Ruprecht Günther

 3.9 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Das Bild der Zeit, Der Botschafter des Teufels und weiteren Büchern.
Autorenbild von Ruprecht Günther (©)

Lebenslauf von Ruprecht Günther

Ruprecht Günther studierte an der FH München Grafik-Design und arbeitete jahrelang als Grafiker und Illustrator. 1997 entdeckte er seine Liebe zu Brasilien. Seine Aufenthalte wurden jedes Jahr ein wenig länger, bis er 2002 den Sprung wagte und zu seiner Frau nach Salvador da Bahia zog. Um den "alltäglichen Wahnsinn" in dieser Stadt und die vielen  Geschichten, die buchstäblich auf der Straße lagen, zu verarbeiten, begann er, diese in Form von Short-Stories niederzuschreiben. Die Geschichten wurden länger, und irgendwann machte er sich an sein erstes Buch "Im Zeichen der Götter", ein Gesellschaftsroman und Krimi über die Favelas und die geheimnisvolle Naturreligion Candomblé.

Seitdem hat er einige Romane und literarische Fotobücher veröffentlicht (hauptsächlich im Salon-Literatur Verlag München). Er kommt zweimal im Jahr nach Deutschland, um - meist musikalische - Lesungen, oft zusammen mit einer Diashow zu veranstalten. 


Botschaft an meine Leser

Eigentlich bin ich ja vor vielen Jahren nach Salvador ausgewandert. Durch meine Romane und Fotobücher komme ich aber - immer im Frühjahr und im Herbst - wieder nach Deutschland, um aus diesen Büchern zu lesen. Brasilien macht -  sagen wirs mal so - keine ganz leichte Phase durch... Umso wichtiger finde ich es, von der Kraft und Lebensfreude seiner Menschen, von seiner Vielfalt und Spiritualität zu erzählen und sie in Wort und Bild zu beschreiben.

Wer mehr von meinen Büchern erfahren und den Reiseblog lesen möchte, hier ist der Link zu meiner Webseite: https://ruprechtguenther.de

Neue Bücher

Tiflis

Neu erschienen am 03.03.2020 als Hardcover bei SALON LiteraturVerlag.

Alle Bücher von Ruprecht Günther

Cover des Buches Das Bild der Zeit9783941935198

Das Bild der Zeit

 (11)
Erschienen am 17.03.2015
Cover des Buches Der Botschafter des Teufels9789963531387

Der Botschafter des Teufels

 (3)
Erschienen am 06.11.2015
Cover des Buches Die Lüchsin9783939321774

Die Lüchsin

 (2)
Erschienen am 20.10.2016
Cover des Buches Napoli9783947404117

Napoli

 (0)
Erschienen am 29.10.2018
Cover des Buches Tiflis9783947404179

Tiflis

 (0)
Erschienen am 03.03.2020
Cover des Buches Im Zeichen der Götter9783939321620

Im Zeichen der Götter

 (0)
Erschienen am 01.03.2015
Cover des Buches LISBOA9783947404018

LISBOA

 (0)
Erschienen am 10.11.2017
Cover des Buches Zwischen Sternen und Schutt9783939321682

Zwischen Sternen und Schutt

 (0)
Erschienen am 01.05.2016

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Ruprecht Günther

Neu

Rezension zu "Die Lüchsin" von Ruprecht Günther

Zukunft trifft antike Vorstellungen
annluvor 6 Monaten

*Irgendwann würde er die geheimnisvolle Betriebsanleitung des Lebens entwirren. Er würde dem lieben Gott über die Schulter spähen; und nicht nur das. Eines Tages würde er selbst Schöpfer sein. Der Demiurg einer unbekannten neuen Welt...*


Berlin in naher Zukunft: Nach dem Zusammenbruch der alten Gesellschaft herrscht ein neues System in Europa. Ein neues Athen der Klassik soll errichtet werden – das die Wissenschaften und die Philosophie in den Vordergrund stellt. In dieser neuen Welt erleben vier jugendliche Obdachlose ebenso wie ein junger Hochbegabter, wie ein kurzer Moment alles ändern kann. Der intelligente Daniel wird ausgewählt für eine Eliteausbildung und sieht das System von einer anderen Seite. Die vier K´s hingegen finden ein seltsames Wesen – halb Mädchen, halb Lüchsin - und beschließen sie zusammen mit ihrem Streetworker Bruno zu verstecken. Damit geraten sie ins Visier eines Mannes, der viel mehr will, als den Aufbau einer neuen Gesellschaft.



