Rusalka Reh back to blue

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Inhaltsangabe zu „back to blue“ von Rusalka Reh

Eine glückliche Familie – so etwas hat Kid nie gekannt. Sie hat gelernt zu verstecken, wer sie ist, was sie sich wünscht, wofür sie sich begeistert. Denn da, wo ihre Eltern sind, ist kein Raum für sie. Als sie Maxim kennenlernt, wendet sich ihr Leben: Zum ersten Mal weiß sie, was es heißt, glücklich zu sein. Doch ihre Eltern gönnen ihr dieses Glück nicht. Erst nach und nach begreift Kid, dass Träume nur wahr werden, wenn man um sie kämpft.

Ich habe mich sofort in die Liebe von Kid und Maxim verliebt - ehrlich und wahrhaftig!

— MadamePenumbra
MadamePenumbra

Eine kurzweilige, aber schöne und einfühlsame Geschichte über die erste Liebe & das Erwachsenwerden.

— Leseeule96
Leseeule96

Wirklich süß und teilweise auch traurig, obwohl so richtige, emotionale Tiefe bei mir nicht aufkommen konnte.

— FairyOfBooks
FairyOfBooks

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— gusaca
gusaca

Ein unglaublich emotionales, sehr bewegendes Jugendbuch. Absolute Leseempfehlung!

— tumbleread
tumbleread

Sehr tiefgrünidges, poetisches und tiefgründiges Buch über die erste Liebe, Mut und Freundschaft, für dass man sich Zeit nehmen muss.

— Lilie2010
Lilie2010

Unfassbar schöner Schreibtstil, sehr poetisch. Ich mochte es wirklich, wirklich sehr.

— MsDanSmith
MsDanSmith

Tiefschürfend, poetisch und bewegend

— katha_dbno
katha_dbno

Wunderschön und todernst

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Tolles Wohlfühl-Buch!

— winkybooks
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    back to blue
    Leseeule96

    Leseeule96

    19. March 2017 um 23:06

    Ich habe abschließend für meinen Lesemonat Februar ein Buch gesucht, was nicht zu dick und zu anspruchsvoll ist & habe daher zu "Back to Blue" gegriffen. Eine absolut vernünftige Entscheidung.Kid ist 16 und lebt gemeinsam mit ihren beiden Eltern, welche sie "das Duo" nennt, zusammen. Ihr Verhältnis zum Duo ist nicht besonders gut, aber sie versucht sich trotzdem immer wieder einzureden, dass es ja gar nicht so schlimm bei ihnen ist und sie ja ein schönes Zuhause hätte. Dann verliebt sie sich in Maxim, der für seine Mutter in dessen Bar/Kneipe arbeitet. Maxim ist Russe und ihren Eltern daher ein Dorn im Auge. Hat die Liebe zwischen den beiden eine Chance? Der Schreibstil ist wirklich schön. Die Kapitel sind nie lang und daher lies sich die Geschichte super schnell und leicht lesen, obwohl das Buch doch einiges an Tiefgang hat. Es ist in Form von Tagebucheinträgen geschrieben, welche von Kid verfasst sind. Wir haben also direkt an ihren Gedanken und ihrem Leben teil.Kid ist sehr schlau & hat ein Talent für Worte. Sie schreibt leidenschaftlich gern Gedichte und findet darin einen Gleichgesinnten in Maxim. Außerdem ist es ihr Traum Schriftstellerin zu werden und endlich frei zu sein, unabhängig von ihren Eltern.Es geschehen einige Interessante und schöne Dinge, die ich richtig toll fand und weshalb ich bei der Geschichte mitgefiebert habe.Auch wenn mich manches echt erschüttert und traurig gemacht hat, so gab es auch immer wieder wunderschöne Stellen und ein süßes Happy-End!Fazit: ein einfühlsames und tiefgründiges Buch über die erste Liebe, das Erwachsenwerden und das zu sich selbst finden. Ein schöner und leichter Schreibstil machen das Lesen dieses Buches zu einem sehr schönen Erlebnis.

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  • Unscheinbar, doch gleichzeitig tiefgehend...

    back to blue
    MissRose1989

    MissRose1989

    06. March 2017 um 17:15

    Das Cover von back to blue ist an sich jetzt nicht so der Hingucker, es ist eben eine einfache Tunikabluse, die man nicht gleich als Cover sieht, was aber vielleicht auch den Reiz des Covers ausmacht. Auch der Titel des Buches und der Autorenname ist nur unscheinbar wie ein Einnäher ins Kleid und darüber geschrieben, was dann einfach gar nicht auffällt.Kid ist an sich ein normales Mädchen, aber sie hat ein Zuhause, was man wirklich aus kalt und herzlos bezeichnen kann. Ihre Eltern, die sie immer nur abwertend "Das Duo" nennt, sehen sie eher als Last und das spürt Kid auch immer wieder deutlich. Doch dann lernt sie Maxim kennen und das gibt Kid Kraft, auch wenn sie nicht weiss, ob sie die Fesseln, die sich über die Jahre um sie gelegt haben, abstreifen und zu sich selber finden kann...Kid und Maxim sind wirklich zwei Protagonisten, die man lieben muss, Kid kommt dem Leser aber dabei näher und auch die Liebe zur Literatur, die beide teilen, teilen sie auch mit dem Leser. Der Stil des Buches ist ähnlich wie das Cover auch etwas besonderes, denn es sind Tagebucheinträge, die Kid macht und die alles, was in dem Buch passiert, dokumentieren. Kid ist dabei sehr offen, gerade was ihre Gedanken und Gefühle angeht und man merkt, dass sie die Situation, die im Elternhaus vorliegt, wirklich bedrückt. Es gibt also nie eine wörtliche Rede, es wird alles in der Rückschau durch Kids Augen erzählt, was die Geschichte manchmal etwas eindimensional erscheinen lässt. Unterbrochen werden die Tagebucheinträge immer wieder mit kleinen Gedichten, die Kid oder Maxim schreiben oder manchmal lässt Kid einfach nur Sätze oder Satzteile am Ende des Eintrages stehen, was dann wieder zeigt, dass sie immer noch auf der Suche nach sich selbst ist. Der Schreibstil ist der jugendlichen Kid natürlich angepasst und auch das Lesealter, was der Verlag mit 15 - 17 Jahre angibt, passt, auch wenn man sagen kann, dass man das Buch auch noch als Erwachsener lesen kann, weil es einfach emotional berührtet. Fazit:Back to blue ist eine wirklich berührende Geschichte, die einfach die zarte Annäherung der ersten Verliebtheit und das Finden von sich sicher miteinander verbindet. Kid ist eine Protagonistin, die kein einfaches Leben hat, aber aus dem, was sie hat, versucht das Beste zu machen. Das Buch, was so unscheinbar daher kommt, zeichnet sich aber durch einen tollen Stil und eine bewegende Geschichte, die als Tagebucheinträge daher kommt, wirklich aus und fällt wie das Cover aus dem Rahmen. 

