Die Wiederentdeckung der Spiritualität

von Rupert Sheldrake 
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Die Wiederentdeckung der Spiritualität
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Inhaltsangabe zu "Die Wiederentdeckung der Spiritualität"

Das bisher persönlichste Buch des großen Biologen und Vordenkers Rupert Sheldrake mit den 7 wichtigsten spirituellen Praktiken aller Religionen.
Fast alle spirituellen Traditionen haben konkrete Übungsformen entwickelt, und fast alle diese Methoden sind inzwischen wissenschaftlich erforscht. Ob Meditation, Gebet, Ritual, Musik und Tanz; ob die Verbindung mit der Natur, Pilgerreisen oder einfach das Prinzip Dankbarkeit: Rupert Sheldrake erklärt für jeden suchenden Menschen die wissenschaftliche Basis all dieser spirituellen Praktiken. Er zeigt, dass Bewusstsein eine größere Reichweite hat als von den Naturwissenschaften oft behauptet wird.
Sheldrakes überzeugendes Sachbuch belegt den Wert von Spiritualität im Leben eines jeden Menschen. Die vielen persönlichen Berichte, Übungsanleitungen und Bekenntnisse dieses langjährig Meditierenden und überragenden Wissenschaftlers unserer Zeit geben der Wiederentdeckung der Spiritualität eine besondere Note. Die Religion hat keineswegs ausgedient, wie viele Atheisten und Materialisten unserer Zeit annehmen. Spiritualität und Sinnsuche ist allen Menschen immanent und wird immer wieder neue Wege und Formen finden. Bewusstsein ist mehr als die Naturwissenschaft unterstellt, so lautet die Botschaft von Rupert Sheldrake.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426292884
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:O.W. Barth
Erscheinungsdatum:03.09.2018

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    michael_lehmann-papevor 20 Tagen
    Wissenschaftliche Prüfung tradierter Formen der Spiritualität

    Wissenschaftliche Prüfung tradierter Formen der Spiritualität

    Meditation (und die Kraft des Atmens und des Geistes). Dankbarkeit kultivieren. Im Kontakt mit „der anderen Welt“. Eins sein mit der Natur (und die Kraft der Pflanzen). Rituale (und damit die Präsenz der Vergangenheit). Gesang (die Macht der Musik). Pilgerreisen, Wallfahrten und „heilige Stätten“.

    Sieben klassische, tief in der geistigen Kultur verankerte, „Techniken“ (besser „Haltungen“), um die eigene Spiritualität zu spüren, zu üben, zu vertiefen, zu erleben.

    Haltungen und Übungen, denen Sheldrake in doppelter Hinsicht nachgeht. Zum einen mit wissenschaftlicher Haltung als Biologe, zum anderen aber auch als „fühlender Mensch“.
    Der es als Zumutung empfand und empfindet (mit guten Gründen, wie das Buch zeigt), „an ein Universum zu glauben, dass seinem Wesen nach rein mechanisch ist“.

    Was Sheldrake schon überzeugend am recht einfachen Beispiel des Verliebtseins illustriert, Das zwar durch Hormone wissenschaftlich nachvollzogen werden kann, damit aber die Wirkung und Intensität des Gefühls kaum überzeugend zu erklären versteht und die damit einhergehenden Ausrichtungen der Liebe gar nicht mehr erfassen kann.

    Wobei, auch das ist interessant zu lesen, die Entscheidung für die eigenen, spirituellen Wege vielfach sein können und mehr mit der eigenen Prägung und Kultur zusammenhängen, als mit „objektiven“ Einschätzungen von „richtiger oder falscher“ Spiritualität.

    „Alle Wege führen zu Gott. Du stammst aus einer christlichen Familie (im christlich geprägten Heimatland) und solltest daher den Weg des Christentums gehen“.

    Was Sheldrake nicht nur theoretisch darlegt, sondern aus eigener Erfahrung, eigenem „Tun“ dem Leser zu vermitteln versteht.

    Wobei dennoch natürlich gilt, dass alle im Buch vorgestellten Wege auch jedem offenstehen. Manche mögen dabei mehr Mühe als andere nach sich ziehen und das Naheliegende wäre auch die erste Wahl, aber ideologisch eingeengt zu verstehen ist das alles nicht.

    „Ungeachtet der Glaubensrichtung aber, zu der sich die Befragten bekennen, kommen neueren Studien zufolge, spirituelle Erlebnisse überraschend häufig vor, auch unter denjenigen, die sich selbst als nichtgläubig bezeichnen“.

    Bis dahin, dass Sheldrake für die Gegenwart gar eine „Krise des Unglaubens“ ausmacht. Was angesichts der Säkularisierung als Krise der verfassten Religionen nur zunächst wundert, denn vielfache andere „Betätigungen“ (vom Yoga bis zur Meditation, vom alternativen Leben „eins mit der Natur“ hin zu einem „aufgehen mit ganzer Seele“ in der Musik oder die „Pilgerreisen“ der Gegenwart auch vieler Prominenter) sind an die Stelle tradierter Spiritualität getreten, ohne diese ganz zur Seite zu schieben.

    Am Ende mag es im Kern einfach und schlicht darauf hinauslaufen, dass „Wege zur Verbundenheit“ (zumindest des inneren Erlebens der Verbundenheit) beim Menschen nicht „wegrationalisiert“ werden können, ohne das Essentiell des Menschseins zu beschädigen. Eine Sehnsucht nach Verbundenheit am Ende, die sich immer und auf vielfältige Weise ihren Weg suchen wird.

    „Wir alle befinden uns auf einer Reise…… je mehr wir zu schätzen wissen, was uns gegeben ist, desto größer unsere Bereitschaft, selbst zu geben“. Und damit „Verbindungen“ zu einem großen Ganzen herzustellen.

    Einschränkend sei gesagt, dass das Buch keine neuen Erkenntnisse unbedingt liefert, sondern nur eine sachliche Betrachtung spiritueller, bekannter, Praktiken bietet.

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