Rupert Schöttle Querbrater

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Inhaltsangabe zu „Querbrater“ von Rupert Schöttle

Die Wiener Chefinspektoren Kajetan Vogel und Alfons Walz übernehmen den ungeklärten Mord an einer Dolmetscherin, die sich kurz vor ihrem Tod mit einigen Männern aus einer Online-Seitensprungagentur getroffen hatte. Während sich der leidenschaftliche Fremdgeher Vogel mit Begeisterung den Unwägbarkeiten einer Mitgliedschaft aussetzt und dabei überraschende Erkenntnisse gewinnt, sucht Walz in der persönlichen Umgebung des Mordopfers nach dem Mann, der Brigitte Neuberger den finalen Besuch abgestattet hatte.

Wieder ein Wien-Krimi zum Schmunzeln - Walz und Vogel ermitteln in einer Seitensprungagentur

— Bellis-Perennis

Zwei Inspektoren auf erotischen Abwegen in einer Online-Seitensprungagentur

— Matzbach

Sehr amüsanter Wien-Krimi

— Tina06

Einfach klasse und mal ein ganz anderes Umfeld

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Unterhaltsamer Wien-Trip mit gegensätzlichem Inspektorenpaar und vielen Seitensprüngen

— vanessabln

Ein Kriminalroman, der bei mir besonders durch das unterhaltsame Inspektorengespann gepunktet hat!

— Seitenfluesterin

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An manchen Stellen etwas zu klischeehaft und zu unrealistisch. Insgesamt aber spannend und undurchsichtig bis zum Schluss!

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    Querbrater

    Bellis-Perennis

    Querbrater/Rupert SchöttleIm nunmehr fünften Band der Reihe um die beiden charismatischen Polizisten Kajetan Vogel und Alfons Walz, ermittelt das Duo in einer online-Seitensprungagentur. Auslöser dafür sind einige Erpressungsversuche an gut situierten Männern. Die Fälle werden bravourös aufgeklärt. Vogel und Walz haben sich gut in diese pikante Materie eingearbeitet und „dürfen“ das LKA bei einer Mordermittlung unterstützen.Brigitte Neuberger, das Mordopfer, war ebenfalls Mitglied in dieser Seitensprungplattform. Hat sie ihren Mörder hier kennengelernt?Bei den Recherchen entdecken Vogel und Walz, dass Brigitte ein Foto einer anderen Frau als ihres ausgegeben hat. Könnte das ein Mordmotiv sein? Und, wer ist diese andere Frau, die aussieht wie ein Model?Vogel und Walz setzen auf vollen Körpereinsatz. Kajetan, der notorische Seitenspringer landet in den Armen und dem Bett von Monika. Dummerweise ist sie die beste Freundin und Trauzeugin von Vogels Gemahlin Martina. Die Verwicklungen setzen Kajetan ziemlich zu. Wird Monika das Verhältnis aufdecken?Wie wir es von Rupert Schöttle gewöhnt sind, gibt es eine Menge Zitate (vornehmlich Karl Kraus und Friedrich Torberg), lernen bislang unbekannte Beisln und Restaurants kennen und schmausen mit den beiden Ermittlern köstliche Wiener Küche.Ich mag diesen subtilen Humor und das Lokalkolorit, das der Autor gemeinsam mit ein paar Spitzen auf das politische Tagesgeschehen in seinen Krimis einbringt.Warte schon mit Ungeduld auch Band sechs.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    kubine