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  • back to blue von Rusalka Reh

    back to blue
    FairyOfBooks

    FairyOfBooks

    16. February 2017 um 18:08

    "Achte immer auf deine Deckung! Wie heißt die Regel? Ich muss immer auf meine Deckung achten. Deckung." Zum Cover: Mich hat es persöhnlich in der Bücherei auf Anhieb angesprochen, gerade weil ich früher ein ähnliches Kleid als Kind hatte. Genauso aus Jeans bzw. blau, mit niedlichen Blümchen darauf. Natürlich nicht komplett gleich, das geht ja gar nicht, aber in meiner Erinnerung kommt dieses Bild schon nahe an dieses Cover heran. Trotz allem ein irgendwie besonderes Cover. Zum Inhalt: Manchmal hat man es schwer mit seinen Eltern. Sie verstehen einen nicht, sprechen eine andere Sprache, da muss man auf der Hut sein. Das 16-jährige Mädchen Kid aus „back to blue“ von Rusalka Reh hat Grund genug, sich über ihre Eltern, die sie „das Duo“ nennt, zu beschweren. Da ist es gut, ein Tagebuch zu haben, sicher versteckt in einem Schulbuchumschlag. Und zu verstecken hat sie, ihrem Alter entsprechend, einiges. In ihrer Liebe zu Maxim lernt Kid, was Nähe und Vertrauen bedeuten kann. Bei Maxim fühlt sich Kid wohl, er hört ihr zu, ihm zeigt sie ihre selbst geschriebenen Gedichte, während er auch welche für sie schreibt. Kids Glück scheint perfekt. Vorurteile und Missverständnisse sorgen jedoch bald für üble Nachrede und sind schließlich Auslöser für Vorkommnisse, die Kids und Maxims Beziehung zu zerstören drohen. Es folgt eine klassische Überreaktion der Eltern, die ihrer Tochter Hausarrest verordnen, um sie vor Maxim, dem vermeintlich russischen Drogendealer, zu schützen: Kontrollwahn der Eltern statt Gespräche, Interesse oder Zuwendung. Nach und nach findet sie allerdings ihre Schreibweise zurück. Meine Meinung: Da ich erst nicht damit gerechnet habe, dass dieses Buch nicht gewöhnlich niedergeschrieben, sondern in Tagebucheinträge gebracht wurde, hat es mich schon alleine dadurch überracht. Deshalb ließ es sich auch sehr gut und flüssig lesen, bei ein wenig mehr als 200 Seiten wahrscheinlich auch nicht schwer. Aber genossen habe ich es schon, wenn die Atmosphäre auch eher düster ist und eine ganze Zeit lang auch so bleibt. Erst gegen Ende hin beginnt Kid sich zu fragen, was sie im Leben wirklich will. Und genau dort ist es ein wahres Genuss durch die Seiten zu fliegen, denn ab da ist die Atmosphäre wirklich wunderbar träumerisch. Und immerhin gibt es im Umfeld von Kid und Maxim nicht nur unsensible oder überforderte Erwachsene, da sind auch die hilfsbereiten Babysitter-Eltern und vor allem eine ältere Schriftstellerin namens Silvia, die eigentlich auf Madeira lebt und Kid bei ihrer literarischen Arbeit unterstützt. Kids Motto ist übrigens von Amy Winehouses Lied „Back to Black“ inspiriert, doch für Kid bedeutet „back to blue“ nicht ein Zurück zu Trauer und Verzweiflung. Die Farbe Blau bedeutet für sie vor allem den Zugang zur eigenen Identität, was ich an sich als Gedanke doch sehr schön finde, gerade weil blau auch eine meiner Lieblingsfarben ist. Alles, was Kid passiert, schreibt sie in ihr Tagebuch. Anfangs sucht sie noch nach einem passenden Stil, ist unsicher, tastet sich an das Schreiben heran und dabei findet sie nach und nach ihre eigene Schreibweise, hier und da mit einem Smiley verziert, und immer wieder mit eingestreuten selbstverfassten Gedichten, die mehr oder weniger auch allesamt ganz ansehnlich sind. Das weist doch auch eine Art Entwickling ihres Charakters auf, was in einer Geschichte ja schon nicht unwichtig ist. Dabei entsteht jedoch auch eine ganz eigene Mischung aus Jugendsprache und Poesie. Sie ist nicht das, was man als Schriftsprache gewohnt ist, sondern es ist ein Selbstgespräch, oft ohne Satzgefüge, kurze Passagen, oft nur einzelne Worte, die zeigen, wie Gedanken entstehen, sich ergänzen und weiter entwickeln. „Ich lebe, ich will hier raus. Wohin? Wohin mit mir? Ich muss schreiben. Ich schreibe. Vorerst.“ Manche Kurzsätze sind auf der Seite so angeordnet, dass sie wie eine Vorstufe zu einem Gedicht wirken, auf jeden Fall aber eine Gedankenpause anzeigen oder etwas, das sprachlich nicht leicht zu fassen ist und daher typographische Leere braucht. Wenn Kid Gedichte schreibt, so sind es freie Verse von berührender Intensität und großer Frische. Sie wirken gerade dann, wenn sie unfertig aussehen, kraftvoll und zart zugleich. Hier zeigt sich einmal mehr die Sprachkunst der 1970 geborenen Autorin Rusalka Reh, die selbst als Lyrikerin hervorgetreten ist. Kid entwickelt auch andere kreative Schreibtechniken, so schneidet sie aus Zeitungen Wörter aus und klebt sie zu Schlagzeilen zusammen, die lustig oder bitter sind und ihre Entwicklung nochmals kommentieren: „Lehrjahre einer Buchstabenmönchin“, „Scharren an Gittern“. Und schließlich: „Die Zeit des Kriechens ist vorbei“. Fazit: Viele fragen sich jetzt bestimmt, warum ich dieses Buch trotzdem "nur" mit 4 Sternen bewertet habe. Tja, eigentlich ist es ganz einfach! Ich weiß zwar nicht, wie ich es genau erklären soll, aber mir hat in der Tat doch noch so ein Funken vom Gewissen Etwas gefehlt. Klar, es hatte genug Besonderheit an sich, durch die Tagebucheintragform schon alleine, aber, ich glaube, gerade dadurch blieben die Charaktere zu mir eher auf Distanz. Obwohl ich die Grundgeschichte wirklich süß und stellenweise sogar ziemlich "krass" traurig doch fand, kommt es für mich nicht über einen normal guten Standard drüber hinaus.