Die Geschichte wird über unterschiedliche Handlungsstränge erzählt. Zum einen sind da Klumpe und ihre Freunde, die zu den zahlreichen Obdachlosen gehören. Sie leben in den Tag hinein und arrangieren sich mit ihrer Situation. Durch ihren Hintergrund bringen sie erst einmal eine etwas derbe Sprache mit in die Geschichte und waren zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig. Das Auffinden der Lüchsin bringt besonders bei Klumpe, dem Mädchen in der Truppe, eine sympathische Seite hervor. 


Einen anderen Part der Geschichte nimmt Daniel ein. Bisher ist es ihm gelungen, seine Intelligenz zu verstecken. Doch dann bringt ihn ein Test auf die Insel – den Bereich der Stadt, der alles dafür tut, die zukünftigen Mächtigen auszubilden. Im ersten Moment noch angetan von den neuen Möglichkeiten sieht er das System bald schon kritischer. Auch seine Mutter muss erkennen, welche negativen Seiten die neue Gesellschaft mit sich bringt. 


Die neue Weltordnung fügt sich erst langsam zu einem großen Ganzen zusammen. Als Straßenbewohner können die vier K´s zu Beginn wenig Einblicke geben. Auch Bruno, als Streetworker, kennt nur manche Facetten der neuen Gesellschaft. Er ist es aber, der als erstes auch die problematischen Seiten anspricht. Daniel ist noch sehr jung und in vielerlei Hinsicht auch naiv. Seine Mutter aber weiß um menschenunwürdige Eingriffe in das Leben. Sie ist es, die bald schon erfährt, was es heißt, sich gegen das System zu stellen. 


Mit jedem Detail, das sich in Bezug auf die neue Ordnung auftut, kommt ein mulmiges Gefühl auf. Gerade hier habe ich eine große Diskrepanz erlebt, schließlich fand ich den Gedanken, ein System aufzubauen, das der Bildung und den Wissenschaften einen hohen Stellenwert einräumt, eigentlich ansprechend. Doch hier wird ersichtlich, wie hoch der Preis dafür ist. Die Anlehnung an die klassische Antike spiegelt sich nicht nur in der Beschreibung der Elite, sondern immer wieder auch in kleinen Details, die die negative Seite davon zeigen. Allerdings bringt die Grundidee zum neuen System auch viele interessante Informationen zur Philosophie Platons und zum historischen Solon mit sich. 


Die Eröffnungen über das System fallen stückchenweise aus. Im Gegensatz dazu werden die Charaktere gleich mit einem ausführlichem Hintergrund versehen. Dieser stellt ihre Handlungen in ein neues Licht, besonders auch, weil das Leben vielen von ihnen nicht gut mitgespielt hat. Misshandlungen – in vielerlei Form – gehören zu einigen Lebensläufen dazu und prägen die Charaktere. Auch der Gegner, der der Gang und Bruno auf Grund der Lüchsin gefährlich wird, kommt zu Wort. Er wird zwar nicht namentlich genannt, kann aber seine Geschichte erzählen, die in manchen Punkten Parallelen zum Schicksal der anderen aufweist. Hier finden sich all jene Verstrickungen wieder, die einen großen Geist dazu brachten, einen Traum in die Wirklichkeit zu verwandeln, koste es, was es wolle.


