Eonvár – Zwischen den Welten

von Rupin Kat 
4,1 Sterne bei34 Bewertungen
Eonvár – Zwischen den Welten
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Positiv (27):
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Ein Debüt mit kleineren Schwächen....

Kritisch (1):
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Eine interessante Idee mit viel Potenzial, das aber leider nicht ausgeschöpft wird :/

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Inhaltsangabe zu "Eonvár – Zwischen den Welten"

Nichts vermag die toughe Elisa zu stoppen. Weder die Hindernisse des Alltags noch das raue Leben in der Großstadt. Plötzlich taucht ihr lange verschollener Jugendfreund Gabriel auf – und mit ihm die Chance, in einer magischen Welt voller Abenteuer zu leben. Elisa steht vor einer schweren Entscheidung. Nur wer sich vollkommen von der irdischen Welt trennt, darf in Eonvár bleiben. Doch ist das Leben als Hexe und ohne Rollstuhl wirklich das, was sie sich wünscht? Kann sie die Menschen, die sie liebt, zurücklassen? Statt eine Wahl zu treffen, beginnt Elisa ein gefährliches Doppelleben zwischen den Welten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783946955047
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:344 Seiten
Verlag:Zeilengold Verlag
Erscheinungsdatum:31.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    klaudia96s avatar
    klaudia96vor 6 Monaten
    Zwischen den Welten liegt dein Weg ...

    Inhalt

    Die taffe Elisa setzt sich im Leben durch. Selbst im Rollstuhl hat sie ihr Leben geordnet und im Griff – bis ihr Jugendfreund Gabriel wieder auftaucht, den sie seit Jahren nicht gesehen hat. Während er ihr eine magische Welt eröffnet, in der Elisa als Hexe mit ihren Fähigkeiten sogar wieder laufen kann, leiden ihre Beziehungen zur Erde. Aber ewig kann sie dieses Doppelleben nicht führen – und Schatten ziehen über der Schönheit Eonvárs auf …

    Meine Bewertung

    Manchmal überzeugt einen ein Buch nicht direkt beim ersten Lesen, und dann gibt man ihm doch noch eine Chance und fängt später von vorn an. Das habe ich bei „Eonvár – Zwischen den Welten“ von Kat Rupin gemacht. Nachdem ich beim ersten Ansatz gerade mal zu einem Fünftel kam, habe ich dem Buch noch mal eine zweite Chance gegeben, bleibe aber in diesem Fall etwas ernüchtert zurück.

    In der Geschichte begleiten wir die Protagonistin Elisa, die anfangs auf ihren Rollstuhl angewiesen ist und Psychologie studiert. Ihr unaufgeregtes Leben wird erst durch ihren Jugendfreund Gabriel aufgerüttelt, der eines Tages einfach verschwand. Ich muss sagen, dass sich gerade der Anfang für mich sehr gezogen hat. Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Geschichte einem klaren roten Faden folgt, oder zumindest konnte ich diesen nicht richtig ausmachen. Elisas Leben wird auf den Kopf gestellt, zudem weigert sie sich mit ihrer störrischen Art, das zu glauben, was direkt vor ihr liegt. Ihre Skepsis fand ich anfangs noch sinnvoll, aber meisten hatte ich im Verlauf des Buchs eher den Eindruck, dass sie unheimlich egoistisch und störrisch ist. Ihre Stimmungsumschwünge haben es mir sehr schwer gemacht, einen richtigen Draht zu ihr aufzubauen, und auch ihre zum Teil extrem waghalsigen und impulsiven Aktionen waren für meinen Geschmack zu viel.

    Auch die anderen Charaktere fand ich teilweise extrem stereotyp oder flach. Bei den meisten hatte ich das Gefühl, dass sie nur da sind, um Elisa zu Dummheiten zu verleiten oder eben klare Positionen zu beziehen, aber richtig facettenreich fand ich sie nicht. Das beste Beispiel dafür ist Gabriel: Er ist eben lieb und nett und Elisas alter Freund, der in der gesamten Geschichte eigentlich nur dazu da ist, sie nach Eonvár zu bringen und als Love-Interest zu dienen. Das war mir persönlich einfach nicht genug. Ich hätte hier auch einfach gern mehr Charakterentwicklung gesehen.

    Die Welt von Eonvár hingegen war sehr schön ausgearbeitet und hat mir super gefallen. Es gab nichts, das es nicht gab, und auch die Ursprünge der Magie fand ich gut ausgeführt. Einige kritische Szenen gibt es noch in der Hinsicht, dass Kinder schon früh von ihren Eltern getrennt werden – aber dies war wohl ein Punkt, an dem man selbst auch ins Grübeln kommen sollte. Ansonsten mochte ich die Darstellung der Schule und auch den Fakt, dass es durchaus auch ein Reflektieren der Magie an sich gibt. Das kommt in vielen Büchern zu kurz und wurde hier auch mit dem Thema der Hexenverbrennung und im Rahmen eines Magie-Ethik-Unterrichts gut aufgegriffen.

    [Nachtrag: Passage aus der Rezension gelöscht, da hier ein Verständnisfehler von meiner Seite aus vorlag.]

    Auch wenn ich Kat Rupins Schreibstil wirklich gut und flüssig finde, konnte der nicht aufwiegen, dass mir die Story zu vorhersehbar war und ich den Draht zu den Charakteren nicht gefunden habe. Für mich hätte es hier noch mehr gebraucht, mehr Spannung, mehr Handlung in der ersten Hälfte, mehr Charakterentwicklung. So blieb für mich die Geschichte eher blass und übertüncht von Elisas extrem bestimmendem Charakter, der mir oftmals einfach auf die Nerven ging. Gute Ideen waren reichlich vorhanden, aber für mich war die Umsetzung einfach nicht passend.