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  • Eine emotionale Achterbahnfahrt

    back to blue
    tumbleread

    tumbleread

    24. November 2015 um 20:23

    Klappentext: Eine glückliche Familie - so etwas hat Kid nie gekannt. Sie hat gelernt zu verstecken, wer sie ist, was sie sich wünscht, wofür sie sich begeistert. Denn da, wo ihre Eltern sind, ist kein Raum für sie. Als sie Maxim kennenlernt, wendet sich ihr Leben: Zum ersten Mal weiß sie, was es heißt, glücklich zu sein. Doch ihre Eltern gönnen ihr dieses Glück nicht. Erst nach und nach begreift sie, dass Träume nur wahr werden, wenn man um sie kämpft. Meine Meinung: Kid ist faul, dumm, hässlich und zu nichts zu gebrauchen - denkt sie. Aber wie könnte sie auch anders. Ihre Eltern - "das Duo" - geben ihr seit frühester Kindheit zu verstehen, dass sie nicht erwünscht ist. Also lebt Kid ihr tristes Leben zwischen Schule, Handball und Babysitten. Bis Maxim in ihr Leben tritt und ihr sagt, wie wichtig sie ist. Genauso wie die Schriftstellerin Silvia, die Kid ihr Selbstvertrauen zurück gibt. Durch diesen Rückhalt und einige glückliche Fügungen lernt Kid wieder ihr Leben zu lieben und sich gegen ihre Eltern zu behaupten. Rusalka Reh verschafft uns mit "back to blue" einen Einblick in das Tagebuch eines Mädchens, desssen Leben erst durch physische und dann durch psychische Gewalt geprägt ist. Ein ernstes Thema, das mir persönlich allerdings sehr zusagt. Die Form des Tagebuchs ist hierbei gut gewählt. Ab der ersten Seite bekommt man sofort ein Gefühl für Kid, ihre missliche Lage und ihre zwiegespaltene Persönlichkeit. Auf der einen Seite will sie ihre Eltern lieben und wünscht sich so sehr von ihnen zurück geliebt zu werden. "Ist ja alles garnicht so schlimm bei uns." Auf der anderen Seite redet sie nur von "dem Duo" und ist reflektiert genug um zu wissen, dass die Art und Weise, auf die ihre Eltern mit ihr umgehen, nicht in Ordnung ist. Ein ständiges Schwanken zwischen Normalität und dem "das ist nicht Normal", welches einen manchmal stutzen lässt, gleichzeitig aber der Figur Kid auch ungeheuere Tiefe verleiht. Zu Beginn des Buches lernt sie dann Maxim kennen und verliebt sich in ihn. Die beiden scheinen Seelenverwandte zu sein, denn sie teilen nicht nur eine große Liebe für Poesie, sondern leiden beide auch unter ihrer schweren Kindheit und der Enge ihres Lebens. Erst durch die lebenslustige und exzentrische Schrifstellerin Silvia finden sie den Mut ihr Leben selber in die Hand zunehmen. Obwohl die Figuren durch die Erzählform der Tagebucheinträge nur aus einer Perspektive präsentiert werden sind sie trotzdem gut ausgearbeitet und dem Leser schnell sympathisch. Während auf der einen Seite Kids Eltern einem ob ihrer gefühlskalten Art, die sie an den Tag legen, einen Schauern über den Rücken jagen, sind da auf der anderen Seite Menschen wie Silvia oder aber die Hohmeisters – bei denen Kid babysitten geht – die Kid, obwohl sie nicht zur Familie gehören, in einem kurzen Lebensabschnitt mehr Hilfe und Unterstützung zukommen lassen als ihre Eltern ihr ganzes Leben lang. Alle Figuren polarisieren sehr stark, was dazu beträgt, dass die Geschichte sehr viel Fahrt aufnimmt und den Leser auf einer tiefen emotionalen Ebene packt und nicht mehr loslässt. "back in blue" ist ein unglaublich emotionales, sehr bewegendes und auch ernstes Jugendbuch, welches vielleicht nicht gerade die leichte Kost für zwischendurch, aber trotzdem sehr zu empfehlen ist.

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  • Gutes Buch!

    back to blue
    TheSarahStory

    TheSarahStory

    07. July 2015 um 20:29

    Kid fühlt sich zuhause ganz klein und unbedeutend, denn ihre Eltern geben ihr immer zu verstehen, dass sie stört. Die große, weite Welt hingegen wirkt so einladend und befreiend auf Kid, gerade dann, wenn ihr Maxim in ihrer Nähe ist. Doch in ihrer Welt ist kein Platz für Träume, weswegen sie alles auf eine Karte setzen muss, um den Ort zu finden, an den sie gehört. Leider ist das gar nicht so einfach, denn ihre Liebe zu Maxim scheint ein Störfaktor für viele in ihrer Umgebung zu sein.  Und dabei braucht sie ihn doch für ihr Glück. Dieses Buch verspricht, was es hält. Eine schöne kleine Lebens-, Liebes- und Leidensgeschichte eines jungen Mädchens, das gerne ausbrechen will, doch erst durch die Zuneigung anderer Menschen bemerkt, dass es bei ihr zuhause gar nicht so läuft, wie es sein soll. Kid ist ein Mädchen voller Träume, doch merkt man beim Lesen ihres Tagebuches auch schnell, dass sie diese gar nicht wirklich zulassen kann. Sie hält sie im Zaum, so wie ihre Eltern Kid in Ketten legen. Sie behandeln sie schlecht, nehmen ihr weg, was ihr lieb ist und zeigen ihr, wie schlimm es doch ist, dass sie überhaupt existiert. Rusalka Reh hat hier ein Buch geschrieben, das einen durchaus berührt und den Kopf schütteln lässt. Man beißt sich vielleicht mal auf die Lippe oder saugt scharf die Luft ein, weil man nicht fassen kann, was gerade passiert oder man bemerkt, dass Kids Traum gerade wieder kurz vor'm Platzen ist. Es ist eine sehr ruhige Geschichte, die dennoch einen ganz eigenen Sog auf den Leser ausübt. Man will wissen, wie es weitergeht mit Kid und Maxim und mit den Plänen, die sie haben und sich ausmalen. Man fühlt mit ihnen, auch wenn eine gewisse Distanz bestehen bleibt, trotz dass man das Tagebuch von Kid vor sich liegen hat, was alles offenlegen sollte. Aber so ist es eben im richtigen Leben auch. Nicht alles, was einen betrifft, findet sich im eigenen Tagebuch wieder. Ein ordentliches Bild von einem Menschen kann man sich dadurch wohl nicht immer machen. Kid allerdings scheint ein tolles Mädchen zu sein. Leider blieb sie bei dem ganzen dann letztendlich doch etwas zu blass. Aber lieblich waren die Charaktere allemal, wenn man von den Übeltätern in der Geschichte mal absieht.  Die Sprache war ab und an etwas gewöhnungsbedürftig, andererseits war sie zwischendurch aber auch schon sehr poetisch. Es war eigentlich eine interessante und gute Mischung aus beidem, was den jugendlichen Lesern gefallen könnte. Immerhin ist es wohl teilweise ihre Sprache und noch dazu können sie ein bisschen was dazulernen. Sowieso, denn auch einiges Wissenswertes gibt es in dem Buch zu erfahren, was ich der Autorin auch sehr hoch anrechne. Super gemacht!

