Rupert Mattgey Im Kirschblütenweg

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Inhaltsangabe zu „Im Kirschblütenweg“ von Rupert Mattgey

... das Leben ist hart im Kirschblütenweg...

— Edith_Hornauer
Edith_Hornauer

Gelungenes Buch, das zum Nachdenken anregt.

— roxfour
roxfour

Erschütternd - lässt einen so schnell nicht mehr los...

— parden
parden

Eine wahre Erzählung von Mobbin-Terror Geschehnissen. Eine Gruppe Jugendlicher drangsaliert eine Frau und ihre zwei Kinder bis aufs Blut.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer
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  • Kurzmeinung zu Im Kirschblütenweg

    Im Kirschblütenweg
    Lia_Luna

    Lia_Luna

    21. May 2017 um 21:15

    Eine Kurzgeschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht.Sopia Schönberger ist alleinerziehende Mutter und wird zusammen mit ihren 2 Kindern seit 10 Jahre von den Jugendlichen aus der Nachbarschaft im Kirschblütenweg, auf Grund der Behinderung eines ihrer Kinder, bis aufs Blut terrorisiert.Sie wendet sich innerhalb dieser langen Zeit oftmals an die ortsansässige Polizei und den Sozialdienst.Geholfen wird ihr jedoch nie oder zumindest nicht ausreichend genug.So das schlussendlich etwas passiert, das zwar unendlich traurig ist, jedoch vermutlich verhindert hätte werden können, wenn die Behörden zeitnah und adequat eingegriffen hätten.Fazit:Ich finde es unendlich wichtig auf solch ein Thema wie Mobbing unter Nachbarn und dessen Folgen aufmerksam zu machen.Daher einen Dank an den Autor, eine klare Leseempfehlung und glatte 5 Sterne für Im Kirschblütenweg - Die Hölle ist gleich nebenan.

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  • Traurig aber wahr

    Im Kirschblütenweg
    Edith_Hornauer

    Edith_Hornauer

    09. May 2017 um 18:34

    Das Leben einer allein erziehenden Mutter mit zwei Kindern, davon eines behindert. Sie erlebt den Horror schlechthin. Nachbarn werden zu Monstern, machen der Familie das Leben so schwer es nur geht.Und das Schlimmste dabei ist, dass niemand hilft - weder Menschen, die es miterleben, noch Polizei. Hilfe-Anrufe werden ignoriert, nicht für ernst genommen, bis dann, ja bis dann etwas geschieht....Dieses Buch trifft einen mitten ins Herz!!!

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  • Ein Buch zum Nachdenken

    Im Kirschblütenweg
    roxfour

    roxfour

    10. January 2017 um 21:53

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine alleinerziehende Mutter mit zwei jugendlichen Kindern - davon eines behindert - die seit 10 Jahren in einem sozialen Brennpunktviertel lebt. Während dieser Zeit wird die Familie regelmäßig von in der Nachbarschaft wohnenden Jugendlichen terrorisiert. 33 x wird der Notruf gewählt, aber niemand hilft ... bis es zur Katastrophe kommt.Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es geht unter die Haut. Es ist sehr eindringlich geschrieben. Mich hat es sehr zum Nachdenken angeregt, vor allem wenn man bedenkt, dass das Buch auf einer wahren Begebenheit beruht. Ich bin der Meinung, dass dieses Buch an einigen Schulen Pflichtlektüre sein sollte.

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  • Erschütternd...