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    Falki83s avatar
    Falki83vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Debüt mit kleineren Schwächen....
    Debütroman mit kleinen Schwächen

    An erster Stelle möchte ich mich beim Zeilengold Verlag und der Autorin für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken.

    Für mich war Eonvár das erste Buch, welches ich aus dem Zeilengold Verlag lesen durfte und dann noch ein Autorendebüt – ich war sehr gespannt, was mich erwartet. Das Cover ist auf alle Fälle sehr gelungen und in meinen Augen ein Blickfang und der dazugehörige Klappentext versprach eine interessante Geschichte.

     

    Ich muss sagen, dass mir der Einstieg in die Story etwas schwer gefallen ist, da ich anfangs mit Elisa nicht warm geworden bin. Allerdings wandelt sich dieser Umstand im Laufe der Geschichte ins Positive. Elisa ist eine Frau, die ihren eigenen Kopf hat und diesen auch versucht durchzusetzen. Dass dies nicht immer der perfekte Weg ist, das weiß man ja auch bekanntlich von sich selbst. Was mir an Elisa besonders gut gefallen hat war, dass sie trotz ihres Handicaps im wahren Leben trotzdem noch so taff war und ihr Leben perfekt meistert.

    Sehr gut hat mir von Anfang an Matt gefallen, der zwar nur der Kumpel von Gabriel ist, aber ihn musste man einfach mögen. Wobei mir Gabriel zwar sympathisch war, aber nicht mein Typ Mann. Er kam mir zu weich rüber. Aber auch da scheiden sich bestimmt die Geister. Ich bin eher die Fraktion Bad Boy J

     

    Die Geschichte an sich hat sehr viel Potenzial. Allerdings gab es hier und dort immer mal wieder Längen, in denen ich mich wieder zum weiterlesen zwingen musste, Hatte ich diesen Punkt wieder überwunden, ging es auch wieder voran. Die Welt, die Frau Rupin erschaffen hat, ist wirklich ein super Setting für ein Buch. Ich hätte mir nur gewünscht, dass der Spannungsbogen in der kompletten Story hochgehalten wird. So war es ein hoch und runter und nur im letzten Drittel kam richtig Action auf.

     

    Der Schreibstil von Frau Rupin hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen. Man merkt an diesem, dass es ihr sehr viel Freude bereitet hat diese Geschichte zu Papier zu bringen. Sie hat es geschafft, dass ich mir ihre erschaffene Welt „Eonvár“ sehr bildlich vorstellen konnte und auch an vielen Stellen das Gefühl hatte mitten in dieser Welt zu stehen.

     

    Fazit:

    Für mich ist „Eonvár – Zwischen den Welten“ ein gelungenes Debüt, welches kleine Schwächen aufweist. Aber wer auf der Suche nach einem Fantasy Roman mit einer wunderbar ausgearbeiteten Welt ist, der wird bei Kat Rupin fündig. Ich werde die Autorin auf alle Fälle im Auge behalten und mit Sicherheit weitere Werke von ihr lesen.

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    Azahras avatar
    Azahravor 6 Monaten
    Eine Heldin nach meinem Geschmack

    ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen! Elisa ist eine Heldin nach meinem Geschmack! Stur, selbstbewusst und lässt sich nicht so leicht unterkriegen. Genau solche Buchmädchen braucht die Lesewelt.
    Die Autorin entführt mit Enovár uns in eine Welt in eine fremde Welt, in der Magie eine sehr wichtige Rolle spielt. Doch nicht jeder in Enovár findet die Magie gut und mehr als einmal muss Elisa das erkennen.
    Ich empfehle Enovár jeden, der starke, eigenwillige Heldinnen mag, die nicht so sind wie der Rest.

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    MissRose1989s avatar
    MissRose1989vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Toller Plot, aber leider fehlt da noch einiges in der Umsetzung...
    Da ist noch Luft nach oben...