    01. June 2015 um 15:47
  • Eigentlich tragische Geschichte

    Querbrater

    Matzbach

    10. May 2015 um 12:11

    Die Oberinspektoren Kajetan Vogel und Alfons Walz, frisch befördert, lösen auf die Schnelle eine Miniserie von Erpressungen infolge von erotischen Treffen, die aufgrund einer Online-Seitensprungagentur zustande kamen. Da sie nun in die Materie eingearbeitet sind, übernehmen die beiden im Auftrag des LKA einen Mordfall. Eine Kundin der gleichen Agentur wurde in ihrer Wohnung erschlagen aufgefunden, ihr ausgewerteter Mailverkehr lässt darauf schließen, dass ihr letzter Kontakt beim ersten Treffen zugeschlagen hat. Doch wer ist dieser ominöse Tausendsassa, der all die Vorlieben der Suchenden zu erfüllen verspricht? Und warum hat die Tote ein falsches Bild von sich selbst bei der Dating-Agentur eingestellt, obwohl sie doch selbst recht passabel aussieht? Zwecks Recherche meldet sich Vogel ebenfalls bei der Seitensprungagentur an, letztendlich nur, um sich unter vollem Körpereinsatz einer peinlichen Situation auszusetzen. Walz dagegen bändelt mit der besten Freundin des Opfers an, verpennt aber buchstäblich seine Chancen. Die Lösung des Falles ist dagegen fast tragisch, da der Täter eigentlich eher ein Opfer ist. "Querbrater" wird sicherlich nicht der einzige Krimi von Rupert Schöttle bleiben, den ich gelesen habe. Die beiden frozzelnden Inspektoren sind einfach zu komisch, um sie zu vergessen. In diesem Roman sind es vor allem die Zitate von Karl Krauss über Frauen und die aus Torbergs "Tante Jolesch", die passgenau erheitern.

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  • Leserunde zu "Querbrater" von Rupert Schöttle

    Querbrater

    Rupert_Schoettle

    Liebe Krimi- und Wien-Freunde, hiermit eröffne ich eine Leserunde für meinen neuesten Krimi "Querbrater", dem 5. Fall meine Inspektorengespanns Vogel und Walz, die den ungeklärten Mordfall an einer Dolmetscherin übernehmen, die sich kurz vor ihrem Tod mit einigen Männern aus einer Online-Seitensprungagentur getroffen hatte. Während sich der leidenschaftliche Fremdgeher Vogel mit Begeisterung den Unwägbarkeiten einer Mitgliedschaft aussetzt und dabei überraschende Erkenntnisse gewinnt, sucht Walz in der persönlichen Umgebung des Mordopfers nach dem Mann, der Brigitte Neuberger den finalen Besuch abgestattet hatte. Die Recherche habe ich übrigens  durchgeführt, indem ich selbst einer solchen Agentur beigetreten bin (übrigens sehr zum Amüsement meiner Ehefrau  ...). Obwohl ich den Plot schon fertig im Kopf hatte, den ich schon nach dem ersten Treffen verwarf. Denn in Wahrheit ist alles viel ärger ... Auf jeden Fall freue ich mich über Ihr Interesse :-)

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  • Querbrater - Amünter Wien-Krimi

    Querbrater

    Tina06

    21. April 2015 um 06:47

    Die Herren vom LKA in Wien kommen nicht weiter und übertragen den ungeklärten Todesfall an einer Dolmetscherin dem charismatischen Ermittlerduo Vogel und Walz. Schnell wird klar, dass das Opfer Mitglied bei einer Internetpartnervermittlung ist. Die Herren stürzen sich sofort in die Ermittlungen. Vogel, dem seine privaten Eskapaden langsam entgleiten, hat ein besonderes, beinahe persönliches, Interesse an diesem Fall. Der 5. Fall des Kriminalduos war mein erster, aber auf keinen Fall mein letzter. Ich fühlte mich köstlich unterhalten. Der Humor und die Leichtfertigkeit des Schreibstils haben mich sofort mitgerissen. Die Protagonisten sind  sehr unterschiedlich, interessant und ausgesprochen bildlich beschrieben. Auch wenn die Charaktereigenschaften nicht immer unbedingt "liebenswert" zu nennen sind, macht es Spaß, den beiden zu folgen. Die Handlung ist spannend und nachvollziehbar. Die Ermittlungen rund um die Seitensprungagentur bringen für die beiden Ermittler und für die Leser Kurioses zu Tage, ohne das Klischee überzustrapazieren. Der Humor und der viel berüchtigte Wiener Charme gehen zu keiner Zeit verloren und haben mir ein ständiges Grinsen ins Gesicht gezaubert. Ein großes Dankeschön an den Autor!

