Russel D McLean

 4 Sterne bei 57 Bewertungen
Autor von Ed ist tot.

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Ed ist tot

Ed ist tot

 (57)
Erschienen am 03.08.2018

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Rezension zu "Ed ist tot" von Russel D McLean

Rabenschwarz und bizarr
Gisevor 2 Monaten

Jen hat sich gerade von Ed getrennt. Dann ersticht sie ihn versehentlich, als sie ihn unerkannt in ihrer Wohnung antrifft. Doch was nun? Statt die Polizei anzurufen, bittet sie Eds bekifften Mitbewohner Dave um Hilfe. Ab da entwickelt sich ihr Leben in ganz andere Bahnen als bisher, alles gerät außer Kontrolle. Leichen pflastern ihren Weg.

Wie konnte das alles nur passieren? Ed ist ihr doch ins Messer gelaufen, doch wer hätte ihr das geglaubt? Damit aber hat Jen etwas in Gang gesetzt, alles weitere passiert einfach. Wird Jen zum „Todesengel“? Hat sie erst kein Glück und dann noch Pech? Mordspech sozusagen?

Mit rabenschwarzem Humor erzählt Russel D. McLean die Geschichte der Bibliothekarin und verhinderten Schriftstellerin, die sich unvermutet auf der Flucht findet, in gefährliche Spielchen verwickelt und in größter Gefahr für ihr eigenes Leben gerät. Eine Verkettung unglücklicher Umstände nach der anderen. Pech für Jen, Glück für den Leser, der ihren spannenden Weg mit einem Grinsen im Gesicht verfolgt. Kann jemand wirklich so viel Pech haben? Nein, die Frage muss man sich nicht stellen, es genügt, sich von Jens Geschichte fesseln zu lassen.

Dieser äußerst bizarre Krimi Noir nimmt sich selbst nicht allzu ernst. Allen, die sich gern auf einen spannenden und aberwitzigen Kriminalroman einlassen, sei dieses Buch wärmstens empfohlen. 

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Hundertmorgenwalds avatar

Rezension zu "Ed ist tot" von Russel D McLean

Gejammer und Logikfehler statt schwarzer Humor
Hundertmorgenwaldvor 2 Monaten

Jen arbeitet als Buchhändlerin, scheint auf den ersten Seiten wenig selbstbewusst zu sein und hat einen kleinkriminellen als Freund, Ed, der ihr ständig an die Wäsche will. An dem Tag, als sie es endlich schafft, mit ihm Schluss zu machen, ersticht sie ihn aus Versehen.
Doch statt die Polizei anzurufen, holt sie sich Hilfe bei Eds Mitbewohner Hilfe.

Nun nimmt das Unglück seinen Lauf. Denn Ed war im Besitz von etwas, das dem Mafiaboss der Stadt gehörte. Und der will es wieder haben.
Nun pflastern Leichen den Weg von Jen.

Meine Meinung:

Nun, das war nichts.

Es fing schon mal damit an, dass das ganze 2. Kapitel von Eds Sexgelüsten voll war. Wie er sich an ihr rieb und als sie schließlich nicht wollte, ins Bad ging, um sich einen zu „w*chsen“. Die Worte wurden auch benutzt und alles recht detailliert erzählt und ich saß da und dachte: Was um Himmels Willen will der Autor mit der Szene erreichen? Warum muss er es so plastisch schildern?

Jen war die ganze Zeit am jammern. Sie ist keine taffe Frau, bringt aber gleichzeitig regungslos irgendwelche Leute um.
Schwarzen Humor konnte ich leider nicht entdecken. Es gab zwar Ansätze, aber durch das Gejammer von Jen war der Witz gleich wieder weg.

Das schlimmste war, dass das Buch voller Logikfehler war.
Es fängt schon bei dem Unfall an, bei dem Ed ums Leben kam.
Eine Streifenpolizistin, die alleine in eine Wohnung geht, in der Kriminelle sind, ohne vorher Verstärkung zu rufen.
Jen, die aus einer Situation flüchtet, in der sie nur die Klamotten am Leib trägt. Kein Geld hat, was sie sogar noch sagt und ein paar Stunden später in eine Kneipe geht und sich was bestellt.
Es gab noch einiges mehr, wo man sich echt die Hand vor den Kopf schlägt, aber da würde ich jetzt spoilern.

Gegen Ende wurde es immer mal wieder spannender, doch prompt kam wieder ein Logikfehler.

Die Szenen, in denen jemand stirbt, sind oft äußerst brutal und direkt geschildert. Da beschreibt Jen schon immer genau, wie die Hirnmasse aus dem Kopf hervor quillt.

2 ♥

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StephaniePs avatar

Rezension zu "Ed ist tot" von Russel D McLean

Ed ist tot
StephaniePvor 2 Monaten

Die Buchhändlerin Jen tötet unabsichtlich ihren Freund Ed. Dessen Tod stellt sie vor unerwartete Herausforderungen: Ed hinterlässt sowohl Drogen, als auch einen ominösen Geldbetrag. Für Jen stellt sich die Frage wohin mit diesen Dingen? Zudem scheint Ed noch Schulden zu haben. Kann Jen diesen Leuten entkommen?

 

Russel D McLeans Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Der Autor hat eine eigene Art von Humor, die man mögen muss. Anfangs fand ich das Buch sehr lustig und ich fühlte mich gut unterhalten. Im Laufe der Zeit war ich allerdings zunehmend genervt von dem teilweise sehr morbiden Humor und den übertriebenen Szenen. Im Laufe des Buches musste ich mich aufraffen um überhaupt weiter zu lesen, was sehr schade war. Besonders gut haben mir die Kapitelüberschriften gefallen. Diese waren kurz und haben dennoch etwas über den Verlauf der Handlung verraten.

 

Die einzelnen Protagonisten wirken zu Beginn authentisch und vor allem Jen war mir wirklich sympathisch. Allerdings hat sich dieses Bild mit fortschreitender Handlung drastisch geändert. Ich fand Jen und ihr Verhalten zunehmend unglaubwürdig und unsympathisch. Ähnlich erging es mir auch mit den anderen Charakteren. Zum Ende des Buches war ich von ausnahmslos jedem Protagonisten eher genervt und fand niemanden mehr sympathisch.

 

„Ed ist tot“ ist mein erstes Buch von Russel D McLean. Da es mir mit zunehmender Handlung immer weniger gefallen hat und ich mich im letzten Drittel überwinden musste weiterzulesen, werde ich in Zukunft vermutlich keine Bücher des Autors mehr lesen. Ich denke allerdings, dass Leser, welche den Humor mögen, große Freude mit dem Buch haben.

 

FAZIT:

„Ed ist tot“ konnte mich leider nicht überzeugen. Ich fand die humorvollen Szenen auf Dauer zu konstruiert und dadurch anstrengend. Zudem konnten mich die Protagonisten nicht überzeugen, da sie ebenfalls konstruiert und unglaubwürdig erschienen. Da mir allerdings zu Beginn der Humor gut gefallen hat und ich problemlos in die Handlung einsteigen und ihr sofort folgen konnte, vergebe ich 3 Sterne!

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