Rupin Kat

 4.1 Sterne bei 34 Bewertungen
Rupin Kat

Lebenslauf von Rupin Kat

Kat Rupin ist zwar in Augsburg geboren, hat aber die rheinländische Frohnatur ihrer Eltern geerbt. 1986 geboren, beschäftigt sie sich mit Worten und Sprache, seit sie denken kann. 2012 hat sie an der Universität ihren Magister mit einer Arbeit über Geschlechterstereotypen in Frauenliteratur abgeschlossen. Seit etwa drei Jahren betätigt sie sich neben ihrem Brotjob als freie Lektorin und Korrektorin, hat aber das eigene Schreiben nie aufgegeben. Ihre erste Geschichte, verfasst im zarten Alter von acht Jahren, handelte von ihrem damals größten Idol, Winnetous Schwester, und umfasste ganze neun Seiten. Mittlerweile erfindet Kat Rupin eigene Welten, bevorzugt im Fantasy-Genre. Zwar sind ihre Figuren nicht die schönsten oder tapfersten und nicht immer retten sie die Welt, aber sie möchten ihre Leserinnen und Leser für ein paar Stunden aus dem grauen Alltag entführen. In ihrem Debüt, einem Urban-Fantasy-Roman mit romantischem Einschlag, muss Kats junge Heldin herausfinden, was für sie im Leben am wichtigsten ist. Freundschaft oder Liebe? Abenteuer oder Vertrautes? Magie oder Realität?

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Rupin KatEonvár – Zwischen den Welten
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Eonvár – Zwischen den Welten
Eonvár – Zwischen den Welten
 (34)
Erschienen am 31.10.2017

Neue Rezensionen zu Rupin Kat

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klaudia96s avatar

Rezension zu "Eonvár – Zwischen den Welten" von Rupin Kat

Zwischen den Welten liegt dein Weg ...
klaudia96vor 7 Monaten

Inhalt

Die taffe Elisa setzt sich im Leben durch. Selbst im Rollstuhl hat sie ihr Leben geordnet und im Griff – bis ihr Jugendfreund Gabriel wieder auftaucht, den sie seit Jahren nicht gesehen hat. Während er ihr eine magische Welt eröffnet, in der Elisa als Hexe mit ihren Fähigkeiten sogar wieder laufen kann, leiden ihre Beziehungen zur Erde. Aber ewig kann sie dieses Doppelleben nicht führen – und Schatten ziehen über der Schönheit Eonvárs auf …

Meine Bewertung

Manchmal überzeugt einen ein Buch nicht direkt beim ersten Lesen, und dann gibt man ihm doch noch eine Chance und fängt später von vorn an. Das habe ich bei „Eonvár – Zwischen den Welten“ von Kat Rupin gemacht. Nachdem ich beim ersten Ansatz gerade mal zu einem Fünftel kam, habe ich dem Buch noch mal eine zweite Chance gegeben, bleibe aber in diesem Fall etwas ernüchtert zurück.

In der Geschichte begleiten wir die Protagonistin Elisa, die anfangs auf ihren Rollstuhl angewiesen ist und Psychologie studiert. Ihr unaufgeregtes Leben wird erst durch ihren Jugendfreund Gabriel aufgerüttelt, der eines Tages einfach verschwand. Ich muss sagen, dass sich gerade der Anfang für mich sehr gezogen hat. Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Geschichte einem klaren roten Faden folgt, oder zumindest konnte ich diesen nicht richtig ausmachen. Elisas Leben wird auf den Kopf gestellt, zudem weigert sie sich mit ihrer störrischen Art, das zu glauben, was direkt vor ihr liegt. Ihre Skepsis fand ich anfangs noch sinnvoll, aber meisten hatte ich im Verlauf des Buchs eher den Eindruck, dass sie unheimlich egoistisch und störrisch ist. Ihre Stimmungsumschwünge haben es mir sehr schwer gemacht, einen richtigen Draht zu ihr aufzubauen, und auch ihre zum Teil extrem waghalsigen und impulsiven Aktionen waren für meinen Geschmack zu viel.

Auch die anderen Charaktere fand ich teilweise extrem stereotyp oder flach. Bei den meisten hatte ich das Gefühl, dass sie nur da sind, um Elisa zu Dummheiten zu verleiten oder eben klare Positionen zu beziehen, aber richtig facettenreich fand ich sie nicht. Das beste Beispiel dafür ist Gabriel: Er ist eben lieb und nett und Elisas alter Freund, der in der gesamten Geschichte eigentlich nur dazu da ist, sie nach Eonvár zu bringen und als Love-Interest zu dienen. Das war mir persönlich einfach nicht genug. Ich hätte hier auch einfach gern mehr Charakterentwicklung gesehen.

Die Welt von Eonvár hingegen war sehr schön ausgearbeitet und hat mir super gefallen. Es gab nichts, das es nicht gab, und auch die Ursprünge der Magie fand ich gut ausgeführt. Einige kritische Szenen gibt es noch in der Hinsicht, dass Kinder schon früh von ihren Eltern getrennt werden – aber dies war wohl ein Punkt, an dem man selbst auch ins Grübeln kommen sollte. Ansonsten mochte ich die Darstellung der Schule und auch den Fakt, dass es durchaus auch ein Reflektieren der Magie an sich gibt. Das kommt in vielen Büchern zu kurz und wurde hier auch mit dem Thema der Hexenverbrennung und im Rahmen eines Magie-Ethik-Unterrichts gut aufgegriffen.

[Nachtrag: Passage aus der Rezension gelöscht, da hier ein Verständnisfehler von meiner Seite aus vorlag.]