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  • Querbrater

    Querbrater

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Eine Dolmetscherin wird in ihrer Wohnung erschlagen. Das Ermittlerduo Vogel und Walz ermitteln in ihrem 5. Fall und diesmal müssen sie sich mit einer Seitensprungagentur befassen, denn alles deutet darauf hin, dass diese oder Männer, mit denen sich die Tote über diese Seitensprungagentur getroffen hat, in diesen Fall verwickelt sind. Kommissar Vogel, der selbst nicht so viel von Treue hält, springt mit Begeisterung in diesen Fall und recherchiert selbst im Internet und in der Agentur und es kommen auch verschiedene Sexpraktiken zur Sprache. Die Dialoge zwischen Vogel und Walz bringen einen oft zum schmunzeln. Und auch die Erfahrungen, die Vogel während seiner Recherchen macht, entlocken einem oft einen schönen Lacher. Trotzdem wird intensiv ermittelt, als Leser kann man die Fortschritte und Informationen, die die beiden Ermittler erhalten real und super umsetzen und man forscht lange Zeit selbst nach dem Täter mit. Einige irreführende Wendungen werden eingefügt, so man zwischendurch auch schön aufs Glatteis geführt wird, was ich persönlich immer klasse finde. Der Wiener Dialekt, der zwischendurch auftaucht, ist einfach herrlich und man hat zwischenzeitlich das Gefühl, selbst vor Ort zu sein. Der Autor, Rupert Schöttle, hat mich mit diesem Krimi einfach begeistert. Das Thema Seitensprungagentur hat einen schon mal neugierig gemacht. Aber dadurch, dass der Autor sich selbst in einer solchen angemeldet hat, kamen so interessante Dinge heraus, besser hätte man wirklich nicht recherchieren können. Mich hat begeistert, wie der Fall aufgebaut wurde, der Schreibstil des Autors ist einfach klasse, man kann fliessend über die Seiten fliegen. Dieser Krimi ist spannend, humorvoll, interessant und fesselnd. Und man rätselt so lange herum, wer denn nun der Täter ist. Einfach klasse. Besser kann man einen Krimi nicht schreiben und einen Leser begeistern. Von mir 5 von 5 Sternen und auf jeden Fall weiterzuempfehlen.

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  • Angenehme Unterhaltung mit Wiener Fremdgängern

    Querbrater

    vanessabln

    03. April 2015 um 14:16

    „Querbrater“ ist ein angenehm zu lesendes Buch, das trotz des Themas erfreulich bodenständig ist. Seitensprünge ziehen sich praktisch durch das gesamte Buch, entweder durch Ermittlungsfälle, in denen eine „Seitensprung-Agentur“ ins Visier gerät, oder aufgrund der privaten Verwicklungen des chronischen Fremdgehers Vogel. Er bildet mit seinem braven Kollegen Walz das gegensätzliche und doch erstaunlich harmonische Inspektorenpaar dieses Krimis, das dem Leser schnell vertraut wird. Wenn sie sich nicht gerade sticheln, so arbeiten sie vorbildlich zusammen und finden daneben immer wieder problemlos Zeit, um die eine oder andere Wiener Lokalität aufzusuchen. Denn kulinarische Spezialitäten und traditioneller Kaffeegenuß sind in Wien natürlich selbstverständlich. Außerdem tragen die Mundart und viele österreichische Begriffe dazu bei, dass der Leser zwangsläufig auf einen Kurztrip geht (siehe auch bereits der Titel des Buches). Gefallen hat mir, dass alles auf dem Boden blieb und gut zu realisieren war, was sowohl die Personen als auch den Kriminalfall betrifft. Zwischendurch hat mir ein wenig Spannung gefehlt, was etwas wettgemacht wurde durch die humorvoll dargestellten Probleme im Privatleben der Ermittler. Das Buch ist genau richtig für Krimi-Leser, die es überschaubar und zum Schmunzeln lieben, anstatt pausenlos detailreich vor Augen zu haben, wie immer wieder Blut fließt.

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  • Vogel und Walz haben sich ihre 5 Sterne redlich verdient