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  • Buchverlosung zu "Love Letters to the Dead" von Ava Dellaira

    Love Letters to the Dead
    Svenjas_BookChallenges

    Svenjas_BookChallenges

    Hallo ihr Lieben =) Anlässlich unseres 4-monatigen Blog-Bestehens verlosen wir 2x1 Buch eurer Wahl - zur Auswahl stehen neben "Love Letters to the Dead" noch 17 andere Titel, die wir im letzten Monat gelesen und rezensiert haben. Diese werde ich unten anhängen :)  Wer teilnehmen möchte, hinterlässt entweder hier oder direkt auf unserem Blog unter diesem Post: http://svenjasbookchallenge.blogspot.de/2015/06/gewinnspiel-4-monate-svenjas.html einen Kommentar mit der Antwort auf diese Frage: Was gefällt dir an unserem Blog und was könnten wir noch besser machen? Außerdem solltet ihr natürlich angeben, welches Buch ihr gerne gewinnen möchtet (es können auch mehrere sein). Wer über lovelybooks teilnimmt, sollte zudem Leser unseres Blogs sein (Facebook, Google+, Google Friend Connect) Wir wünschen euch viel Glück und geben die Gewinner direkt am 12.6. gegen Nachmittag bekannt ;) http://svenjasbookchallenge.blogspot.de/

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    • 17
  • Ein absoluter Geheimtipp

    back to blue
    katha_dbno

    katha_dbno

    24. May 2015 um 22:52

    Rezension auf SvenjasBookChallenge Am Anfang war ich noch sehr skeptisch, was das Buch betraf. Eine Jugendliche, die Tagebuch schreibt, entsprach mir einfach zu sehr einem cliché eines Jugend-/Mädchenromans, aber auf die Geschichte, die Kid erzählt, ist das keinesfalls zutreffend. Kid ist wie so viele in ihrem Alter unsicher und auf der Suche nach sich selbst. Im Gegensatz zu Gleichaltrigen liegt ihre Unsicherheit aber nicht in ihrem schulischen Umfeld begründet, sondern in ihrem Elternhaus. Von Außen betrachtet wirken sie völlig normal, solide und vernünftig, aber der Schein trügt. Sie wird von ihren Eltern behandelt wie ein unwillkommener Gast. Nichts kann sie richtig machen und für ihre bloße Anwesenheit wird sie mit bösen Blicken und verbalen Seitenhieben bedacht. Anfangs habe ich noch gedacht, es wäre einfach eine subjektive Wahrnehmung von Kid und sie würde vielleicht überempfindlich reagieren. Aber schon bald habe ich festgestellt, dass ihre Eltern wirklich einen absoluten Knall haben. Die Gleichgültigkeit des Vaters ihr gegenüber ist dabei noch das geringste Übel. Wirklich entsetzt war ich von ihrer Mutter, deren Verhalten schon hart an der Grenze zur Kindesmisshandlung ist. Ich empfand sie durchweg als grausam, was mich in meiner Meinung bestärkt hat, dass Menschen, die keine Kinder bekommen wollen auch keine haben sollten. Kid wird immerzu von ihnen unterdrückt, nicht einmal für ihre ersten Erfolge als Lyrikerin bekommt sie Anerkennungen, sondern wird verspottet. Ich hatte fast den Eindruck sie wären die eigentlichen Pubertierenden in diesem Roman. Die einzige Anerkennung, die sie erfährt, kommt von Maxim und Silvia, zwei wirklich wunderbaren Menschen, die sie auch bei ihren schriftstellerischen Gehversuchen bestärken. Die Beziehung zwischen Kid und Maxim (ich hatte die ganze Zeit Maxim Mehmet im Kopf) ist absolut süß erzählt. Sie haben so viel gemeinsam, verstehen einander blind und geben sich gegenseitig Halt. Ziemlich treffend vergleichen sie sich mit Romeo und Julia "nur ohne das schreckliche Ende". Ihre Liebe ist nicht so tragisch wie von Shakespeare erdachte, aber intensiv und bewegend. Aus ihr zieht Kid die Kraft, für sich selbst einzustehen. Der Titel Back to blue steht daher metaphorisch dafür, wieder zu dem glücklichen Menschen zu werden, der sie einst gewesen ist. Ich denke, man merkt, dass ich nach dem eher holprigen Einstieg total im magischen Sog des Buches gefangen war. Man findet zwar nur wenige wirklich dramatische Höhepunkte, dafür aber eine Story, die mit unglaublich viel Gefühl erzählt wird. Die Tagebucheinträge sind pure Poesie, nicht nur in Bezug auf die Ausformulierungen, sondern auch durch die Gedichte (manche haben mir mehr, manche weniger zugesagt) und Zeitungsüberschriften, die sie sammelt und die im Bezug zu ihren Gefühlen und den aktuellen Ereignissen stehen. Wegen dieser Formulierungen ist auch das Ende aus meiner Sicht perfekt gelungen, auch wenn es keinen großen Knall gibt. Es passt einfach wunderbar zum Ton und Stil der Geschichte. Der Roman lebt im Prinzip von den Charakteren. Dadurch, dass es nur wenige zentrale Figuren gibt, nimmt man diese umso deutlicher wahr und umso stärker ist auch die Sympathie für (oder Abneigung gegen) sie. Genau deshalb ist das Buch etwas Besonderes!

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  • bewegender, berührender Jugendroman