    Im Kirschblütenweg
    parden

    parden

    ERSCHÜTTERND... Seit zehn Jahren wohnt Sophia Schönberger mit ihren beiden Kindern Jackie und Timmy im Kirschblütenweg. Seit zehn Jahren wird sie von den Jugendlichen in ihrer Nachbarschaft terrorisiert. 33-mal wählt Sophia in diesen zehn Jahren den Notruf. Helfen kann oder will ihr niemand. Nicht die Polizei, nicht das Sozialamt. Eine Nachbarin berichtet: "Einmal habe ich sie zur Rede gestellt, ich habe gesagt, sie sollten gefälligst nach Hause gehen und hier nicht die ganze Nacht einen solchen Radau veranstalten! Da hat sich dieser (...) Bengel zu mir umgedreht und mich ganz lange angesehen aus seinen kleinen kalten Augen. Verbrecheraugen sind das. Dann hat er gegrinst, rotzfrech, und gesagt: 'Das ist unsere Straße, und wir können hier machen, was wir wollen. Und Sie können nichts dagegen tun.'" "Im Kirschblütenweg" basiert auf einer wahren Begebenheit, die sich 2007 in England zugetragen hat. Der Autor erzählt die Ereignisse gleichermaßen aus Perspektive der Opfer wie der Täter und verwebt dabei reale und fiktive Elemente zu einer erschütternden Geschichte, die einen unentrinnbaren Sog entfaltet. Eine erschütternde Geschichte in eindringlichem Schreibstil, mehr Skizze als detailliertes Gemälde, dreckig, roh und grausam - und doch so einfühlsam, dass sie dem Leser die Tränen in die Augen treibt: Ein Schlag in die Magengrube. "Ich kann nicht mehr schlafen. Das Essen schmeckt mir nicht mehr. Ich habe 23 Kilo abgenommen. Meine Kleider passen mir nicht mehr. Ich weiß nicht, was ich noch tun soll. Jemand muss uns helfen! Warum hilft uns niemand?" Ein einziger Polizist scheint sich für das Schicksal der drangsalierten Familie zu interessieren, stößt aber überall auf verschlossene Türen. Eine verschreckte Nachbarschaft, trotzige Eltern der Terror-Bande: "Meine Jungs sind gute Jungs!" Das Ende: Logisch. Schockierend. Erschütternd. Doch fast noch schockierender das Nachwort. Eine wahre Begebenheit. "Die Jugendlichen, die (...) zehn Jahre lang terrorisierten, wurden nie zur Verantwortung gezogen. Die meisten von ihnen waren minderjährig. Doch auch die Eltern wurden nicht belangt. In einem Prozess (...) wurde den Behörden eine Teilschuld zugesprochen, was aber im Endeffekt ebenfalls ohne Konsequenzen blieb." Ein trauriges Bild unserer Gesellschaft. Wiederholung ausgeschlossen? © Parden

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  • Schockierende, wahre Geschichte

    Im Kirschblütenweg
    Chimiko

    Chimiko

    15. January 2014 um 10:22

    Der vollständige Titel lautet ja Im Kirschblütenweg - Die Hölle ist gleich nebenan. Und das sagt schon vieles über den Inhalt dieses wirklich kurzen, aber dafür umso eindringlicher wirkenden Buches aus. Und wenn man da noch diesen Teil der Kurzbeschreibung liest, graust es zumindest mir umso mehr:  10 Jahre Terror. 33 Notrufe. Nur ein Ausweg.Nach einer wahren Begebenheit. Beim Lesen des Buches liefen mir die Schauer über den Rücken und trotz oder gerade wegen dieser unverblümten und direkten Art, in der der Autor das grauenvolle Leben der Familie darstellt, konnte ich es nicht aus der Hand legen. Es war wie ein Zwang, dieses Buch zu Ende zu lesen.  Und es ist doch immer noch so: Das Leben schreibt immer die grausamsten Geschichten. Eine Mutter, eine behinderte Tochter, ein Sohn mit Legasthenie und Kinder, die ihre eigene nicht minder tragische Familiengeschichte an der kleinen Familie auslassen. Die Art, wie der Autor diese hasserfüllten und eigentlich sinnlosen Taten beschreibt ist wirklich eindringlich. Auch dass er Schriftstücke der Frau, die dies alles wirklich erleben musste, mit einbaut, verstärkt diesen Effekt noch einmal. Doch nicht nur ihre Sicht wird aufgezeigt, das Ganze wird noch emotionaler, weil die Sicht regelmäßig wechselt. Ob nun Sophia, Timmy oder einer der Täter erzählt... Rupert Mattgey schafft es immer, dies perfekt darzustellen und die Gedankenwelt dem Leser nahezubringen. Manchmal war ich wirklich schockiert, dass dies eine wahre Begebenheit ist, manchmal war ich schockiert zu lesen, wie die jugendlichen Täter denken und fühlen - und nicht nur einmal auch angewidert. Doch nicht nur die Täter haben mich geschockt, insbesondere die Handlungen des Sozialamts waren wirklich widerwärtig. Anders kann ich es nicht ausdrücken: Rupert Mattgey hat mit der Sozialarbeiterin wirklich eine unglaublich unsympathische Figur geschaffen, die zugleich aber auch ausdrückt, wie man in Schubladen gesteckt wird und wie Hilfe wirklich ankommt.  Es gibt immer wieder kursiv gedruckte Abschnitte, die einen Hinweis darauf geben, was mit der Familie geschieht, was dieses Mobbing, dieser Terror ihnen antun wird. Man weiß - auch schon durch die Kurzbeschreibung - einfach, worauf es hinaufläuft und doch hofft man irgendwie, dass es vielleicht doch ein besseres Ende nimmt, als man glaubt. Doch die Wirklichkeit ist nicht gnädig. Fazit Dieses kleine Werk ist eindringlich, beängstigend, bewegend, beklemmend und vieles mehr. Es hinterlässt zumindest mich sehr nachdenklich und auch ein bisschen geschockt, denn ich neige, wie so viele andere wohl auch, dazu, solche Gräueltaten zu verdrängen. Es ist absolut empfehlenswert zu lesen.