    Das Cover ist wahnsinnig spannend gestaltet, man sieht zersplitterndes Glas und im Hintergrund eine Landschaft mit einer Sonne, das wirkt schon etwas mystisch und ansprechend. Auch die Farbkombination des Covers ist interessant gemacht.Elisa hat es in ihrem Leben nicht leicht, ihr Art kommt nicht immer überall gut an und eigentlich ist sie in ihre Welt verwurzelt, doch dann kommt ihr Jugendfreund Gabriel wieder in ihr Leben und zeigt ihr Eonvár - eine andere Welt, eine Art Zwillingswelt zur Erde, die weit weg von ihrem Leben und allem, was sie liebt, liegt. Aber auch hier ist es für Elisa nicht leicht und sie kann sich nicht entscheiden, ob sie lieber hier oder lieber da leben möchte und beginnt ein Spiel mit dem Feuer zwischen den beiden Welten...Der Plot ist wirklich gut gemacht, er zeigt auf der einen Seite, wie hart das Leben sein kann, aber auch, dass es immer eine Chance auf Besserung gibt und auch das Seting des Buches ist wirklich interessant gestaltet. Mit Elisa Schwarzberg schafft Kat Rupin eine ungewöhnliche Protagonistin, sie ist stur, wirklich toughe und kann auch ihr Mundwerk kaum zügeln. Genau das ist aber auch ihr Problem - sie sagt manchmal zu viel und das macht immer wieder Probleme. Auch wirklich sie manchmal etwas unglaubwürdig, gerade was ihre Gefühle angeht, das passt dann einfach nicht zu der taffen Elisa, die man von Beginn des Buches an kennt. Leider leidet darunter auch die Liebesgeschichte zwischen Elisa und Gabriel, weil Gabriel immer wieder etwas den Kampfgeist für die Liebe vermissen lässt. So wirklich kommt die Liebesgeschichte nicht beim Leser an, was schade ist, weil an sich ist die süss ausgedacht. Das ganze Buch wird aus der Sicht von Elisa erzählt, was natürlich Elisa als Protagonist für den Leser viel greifbarer macht. Die Erzählweise ist an sich schön, auch wenn man manchmal auch Gabriels Sicht kennen würde, weil so ist das Buch schon in der Hinsicht manchmal einseitig. Das Buch zieht sich bis etwas zur Mitte ziemlich hin, man muss sich da etwas durchbeissen, weil man hat kaum Spannung und vieles wird etwas in die Länge gezogen. Erst ab der Hälfte geht das Buch wirklich flüssig durch und auch die Spannung wird nach oben gehoben. Etwas verwirrend sind auch die Zeitsprünge, die im Buch immer wieder gemacht werden, manchmal auch etwas unvorbereitet, da fehlt einfach manchmal etwas der Faden in der Geschichte. Kat Rupin schreibt flüssig und in einer einfachen Sprache, aber sie legt viel Wert auf Details, was die Vorstellung der magische Wesen und Orte wirklich einfach macht, das Buch aber auch etwas in die Länge zieht. Trotzdem hat sie einen schönen Stil, der schon etwas von einer Malerin oder Künstlerin hat. Sie schafft mit Eonvár eine wirklich fantastische Welt, die aber auch ihre Gefahren in sich birgt. 
    Fazit:Kat Rupin schafft mit Eonvár eine wirklich interessante Welt, die für Elisa zur Gradwanderung zwischen den Welten wird, aber leider kommt das Buch erst ab der Mitte wirklich in Fahrt und auch die Erzählweise aus Elisas Sicht ist manchmal einfach etwas zu wenig. Ein wirklich guter Plot, aber leider etwas zu oberflächlich in der Umsetzung, gerade durch die Zeitsprünge, die manchmal den roten Faden vermissen lassen und auch durch die Liebesgeschichte, die nicht wirklich beim Leser ankommt. 

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    TanjaWinchesters avatar
    TanjaWinchestervor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ab der zweiten Hälfte wird es wirklich super, es werden magische Fähigkeiten aufgegriffen, die in Vergessenheit geraten sind!
    Elisa & Gabe ♥

    "Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende." (Pos. 728)



    Meine Meinung:
    Elisa Schwarzberg ist eine Protagonistin, die man nicht oft in Büchern begegnet. Sie ist unglaublich tough, nimmt kein Blatt vor den Mund und ziemlich stur. Vor allem als sie nach Eonvár kommt, indem sie ihrem Kindheitsfreund Gabriel folgt, wird sie auf die Probe gestellt. Denn sie findet heraus, dass sie Magie in sich trägt und in Eonvár gut aufgehoben ist, da die Erd ihre Magie nicht akzeptiert. Doch sie will ihre Freunde und ihren Job nicht im Stich lassen und fängt an, zwischen den Welten zu wandern. Doch dies birgt viele Gefahren, vor allem gerät sie dadurch immer wieder in Konflikte mit Gabriel, der sich unglaublich verändert hat, seit dem sie ihn als Kind das letzte Mal gesehen hat. Von dem unsicheren und tollpatschigen kleinen Jungen ist nichts mehr zu sehen und er bringt Gefühle in Elisa, die sie vorher nie glaubte für ihn zu empfinden. Doch das Glück wehrt bekanntlich nicht lange..
    Eigentlich mag ich wirklich mutige und toughe Frauen in Büchern, jedoch hatte ich hier bei Elisa das Problem, dass sie manchmal zu viel sagte, als sie sollte und vielleicht erst über ihre Worte nachdenken sollte. Ich hätte mir gewünscht, dass sie mehr Rücksicht auf andere und vor allem auf Gabriel nehmen würde, da ich zwischenzeitlich ziemlich sauer auf sie war aufgrund ihrer Worte und Handlungen.

    Die Handlung hat mir ab der zweiten Hälfte wirklich gut gefallen. Leider kam ich sehr schwer in die Geschichte zu Anfang und brauchte wirklich ewig, bis ich ein Kapitel fertig gelesen habe. Der Anfang hat sich leider ein wenig gezogen und vom Spannungsbau war nicht viel vorhanden, ab der Hälfte jedoch ging es zum Glück endlich los und ich konnte mein eReader kaum aus der Hand lesen. Es werden viele interessante und neue magische Wesen eingebunden, sowie Fähigkeiten, die bisher in Büchern außer Acht gelassen wurden.
    Auch die Spannung war zum Ende hin wirklich vorhanden und das Ende hat mich auch wirklich überrascht, was bei mir nicht oft vorkommt.

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er ist gut und einfach lesbar. Viele Orte und magische Wesen werden so präzise beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, sie wirklich vor Augen zu haben. Der Schreibstil der Autorin hat mich wirklich in eine fantastische Welt von Eonvár entführt, in der ich selbst gerne leben würde, auch wenn es viele Gefahren mit sich bringt.
    Es wird aus Elisa's Sicht in der Erzählerperspektive geschrieben, was mich nicht sonderlich stört. Ich konnte mich dennoch in Elisa hineinversetzen - jedenfalls in den meisten Momenten, aber das lag dann eher an ihrer Persönlichkeit als am Schreibstil der Autorin. Ich würde es dennoch super finden, wenn das Buch auch ab und zu aus Gabriel's Sicht geschrieben wäre, dann könnte man sehr viel mehr über ihn erfahren.
    Außerdem möchte ich unbedingt ein Buch über Matt, das ist der beste Freund von Gabriel, der mich unglaublich begeistert hat mit seiner lockeren und frechen Art. Ihn hätte ich gerne auch noch besser kennen gelernt!