    back to blue
    MagicAllyPrincess

    MagicAllyPrincess

    12. April 2015 um 14:30

    Ich bin glücklich, aber nur ganz vorsichtig, denn ich weiß, wenn das Glück besonders hell daherweht, kommt danach sofort die Wolke. Deshalb bin ich ganz leise und atme nur flach, damit es nicht erschrickt das Glück. (Seite 9) Weil Maxim aus Fleisch und Haut war wie ich und weil sein Herz schlug wie meins. Unsere Herzen pochten dem anderen Liebe zu. Ich verstand seinen Takt genau. (Seite 48) Ich war aufgeregt. In mir vibrierte alles, sogar jetzt, wenn ich das aufschreibe, fühle ich es noch. Da ist ein Puzzleteilchen, das sich an meine Seele lehnt. (Seite 79) Ich habe ein anderes Motto als Amy. Fragend zog er die Augenbrauen hoch. Back to blue, sagte ich. (Seite 101) Als Kid Maxim kennenlernt und sie sich in ihn verliebt, weiß sie zum ersten Mal, was es bedeutet, wahrhaft glücklich zu sein. Kid ist von ihren Eltern nicht gewollt, das bekommt sie täglich zu spüren - eine glückliche Familie, Geborgenheit und Zuneigung, sowas gibt es in ihrem Leben nicht. Doch durch Maxim verändert sich alles, Kid beginnt für sich und ihre Träume zu kämpfen. Wie bisher bei jedem Magellan Buch, ist auch das Cover von "back to blue" ein wahrer Hingucker, es sieht aus wie eine zusammengelegte Bluse in Jeansoptik. Doch nicht nur das Äußere ist etwas ganz besonderes, sondern auch der Inhalt des Buches ist einmal mehr außergewöhnlich. Geschrieben ist das komplette Buch in Tagebuchform aus der Sicht der Protagonistin Kid. Dies hat mir hier extrem gut gefallen, da es einfach sehr passend ist. Der Leser bekommt so die geballte Form von Kids Gefühlen ungefiltert und in ihrer reinsten Form präsentiert, was für mich das Leseerlebnis noch intensivierte. Die gesamte Handlung, alles erlebte, wird so selbstverständlich rückwirkend erzählt. Immer dann, wenn Kid jemanden direkt zitiert, wird kursiv geschrieben, was es für uns als Leser zum einen vereinfacht und zum anderen verdeutlicht. Die Sprache ist sehr locker und jugendlich gehalten, dennoch aber sehr oft auch poetisch, was sich in den von mir ausgewählten Zitaten recht deutlich zeigt. Kid ist alles andere als ein Wunschkind, dies bekommt sie auch täglich sehr deutlich vom "Duo" wie sie ihre Eltern nennt, zu spüren. Ihre Eltern sind ständig genervt von ihr, besonders Kids Mutter erklärt ihr andauernd, wie nutzlos und dumm sie ist. Kid, die es nicht anders kennt, hat somit selbst nicht die tollste Meinung von sich, ihr Selbstbewusstsein ist sehr gering, da sie ihrer Mutter lange Zeit glaubt. Das einzige, was Kid sich niemals nehmen und auch nicht schlecht reden lässt, sind ihre Gedichte. Die junge Frau möchte Schriftstellerin werden und an diesem Traum hält sie eisern fest. Ihre "Schriftstellerwünsche" sind lange Zeit das Einzige, was Kid durchhalten lässt. Erst als sie Maxim kennenlernt und dieser ihre Liebe auch erwidert, wächst das Selbstvertrauen und die Selbstwahrnehmung Kids. Sie spürt zum ersten Mal in ihrem Leben wirklich, was es heißt nur auf Grund ihrer selbst geliebt zu werden. Mit Maxim verbindet Kid auch die Freude an der Poesie, denn auch der junge Mann schreibt Gedichte. Kids und auch Maxims "Geschriebenes" finden sich in zahlreichen Tagebucheinträgen wieder. Ebenso Kids "Titelthemenpoesie", das sind Ausschnitte von Titelüberschriften verschiedener Zeitungen und Artikeln, die Kid in ihr Tagebuch einklebt. Diese Idee gefiel mir besonders gut, denn auch diese Überschriften spiegeln Kids Gefühle in den unterschiedlichsten Momenten perfekt wieder. Kids veränderte Selbstwahrnehmung lässt auch auf ihr Umfeld plötzlich anders auf sie wirken. Ihr wird immer deutlicher, wie falsch ihre "beste Freundin" Pirka eigentlich ist. Kid geht plötzlich anders auf die Menschen zu, sodass auch ihr unmittelbares Umfeld die junge Frau neu wahrnimmt. Als Kid es besonders nötig hat, da ihr Leben ein weiteres Mal ziemlich aus den Fugen gerät, erhält sie unerwartete Unterstützung von dem Ehepaar Miriam und Matthias, auf dessen Kinder Kid seit einigen Jahren aufpasst. Und auch Rachel ihre Mitschülerin erweist sich als wirkliche Freundin, ganz zu schweigen von Silvia, einer älteren Dame, die einen entscheidenden Schritt zu Kids neuem Leben beiträgt. Die anfangs zarte und dann doch sehr intensive Beziehung zwischen Kid und Maxim, hat mir im großen Ganzen auch sehr gut gefallen. Die Liebe der beiden ist sehr stark und durch absolut nichts zu erschüttern, was angesichts des doch noch recht jungen Alters der Protagonisten schon eher ungewöhnlich ist, nichts desto trotz wünscht sich wohl jeder eine so tiefe und innige Beziehung. Ich hätte allerdings noch mehr Hintergrundinformation darüber erwartet, warum Kids Eltern ihre Tochter so wenig lieben bzw. warum sie diese so abwertend behandeln. Denn Kid tut wirklich alles, um ihren Eltern zu gefallen und es ihnen recht zu machen. Sie verhält sich schon beinahe unsichtbar, so sehr ist sie bemüht, nicht aufzufallen und ja nichts falsch zu machen. Dieser Aspekt machte mich wirklich traurig, und so fieberte ich regelrecht mit Kid mit, und wünschte mir so sehr ein neues, schöneres Leben für die Jugendliche. Dies lies mich dann auch über kleinere unlogische Dinge hinwegsehen und die Hoffnung in mir stetig steigen. Der Buchtitel hätte nicht besser gewählt sein können, denn nicht nur die Farbe blau, sondern auch ein für Kid ganz besonderer Song, spiegeln sich in diesem wieder, einfach großartig!!! Das Ende ist zwar ein Stück weit offen, was mich allerdings nicht sonderlich gestört hat, da ich definitiv weiß, das Kid ihr Ziel letztendlich erreichen wird. Sie hat die Meilensteine ihres Weges gelegt, und die kann ihr keiner mehr nehmen. Denn sie hat Menschen/Freunde gefunden, die ihr beistehen. "back to blue" von Rusalka Reh, ist ein bewegender Jugendroman, der mich tief berührt und auch traurig gestimmt hat. Kid, die Protagonistin ist zunächst voller Selbstzweifel, beginnt dank Maxim ihrer ersten großen Liebe aber für Ihre Träume zu kämpfen. Kid lehrt uns trotz der wiedrigsten Umstände niemals aufzugeben, denn jeder hat es verdient sein Leben nach seinen Wünschen und Bedürfnissen zu gestalten und glücklich zu sein!

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  • Die richtigen Menschen sind Gold wert!

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    Meli1986

    Meli1986

    29. March 2015 um 15:11

    Ich habe das Buch geschenkt bekommen, sonst hätte ich es niemals gelesen … "back to blue" von Rusalka Reh ist eine zarte, erschreckende, aber auch sehr bewegende Geschichte, die mich aber manchmal auch einfach nur den Kopf schütteln lassen hat. Wie können Eltern nur so zu ihren Kindern sein? Das Buch macht teilweise traurig, schenkt aber zugleich Hoffnung und macht glücklich. Jeder sollte es gelesen haben, vielleicht öffnet es sogar manchen Menschen die Augen … Von mir ganz klar 5 Sterne.