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  • Sollte man gelesen haben

    Im Kirschblütenweg
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. July 2013 um 15:51

    Diese vom Autor aufgegriffene wahre Geschichte zeigt mal auf wie menschenverachtend und asozial sich einige Leute verhalten. Egal wo man sich auf der Welt befindet solche Ereignisse finden überall statt. Am schlimmsten daran finde ich das selbst offizielle Stellen nichts unternehmen und lieber die Opfer belächeln und als bekloppt abstempeln, ja sogar noch der Meinung sind man wäre selbst Schuld an der Situation. Was mkich auch sehr stört ist das während der Terror und der Lärm statt gefunden hat kein einziger Nachbar was gesehen oder gehört hat, sonst hätte der Autor sicher etwas dazu geschrieben. Jeder ist sich mal wieder selbst der Nächste.....schlimm. Ich schreibe jetzt absichtlich nichts über den Inhalt des Buches denn ich meine dies sollte von jedem gelesen werden. Der Autor schreibt jedenfalls sehr flüssig und objektiv, es ist nicht nötig das der Autor seine Gefühle hier einbringt oder sehr empfindsam schreibt das wäre hier völlig fehl am Platz. Meine Gefühle schwanken jedenfalls zwischen grenzenlloser Wut und Verachtung. Da weiß man echt was fremdschämen bedeutet.

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  • Warum hilft uns denn Keiner!

