspektiven geschrieben ist, ein mal aus der Perspektive von Adela und dann aus der von Tiro, der eher einen sehr komplexen Charakter hat, das das Ganze nur noch spannender macht.Es ist ein wunderschöner historischer Roman, den ich nur weiterempfehlen kann.

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  • Mein Favorit diese Jahr in Sachen Vampirroman

    Die Vampirprinzessin

    jawolf35

    06. September 2016 um 08:26

    Meinen ersten Vampir Roman habe ich mit 15 gelesen ,heute fast 20 Jahre später kann ich behaupten das ich was dieses Genre anbelangt so ziemlich alles gelesen hab was es auf dem Büchermarkt so gibt .Ich liebe diese Bücher ,hatte mich aber die letzte Zeit doch daraus zurückgezogen da es einfach nichts neues mehr gab und die Luft irgendwie raus war aus dem Genre .Versteht mich nicht falsch Bücher alla Twilight und Co bieten auch ihren Reiz haben mich aber auf die Dauer gelangweilt .Ständig gleich ablaufende Storys mit allglatten Protagonisten und vorhersehbaren Handlungen nur um dem Mainstream zu entsprechen öden einen dann doch irgendwann an .Deshalb war ich gespannt auf das Buch als man sagte es weicht von genau diesem ab .Und was soll ich sagen ,es wurde nicht zu viel versprochen .Endlich Mal wieder ein Roman nach Alter guter Manier.Spannend fesseld und unvorhersehbar bis zum Ende. Zum Inhalt .Vorneweg sei gesagt das Buch spielt im Mittelalter.Eines Nachts folgt die junge Adele neugierig ihrem Vater um herauszufinden warum dieser laufend Nachts von den Dorfbewohnern gerufen wird .Doch die dunkle Nacht macht es ihr nicht einfach und Äste und Steine über die sie fällt zeichnen sie deutlich .Als sie endlich ihren Vater findet muß sie feststellen das dieser scheinbar ein Vampir Henker ist und als sie ihn voller Angst anspricht ,Schrecken alle vor ihrem von Blut gezeichneten Gesicht zurück .Man hällt sie ebenfalls für einen Vampir.Ihr Vater zutiefst erschüttert erleidet daraufhin einen Herzinfarkt und Adele wird zur Gejagten .Mit viel Glück gelingt es ihr zu fliehen und sich zu verstecken .Dort wird sie von einem unbekannten entdeckt der verspricht ihr zu helfen und in ihrer Not nimmt Adele die Hilfe an um kurz darauf festzustellen das der Fremde ihr doch nicht so gut Gesinnt war wie erhofft .....Hier endet meine Angabe denn alles andere solltet ihr wirklich selber lesen .Zum Buch .Das Cover hat mir sehr gut gefallen .Durch die Rote Farbe und den Wolf und die verhüllte Person passt es gut zum Buch ohne jedoch zu viel zu verraten .Das Buch umfasst 535 Seiten und gliedert sich in 47 Kapitel auf .Somit bringt es einiges an Lesezeit mit .Die Einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge so das man es auch Mal zur Seite legen könnte ,was ich persönlich selten getan habe .Der Schreibstil ist gut und flüssig lesbar .Die Hauptprotagonisten sind hier sehr gut gewählt und kommen absolut authentisch rüber so das man noch mehr in der Geschichte ist .Zum einen wäre da Adele die ihren schweren Weg und auch ihre Gedanken mit uns teilt so das man regelrecht mit ihr lebt und leidet .Des weiteren der zweite Hauptcharakter Tiro ,der durch seine zwiespältige Persönlichkeit besticht .Ein Mann also mit Ecken und Kanten ,undurchschaubar , geheimnisvoll, absolut launisch und doch muss man ihn einfach ins Herz schließen Meine Meinung : Ich denke spätestens nach der Einleitung sollte jedem klar sein das ich vollends von diesem Buch gefangen war ,diese Mischung aus historischen ,Grusel und Vampir Roman ist genau das was ich lesen will und auch erwarte .Hier wird der Leser nicht enttäuscht ,eine gut durchdachte Story mit teils wahrem Hintergrund ,die einen hoffen und Bangen lässt mit den Protagonisten,die spannend und unvorhersehbar einen regelrecht ans Buch fesselt und einen oftmals durch unerwartete Wendungen immer wieder überrascht .Von mir eine ganz klare Lese Empfehlung und 5 Sterne ++