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  • Ein Buch voller Poesie

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    Buechersalat_de

    Buechersalat_de

    22. March 2015 um 17:24

    Autor/in Rusalka Reh, geboren 1970 in Melbourne, Australien, lebt als Autorin in Leipzig. Sie hat bereits einige Bücher veröffentlicht. Sie schreibt vorwiegend Bücher für Kinder oder junge Erwachsene. Klappentext Eine glückliche Familie – so etwas hat Kid nie gekannt. Sie hat gelernt zu verstecken, wer sie ist, was sie sich wünscht, wofür sie sich begeistert. Denn da, wo ihre Eltern sind, ist kein Raum für sie. Als sie Maxim kennenlernt, wendet sich ihr Leben: Zum ersten Mal weiß sie, was es heißt, glücklich zu sein. Doch ihre Eltern gönnen ihr dieses Glück nicht. Erst nach und nach begreift Kid, dass Träume nur wahr werden, wenn man um sie kämpft.   Meine Meinung Das Cover ist in blau gehalten und man hält es für ein Shirt würde ich sagen. Nach dem Lesen weiß man, dass es sich um ein Kleid handelt, so viel darf ich verraten denke ich. Ansonsten verrät das Cover nichts über den Inhalt. Nach dem Lesen erklärt sich aber der Titel auch, den ich als sehr passend empfinde.  Im Buch geht es um Kid, sechzehn. Sie beginnt Tagebuch zu schreiben und schreibt erdrückend und herzzereißend ihr Leben. Sie ist sich nicht bewusst wie viel sie über sich Preis gibt. Kid trifft auf Maxim und mit ihm auf das Leben. In diesem wundervollen Buch geht es darum, Alles oder Nichts vom Leben zu wollen... . Die Grundidee und die Umsetzung lassen für mich keine Wünsche offen. Mit den Gedichten die es immer wieder zu lesen gibt wird der Geschichte noch mehr Tiefgang gegeben. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil und als Leser wird man zur Verbündeten von Kid. Man sieht das Leben aus ihrer Sicht und als Mutter fand ich das manchmal wirklich erschreckend und fraglich vor allem in Bezug auf die Beziehung zu ihren Eltern.  Kid weiß dass alle Eltern ihre Kinder lieben, das ist einfach so, aber warum lieben ihre Eltern Sie nicht? Und das ist im Grunde das erste was man über Kid lernt, dass sie keine gute Beziehung zu ihren Eltern hat oder besser gar keine. Sie hat Angst vor den Guten Dingen des Lebens, denn sie sind nicht von Dauer. Doch dann trifft sie Maxim und hofft auf ein kleines bisschen Glück.  Maxim ist einfach so ein wundervoller Mensch. Er liebt seine Familie, das Leben und die kleinen Momente. Er lebt im Hier und Jetzt und seine Beziehung zu Kid wächst mit jeder Sekunde die sie miteinander verbringen. Ich mochte Kid und ihr Leben von Anfang an. Ganz schnell war ich ihre Freundin und habe mit ihr geträumt vom Leben. Das Ende kam für meinen Geschmack etwas zu kurz, da hätte ich mir einige Seiten mehr gewünscht, aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch.

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  • Mehr als ein Teenie-Liebesroman

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    Moena

    Moena

    26. February 2015 um 21:18

    Eine glückliche Familie, in der man über vieles reden und gemeinsam lachen kann – für die meisten Kinder und Jugendlichen ist das völlig normal. Wie es sich aber anfühlt, wenn Eltern ihrem Kind die Flügel stutzen, statt es beim Flüggewerden zu unterstützen, zeigt Rusalka Reh mit ihrem Roman »back to blue«. Kid ist sechzehn und zum ersten Mal verliebt. Damit könnte ihr Leben gerade eigentlich perfekt sein, wären da nicht ihre Eltern oder ›das Duo‹, wie sie die beiden nennt. Statt elterlicher Liebe ist Kid gewöhnt an Spott, Zurechtweisungen und sogar körperliche Übergriffe. Zuhause macht sie sich deshalb am liebsten unsichtbar, versteckt, was sie liebt und was ihr Spaß macht – aus Angst, dass man es ihr nehmen oder zumindest schlechtreden könnte. Anvertrauen kann sich Kid nur ihrem Tagebuch, durch das sie den Leser ihre Geschichte verfolgen lässt. In meist authentischem, jugendlichem Stil gibt Kid Momentaufnahmen und Erlebnisse wieder, ungefiltert und impulsiv, wie es einem Mädchen in Kids Alter entspricht. Einen Kontrast zu den kurzen Erzählpassagen bilden Kids Gedichte, die zum Nachdenken und Interpretieren einladen und mit denen ich meist mehr Zeit verbrachte als mit dem Rest des Buches. Hier verpackt die Erzählerin ihre Gefühle in anspruchsvolle Lyrik, an deren Zeilen sie feilt, bis sie so perfekt sind, wie ihr Leben es eben nicht ist. Auf bedrückende und beunruhigende Weise schreibt Kid so über ihre Probleme, die sie mal als solche erkennt, mal herunterspielt oder an denen sie sich gar selbst die Schuld gibt. Als Leser lief es mir oft genug kalt den Rücken runter, wenn Kid von Demütigungen oder körperlichem Schmerz spricht, als wären sie völlig normal und legitim. So ist Kids Erzählung ein Wechselbad der Gefühle zwischen zaghaften Befreiungsversuchen und resignierendem In-das-eigene-Schicksal-fügen, aus Furcht vor der Gewissheit, dass etwas nicht stimmt, dass sie tatsächlich Hilfe braucht. Glücklicherweise ist Kid jedoch nicht allein. In Maxims Armen kann sie sich fallen lassen, für den Moment ihre Deckung vergessen, reden, lachen, träumen. Vor allem von der gemeinsamen Freiheit. Denn auch Maxim fühlt sich gefangen in einem Leben, das von seiner Mutter bestimmt wird und das alles andere ist als das, was er sich wünscht. Maxims Liebe ist eine völlig neue Erfahrung für Kid, die bisher nur das Gefühl kannte, unwillkommen, nicht gut genug und damit scheinbar nicht liebenswert zu sein. Unterstützung erhalten die beiden von außen. Erst dadurch lernt Kid, die zu Hause stets den Kopf einziehen muss, langsam ihre Flügel auszubreiten. Doch zum Fliegen braucht es noch eine ganze Menge Mut. Bei aller Liebe zu Rusalka Rehs Roman und dem wichtigen Thema, das die Autorin damit anzusprechen wagt, habe ich doch auch einige Kritikpunkte. Neben Kids zeitweise fast schon nerviger Naivität erschien mir der Schreibstil teilweise zu gewollt jugendlich, mit Worten, die vielleicht vor zehn Jahren ›in‹ gewesen sind, die aber heute sicher keine Sechzehnjährige mehr benutzt. Auch die Tatsache, dass Maxim und Kid nicht nur beide lyrisch begabt sind, sondern offenbar auch dieselbe Art von Gedichten schreiben, scheint mir doch ein ziemlich großer Zufall zu sein, zumal die Gedichte für Jugendliche sehr perfekt formuliert und durchdacht sind. Zu guter Letzt konnte mich auch das Ende des Romans nicht restlos überzeugen, denn die Lösung wirkt auf mich sehr realitätsfern. Außerdem sind es letztendlich die helfenden Hände, die Kid in die Luft heben, statt sie aus eigener Kraft in die Freiheit fliegen zu lassen. Hier hätte ich mir eine stärkere Kid gewünscht, die endlich aufsteht und sich aktiv gegen die Unterdrückung durch ihre Eltern wehrt. FazitRusalka Reh ist ein Roman gelungen, der ein oft ignoriertes Thema anspricht, betroffen macht und mitfühlen lässt, ohne dabei kitschig zu werden. In »back to blue« geht es um mehr als nur um eine erste Liebe. Es geht vor allem um die Liebe zur Freiheit und zu den eigenen Träumen. Kurz: Um die Liebe zum Leben, wie es sein sollte.