    Im Kirschblütenweg
    ginnykatze

    ginnykatze

    22. May 2013 um 15:55

    Warum hilft uns denn Keiner? Zum Inhalt: Sophia, Timmy und Jackie Schönberger wohnen seit 10 Jahren Im Kirschblütenweg. Jackie, die behinderte Tochter von Sophia liebt ihr Kaninchen, was sie ständig auf dem Schoß hat und streichelt. Ihr Bruder Timmy ist 16 Jahre und geht noch zur Schule. Alles könnte so schön sein, wären da nicht die fürchterlichen Nachbarskinder, die den Schönbergers das Leben zur Hölle machen. Jeden Tag bis spät in die Nacht stehen sie grölend und schimpfend vor der Haustür Nr. 17 und beschimpfen die Schönbergers mit fürchterlichen Wörtern, die man kaum in den Mund nehmen mag. Aber es bleibt nicht nur beim Beschimpfen, es kommt auch zu Verwüstungen, Vandalismus und Schlägen. Timmy wird immer wieder angegriffen und verprügelt. Sophia ruft ständig bei der Polizei an, wird aber immer wieder abgewimmelt mit den haarsträubendsten Kommentaren: „Es sind nicht genug Polizisten da, alle Fahrzeuge sind im Einsatz, es sind doch nur dumme Jungen-Streiche“. Immer wieder – und das nun schon seit 10 Jahren – versucht Sophia Hilfe zu bekommen. Auch eine Sozialarbeiterin kommt nur kurz vorbei und glaubt nicht wirklich, was Sophia, die in ihren Augen eine wimmernde und schlechte Mutter ist, erzählt. Sie verschwindet und kommt auch nicht mehr wieder. Einzig Ben, einer der Streifenpolizisten, versucht es drei Mal, sich ein Bild von den Geschehnissen zu machen. Er geht zu den Eltern der randalierenden Geschwisterkinder und versucht herauszubekommen, warum dieser Terror nicht aufhört. Hier aber hört er nur eins: „Meine Jungen sind gute Jungen“. Als dann die Gewalt übermächtig wird und Sophia nicht mehr weiter weiß, Hilfe bekommt sie ja auch von der Polizei nicht, also ruft sie gar nicht mehr an, sieht sie nur noch einen Ausweg. Mehr werde ich jetzt nicht verraten, lest selbst. Fazit: Der Autor Rupert Mattgey erzählt hier eine wahre Geschichte. Sie hat sich wirklich in England im Jahr 2007 so zugetragen und Niemand hat geholfen. Leider sind Gefühle wohl ein Fremdwort für den Autoren; denn in meinen Augen kommt das ganze völlig emotionslos rüber, auch die Kapitel lesen sich eher wie ein Tagebuch. Jeder Abschnitt ist mit einer Überschrift und Namen versehen, wir lesen immer aus der Sicht des Erzählenden. Die Charaktere sind recht gut beschrieben, so dass ich mir gleich ein Bild von ihnen machen konnte. Sophia, die völlig überforderte Mutter, konnte ich hier gut verstehen. So ein Hilfeschrei und Keiner wollte ihn hören. Die fürchterlichen Kinder, die hier ständig und überall am Rauchen und Saufen, Randalieren und Zerstören waren, sah ich richtig vor meinen Augen. Ich hätte sie nehmen, anschreien und schütteln können. Die Polizisten in der Telefonzentrale hätte ich am liebsten erwürgt, wie kann man da nicht drauf eingehen. Da muss doch geschultes Personal sitzen. Nein, ich war wütend, traurig und hatte Tränen in den Augen. Die Geschichte hat mich tief im Herzen berührt. Das Buch hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack; denn wie kann es sein, dass in der heutigen Zeit so etwas noch passieren kann, eigentlich unvorstellbar. Schade, aus dieser grauseligen Geschichte hätte man so viel mehr machen können. Man sollte mit Gefühl und Einfühlungsvermögen die Menschheit wachrütteln, was dem Autor hier leider absolut nicht gelungen ist. Hier kommen von mir 2 Sterne, zu mehr reicht es leider nicht.

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  • Rezension zu "Im Kirschblütenweg" von Rupert Mattgey

    Im Kirschblütenweg
    goflo07

    goflo07

    28. January 2013 um 19:06

    Sophia Schönberger lebt sein 10 Jahren mit ihrer geistig behinderten Tochter und ihrem Sohn im Kirschblütenweg. Seit 10 Jahren werden sie tagtäglich auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen von einigen Jungen aus der Nachbarschaft belästigt, gequält und terrorisert. Die Familie kann keine Nacht mehr schlafen, da die Jugendlichen bis in die frühen Morgenstunden vor Ihrem Haus Randale machen. Sie schreien obszöne Beschimpfungen, werfen mit Steinen die Scheiben ein, bewerfen die Fassade mit Lebensmitteln oder urinieren in den Garten. 33 Notrufe hat Sophie schon bei der Polizei hinterlassen. Sie hat beim Sozialamt Hilfe gesucht und sogar bei einem Mitglied des deutschen Bundestages. Doch geholfen wurde ihr nicht. Als die Situation eines Tages eskaliert und ihr Sohn von den Jungen fast totgeprügelt wird sieht sie nur noch einen schrecklichen Ausweg. Die Geschichte, die Rupert Mattgey hier geschrieben hat beruht auf einer wahren Begebenheit. Es ist die Geschichte der Familie Pilkington aus England, der diese schrecklichen Dinge 2007 widerfahren sind. Mich hat dieses Buch wirklich sehr getroffen. Vor allem wenn man es mit dem Wissen liest, dass es sich um eine wahre Begebenheit handelt. Mattgey wechselt immer wieder die Perspektiven. Mal ist man Sophia, dann steht man mit den Jugendlichen vor dem Haus der Schönebergers oder sitzt plötzlich als gelangweilter Polizist im Streifenwagen. Man spürt regelrecht die Verzweiflung der Mutter, die ihre Kinder nicht mehr schützen kann. Und ich denke das ist der Alptraum aller Mütter. Fazit: Ein wirklich bewegendes Buch was mich sehr mitgenommen hat. Es sollte wirklich Pflichtlektüre sein um die Kinder zu mehr Menschlichkeit und Mitgefühl zu erziehen.

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