    Fazit:
    Das Buch konnte mich erst ab der zweiten Hälfte wirklich mitreißen, aber die Idee des Buches ist einfach fantastisch. Es werden magische Fähigkeiten aufgegriffen, die man bisher außer Acht gelassen hat!

    Es bekommt dementsprechend 3,5 von 5 Krönchen!  




    Vielen Dank an die Spread and Read Agentur und den Zeilengold Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares! 

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    xxnickimausxxs avatar
    xxnickimausxxvor 7 Monaten
    Netter Fantasyroman

    Kat Rupin ist als Lektorin und Korrektorin tätig und schreibt auch selbst. Sie liebt es eigene Welten im Fantasygenre zu erfinden. Ihr Roman „Eonvár – Zwischen den Welten“ wurde im Zeilengold-Verlag verlegt und handelt von der Welt Eonvár.

    Im Allgemeinen spielt das Buch auf der Erde sowie auf Eonvár, eine fiktive Zwillingswelt der Erde. Außerdem fallen gleich zu Beginn die schön verschnörkelten Kapitelgestaltungen auf. Vereinzelt gibt es zusätzlich fantasievolle Zeichnung im Stil der Kapitel. In der dritten Person aus der Sicht von Elisa wird die Geschichte erzählt.

    Elisa ist eine Psychologie-Studentin, routiniert, träumerisch, aber leider gehandicapt., sentimental, nicht schüchtern und trotz allem selbstbewusst. Sie schafft es zielstrebig und selbstständig durchs Leben zu kommen sowie stark zu bleiben. Ihr zur Seite steht ihre beste Freundin Lucy, die die reinste Frohnatur und immer gut gelaunt ist. Außerdem ist sie herausfordernd herzlich sowie ausgelassen, sagt frei heraus, was sie sich denkt und wirkt durch diese Ehrlichkeit sehr sympathisch.

    Die männliche Hauptfigur heißt Gabriel, der sich vor allem spitzbübisch und zwanglos gibt. Er kennt Elisa aus der Vergangenheit und er bringt zusätzlich Schwung in die Erzählung. Insgesamt bilden diese drei Charaktere eine bunte Mischung und sie werden unterstützt von einigen anderen stark konträren Nebenfiguren.

    Wie die Verzierungen bei den Überschriften ist der Schreibstil der Autorin sehr plätschernd, malerisch umschreibend sowie zugleich locker und leicht. Starke Metaphern und ein enorm guter Wortschatz ergänzen dies mit einer fantasievollen Sprache. Die Umschreibung der Szene und Handlung geschieht schmeichelnd, detailliert und zauberhaft mit viel Herzblut sowie Erinnerungen geben tiefe emotionale Einblicke in die Gemütswelten.

    Insgesamt herrscht ein Sammelsurium an Gedanken sowie das reinste Gefühlschaos mitten im Studienalltag, welche teils etwas unrealistisch bzw. nicht hundertprozentig nachvollziehbar sind. Ein magischer und zauberhafter Kontext schafft eine oft faszinierende und neugierig machende Atmosphäre.

    Darüber hinaus gibt es eine verblüffende Fantasiewelt und eine einzigartige Umgebung, Orte sowie Landschafen. Wunderbare und impulsive Körperreaktionen, leichtes Knistern und das Aufflammen von zarter Liebe sind ebenso zu finden, dennoch wirken beide Hauptcharaktere auf Dauer eher anmaßend und gekünstelt.

    Alles in allem geschieht der Einstieg nach und nach, man braucht einige Seiten um hinein zu kommen. Des Weiteren liest sich die Geschichte wie ein eingebettetes Märchen bzw. ein Traum mit eher langsamen Lesetempo und bauschigen Floskeln. Durch die extrem aufwändigen Schilderungen kommt man nur zäh voran und der Lesefluss gerät dadurch öfters in Stocken.

    Fantasievolle und abrupte Wendungen geben zu Beginn Würze in das Lesevergnügen. Man wird schnell neugierig und ungeduldig gemacht, möchte wissen wie es weitergeht. Dramatik kommt mal rasant auf, legt sich leider genauso schnell wieder. Oft wird dann zu langsam bzw. überschwänglich erläutert, dass es fast zu viel ist bzw. dass alles erst verarbeitet werden muss, bevor man weiterliest – dies gestaltet sich etwas zäher.

    Aber auch geschieht dies durch eher banale, unwichtige Kommentare und es gerät ab dem zweiten Drittel wieder ins Stocken. Ab der Mitte kommen wieder Aktion und unerwartete Wendungen. Leider gibt es sehr skurril und verwirrend sowie fast zerkaute und lange Abschnitte. Das Ende zieht sich deutlich, es gibt viel Dramatik aber auch viele Informationen.

     

    Fazit:

    Eonvár – Zwischen den Welten ist ein netter Fantasieroman von zwei Liebenden in zwei unterschiedlichen Welten. Die Autorin Kat Rubin zeigt durchaus geschickt mit ihrem malerisch umschreibenden Schreibstil, unerwarteten Wendungen und fantasievollen Elementen. Dennoch konnte dich Geschichte insgesamt nicht ganz überzeugen durch einen Überfluss an Informationen sowie in die Länge gezogenen Leseabschnitten.