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    • 2
  • Die Vampirprinzessin

    Die Vampirprinzessin

    Booky-72

    05. September 2016 um 23:17

    Das Cover gefällt mir gut, besonnener und verschüchterter Blick des Mädchens im roten Umhang. Adela folgt ihrem Vater auf einem seiner heimlichen Aufträge, zu denen er nachts gerufen wird, er soll einen vermeintlichen Vampir unschädlich machen. Infolge eines Sturzes blutet Adela und wird von den Anwesenden sofort für einen Vampir gehalten und muss  fliehen. Sie bringt sich mit dem jungen Tiro auf Schloss Krumau vorerst in Sicherheit, wo sie als Magd aufgenommen wird. Doch die Sicherheit hält nicht lange vor… Vampirgeschichte, nicht nur, eigentlich fand ich es als eine großartige und auch ein bisschen mystische Liebesgeschichte. Auch der geschichtliche Hintergrund ist toll herausgearbeitet. Ein bisschen hat man mit in der Geschichte gelebt. Die beiden Autorinnen haben mich endgültig von Fantasy überzeugt. Danke auch dafür. Ich kann nicht anders, gebe 5 große Sterne.

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  • Einfach fesselnd!!

    Die Vampirprinzessin

    Nelebooks

    05. September 2016 um 11:45

    Allgemein: Das Cover finde ich sehr passend, geheimnisvoll, ansprechend. Den Schreibstil fand ich überaus angenehm. Ich konnte das Buch sehr flüssig lesen. Geschichte / Meinung: Es geht um Adela und ihre Geschichte nachdem sie von ihren bisherigen Zuhause geflüchtet ist. Adela war mir sehr sympathisch und ich habe sie gerne bei ihren Gedanken und Erlebnissen begleitet. Generell fand ich es schön, dass der Leser oft die Gedanken und Geschehnisse von Adela und Tiro verfolgen konnte - also die Erlebnisse von 2 Personen. Ich bin sehr gut in die Geschichte hinein gekommen und war gleich gefangen, da es auch inhaltlich schnell zur Sache geht. Generell passiert eine Sache nach der anderen. Dabei ist es nicht überladen, sondern einfach nur interessant und spannend. Auch den Spannungsbogen haben die Autorinnen sehr gut ausgearbeitet, er baut sich immer weiter auf. Ich hatte so viele Fragen, die ich beantwortet haben wollte. Dadurch war ich gezwungen immer weiter, immer schneller zu lesen. Das Ende war dann (zum Glück) nicht mehr spannend, aber es ist ein gelungenes Ende und hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist sehr gut ausgearbeitet und in sich abgeschlossen. Fazit / Empfehlung: Dieses Buch ist für jeden ein Muss, der sich für Bücher mit geschichtlichem Hintergrund oder auch Fantasy (Vampire, Geister, Tränke, Wölfe etc.) interessiert. (c) Nelebooks

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  • Alles andere als der typische Vampir-Roman