Auch wenn ich Kat Rupins Schreibstil wirklich gut und flüssig finde, konnte der nicht aufwiegen, dass mir die Story zu vorhersehbar war und ich den Draht zu den Charakteren nicht gefunden habe. Für mich hätte es hier noch mehr gebraucht, mehr Spannung, mehr Handlung in der ersten Hälfte, mehr Charakterentwicklung. So blieb für mich die Geschichte eher blass und übertüncht von Elisas extrem bestimmendem Charakter, der mir oftmals einfach auf die Nerven ging. Gute Ideen waren reichlich vorhanden, aber für mich war die Umsetzung einfach nicht passend.

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Falki83s avatar

Rezension zu "Eonvár – Zwischen den Welten" von Rupin Kat

Debütroman mit kleinen Schwächen
Falki83vor 7 Monaten

An erster Stelle möchte ich mich beim Zeilengold Verlag und der Autorin für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken.

Für mich war Eonvár das erste Buch, welches ich aus dem Zeilengold Verlag lesen durfte und dann noch ein Autorendebüt – ich war sehr gespannt, was mich erwartet. Das Cover ist auf alle Fälle sehr gelungen und in meinen Augen ein Blickfang und der dazugehörige Klappentext versprach eine interessante Geschichte.

 

Ich muss sagen, dass mir der Einstieg in die Story etwas schwer gefallen ist, da ich anfangs mit Elisa nicht warm geworden bin. Allerdings wandelt sich dieser Umstand im Laufe der Geschichte ins Positive. Elisa ist eine Frau, die ihren eigenen Kopf hat und diesen auch versucht durchzusetzen. Dass dies nicht immer der perfekte Weg ist, das weiß man ja auch bekanntlich von sich selbst. Was mir an Elisa besonders gut gefallen hat war, dass sie trotz ihres Handicaps im wahren Leben trotzdem noch so taff war und ihr Leben perfekt meistert.

Sehr gut hat mir von Anfang an Matt gefallen, der zwar nur der Kumpel von Gabriel ist, aber ihn musste man einfach mögen. Wobei mir Gabriel zwar sympathisch war, aber nicht mein Typ Mann. Er kam mir zu weich rüber. Aber auch da scheiden sich bestimmt die Geister. Ich bin eher die Fraktion Bad Boy J

 

Die Geschichte an sich hat sehr viel Potenzial. Allerdings gab es hier und dort immer mal wieder Längen, in denen ich mich wieder zum weiterlesen zwingen musste, Hatte ich diesen Punkt wieder überwunden, ging es auch wieder voran. Die Welt, die Frau Rupin erschaffen hat, ist wirklich ein super Setting für ein Buch. Ich hätte mir nur gewünscht, dass der Spannungsbogen in der kompletten Story hochgehalten wird. So war es ein hoch und runter und nur im letzten Drittel kam richtig Action auf.

 

Der Schreibstil von Frau Rupin hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen. Man merkt an diesem, dass es ihr sehr viel Freude bereitet hat diese Geschichte zu Papier zu bringen. Sie hat es geschafft, dass ich mir ihre erschaffene Welt „Eonvár“ sehr bildlich vorstellen konnte und auch an vielen Stellen das Gefühl hatte mitten in dieser Welt zu stehen.

 

Fazit:

Für mich ist „Eonvár – Zwischen den Welten“ ein gelungenes Debüt, welches kleine Schwächen aufweist. Aber wer auf der Suche nach einem Fantasy Roman mit einer wunderbar ausgearbeiteten Welt ist, der wird bei Kat Rupin fündig. Ich werde die Autorin auf alle Fälle im Auge behalten und mit Sicherheit weitere Werke von ihr lesen.

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Azahras avatar

Rezension zu "Eonvár – Zwischen den Welten" von Rupin Kat

Eine Heldin nach meinem Geschmack
Azahravor 7 Monaten

ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen! Elisa ist eine Heldin nach meinem Geschmack! Stur, selbstbewusst und lässt sich nicht so leicht unterkriegen. Genau solche Buchmädchen braucht die Lesewelt.
Die Autorin entführt mit Enovár uns in eine Welt in eine fremde Welt, in der Magie eine sehr wichtige Rolle spielt. Doch nicht jeder in Enovár findet die Magie gut und mehr als einmal muss Elisa das erkennen.
Ich empfehle Enovár jeden, der starke, eigenwillige Heldinnen mag, die nicht so sind wie der Rest.

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Gespräche aus der Community

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Zeilengold_Verlags avatar
Ihr liebt besondere Protagonistinnen, die mit Stärke und Persönlichkeit bestechen? Magische Welten voller Wunder und unbekannten Gefahren? Liebe und persönliche Konflikte? Dann seid ihr hier genau richtig! Dies und noch viel mehr bietet euch das Debüt unserer Autorin Kat Rupin. Diskutiert mit ihr über "Eonvár - Zwischen den Welten" und erlebt ein Werk der ganz besonderen Art.

Inhalt:

Nichts vermag die toughe Elisa zu stoppen. Weder die Hindernisse des Alltags noch das raue Leben in der Großstadt. Plötzlich taucht ihr lange verschollener Jugendfreund Gabriel auf – und mit ihm die Chance, in einer magischen Welt voller Abenteuer zu leben. Elisa steht vor einer schweren Entscheidung. Nur wer sich vollkommen von der irdischen Welt trennt, darf in Eonvár bleiben. Doch ist das Leben als Hexe und ohne Rollstuhl wirklich das, was sie sich wünscht? Kann sie die Menschen, die sie liebt, zurücklassen? Statt eine Wahl zu treffen, beginnt Elisa ein gefährliches Doppelleben zwischen den Welten. 
Hier geht's zur Leseprobe

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Um euch zu bewerben, beantwortet bitte folgende Frage:

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Letzter Beitrag von  Eslinvor 8 Monaten
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