     

    Eonvár – Zwischen den Welten erhält von mir 3 von 5 Sternen.

    (Ein Dank an den Zeilengold-Verlag sowie Spread and read für das Rezensionsexemplar.)

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    SillyTs avatar
    SillyTvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Magische Fantasygeschichte
    Magische Urban Fantasy

    Seitdem Elisa in ihrer Kindheit einen Unfall hatte, sitzt sie in einem Rollstuhl und doch ist es ihr gelungen, sich niemals aufzugeben und Eigenständigkeit zu erreichen. Sie studiert Psychologie, arbeitet, um sich die eigenen Wohnung leisten zu können und fühlt sich mit ihrer besten Freundin Lucy rundum wohl. Doch dann trifft sie ihren Freund aus Kindheitstagen wieder, Gabriel, der damals spurlos verschwand. Gabriel und sie verstehen sich gleich wieder blind, allerdings verrät er Elisa nicht viel über sich. Neugierig folgt sie ihm eines Abends und sieht ihn durch eine Art Portal mitten auf der Straße verschwinden. Aber Elisa wäre nicht sie selbst, wenn sie es dabei belassen würde und folgt ihm in eine Parallelwelt. Hier ist alles anders, Technik gibt es kaum, dafür fantastische Wesen und Magie und auch in Elisa ruht Magie.
    Meine Meinung:
     Dieses Cover, ich kann nicht anders, als davon zu schwärmen, des ist einfach rundum wunderschön und da bedauere ich es jedes Mal, dass ein ebook-Reader nicht die wahre Schönheit in Farbe wiedergegeben kann. Es ist auf jeden Fall magishc und passt perfekt zum Inhalt der Geschichte.
    Bei dieser fiel mir der Einstieg auch sehr leicht, denn Kat Rupin schreibt mir leichter und dadurch auch gut verständlicher Sprache. Je weiter die Geschichte fortschreitet, desto intensiver wurden auch die Beschreibungen von Welten und magischen Geschöpfen und somit gefiel mir das Buch auch immer besser.
    Zu Beginn geschieht noch nicht allzu viel, allerdings gibt das auch wieder die Gelegenheit, die Protagonistin Elisa kennenzulernen. Nach und nach wird die Geschichte dann auch spannender und viele Szenen ließen sich nicht vorausahnen.
    Das Worldbuilding war gut und greifbar und mit vielen eigenen und neuen Ideen, was die magische Tierwelt betrifft. Genau dieser Bereich hätte für mich auch noch einmal mehr intensiviert werden können, denn da steckten so einige großartige Ideen hinter. So wurde für mich die Liebesgeschichte zwischen Elisa und Gabriel doch immer wieder zu intensiv und nahmen Raum ein, den ich gerne für mehr Wissen über die Welt und ihre magischen Wesen gehabt hätte. Aber gut, das ist natürlich immer reine Geschmackssache und persönliche Leseempfindung.
    Ein Erzähler führt den Leser durch diese Urban Fantasygeschichte, dabei lässt er den Leser eine gute Beobachtung auf das Geschehen zu teil werden, aber auch Einblicke auf die Gefühlswelt der Charaktere ist mit inbegriffen. Man kann sich hier auf jeden Fall einen sehr guten Überblick verschaffen und sieht das Geschehen vor sich. Etwas schwieriger waren für mich die Zeitsprünge, die erst so im Laufe des Geschehens immer wieder klarer waren und nicht direkt ersichtlich. So verging eigentlich innerhalb der Handlung mehr Zeit, als ich beim Lesen empfand.
    Die Charaktere sind detailreich dargestellt und Elisa ist eines mit Sicherheit, eine ungewöhnliche Protagonistin. Sie sitzt in einem Rollstuhl und hat sich ihre Eigenständigkeit hart erkämpft. Sie gibt nicht gerne klein bei und ist mehr als eigensinnig. Ich muss zugeben, dass ich mich sehr schwer tat mir ihr und sie zu mögen fiel mir nicht immer leicht. Ich mag es durchaus, wenn die Protagonistinnen einer Geschichte keine naiven Mauerblümchen sind und sich vor ihrem eigenen Handeln erschrecken, doch Elisa ist schon sehr speziell und war für mich ein bisschen zu überzogen. Die ein oder andere Reaktion konnte ich ihr auch nicht ganz abkaufen, als Beispiel das Laufen können in Eonvar und ihre fast schon gleichgültige Art dem gegenüber. Aber auch hier wurden meine Sympathien für Elisa im Laufe der Geschichte ein wenig anders und sie verändert sich durchaus, für mch vor allem zum Potisitiven.
    Gabriel ist nett, aber auch recht unspektakulär, aber für mich durchaus ein wenig Abwechslung zu den sonst gerne genommenen Bad Boys. Er war mir auf jeden Fall sehr sympathisch, auch wenn er gerne ab und an Elisa energischer die Stirn hätte bieten können.
    Interssant sind hier die Nebencharaktere, die ich gerne noch intensiver hätte kennenlernen wollen, allen voran Elisas beste Freundin Lucy, die von den Einblicken, die man von ihr bekommt, sehr herzlich wirkte.
    Mein Fazit:
    Eine leicht zu lesende und magische Urban Fantasy Geschichte, die mit ihrem Worldbuilding und der Magie bei mir absolut punkten konnte. Der Schreibstil ist leicht und gut lesebar und dadurch auch für die jüngere Zielgruppe gut geeignet. Die Charaktere, allen voran Protagonistin Elisa, machten es mir nicht immer leicht und sie hat das ein oder andere Augenrollen durchaus von mir bekommen. Letzten Endes hat mir aber die Geschichte ganz gut gefallen und ich empfehle sie gerne an Urban Fantasy Leser weiter.