Auch wenn viele der Charaktere im Laufe der Geschichte eine Wandlung durchmachen, ist diese bei der Lüchsin am auffallendsten. Für mich war es gleich von Beginn an etwas befremdlich mir ein Mischwesen aus Mensch und Tier vorzustellen, besonders auch, weil alle sie automatisch wie ein Tier behandelt haben. So habe ich mich deutlich wohler dabei gefühlt, als sie ihre menschliche Seite gezeigt hat und die anderen sie auch dementsprechend behandelt haben. 


Zu Beginn widmet sich die Geschichte der Vorstellung der Charaktere und der Änderungen in ihrem Leben. Dass diese auch eine Wandlung in ihren Vorstellungen mit sich brachte fand ich sehr interessant. Mit dem Auftauchen (samt weitreichende Hintergrundgeschichte) des Mannes, der für die Entstehung der Lüchsin verantwortlich ist, kam eine unterschwellige Gefahr mit in die Szenen, die sich – wenn auch aus anderen Gründen – auch in den Handlungsabschnitt rund um Daniel zog. Das Aufdecken der Hintergründe und damit auch das Zusammenführen der einzelnen Handlungsstränge erfolgt Stück für Stück und bleibt von einem Hauch Gefahr umgeben. Das Ende brachte eine Auflösung, mit der ich nur zum Teil gerechnet hatte. Auch die Zusammenhänge zwischen den Charakteren war persönlicher als gedacht. 


Fazit: Der dystopische Roman ist bei weitem komplexer aufgebaut, als ich zu Beginn dachte. Die neue Gesellschaft aber auch die auftretenden Charaktere haben einen gut durchdachten Hintergrund, der sich langsam auch dem Leser erschließt. Zusammen mit der Gefahr, die immer wieder unterschwellig angedeutet wird, ergab sich ein Roman ganz nach meinem Geschmack.

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Rezension zu "Das Bild der Zeit" von Ruprecht Günther

Verwirrender Körpertausch
Kapitel94vor 2 Jahren

Nach Freaky Friday und anderen diversen Disney-Filmen, in denen Mutter und Tochter oder Freund und Freundin die Körper tauschen und die komplette Handlung eher einer Komödie gleicht, fand ich es sehr spannend, einmal eine ernstere Auffassung dieser Zauberei zu lesen. Das Bild der Zeit beinhaltet zwar nur wenige lustige Szenen, fokussiert dafür aber eher auf die Frage nach Identität (Kann ich trotzdem ich selbst sein, obwohl ich in dem Körper eines anderen stecke?) und wahrer Kunst (kann man den Wind, die Macht, die Zeit malen?).

Es ist das Jahr 2010: Sigi, ein begabter, aber weniger erfolgreicher Maler, und sein Freund Karl-Heinz, ein Antiquitätenhändler, tauschen ihre Körper nachdem sie sich über ihr eigenes Leben beklagt haben: wie viel schöner wäre es doch, wenn sie einmal in die Haut des anderen schlüpfen könnten? Ein Zaubererassistent hört diesen Wunsch und führt sie in einen abgelegenen Keller. Dort ergreift Maria Mulambo, der Geist einer früheren Hexe, Besitz von seinem Körper und tauscht die Seelen der beiden Freunde aus. Eine Woche müssen sie unter der Identität des anderen auskommen, erst dann können sie sich zurückverwandeln.

Am Anfang sind Sigi und Karl-Heinz etwas geschockt und finden sich nur schwer in ihr neues Leben ein, doch je mehr Zeit verstreicht, desto einfacher fällt es ihnen. Nach nur wenigen Tagen gehen sie in ihren neuen Rollen förmlich auf: Karl-Heinz verkauft Sigis Bilder für eine Unmenge an Geld; für die Summe, die die Bilder auch wirklich wert sind, aber die Sigi nie gefordert hat, und sein Freund macht dafür in seinem Antiquitätenladen bessere Geschäfte als Karl-Heinz selbst schaffte. Während Sigi jedoch anfängt seine Frau und sein altes Leben zu vermissen, findet sein Tauschpartner immer mehr Gefallen am Leben des Malers – endlich hat er eine Frau, die ihn scheinbar liebt, an seiner Seite und kann mit den Bildern seines Freundes ein Vermögen machen. Die Woche nähert sich dem Ende, doch nur noch einer möchte in seinen alten Körper zurück. Könnten Sigi und Karl-Heinz auch in ihren neuen Leben glücklich werden?

