Rupert Sheldrake

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Autor von Der siebte Sinn der Tiere, Das Gedächtnis der Natur und weiteren Büchern.

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Der siebte Sinn der Tiere

Der siebte Sinn der Tiere

 (16)
Erschienen am 23.02.2012
Das Gedächtnis der Natur

Das Gedächtnis der Natur

 (7)
Erschienen am 01.08.2012
Das schöpferische Universum

Das schöpferische Universum

 (6)
Erschienen am 03.04.2009
Denken am Rande des Undenkbaren

Denken am Rande des Undenkbaren

 (4)
Erschienen am 01.02.2007
Der siebte Sinn des Menschen

Der siebte Sinn des Menschen

 (3)
Erschienen am 01.01.2006
Die Wiederentdeckung der Spiritualität

Die Wiederentdeckung der Spiritualität

 (1)
Erschienen am 03.09.2018
Engel - Die kosmische Intelligenz

Engel - Die kosmische Intelligenz

 (1)
Erschienen am 10.09.2009

Neue Rezensionen zu Rupert Sheldrake

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M

Rezension zu "Die Wiederentdeckung der Spiritualität" von Rupert Sheldrake

Wissenschaftliche Prüfung tradierter Formen der Spiritualität
michael_lehmann-papevor 3 Monaten

Wissenschaftliche Prüfung tradierter Formen der Spiritualität

Meditation (und die Kraft des Atmens und des Geistes). Dankbarkeit kultivieren. Im Kontakt mit „der anderen Welt“. Eins sein mit der Natur (und die Kraft der Pflanzen). Rituale (und damit die Präsenz der Vergangenheit). Gesang (die Macht der Musik). Pilgerreisen, Wallfahrten und „heilige Stätten“.

Sieben klassische, tief in der geistigen Kultur verankerte, „Techniken“ (besser „Haltungen“), um die eigene Spiritualität zu spüren, zu üben, zu vertiefen, zu erleben.

Haltungen und Übungen, denen Sheldrake in doppelter Hinsicht nachgeht. Zum einen mit wissenschaftlicher Haltung als Biologe, zum anderen aber auch als „fühlender Mensch“.
Der es als Zumutung empfand und empfindet (mit guten Gründen, wie das Buch zeigt), „an ein Universum zu glauben, dass seinem Wesen nach rein mechanisch ist“.

Was Sheldrake schon überzeugend am recht einfachen Beispiel des Verliebtseins illustriert, Das zwar durch Hormone wissenschaftlich nachvollzogen werden kann, damit aber die Wirkung und Intensität des Gefühls kaum überzeugend zu erklären versteht und die damit einhergehenden Ausrichtungen der Liebe gar nicht mehr erfassen kann.

Wobei, auch das ist interessant zu lesen, die Entscheidung für die eigenen, spirituellen Wege vielfach sein können und mehr mit der eigenen Prägung und Kultur zusammenhängen, als mit „objektiven“ Einschätzungen von „richtiger oder falscher“ Spiritualität.

„Alle Wege führen zu Gott. Du stammst aus einer christlichen Familie (im christlich geprägten Heimatland) und solltest daher den Weg des Christentums gehen“.

Was Sheldrake nicht nur theoretisch darlegt, sondern aus eigener Erfahrung, eigenem „Tun“ dem Leser zu vermitteln versteht.

Wobei dennoch natürlich gilt, dass alle im Buch vorgestellten Wege auch jedem offenstehen. Manche mögen dabei mehr Mühe als andere nach sich ziehen und das Naheliegende wäre auch die erste Wahl, aber ideologisch eingeengt zu verstehen ist das alles nicht.

„Ungeachtet der Glaubensrichtung aber, zu der sich die Befragten bekennen, kommen neueren Studien zufolge, spirituelle Erlebnisse überraschend häufig vor, auch unter denjenigen, die sich selbst als nichtgläubig bezeichnen“.

Bis dahin, dass Sheldrake für die Gegenwart gar eine „Krise des Unglaubens“ ausmacht. Was angesichts der Säkularisierung als Krise der verfassten Religionen nur zunächst wundert, denn vielfache andere „Betätigungen“ (vom Yoga bis zur Meditation, vom alternativen Leben „eins mit der Natur“ hin zu einem „aufgehen mit ganzer Seele“ in der Musik oder die „Pilgerreisen“ der Gegenwart auch vieler Prominenter) sind an die Stelle tradierter Spiritualität getreten, ohne diese ganz zur Seite zu schieben.

Am Ende mag es im Kern einfach und schlicht darauf hinauslaufen, dass „Wege zur Verbundenheit“ (zumindest des inneren Erlebens der Verbundenheit) beim Menschen nicht „wegrationalisiert“ werden können, ohne das Essentiell des Menschseins zu beschädigen. Eine Sehnsucht nach Verbundenheit am Ende, die sich immer und auf vielfältige Weise ihren Weg suchen wird.

„Wir alle befinden uns auf einer Reise…… je mehr wir zu schätzen wissen, was uns gegeben ist, desto größer unsere Bereitschaft, selbst zu geben“. Und damit „Verbindungen“ zu einem großen Ganzen herzustellen.

Einschränkend sei gesagt, dass das Buch keine neuen Erkenntnisse unbedingt liefert, sondern nur eine sachliche Betrachtung spiritueller, bekannter, Praktiken bietet.

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StMoonlights avatar

Rezension zu "Der siebte Sinn der Tiere" von Rupert Sheldrake

Unsichtbare Bande
StMoonlightvor einem Jahr

Jeder Tierhalter kennt es wohl, dieses „Band“ zwischen ihm und sein Tier, etwas das man nicht wirklich beschreiben kann, es dafür aber umso mehr spürt. So wie das Tier spürt, wann man nach Hause kommt, genauso spürt man einfach wenn mit dem geliebten Tier etwas nicht stimmt. Dieses „Band“ zu erklären, daran versucht sich Rupert Sheldrake in diesem Buch. Wer jetzt aber, vielleicht auf Grund des Titelbildes, glaubt es gehe hier nur um Haustiere der irrt. Der Autor hat auch Kapitel über Insekten, Vögel und Fische zugefügt.

Immer wieder gibt es entsprechende Beispiele. Was am Anfang noch ganz interessant ist, wird aber leider schnell langweilig, denn diese Beispiele werden immer wieder angeführt und diese Wiederholungen sind ermüdend. Mir fehlen hier leider auch wirkliche, wissenschaftliche, Fakten. Oft sind es zwar beeindruckende Beispiele, welche auch wunderbar die Liebe zwischen Mensch und Tier zeigen, aber eben alles mehr auf der emotionalen, als auf der sachlichen Ebene.

Auch wenn ich selbst einmal dieses „Band“ (zwischen einem Kater und mir) gespürt habe, so ist das enthaltene Material schlichtweg falsch, denn längst ist wissenschaftlich belegt dass Vögel sich am Magnetfeld orientieren und das Hunde Anfälle erkennen, weil sie die Veränderung an ihrem Herrchen riechen.

Ich weiß nicht so recht was ich von diesem Buch halten soll, denn es ist in der Tat interessant. Aber ein wirkliche Erkenntnis habe ich nach der Lektüre auch nicht erhalten.

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Wihteblacks avatar

Rezension zu "Der siebte Sinn der Tiere" von Rupert Sheldrake

Der Sinn der Tiere
Wihteblackvor 3 Jahren

Sehr interessantes buch

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