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    Lena_AwkwardDangoss avatar
    Lena_AwkwardDangosvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Hat am Anfang einige Längen, konnte mich zum Schluss aber noch umhauen
    Das Portal nach Eonvár öffnet sich...


    ♥ Inhalt ♥


    Nichts vermag die toughe Elisa zu stoppen. Weder die Hindernisse des Alltags noch das raue Leben in der Großstadt. Plötzlich taucht ihr lange verschollener Jugendfreund Gabriel auf und mit ihm die Chance, in einer magischen Welt voller Abenteuer zu leben. Elisa steht vor einer schweren Entscheidung. Nur wer sich vollkommen von der irdischen Welt trennt, darf in Eonvár bleiben. Doch ist das Leben als Hexe und ohne Rollstuhl wirklich das, was sie sich wünscht? Kann sie die Menschen, die sie liebt, zurücklassen? Statt eine Wahl zu treffen, beginnt Elisa ein gefährliches Doppelleben zwischen den Welten.

    Text: Zeilengold


    ♥ Cover & Aufmachung ♥

    Ich war von Anfang an begeistert von diesem Cover, denn es sieht einfach magisch aus! Wir blicken direkt in eine dunkle Häusergasse, in dessen Zentrum sich das Portal in eine andere Welt befindet. Dieses gibt den Blick frei auf Eonvár mit seiner blühenden Natur und zersplittert an den Rändern in viele kleine glänzende Scherben, die aus dem Cover herauszufliegen scheinen. Der starke Bezug zum Inhalt und die bläuliche Farbgebung ergeben ein hübsches Gesamtbild, das perfekt zur Geschichte passt. Genau so wird das Portal im Buch beschrieben. Besonders gut gefällt mir auch der aufwendig gestaltete Schriftzug des Titels, der sich sehr schön in die verwunschene Atmosphäre einfügt. Da ich nur das eBook besitze, kann ich zur weiteren Aufmachung des Taschenbuchs leider nichts sagen.


    ♥ Umsetzung ♥

    Spät abends hatte ich eigentlich vor nur kurz hineinzulesen, doch die ersten Seiten des Buches haben mich direkt gefesselt. Wir lernen die junge Studentin Elisa kennen, die nach einem Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist und sich trotzdem irgendwie durchs Leben schlägt. Ihre Beeinträchtigung im Alltag wird dabei durchweg sehr realitätsnah dargestellt. Eines Tages trifft sie auf Gabriel, einen Freund aus ihrer Kindheit, der sie durch ein Portal in die Welt von Eonvár entführt und ihr offenbart, dass sie über Magie verfügt. In dieser fremden Welt soll sie an einer Schule für Hexen lernen, diese Magie zu kontrollieren. Klingt ein bisschen nach Harry Potter, nicht wahr? Tatsächlich haben wir auch hier eine Zauberschule und viele fantastische Tierwesen, doch Kat Rupin ist es gelungen, mit diesen Elementen etwas vollkommen eigenes zu schaffen. Schnell hatte ich die ersten Kapitel verschlungen. Nachdem Elisa allerdings in Eonvár angekommen ist, plätschert die Geschichte leider vor sich hin. Ich musste mich zeitweise richtig durchkämpfen. Der Fokus liegt hier auf der Liebesgeschichte zwischen Elisa und Gabriel (kein Kinderbuch!), die jedoch nicht ganz mein Fall war. In der zweiten Hälfte wird es dann wieder spannender, denn Elisa muss eine folgenschwere Entscheidung zu treffen...

    Wie der Titel des Buches uns bereits verrät, gerät Elisa zwischen beide Welten und führt fortan ein Doppelleben. Interessant fand ich, dass sie in der Menschenwelt an den Rollstuhl gefesselt ist, in Eonvár jedoch laufen kann. Außerdem führt uns die Autorin vor Augen, welche Konsequenzen das Verschwinden in eine Parallelwelt zur Folge hat. Es gibt viele solcher Geschichten, doch auf das Leben des Hauptcharakters scheint es meist keine größeren Auswirkungen mit sich zu bringen, wenn dieser Tage, Wochen oder sogar Monate von der Bildfläche verschwindet. In Elisas Fall bedeutet dies jedoch zahlreiche Probleme - den Vertrauensverlust ihrer besten Freundin, Abmahnungen und die drohende Kündigung ihres Jobs. Es war erfrischend und aufwühlend, dass diese Schattenseiten einmal näher beleuchtet werden. Doch auch in Eonvár selbst ziehen mit einem Mal dunkle Schatten auf...

    Nicht alle Bewohner Eonvárs sind den Hexen und ihrer Magie gegenüber freundlich gesinnt und manch einer spielt ein falsches Spiel. Im Hintergrund zieht sich langsam ein Netz aus Intrigen zusammen und plötzlich kommt alles Schlag auf Schlag. Der Showdown ließ mich wie gebannt an den Seiten kleben und ich habe richtig mitgefiebert, gebangt, die Geschichte förmlich in mich aufgesogen. Mit einigen Wendungen hätte ich wirklich nicht gerechnet. Besonders interessant finde ich an diesem Buch, dass nicht alles schwarz oder weiß ist, jede Handlung Konsequenzen mit sich trägt und man sich bis zum Schluss nicht sicher ist, auf welcher Seite nun die Guten und auf welcher die Bösen stehen. Das Ende ist sehr mitreißend und absolut rund - einfach der perfekte Abschluss einer faszinierenden Reise! Hier wäre zwar noch Luft für eine Fortsetzung, allerdings ist das Buch so in sich abgeschlossen, dass es auch gut als Einzelband stehen kann.