Zur gleichen Zeit im Jahr 1941 steht Kamila im Mittelpunkt der Geschichte. Sie ist eine Polin, die als Arbeiterin in einer deutschen Fabrik Feldstechergehäuse für die Soldaten anfertigen muss. Zwischenzeitlich muss sie außerdem als Begleitung und vielleicht sogar Inspiration für den anwesenden Doktor dienen, in dem sie ihm, während er seiner Arbeit nachgeht, Gesellschaft leistet.

Die Geschichte, die hinter Das Bild der Zeit steckt, fand ich sehr spannend, doch war es teilweise etwas schwer zu durchschauen, in welchem Verhältnis die Charaktere zueinander stehen. Auch der Spannungsbogen beginnt erst recht spät im Buch, sodass alle offenen Verknüpfungen auf nur ein paar Seiten erklärt werden. Hier habe ich mich dabei ertappt, wie ich die ein oder andere Seite noch einmal lesen musste, um die verschiedenen Beziehungen der Charaktere untereinander auch richtig zu verstehen. Für mich hätte das Buch ruhig noch fünfzig Seiten länger sein können, auf denen der Autor die unterschiedlichen Verbindungen mehr im Detail beschreibt.

Die Darstellung der Charaktere und die der Magie fand ich allerdings sehr gut gelungen. Keine Person im Buch glich einer anderen – jede hatte seine eigenen Wesenszüge und Eigenheiten. Auch wie der Autor das Thema Zauberei im Buch eingebunden hat, fand ich gelungen. Hier und da habe ich beim Lesen überlegt, ob es diesen geheimnisvollen Keller wirklich gibt oder ob nicht doch irgendwo auf der Welt eine Person lebt, die solch einen Zauber vollführen könnte. Das Bild der Zeit ist ein Drama, aber auch Fantasy-Roman, der seine Leser fordert und an bestimmten Stellen zum Nachdenken anregt.

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Rezension zu "Die Lüchsin" von Ruprecht Günther

Erfrischend andere Gesellschaftsdystopie mit Mehrwertd
Schizothekarevor 2 Jahren

Man stelle sich vor man lebt in einer Ära des Elitarismus. Staaten wie wir sie kennen, existieren nicht mehr. Die Regierungen wurden zerstört und es herrscht ein Kreis von Wenigen, die die Geschicke Europas lenken.

Die im Übrigen auch niemand so wirklich kennt und greifen kann.

Weiterhin stelle man sich vor, dass das Äußern von Kritik dazu führen kann, dass sein Leben zerstört wird und man den Boden unter den Füßen verliert.

Furchtbare Vorstellung. Hatten wir ja leider in der Vergangenheit schon mal. Hier geht es aber auch so weit, dass die Leute auf besondere Art und Weise verschwinden...ihnen wird das Gedächtnis gelöscht und sie vegetieren unter den Augen des Staates weiter vor sich hin.

Intelligenz und Talent werden in einem beunruhigendem Maß gefördert und Kinder erfahren in den Institutionen, welche sie durchlaufen müssen, eine erschreckende Indoktrinierung.

Sie durchlaufen einen Test und landen abgeschottet auf der "Insel". Nur die Personen, die es dorthin schaffen, haben auch ein gutes Leben nach dem Abschluss und können in der Gesellschaft was werden.

Wenn man sich also all das vorgestellt hat, ist man mittendrin in Ruprecht Günthers Gesellschaftsutopie "Die Lüchsin".

Utopie würde ich das Ganze aber nun wirklich nicht nennen, liebe Apos. Dystopie trifft es wohl eindeutig besser.