    Die Vampirprinzessin

    Danni89

    03. September 2016 um 14:39

    Klappentext: „Was würdest du tun, wenn du keinen Ausweg mehr wüsstest? Würdest du einem Fremden vertrauen – und mit ihm gehen? Adela tut genau das, denn sie ist in einer verzweifelten Lage: Ganz urplötzlich wird sie als Vampir gejagt. Blindlings flieht sie – dem undurchsichtigen Tiro direkt in die Arme. Der nimmt sie mit – ausgerechnet auf Schloss Krumau. Von dem gemunkelt wird, dass dort die Vampirprinzessin lebe. Dich es ist nicht nur sie, die Pläne mit Adela hat...“ „Die Vampirprinzessin“ ist ein mitreißender Roman aus der Feder des Autorinnen-Duos Maria G. Noel und Runa Winacht, in dem über insgesamt 47 Kapitel die zwar teils recht tragische, insgesamt aber sehr spannende Geschichte von Adela und Tiro erzählt und der Leser dabei schlichtweg großartig unterhalten wird. Dieses Buch ist definitiv nicht die übliche Vampirgeschichte, wie sie einem an jeder Ecke begegnet. Ja, Vampire spielen hier eine gewisse Rolle, ebenso wie Wölfe, sie stehen dabei aber bei Weitem nicht so sehr im Mittelpunkt, wie es der Titel vielleicht vermutet lässt, was mich durchaus positiv überrascht hat. Im Fokus stehen hier vielmehr zwei abseits aller Klischees einzuordnende Protagonisten, die den Leser schnell in ihren Bann ziehen – sie durch ihr tragisches Schicksal und ihre liebenswerte Art, er durch sein geheimnisvolles Auftreten und seine undurchsichtigen Pläne. Beide sind hier sehr facettenreich gezeichnet, so dass es großen Spaß bereitet, immer mehr über sie zu erfahren und ihre charakterliche Entwicklung im Verlauf der Geschichte zu verfolgen. Ich habe bis zur letzten Seite gespannt mit Adela und Tiro mitgefiebert! Aber nicht nur den Charakteren ist hier in beeindruckender Weise Leben eingehaucht worden, auch die historische Kulisse dieses Romans wird großartig eingefangen und stilecht ausgeschmückt – man spürt beim Lesen förmlich den Luftzug in den dunklen Korridoren der Burg und hört das Heulen der Wölfe. So wird eine unheimlich passende Atmosphäre geschaffen, die dem Leser schnell das Gefühl gibt, mittendrin zu sein. Die Handlung selbst ist überraschend, abwechslungsreich, unvorhersehbar und absolut fesselnd. Insgesamt habe ich mich vom ersten Kapitel an wunderbar unterhalten gefühlt und bin dann sehr schnell in den Sog der Geschichte geraten, der mich bis zur letzten Seite nicht wieder losgelassen hat. Ich habe mit den Protagonisten gelitten, mich vor anderen Figuren und den dunklen Wegen in der Burg gegruselt, die richtig spannenden Abschnitte mit angehaltenem Atem verfolgt, um das Schicksal meiner Lieblinge gebangt und bis zum Schluss auf einen glücklichen Ausgang gehofft. Die Geschichte war eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle, so voller Schmerz und Hoffnung, Machtgier und Liebe, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, ehe sich alles aufgeklärt hat. Fazit: eine absolut mitreißende Geschichte über charakterstarke Figuren vor historischer Kulisse, aber auch mit einigen fantastischen Momenten – uneingeschränkt empfehlenswert! 

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  • Vampirroman der etwas anderen Art

    Die Vampirprinzessin

    Dion

    02. September 2016 um 14:03

    Adela wird versehentlich für einen Vampir gehalten. Ihr Vater stirbt daraufhin an einem Schock.Das junge Mädchen muss fliehen und gelangt mit Hilfe von Tiro, einem zwielichtigen Apothekerlehrling, ins Schloss Krumau, wo sie von der einfachen Magd zur Kammerzofe der ansässigen Fürstin aufsteigt.Im Roman spielt natürlich auch ein Vampir (oder auch keiner?) eine gewichtige Rolle, unheimliche Begegnungen, Übersinnliches und auch die Liebe finden ihren Platz.Der Schauplatz (Schloss Krumau) wurde genauestens recherchiert, man fühlt sich dort fast schon zu Hause, dermaßen gut sind die Beschreibungen der Geheimgänge und des gesamten Umfeldes.Auch die Protagonisten wurden hervorragend ausgearbeitet, sämtliche Gefühlsregungen (sei es Freude oder Angst usw.) sind wunderbar nachvollziehbar.Dieser Roman sei jedem ans Herz gelegt, der das Ungewöhnliche sucht. Jedem, der in eine Geschichte eintauchen möchte. Jedem, der Interesse am Unheimlichen hat. Diesen Roman muss JEDER gelesen haben.Fünf verdiente Sterne!!!!!!!!!!!!

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  • Hat mir Gefallen ;-)

    Die Vampirprinzessin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. August 2016 um 15:45

    Habe das Buch anhand einer Leserunde bekommen und schreibe ,unabhängig, meine Meinung.Und sage Danke da sich es Lesen durfte.Erst einmal das Negative : Das Cover ist nicht so wirklich meins.Passt aber zur Story.Ich bin von Anfang an in der Story drin Gewesen.Die Schreibweiße hat es mir leicht gemacht.Kein Kapitel bzw. Szenen sind Unnätig in die länge gezogen.Klasse finde ich auch wie Tatsächlich Stattgefundenes mit Fantasy in einem Historischen/Fantasy RomanVerwoben wurde.Es hat mir Spaß gemacht es zulesen, konnte es irgendwann nicht mehr aus Hand legen.

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