    ♥ Charaktere ♥

    Mit den Charakteren hatte ich teilweise meine Probleme, aber in diesem Fall ist es einfach Geschmackssache, denn eindimensional sind sie auf keinen Fall. Elisa ist eine toughe junge Frau, die sich nicht durch ihre Behinderung einschränken lässt. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und versucht ihren Alltag stets selbstständig zu meistern, weshalb ich ihr gegenüber direkt großen Respekt verspürt habe. Elisas Verhalten und Beweggründe konnte ich immer gut nachvollziehen, denn generell wiegt sie die möglichen Konsequenzen ihrer Entscheidungen ab, bevor sie etwas tut. Ab und an handelt sie jedoch impulsiv und unüberlegt, was mir nicht gefallen hat. Ihr Kindheitsfreund/ Love Interest Gabriel war mir leider von Anfang an unsympathisch. Er ist ein sehr besitzergreifender Typ und geradezu abhängig von Elisa. Ständig bedrängt er sie, ihr Leben in der Menschenwelt - und damit ihre Familie, Freunde und ihr Studium - aufzugeben, um mit ihm gemeinsam in Eonvár zu leben. Mit Liebe oder einer gesunden Beziehung hatte das für mich nichts zu tun.

    Die meisten Nebencharaktere würde ich eher als Statisten bezeichnen. Das Problem liegt einfach darin, dass es viel zu viele unterschiedliche Charaktere und Namen sind, die in ein einziges Buch gequetscht wurden. So ist der Auftritt einiger Figuren eher überflüssig, doch es gibt auch einige unter ihnen, die ihre eigene Geschichte zu erzählen haben. Besonders Elisas beste Freundin Lucy, die mit ihrer Frau und ihrem kleinen Sohn eine Art Familie für sie darstellt, hat eine traurige Vergangenheit, die für Elisas unabwendbare Entscheidung eine zentrale Rolle spielt. Die Direktorin Simone Baudin ist keine sonderlich sympathische, aber eine interessante Frau, da sie niemals durchblicken lässt, was ihre Motive sind. Sehr gerne mochte ich Gabriels Kumpel Matt, den ich mit seiner herrlich schroffen Art sofort in mein Herz geschlossen habe. Ich gebe zu, dass ich insgeheim gehofft habe, Elisa würde noch mit ihm zusammenkommen. Was soll ich sagen, für Gabriel hatte ich einfach nicht viel übrig. :D


    ♥ Schreibstil ♥

    Kat Rupins Schreibstil hat mir sehr gefallen, denn die Geschichte liest sich sehr flüssig und man merkt kein bisschen, dass es sich bei Eonvár um ihren ersten Roman handelt. Der Stil wirkt nämlich schon überraschend ausgereift. Besonders am Anfang und gegen Ende konnten mich ihre Worte vollkommen an die Geschichte fesseln und ich habe alles um mich herum vergessen. Als Leser wird man nicht mit Metaphern erschlagen, aber der Schreibstil ist auch nicht zu einfach gehalten - Kat Rupin hat hier einen guten Mittelweg gewählt. Die Dialoge wirken natürlich und nicht aufgesetzt, nur sind sie mir leider nicht allzu sehr im Gedächtnis geblieben. Neben Elisas Schlagfertigkeit hätte ich mir einfach noch mehr Emotionen gewünscht.


    ♥ Fazit ♥

    Ein Buch, das mich nicht sofort in seinen Bann ziehen konnte, aber zum Schluss immer mehr. Mir haben besonders der realitätsnahe Umgang mit Elisas Behinderung und der spannende Showdown gefallen, der es wirklich in sich hat! Weniger überzeugen konnten dafür die teils unsympathischen Charaktere sowie die Lovestory. Ohne Frage ist Eonvár ein wundervolles Debut, das zwar seine kleineren Schwächen und zu Beginn einige Längen aufweist, mich aber insgesamt sehr von sich überzeugen konnte. Der Spagat zwischen den beiden Welten - zwischen Realität und Fantasie - ist der Autorin auf alle Fälle gelungen. Ich würde definitiv weitere Bücher von Kat Rupin lesen und hoffe, dass es schon bald ein neues Abenteuer geben wird!


    3,5/5 ♥


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    Brunhildis avatar
    Brunhildivor 7 Monaten
    Viele magische und emotionale Momente

    Meine Meinung:
    Das Cover ist mir sofort ins Auge gestochen. Es wirkt auf mich modern und stimmig, obwohl es doch auch gleichzeitig recht wild wirkt. Ich konnte allerdings nicht richtig deuten, was das Bild genau darstellen soll. Nachdem ich das Buch gelesen habe muss ich aber sagen, dass das Cover perfekt zum Inhalt passt.

    Der Schreibstil von Kat Rupin ist sehr gut zu lesen und gleichzeitig bildgewaltig. Von der ersten Seite an war ich in meinem gewohnten Lesefluss und die Seiten sind ziemlich schnell verflogen, ohne es wirklich bemerkt zu haben.

    Als Protagonistin haben wir die junge Elisa. Sie ist keine typische Heldin, sitzt aufgrund eines Unfalls im Rollstuhl und lässt sich dennoch nicht unterkriegen. Sie ist tough und nimmt das Leben so, wie es ist. Ich mochte sie von der ersten Seite an.

