Russel D McLean

 4 Sterne bei 52 Bewertungen

Neue Bücher

Ed ist tot
 (52)
Neu erschienen am 03.08.2018 als Taschenbuch bei Golkonda Verlag.

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Russel D McLeanEd ist tot
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Ed ist tot
Ed ist tot
 (52)
Erschienen am 03.08.2018
Russel D McLeanMOTHERS OF THE DISAPPEARED
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MOTHERS OF THE DISAPPEARED
MOTHERS OF THE DISAPPEARED
 (0)
Erschienen am 01.04.2014

Neue Rezensionen zu Russel D McLean

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LillySjs avatar

Rezension zu "Ed ist tot" von Russel D McLean

Gejammer und Logikfehler statt schwarzer Humor
LillySjvor 2 Tagen

Jen arbeitet als Buchhändlerin, scheint auf den ersten Seiten wenig selbstbewusst zu sein und hat einen kleinkriminellen als Freund, Ed, der ihr ständig an die Wäsche will. An dem Tag, als sie es endlich schafft, mit ihm Schluss zu machen, ersticht sie ihn aus Versehen.
Doch statt die Polizei anzurufen, holt sie sich Hilfe bei Eds Mitbewohner Hilfe.

Nun nimmt das Unglück seinen Lauf. Denn Ed war im Besitz von etwas, das dem Mafiaboss der Stadt gehörte. Und der will es wieder haben.
Nun pflastern Leichen den Weg von Jen.

Meine Meinung:

Nun, das war nichts.

Es fing schon mal damit an, dass das ganze 2. Kapitel von Eds Sexgelüsten voll war. Wie er sich an ihr rieb und als sie schließlich nicht wollte, ins Bad ging, um sich einen zu „w*chsen“. Die Worte wurden auch benutzt und alles recht detailliert erzählt und ich saß da und dachte: Was um Himmels Willen will der Autor mit der Szene erreichen? Warum muss er es so plastisch schildern?

Jen war die ganze Zeit am jammern. Sie ist keine taffe Frau, bringt aber gleichzeitig regungslos irgendwelche Leute um.
Schwarzen Humor konnte ich leider nicht entdecken. Es gab zwar Ansätze, aber durch das Gejammer von Jen war der Witz gleich wieder weg.

Das schlimmste war, dass das Buch voller Logikfehler war.
Es fängt schon bei dem Unfall an, bei dem Ed ums Leben kam.
Eine Streifenpolizistin, die alleine in eine Wohnung geht, in der Kriminelle sind, ohne vorher Verstärkung zu rufen.
Jen, die aus einer Situation flüchtet, in der sie nur die Klamotten am Leib trägt. Kein Geld hat, was sie sogar noch sagt und ein paar Stunden später in eine Kneipe geht und sich was bestellt.
Es gab noch einiges mehr, wo man sich echt die Hand vor den Kopf schlägt, aber da würde ich jetzt spoilern.

Gegen Ende wurde es immer mal wieder spannender, doch prompt kam wieder ein Logikfehler.

Die Szenen, in denen jemand stirbt, sind oft äußerst brutal und direkt geschildert. Da beschreibt Jen schon immer genau, wie die Hirnmasse aus dem Kopf hervor quillt.

2 ♥

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StephaniePs avatar

Rezension zu "Ed ist tot" von Russel D McLean

Ed ist tot
StephaniePvor 6 Tagen

Die Buchhändlerin Jen tötet unabsichtlich ihren Freund Ed. Dessen Tod stellt sie vor unerwartete Herausforderungen: Ed hinterlässt sowohl Drogen, als auch einen ominösen Geldbetrag. Für Jen stellt sich die Frage wohin mit diesen Dingen? Zudem scheint Ed noch Schulden zu haben. Kann Jen diesen Leuten entkommen?