Ich denke, darüber kann man sich vortrefflich streiten. Nur leider würde das hier den Rahmen sprengen. Einigen wir uns doch auf eine Dutopie!

Wie gesagt, die Menschen, die ganz normal sind, bleiben auf der Strecke. So auch unsere genial gezeichneten Charaktere in der Geschichte. Klumpe, Klotze, Keule und Kalle leben nach einigen Schicksalsschlägen auf der Straße. Niemand kümmert sich um sie und dennoch sind sie zufrieden mit ihrem Dasein. Der einzige Lichtblick ist ihr Sozialarbeiter und die Abenteuer, die sie erleben. Unter anderem das Auffinden einer "Lüchsin"

Auch genannt Lu. Ein Genexperiment aus Mensch und Luchs wird von den Freundeneines Nachts nicht weit entfernt vom zerbombten Bundestag gefunden. Die Rettung, der Verbleib und die Zukunft dieses einzigartigen Geschöpfes fesselt den Leser und treibt ihn von einer Seite zur nächsten.

Dieses Buch hat uns wirklich umgehauen. So wirklich wussten wir gar nicht was uns erwartet. Aber, dass was wir erleben durften war einfach ein absolutes Highlight. Man erlebt nicht nur eine Episode der Protagonisten.

Kurz sei hier noch dazwischen geworfen, dass die Perspektive zwischen den verschiedenen Figuren wechselt und die Geschichte so noch plastischer und vielschichtiger wird.

Auch erfährt man um die Hintergründe des Staates und der wissenschaftliche Aspekt kommt ebenfalls nicht zu kurz.

Alles in Allem wird man von Beginn an in eine Geschichte geworfen, die einen nicht mehr loslässt und deren Auflösung ein fulminantes Ende bereithält.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Das Bild der Zeitundefined
Liebe Lovelybooker, ich möchte eine Leserunde starten für meinen Roman "Das Bild der Zeit." Der Adakia-Verlag spendet dazu zehn Bücher. 
Worum geht es? Berlin 2010: Sigi Schnitzler, ein mittelloser, aber inspirierter Künstler, malt so merkwürdige Gemälde wie "Das Bild der Macht" oder "Das Bild des Windes." Das seltsamste von allen ist "Das Bild der Raumes." Es zieht den Betrachter in seine inneren Räume und konfrontiert ihn mit seinen Geheimnissen und Untiefen. Sigi ist wie besessen von der Idee, auch das Pendant zu malen: Das Bild der Zeit. Gemeinsam mit seinem Freund Karl-Heinz überlegt er im Spaß, wie es wäre, für eine Weile Leben und Körper zu tauschen. Ein dunkelhäutiger Gast lauscht ihrem Gespräch, bietet an, er könne helfen und entführt sie in einen verwahrlosten Keller. Von dem Tag an stellt sich das Leben der beiden Männer von den Füßen auf den Kopf. Es dauert lange, bis sie begreifen, dass sie Figuren sind in einem tödlichen Spiel, dessen Wurzeln bis in das Berlin und Lissabon des Zweiten Weltkriegs reichen. Auch Joana, Sigis brasilianische Frau, nimmt unfreiwillig Anteil an dem Spiel und wird eingeholt von den Schatten ihrer Kindheit im Nordosten Brasiliens. Währenddessen ringt Sigi mit seinem geheimnisvollen "Bild der Zeit." Doch um es zu malen, muss er eine schreckliche Aufgabe erfüllen ... 


Zu meiner Person: Ich komme aus München, habe in  den 1990er Jahren meine Liebe zu Brasilien entdeckt und lebe seit 2002 in Salvador da Bahia. Ein- bis zweimal im Jahr komme ich nach München, um bayerische Luft zu schnuppern und den Geschmack von dunklem Weißbier zu genießen.

Ich freue mich auf euch! 
Hier für alle, die noch ein bisschen mehr schnuppern wollen, eine Leseprobe auf youtube:


https://www.youtube.com/watch?v=-aLHefolE3M




221 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

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Community-Statistik

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von 1 Lesern gefolgt

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