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  • back to blue

    back to blue
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    23. February 2015 um 12:10

    "Aber jetzt versuchen sie mich zu killen. Sie versuchen wirklich, mich kaputt zu machen. Und keiner merkt was. Denn es sieht gut aus bei uns." Kid ist von ihrer Mutter nicht gewollt. Das bekommt sie jeden Tag zu spüren. Der Vater ist einer Meinung mit der Mutter. Außerdem will er nur seine Ruhe, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt. Die Mutter freut sich, wenn der Vater ihr zustimmt, dass Kid unnütz', dumm und frech ist, denn dann weiß sie, dass sie weiterhin die erste Geige spielt und nicht das Kind. Kid versucht sich unauffällig zu verhalten, macht sich unsichtbar so gut es geht und weiß gar nicht, warum die Eltern sie so hassen. Ein Gefühl der Wertlosigkeit macht sich in ihr breit. "Ich bin glücklich, aber nur ganz vorsichtig, denn ich weiß, wenn das Glück daherweht, kommt danach sofort die Wolke. Deshalb bin ich ganz leise und atme nur flach, damit es nicht erschrickt, das Glück." Dann lernt sie Maxim kennen. Den Russen, wie die Eltern ihn abschätzig nennen. Sie verlieben sich, denn ihre Herzen schlagen im gleichen Takt. Sie beide mögen Gedichte und Maxim behandelt Kid, wie sie noch nie zuvor behandelt wurde. Endlich wird sie gesehen. So, wie sie wirklich ist. Als Mensch.  "Ich bin ich, und was das ist, weiß ich eigentlich noch nicht." "back to blue" ist ein sehr sanftes Buch, dessen Worte jedoch hart einschlagen. "Immer auf die Deckung achten" ist einer von Kids Leitsprüchen und als Leser möchte man es am liebsten auch, denn die Ungerechtigkeit, mit der Kid behandelt wird, ist manchmal unerträglich. Früher wurde sie auch von den Eltern geschlagen, dass trauen sie sich jetzt nicht mehr. Verbale Gewalt ist aber mindestens genauso schlimm. Der oder die Betroffene merkt es meistens gar nicht, denn Eltern sollten wissen wie sie mit ihren Kindern umgehen. Sollten das Wohl ihres Kindes vor alles andere stellen und nicht Missmut, Ärger und Hass an ihm auslassen. Langsam, aber sicher geht eine Seele daran zu Grunde.  "Alles in mir zog sich zusammen. Alles wurde rasend schnell hart. Steinherz, Steinseele, Steinhaut." Es ist eine sehr reale Geschichte, die von Autorin Rusalke Reh so eindringlich mit wunderschönen Worten geschrieben und vom Magellan Verlag in einem so hübschen Buch verpackt wurde. Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen, egal ob verbal oder non-verbal, ist keine Seltenheit. Häufig wird diese von den eigenen Eltern ausgeübt. So auch in Kids Fall, deren Familie nach außen ganz nett und friedlich scheint. Es gibt eine Studie, die sagt, dass ein Kind sieben (!!) Erwachsene ansprechen muss, bevor jemand reagiert und einschreitet. Kid hat Glück, denn sie trifft Menschen, denen sie sich öffnen kann und die mutig genug sind, sich für sie einzusetzen.  "back to blue" ist eine zarte, bewegende Geschichte, die mich manchmal echt wütend gemacht hat, die aber auch wunderschön ist und Hoffnung macht. Dieses kleine Schmuckstück aus dem Magellan Verlag möchte ich euch ans Herz legen. Lest es, haltet die Augen offen und seid hilfsbereit.

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  • Ein interessanter Erzählstil und eine ergreifendes Thema

    back to blue
    Nightingale78

    Nightingale78

    12. February 2015 um 10:16

    Der Plot Ein glückliches unbeschwertes Familienidyll – so etwas kennt die junge Kid nicht. Sie lebt in einem schönen Haus, wird jedoch täglich von ihren Eltern daran erinnert, dass sie eigentlich nur im Weg ist. Kid hat gelernt, sich möglichst oft unsichtbar zu machen. Keine Aufmerksamkeit erregen. Mucksmäuschenstill sein. Die Deckung halten. Doch dann lernt sie Maxim kennen. Bei ihm erfährt Kid zum ersten Mal was Glück ist. Doch ihre Eltern gönnen ihr dieses Glück nicht. Erst nach und nach begreift Kid, dass Träume nur wahr werden, wenn man um sie kämpft.   Meine Meinung Wie kann man sich das Leben eines Kindes/Teenagers vorstellen, wenn die Eltern es eigentlich nur als Klotz am Bein sehen und immer wieder demütigen? Das Schmerzen nicht unbedingt physisch zugefügt werden müssen, bringt die Autorin Rusalka Reh dem Leser in Form ihres Buches “Back to blue” näher. Blau war immer die Lieblingsfarbe der Hauptfigur Kid. Bis ihr ihre Mutter das mit Schimpftiraden und Beleidigungen ausredete. Kids Mutter und Vater sind generell darum bemüht, ihrem einzigen Kind alles madig zu machen. Bloß nichts falsch machen, den Kopf einziehen und nicht zu viel sagen. Viel zu sehr sind ihre Eltern mit sich und ihren Bedürfnissen beschäftigt. Doch das junge Mädchen versucht das Beste daraus zu machen. In Tagebuch Form lässt die Protagonistin einblicken in ihr unterkühltes Zuhause, ihr lichterloh brennendes Herz und die aufblühende Liebe zu Maxim. Beide sind begeistert von Lyrik und schreiben einander Gedichte. Doch das junge Glück steht unter keinem guten Stern, denn plötzlich zeigen Kids Eltern reges Interesse am Leben ihrer Tochter. Um es zu zerstören… “Back to blue” zeigt durch einen eher leisen, aber einprägsamen Ton, wie grausam psychischer Terror und Kontrolle sein kann. Sicherheit und Geborgenheit ist in Kids Welt fehl am Platz. Und doch steckt in der Hauptfigur immense Hoffnung, vielleicht auch eher ungemeine (bisweilen nervige) Naivität. Das kommt auf die Sichtweise an. Das junge Mädchen glaubt an die Liebe und an das Gute im Menschen. Das dieser Glaube ihr auch wieder Gutes zurückgeben kann, scheint für sie aber surreal. Das Maxim sie liebt, sieht sie als ein Wunder und versteht nicht, wenn jemand ohne Hintergedanken ihr helfen möchte. Das empfand ich als unfassbar traurig. Der prosaische Erzählstil wird untermalt durch kleine Gedichte, lyrische Ferse, und zugleich moderner Jugendsprache. Manchmal wunderte es mich, wie stark hin und her geswitscht wurde, zwischen modernem Jargón und Lyrik auf hohem Niveau. Das passte für mich nicht immer so recht zum Wesen und Reife der Hauptfigur. Das letzte Drittel wirkte auf mich auch zeitweise etwas zu realitätsfern. Die Auflösung gefiel mir. Hier ließ die Autorin dem Leser Interpretationsspielraum. Die Message; nicht “back to black”, sondern “back to blue”. Sei du selbst und schreie es raus, denn irgendwann hast du nichts mehr zu verlieren.     Fazit BACK TO BLUE könnte von der Thematik her eigentlich sehr bedrückend wirken. Tut es aber aufgrund Kids naivem, aber auch lebensbejahendem Wesen, kaum. Rusalka Reh gibt ihrer Hauptfigur eine nachdenkliche und poetische Stimme. Sie zeigt, dass man trotz Gefühlslosigkeit im Elternhaus, sehr viel Liebe und Hoffnung in sich tragen kann.  