    Von Beginn an bin ich gut in die Handlung gekommen. Die ersten 40 % ist die Handlung noch sehr ruhig, doch dann überschlagen sich nach und nach die Ereignisse. Der Spannungsfaktor wird immer weiter aufgebaut, bis am Ende ein Showdown kommt. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Kat Rupin hat eine wunderschöne neue Welt erschaffen, in der es auch viele neue Dinge (wie zum Beispiel Pflanzen und Tiere) zu entdecken gab. Es ist eine tolle Story mit Szenen voller Magie, aber auch die emotionalen Momente kommen nicht zu kurz. Wenn ihr neue magische Welten oder Geschichten mit Magie mögt, seid ihr hier genau richtig aufgehoben.

    Fazit:
    Kat Rupin hat mit "Eonvár: Zwischen den Welten" eine Geschichte gestrickt, die mich mit ihren Charakteren sowie den magischen und emotionalen Momenten auf jeden Fall überzeugen konnte. Besonders die neue magische Welt hat mich in ihren Bann gezogen.

    4/5 Punkte
    (Sehr gut!)

    Vielen Dank an den Zeilengold Verlag und die Agentur Spread and Read zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

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    Vivi300vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Eine sehr schöne Geschichte rund um eine besondere Protagonistin
    Zwischen den Welten mit einer verblüffend anderen Heldin


    Klappentext
    Nichts vermag die toughe Elisa zu stoppen. Weder die Hindernisse des Alltags noch das raue Leben in der Großstadt. Plötzlich taucht ihr lange verschollener Jugendfreund Gabriel auf – und mit ihm die Chance, in einer magischen Welt voller Abenteuer zu leben. Elisa steht vor einer schweren Entscheidung. Nur wer sich vollkommen von der irdischen Welt trennt, darf in Eonvár bleiben. Doch ist das Leben als Hexe und ohne Rollstuhl wirklich das, was sie sich wünscht? Kann sie die Menschen, die sie liebt, zurücklassen? Statt eine Wahl zu treffen, beginnt Elisa ein gefährliches Doppelleben zwischen den Welten.


    Gesamteindruck
    Ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen und war gleich zu Anfang positiv überrascht davon, dass es sich bei Elisa nicht um die nächste 08/15-Mary Sue handelte. Das wurde ja bereits von der Autorin angekündigt. 
    Die Idee gefällt mir gut und auch die Umsetzung kann überzeugen. Die andere Welt - also Eonvár - gefiel mir sehr gut und war ein schönes sowie interessantes Setting. 
    Auch legte sich das Hauptaugenmerk nie auf die vorhandene Liebesgeschichte sondern hatte immer die eigentliche Thematik im Fokus, was ich als sehr angenehm empfand. Kitsch kann ich nämlich in Fantasy-Büchern echt nicht ertragen ;)
    Die Spannung war auch immer da und das Ende hat mich überrascht. 
    Mir gefiel es, wie das Buch versuchte, doch eigene Wege zu gehen und aus dem klischee-Sumpf auszubrechen. Zum einen sorgte der Charakter der Protagonistin schon dafür, anderseits auch die Rolle, die Eonvár einnahm. In diesem Buch gibt es kein Schwarz und Weiß. Auch  


    Figuren
    Elisa ist tough und stark. Das gefiel mir sehr gut. Auch, das sie eher zu den kontroversen Charakteren gehörte und sich eben nicht für jeden verbog. Manchmal hat es natürlich auch genervt oder man fragt sich als Leser, was genau das jetzt sollte, aber im Allgemeinen war sie mir sehr sympathisch. 
    Anders verhielt es sich leider mit Gabriel, den ich jetzt nicht immer so prickelnd fand. 
    Bei den Nebenfiguren bin ich etwas gespalten. Einerseits waren sie alle sehr unterschiedlich, was das auseinanderhalten und einprägen der Figuren erleichterte, andererseits wirkte es oftmals so, als wurde hier nur in die Stereotypen-Trickkiste gegriffen. Ihnen wurde ein Charakterzug angeklebt, den sie dann immer bedienten. Schade. 


    Schreibstil
    Den mochte ich sehr gern. Er passte sehr gut zur Geschichte und ließ sich sehr flüssig lesen. 


    Mein Fazit
    Bis auf die Problematik mit den eindimensionalen Nebenfiguren hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es hat genau das bedient, was ich erwartet und mir erhofft hatte. Der Klappentext kann auf jeden fall halten, was er verspricht.  

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Zeilengold_Verlags avatar
    Ihr liebt besondere Protagonistinnen, die mit Stärke und Persönlichkeit bestechen? Magische Welten voller Wunder und unbekannten Gefahren? Liebe und persönliche Konflikte? Dann seid ihr hier genau richtig! Dies und noch viel mehr bietet euch das Debüt unserer Autorin Kat Rupin. Diskutiert mit ihr über "Eonvár - Zwischen den Welten" und erlebt ein Werk der ganz besonderen Art.

    Inhalt:

    Nichts vermag die toughe Elisa zu stoppen. Weder die Hindernisse des Alltags noch das raue Leben in der Großstadt. Plötzlich taucht ihr lange verschollener Jugendfreund Gabriel auf – und mit ihm die Chance, in einer magischen Welt voller Abenteuer zu leben. Elisa steht vor einer schweren Entscheidung. Nur wer sich vollkommen von der irdischen Welt trennt, darf in Eonvár bleiben. Doch ist das Leben als Hexe und ohne Rollstuhl wirklich das, was sie sich wünscht? Kann sie die Menschen, die sie liebt, zurücklassen? Statt eine Wahl zu treffen, beginnt Elisa ein gefährliches Doppelleben zwischen den Welten. 
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    Letzter Beitrag von  Eslinvor 7 Monaten
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