Russel D McLean

 3,9 Sterne bei 73 Bewertungen
Autor von Ed ist tot.

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Cover des Buches Ed ist tot (ISBN: 9783946503477)

Ed ist tot

 (73)
Erschienen am 03.08.2018

Neue Rezensionen zu Russel D McLean

Cover des Buches Ed ist tot (ISBN: 9783946503477)0Soraya0s avatar

Rezension zu "Ed ist tot" von Russel D McLean

Ed ist tot
0Soraya0vor 17 Tagen

Zum Inhalt (Klappentext):
Jen Carter, Prosecco liebende Buchhändlerin, die gerade ihren Traum von der Schriftstellerei an den Nagel gehangen hat, ist mit einem totalen Chaoten namens Ed zusammen, bis sie in ersticht – unabsichtlich. Doch was tun mit seiner Leiche, seinen Drogen und dem ominösen Geldberg, den Ed hinterlassen hat? Und noch viel wichtiger: Wie kann man den düsteren Gestalten entkommen, denen er noch etwas zu schulden scheint?
Plötzlich steht Jen kurz davor, sich den Titel "Gefährlichste Frau Schottlands" zu verdienen. Der Noir-Krimi vom schottischen Autor Russel D McLean vereint alles, was man braucht: rabenschwarzen Humor, eine sympathische Antiheldin und jede Menge Prosecco. 

Meine Meinung:
Am Anfang scheint das Leben von Jen noch recht normal, doch schnell wird das Chaos immer größer, in das die Buchhändlerin rein rutscht. Dabei hat alles nur mit einer simplen Trennung begonnen, wie und warum hat sie die Zügel über ihr normales Leben verloren?
Der Autor hat eine sehr eigene Art zu schreiben, dabei kommt man schnell voran und trifft immer wieder auf einen sehr speziellen schwarzen Humor. Doch auch die Spannung kommt nicht zu kurz, denn man muss unbedingt wissen, wie es mit Jen weiter geht und was ihr noch alles passieren wird.
An manchen Stellen waren mir die Szenen aber etwas zu überzogen, hier wäre weniger etwas mehr gewesen. Ansonsten wurde ich alles in Allem aber gut unterhalten.

Fazit:
Skurril, spannend und ganz viel schwarzer Humor.

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Cover des Buches Ed ist tot (ISBN: 9783946503477)W

Rezension zu "Ed ist tot" von Russel D McLean

Ups - schon wieder eine Leiche....
Wanjavor einem Monat

Inhalt: Jen Carter ist Buchhändlerin und leidlich mit ihrem Leben zufrieden. Nach langem hin und her trennt sie sich von ihrem langjährigen Freund Ed, ein zwielichter Typ, der sie immer nur ausnutzt und auf ihrer Tasche sitzt. Als er nachts in die Wohnung eindringt ersticht sie ihn im Affekt. Nun ist guter Rat teuer. Plötzlich sitzt sie auf einer Tasche voll Drogen und einer weiteren Tasche mit Geld. Und überhaupt: wohin mit der Leiche? Der Dominoeffekt entwickelt sich und schon bald wird die ruhige Buchhändlerin zur gefährlichsten Frau Schottlands.  

Meine Meinung: Mit schwarzem Humor wird hier die Geschichte von Jen erzählt, deren Wege Leichen pflastern - aber alle irgendwie versehentlich. Das Cover spricht mich nicht so sehr an, aber der Inhalt umso mehr. Die Geschichte liest sich in einem Rutsch durch und spart nicht mit skurrilen Dialogen.

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Cover des Buches Ed ist tot (ISBN: 9783946503477)ulrikerabes avatar

Rezension zu "Ed ist tot" von Russel D McLean

Leichen pflastern ihren Weg
ulrikerabevor 2 Monaten

Jen Carter ist eine graue Maus, brav, anständig, fast ein bisschen bieder. Ein unbeschriebenes Blatt. Nicht einmal einen Strafzettel fürs Falschparken hat sie jemals kassiert. Doch die Buchhändlerin ist mit Ed liiert. Vom strahlenden Ritter zum Mistkerl in nur wenigen Sekunden, das ist Ed. Bis Jen Ed versehentlich umbringt. Ed ist tot, und Jen schlittert von einem Schlamassel ins Nächste.

„Ed ist tot“ ist ein herrlich schräger crime noir. Der schottische Schriftsteller Russel D. McLean war selbst zehn Jahre lang Buchhändler und zwei Jahre lang schrieb er eine Krimikolumne für den Herald. Seine Protagonistin Jen Carter wird zunächst fast unverschuldet in kriminelle Machenschaften verwickelt. Drogen und Geld im Wandschrank, korrupte Polizisten, Auftragskiller und der böseste Gangsterboss von ganz Glasgow sind ihr bald auf den Fersen. Auch wenn man den Schotten nachsagt, sie seine sparsam: McLean spart nicht mit Todesfällen, Knochensplittern und Hirnmasse.

Leichen pflastern den Weg der Antiheldin. Jen Carter wäre eine schlechte Buchhändlerin, hätte sie nicht selbst in größter Gefahr einen Gedanken zu einem Buch im Hinterkopf.

„Lisbeth Salander würde so was vielleicht schaffen. Aber dies ist schließlich eine Computerhackerin mit Kampfausbildung. Ich bin eine Buchhändlerin, die über ihre eigenen Füße fällt, wenn sie zur U-Bahn läuft.“

Die Handlung ist mitunter weit hergeholt. Doch der launig lakonische Unterton des schottischen Autors macht das Lesen dieses Krimis zu einem trashigen Vergnügen. Ein Schundroman, der bestens funktioniert.

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