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  • Wenn man an seine Träume glaubt..

    back to blue
    Tsukiko

    Tsukiko

    06. February 2015 um 15:58

    Back to Blue ist ein wunderbares Jugendbuch, das ich an einem Tag verschlungen habe. Es besticht schon alleine durch das wunderschöne Cover, welches wirklich sehr gut zu dem Inhalt des Buches passt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr modern und wirklich flüssig zu lesen. Auch das dieses Buch im Tagebuchstil verfasst ist, war wirklich etwas anderes. Die Gedichtpassagen, meistens geschrieben von der Protagonistin Kid regen wirklich zum nachdenken an und sind sehr gefühlvoll. Kid an sich ist als Protagonistin wirklich wunderbar gewählt. Ich habe dieses Mädchen von der ersten Zeile an ins Herz geschlossen und hätte am liebsten mit ihr zusammen für ihre Träume gekämpft. So konnte ich ihr zumindest im Geiste beiseite stehen. Kids Eltern sind nämlich das Paradebeispiel dafür, wenn ein Kind ungewollt ist. Sie wird zu Hause nur herum geschubst und psychisch fertig gemacht. Man erlebt mit Kid quasi diesen Albtraum, jedoch bekommt man genau so gut mit, wie sie langsam anfängt sich gegen ihre Situation zu wehren. Wie sie Freunde findet und Menschen, die ihr in ihrem Leben und in ihrer Situation halt geben und sie unterstützen. Dieses Buch spendet Hoffnung, das man, wenn man nur an seine Träume glaubt und für diese kämpft, alles erreichen kann. Auch die Beziehung von Kid zu Maxim fand ich sehr romantisch. Nicht auf eine kitschige, klebrige Art, sondern so, wie die erste Lieben sein sollte. Zart, knisternd und sehr sanft. Auch ein wichtiges Thema in dem Buch, was passiert wenn man Minderheiten, wie zum Beispiel Menschen ausländischer Herkunft ausgrenzt und engstirnig einfach alle Vorurteile gegenüber diesen Menschen hinnimmt..

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  • Poetische Selbstfindung: if not, so what?

    back to blue
    ConstanzeBudde

    ConstanzeBudde

    25. January 2015 um 16:20

    Was tut man, wenn man niemanden hat, dem man sich anvertrauen kann? Kid schreibt Tagebuch. Zuerst etwas zögerlich, schließlich mit wachsender Begeisterung, vertraut sie ihrem Tagebuch alles an, was in ihrem Leben geschieht. Das Schlechte; das Auseinanderbrechen einer alten Freundschaft, vor allem aber sind da ihre Eltern, die ihr den Eindruck vermitteln, ungewollt und lästig zu sein, die ihr keinen Raum zu Entfaltung schenken, und vor denen sie ihre Identität versteckt. Aber auch das Gute schreibt Kid auf. Und das ist zuerst Maxim, den sie in einer Kneipe kennenlernt, und der sich in seiner Familie ebenfalls als das schwarze Schaf fühlt. Mit Maxim kann sie träumen, reden und sich endlich einmal richtig wohl fühlen. Mit Mxim verbindet Kid außerdem die Liebe zu Gedichten, die sie regelmäßig füreinander schreiben und sich zustecken. Als ihre Eltern Kid den Umgang mit Maxim verbieten, muss Kid lernen, nicht nur für ihre Liebe, sondern auch für ihre eigene Freiheit zu kämpfen. In back to blue begegnet der Leser Kid., einem eher unauffälliger Charakter. Eine Rolle, die Kid sich im Laufe ihres Lebens angeeignet hat. Ein Zitat aus "Million Dollar Baby" ist ihr Lebensmotto: "Ich muss immer auf meine Deckung achten." Kid ist darum bemüht, nicht aufzufallen, ihre Identität zu verstecken und keine Angriffsfläche zu bieten. Trotzdem erntet sie immer wieder Hohn, Spott und Beleidigungen von ihren Eltern. Den Schatz, der in ihr ruht, nimmt sie lange Zeit nicht als solchen wahr, ebenso wenig den psychichen wie physischen Misshandlungen, denen sie in ihrem Elternhaus ausgesetzt ist. So entwickelt man als Leser rasch Mitleid mit Kid, hofft und bangt, dass der Moment kommen möge, in dem sie sich aus dieser seelischen Enge befreien kann. Aber Kid lässt sich nicht nur auf eine mitleidserregende Person reduzieren. Ihre sarkastischen und zynischen Kommentare, die sie in ihr Tagebuch schreibt, bringen den Leser zum Schmunzeln, und ihre Schwärmerei und aufrichtige Liebe gegenüber Maxim ist ansteckend und offenbart, welch liebevoller und begabter Charakter tief in ihr sitzt. back to blue überzeugt durch eine flüssige, jugendliche Sprache, und durch eine Geschichte, die nicht nur eine Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Menschen behandelt, sondern auch die Liebe zum Leben, die Sehnsucht nach Geborgenheit und Verständnis, und den Wunsch anzukommen. Die vielen Gedichte, die Kid in ihr Tagebuch schreibt, spiegeln ihr Seelenleben auf unverwechselbare Art. Sie sind zauberhaft und wunderschön, ohne Kids Situation zu beschönigen oder zu verharmlosen. Vielmehr sind die Gedichte ein eindringlicher Aufschrei, der beim Lesen ans Herz geht. Man versteht sie, ohne Lyrik analysieren zu müssen. Vielleicht mag die ein oder andere Szene des Romans unrealistisch wirken. Besonders, was die überaus engagierten Nachbarn von Kid angeht, die ihr helfen und ihr Freiräume mit Maxim schaffen. Vielleicht geht es aber gar nicht darum, möglichst nah an der Realität zu bleiben. Die ist fürwahr schlimm genug. Deutlich wird; wenn man in einer Situation ist wie Kid, gibt es sehr viel zu gewinnen und nur wenig zu verlieren. Die Botschaft, die hängen bleibt ist: "Und wenn es schief geht: Na und?" Unbedingt erwähnenswert ist das gelungene Cover! Sehr schön gewählt, interessant gestaltet und definitiv einmal etwas anderes. Allein schon wegen des Covers, sollte man back to blue auf jeden Fall in die Hand nehmen und lesen!

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