    Querbrater

    Antek

    Dies ist bereits der fünfte Fall für das Ermittlerteam Vogel und Walz. Für mich war es der erste, aber ich hatte keinerlei Probleme mich in der Geschichte einzufinden. Die beiden sind absolute klasse und mit ihrem Fall haben sie mich wirklich hervorragend gut unterhalten. Das wird mit Sicherheit nicht mein letzter Fall bleiben. Die beiden Chefinspektoren müssen dem LKA zur Seite stehen. Es handelt sich um einen ungeklärten Mordfall an einer Dolmetscherin, die in ihrer Wohnung erschlagen wurde. Kurz vor ihrem Tod hatte sie Kontakt zu verschiedenen Männern, die sie über eine Online Seitensprungagentur kennen lernte. Statte eine solche Männerbekanntschaft Brigitte Neuberger den letzten Besuch ab oder steckt etwas anderes dahinter? Vogel, der in Seitensprüngen erprobt ist, ist begeistert von dem Internetportal und übernimmt natürlich liebend gerne die Aufgabe, ein wenig im Netz zu recherchieren. Vielleicht lässt sich da ja Berufliches mit Privatem verbinden? Dem etwas ruhigeren Walz ist das ganz recht. Ihm ist es sowieso lieber im privaten Umfeld der Toten zu ermitteln, denn mit den ausgefallenen Sexpraktiken mag er sich lieber nicht rumschlagen. Werden sie gemeinsam dem Mörder auf die Spur kommen? Der Schreibstil des Autors hat mich von der ersten Seite an begeistert. Der Krimi ist spannend, man darf ganz viel schmunzeln und das Wiener Flair weht einem beim Lesen um die Nase. Die beiden Ermittler sind zwar gänzlich verschieden, aber geben ein prima Team ab. Obwohl ich es ja eigentlich mit untreuen Ehen nicht so habe, bin ich von Vogel richtig begeistert. Ich konnte Tränen lachen über ihn und seine Erfahrungen, die man machen muss, wenn das Blut mal wieder nicht im Kopf ist. Sein Partner Walz ist der ruhigere und bedachtere der beiden. Vogel nennt ihn oft „oh du mein Walz“ und die gehobene Anrede hat dieser sich auch wirklich verdient. Walz ist der Fachmann für gute Tipps in allen Lebenslagen. Die beiden liefern sich gelungene Wortduelle, die mich stets zum Schmunzeln brachten. Aber es wird hier nicht nur gealbert, die beiden ermitteln auch gründlich, da fehlt es an gar nichts. Da der Autor sich zur Recherche selbst in einer solchen Agentur angemeldet hat, sind die Berichte sehr authentisch. Genauso realitätsnah sind die Ermittlungen, was mir super gut gefällt. Hier wird gründlich Beweisen nachgegangen, Zeugen und Verdächtige werden befragt und es fällt der Täter nicht so einfach vom Himmel. Einige gekonnte Finten konnten mich geschickt hinters Licht führen. Ein Krimi, bei dem man als Leser selbst mit ermitteln kann, genauso wie ich es mag. Der Fall an sich hat mich vom Thema her schon sehr interessiert und Rupert Schöttle hat seine Idee wirklich prima in einem spannenden Krimi umgesetzt. Richtig gut hat mir das Lokalkolorit gefallen. Der Wiener Dialekt, der immer wieder mit auftaucht, hat mich wirklich ein wenig in die österreichische Hauptstadt versetzt. Auch das Häferl Kaffee darf natürlich nicht fehlen, was besonders Vogels Allerheiligstes ist. Alles in allem ein Krimi, der mich wirklich rundherum begeistert hat und den ich nur weiter empfehlen kann.