 

Russel D McLeans Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Der Autor hat eine eigene Art von Humor, die man mögen muss. Anfangs fand ich das Buch sehr lustig und ich fühlte mich gut unterhalten. Im Laufe der Zeit war ich allerdings zunehmend genervt von dem teilweise sehr morbiden Humor und den übertriebenen Szenen. Im Laufe des Buches musste ich mich aufraffen um überhaupt weiter zu lesen, was sehr schade war. Besonders gut haben mir die Kapitelüberschriften gefallen. Diese waren kurz und haben dennoch etwas über den Verlauf der Handlung verraten.

 

Die einzelnen Protagonisten wirken zu Beginn authentisch und vor allem Jen war mir wirklich sympathisch. Allerdings hat sich dieses Bild mit fortschreitender Handlung drastisch geändert. Ich fand Jen und ihr Verhalten zunehmend unglaubwürdig und unsympathisch. Ähnlich erging es mir auch mit den anderen Charakteren. Zum Ende des Buches war ich von ausnahmslos jedem Protagonisten eher genervt und fand niemanden mehr sympathisch.

 

„Ed ist tot“ ist mein erstes Buch von Russel D McLean. Da es mir mit zunehmender Handlung immer weniger gefallen hat und ich mich im letzten Drittel überwinden musste weiterzulesen, werde ich in Zukunft vermutlich keine Bücher des Autors mehr lesen. Ich denke allerdings, dass Leser, welche den Humor mögen, große Freude mit dem Buch haben.

 

FAZIT:

„Ed ist tot“ konnte mich leider nicht überzeugen. Ich fand die humorvollen Szenen auf Dauer zu konstruiert und dadurch anstrengend. Zudem konnten mich die Protagonisten nicht überzeugen, da sie ebenfalls konstruiert und unglaubwürdig erschienen. Da mir allerdings zu Beginn der Humor gut gefallen hat und ich problemlos in die Handlung einsteigen und ihr sofort folgen konnte, vergebe ich 3 Sterne!

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Jess_Nes avatar

Rezension zu "Ed ist tot" von Russel D McLean

Düster und humorvoll - Ein Mordsspaß!
Jess_Nevor einem Monat

Jennifer Carters Leben verläuft relativ normal, um nicht zu sagen fast schon stinklangweilig. Sie arbeitet in einer Buchhandlung, wo sie immer überpünktlich und überfleißig ist, sie geht selten aus und ihr Freund Ed ist ein untreuer Laumalocher allererster Güter, den sie aber aus Bequemlichkeit nicht in den Wind schießt. Als es ihr dann doch schließlich zu bunt wird, hat sie alle Mühe ihn endgültig loszuwerden, genauer gesagt, seine Leiche, nachdem er ihr ausversehen ins Brotmesser gestolpert ist. Leider hatte Ed Schulden bei mächtigen Feinden, die nun hinter Jen her sind. Auf ihrer Flucht hinterlässt Jen eine Spur der Verwüstung, dabei wollte sie doch einfach nur Ed loswerden.

Der Einstieg dieses Noir-Krimis war humorvoll und versprach eine bitterböse Komödie mit viel Potenzial. Leider wurde die Geschichte nach der zweiten Leiche immer abstruser und Jen stolpert kurze Zeit später als Serienmörderin durch Schottlands Straßen. Diese Verkettung von Unglücken und zermatschten Schädeln war meiner Meinung nach selbst für eine schwarze Komödie zu übertrieben. Jen zeigt auch kaum Mitgefühl und schaltet von der introvertierten und ängstlichen Buchhänderlin zur eiskalten Killerin, was ich nicht wirklich nachvollziehen konnte. 

Nichtsdestotrotz hat mich die Geschichte um die mordende Jen gut unterhalten und auch wenn die Handlung aber der Mitte ziemlich abdriftete und teilweise unlogisch wurde, hatte ich immer das Bedürfnis weiterzulesen und sei es auch nur um zu schauen, welche arme Seele der Protagonistin als nächstes vor die Bratpfanne läuft. Durch den flüssigen Schreibstil und den geradlinigen Handlungsstrang bin ich nur so durch die Seiten gerast. 

FAZIT 

Eine lustige und leicht abstruse Krimi-Komödie mit leicht durchgeknallter Antiheldin in der Hauptrolle, die man aber trotzdem irgendwie ins Herz schließt. 

 

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