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    • 2

    Moorteufel

    03. April 2015 um 13:06
  • Locker leichter Kurztrip nach Wien

    Querbrater

    Simi159

    02. April 2015 um 21:44

    Die Chefinspektoren, Walz und Vogel, haben einen neuen Fall, der vom LKA weitergeleitet wurde. Das kommt in einem ungeklärten Mordfall an einer Dolmetscherin nicht weiter. Diese, Brigitte Neuberger, lag erschlagen in ihrer Wohnung. In der Zeit vor ihrem Tod hatte sie regen Kontakt zu wechselnden Männern, die sie über eine Seitensprungagentur im Internet kennenlernte. Ist einer dieser Männer der Täter? Inspektor Vogel, der durchaus bewandert ist, im Thema Seitensprünge, fängt sofort Feuer und beginnt mit einer akribischen Recherche im gleichen Internetportal. Gleichzeitig ermitteln Beide auch im privaten Bereich des Opfers, doch so recht kommen sie nicht voran, bis sie sich nochmal das Profil des Opfers genauer anschauen. Fazit: Ach herrlich, dieser Krimi ist ein lockerer Kurztrip nach Wien inklusive vieler historischer Erklärungen und voller österreichischer Eigenarten. Man ist Ratzefatz in der Geschichte drin danke des angenehm lockeren Schreibstils von Rupert Schöttle und das amüsante Ermittlerteam Vogel/Walz tut ein übriges. Sie sind zwar grundverschieden, wenn auch zusammen ein Klasse Team. Vogel, der kleine Hallodri, der zu keinem Seitensprung nein sagen kann, und Walz, der Zurückhaltende, der wenig von sich Preis gibt und nicht so recht Glück bei den Frauen zu haben scheint. Ich habe die Beiden sofort gemocht, auch wenn ich Vogels Verhalten nicht unbedingt gut heisse. Die Beiden tragen auch dei Geschichte, denn Spannung und Wendungen gibt es wenig. Man hat als Leser irgendwann so eine Ahnung und die wird dann, wenn auch spät, bestätigt. Nichts desto Trotz gut gemachte Krimikost, unterhaltsam durch das Ermittlerteam, mit vielen Infos zu Österreich und Wien. Von mir gibt es dafür 4 STERNE.

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  • Ein Inspektorengespann sorgt für Ordnung in Wien!

    Querbrater

    Seitenfluesterin

    01. April 2015 um 20:43

    Eine Frau wird tot in ihrer Wohnung aufgefunden, erschlagen vom Täter mit einem Gebrauchsgegenstand aus ihrer eigenen Wohnung. Von dem Täter fehlen jegliche Anhaltspunkte. Man weiß nur, dass sich das Mordopfer vor ihrem Tod noch mit einigen Männern aus einer Dating-Agentur getroffen hat. Das Inspektorengespann Vogel und Walz bekommen den Fall übertragen und somit begeben sie sich in eine hemmungslose und freizügige Welt einer Seitensprungagentur mit der sie schon eine unangenehme Bekanntschaften machen durften... Der Einstieg in die Handlung erfolgt problemlos und beim Lesen fühlt man sich gleich in die Hauptstadt Österreichs teleportiert, sodass man förmlich mit den Ermittlern Hand in Hand durch die Straßen Wiens spaziert und für einen Häferlkaffee in einem Wiener Cafehaus anhält. Auch die Ermittler laden zu einer tollen Leseatmosphäre ein, da sie die gesamte Handlung durch ihr unterhaltsames und ihre gegenseitigen Sticheleien auflockern, weshalb man dieses Gespann einfach nur ins Herz schließen kann, und diese gerne bei ihrem Fall begleitet. Was mir besonders gut an dem Fall gefallen hat, ist die glaubhafte Gestaltung, denn als Leser konnte man an manchen Stellen sehr gut die Ratlosigkeit nachvollziehen, da keine wirklichen Anhaltspunkte gegeben waren, weshalb sie genau dort ansetzen musste, wo die Kollegen vom LKA bereits nachgeforscht haben, um dem ganzen noch einmal auf den Zahn zu fühlen. An manchen Stellen hat mir die Spannung gefehlt, doch in einem Krimi müssen ja nicht ständig Opfer gefordert werden oder es einen Täter geben, der sich vor Rachesucht nicht mehr einkriegen lässt. Man bekommt den Täter nicht direkt auf einem goldenen Tablett serviert, sondern muss auch schon mit unvorhersehbaren Wendungen rechnen, was zu den Eigenschaften eines guten Krimis gehören. Was mir das Lesen auch unterhaltsamer gemacht hat war die Tatsache, dass sich der Autor selbst auf solch einem Portal angemeldet hat, um seine Recherchen für die Handlung anzustellen. Diese Erfahrung prägt den Roman, auch wenn es auf den ersten Blick wirklich unglaubhaft und ein wenig zu 'dick aufgetragen' erscheinen lässt. Doch im Netz und hinter einem ausgedachten Namen ist es anscheinend einfacher für die Menschen die Hüllen fallen zu lassen, was hier wirklich gut zur Geltung kommt. ;-) Insgesamt hat mich der Roman wirklich gut unterhalten, und schon allein aufgrund des Gespanns, das unterschiedlicher nicht sein könnte, wirklich zu empfehlen. Wer sich also eine entspannte Leseatmosphäre wünscht, ist mit diesem Roman sicherlich gut bedient und unternimmt gleichzeitig noch einen kleinen Ausflug nach Wien.

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