Ed ist tot

von Russel D McLean 
4,0 Sterne bei51 Bewertungen
Ed ist tot
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Positiv (38):
Jess_Nes avatar

Stellenweise leicht übertriebener Noir-Krimi mit hohem Unterhaltungswert, vorausgesetzt man mag den speziellen morbiden Humor.

Kritisch (2):
brauneye29s avatar

Nicht mein Humor

Alle 51 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Ed ist tot"

Jen Carter, Prosecco liebende Buchhändlerin, die gerade ihren Traum von der Schriftstellerei an den Nagel gehangen hat, ist mit einem totalen Chaoten namens Ed zusammen, bis sie in ersticht – unabsichtlich. Doch was tun mit seiner Leiche, seinen Drogen und dem ominösen Geldberg, den Ed hinterlassen hat? Und noch viel wichtiger: Wie kann man den düsteren Gestalten entkommen, denen er noch etwas zu schulden scheint?
Plötzlich steht Jen kurz davor, sich den Titel 'Gefährlichste Frau Schottlands' zu verdienen. Der Noir-Krimi vom schottischen Autor Russel D McLean vereint alles, was man braucht: rabenschwarzen Humor, eine sympathische Antiheldin und jede Menge Prosecco.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783946503477
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:280 Seiten
Verlag:Golkonda Verlag
Erscheinungsdatum:03.08.2018

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    StephaniePs avatar
    StephaniePvor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Ein besonderer Humor, den ich leider nicht mag
    Ed ist tot

    Die Buchhändlerin Jen tötet unabsichtlich ihren Freund Ed. Dessen Tod stellt sie vor unerwartete Herausforderungen: Ed hinterlässt sowohl Drogen, als auch einen ominösen Geldbetrag. Für Jen stellt sich die Frage wohin mit diesen Dingen? Zudem scheint Ed noch Schulden zu haben. Kann Jen diesen Leuten entkommen?

     

    Russel D McLeans Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Der Autor hat eine eigene Art von Humor, die man mögen muss. Anfangs fand ich das Buch sehr lustig und ich fühlte mich gut unterhalten. Im Laufe der Zeit war ich allerdings zunehmend genervt von dem teilweise sehr morbiden Humor und den übertriebenen Szenen. Im Laufe des Buches musste ich mich aufraffen um überhaupt weiter zu lesen, was sehr schade war. Besonders gut haben mir die Kapitelüberschriften gefallen. Diese waren kurz und haben dennoch etwas über den Verlauf der Handlung verraten.

     

    Die einzelnen Protagonisten wirken zu Beginn authentisch und vor allem Jen war mir wirklich sympathisch. Allerdings hat sich dieses Bild mit fortschreitender Handlung drastisch geändert. Ich fand Jen und ihr Verhalten zunehmend unglaubwürdig und unsympathisch. Ähnlich erging es mir auch mit den anderen Charakteren. Zum Ende des Buches war ich von ausnahmslos jedem Protagonisten eher genervt und fand niemanden mehr sympathisch.

     

    „Ed ist tot“ ist mein erstes Buch von Russel D McLean. Da es mir mit zunehmender Handlung immer weniger gefallen hat und ich mich im letzten Drittel überwinden musste weiterzulesen, werde ich in Zukunft vermutlich keine Bücher des Autors mehr lesen. Ich denke allerdings, dass Leser, welche den Humor mögen, große Freude mit dem Buch haben.

     

    FAZIT:

    „Ed ist tot“ konnte mich leider nicht überzeugen. Ich fand die humorvollen Szenen auf Dauer zu konstruiert und dadurch anstrengend. Zudem konnten mich die Protagonisten nicht überzeugen, da sie ebenfalls konstruiert und unglaubwürdig erschienen. Da mir allerdings zu Beginn der Humor gut gefallen hat und ich problemlos in die Handlung einsteigen und ihr sofort folgen konnte, vergebe ich 3 Sterne!

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    Jess_Nes avatar
    Jess_Nevor einem Monat
    Kurzmeinung: Stellenweise leicht übertriebener Noir-Krimi mit hohem Unterhaltungswert, vorausgesetzt man mag den speziellen morbiden Humor.
    Düster und humorvoll - Ein Mordsspaß!

    Jennifer Carters Leben verläuft relativ normal, um nicht zu sagen fast schon stinklangweilig. Sie arbeitet in einer Buchhandlung, wo sie immer überpünktlich und überfleißig ist, sie geht selten aus und ihr Freund Ed ist ein untreuer Laumalocher allererster Güter, den sie aber aus Bequemlichkeit nicht in den Wind schießt. Als es ihr dann doch schließlich zu bunt wird, hat sie alle Mühe ihn endgültig loszuwerden, genauer gesagt, seine Leiche, nachdem er ihr ausversehen ins Brotmesser gestolpert ist. Leider hatte Ed Schulden bei mächtigen Feinden, die nun hinter Jen her sind. Auf ihrer Flucht hinterlässt Jen eine Spur der Verwüstung, dabei wollte sie doch einfach nur Ed loswerden.

    Der Einstieg dieses Noir-Krimis war humorvoll und versprach eine bitterböse Komödie mit viel Potenzial. Leider wurde die Geschichte nach der zweiten Leiche immer abstruser und Jen stolpert kurze Zeit später als Serienmörderin durch Schottlands Straßen. Diese Verkettung von Unglücken und zermatschten Schädeln war meiner Meinung nach selbst für eine schwarze Komödie zu übertrieben. Jen zeigt auch kaum Mitgefühl und schaltet von der introvertierten und ängstlichen Buchhänderlin zur eiskalten Killerin, was ich nicht wirklich nachvollziehen konnte. 

    Nichtsdestotrotz hat mich die Geschichte um die mordende Jen gut unterhalten und auch wenn die Handlung aber der Mitte ziemlich abdriftete und teilweise unlogisch wurde, hatte ich immer das Bedürfnis weiterzulesen und sei es auch nur um zu schauen, welche arme Seele der Protagonistin als nächstes vor die Bratpfanne läuft. Durch den flüssigen Schreibstil und den geradlinigen Handlungsstrang bin ich nur so durch die Seiten gerast. 

    FAZIT 

    Eine lustige und leicht abstruse Krimi-Komödie mit leicht durchgeknallter Antiheldin in der Hauptrolle, die man aber trotzdem irgendwie ins Herz schließt. 

     

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    Fortis avatar
    Fortivor einem Monat
    Eine andere Kriminalgeschichte

    Die üblichen aktuellen Krimis langweilen mich meist schon beim Lesen des Klappentextes. Das war hier nicht der Fall – im Gegenteil: die Beschreibung klang nach einer ungewöhnlichen Geschichte. Die war es dann auch. Russel D McLeans Geschichte um die schottische Buchhändlerin Jen, die auf Abwege gerät ist definitiv anders als die meisten Krimis.
    An "Ed ist tot" geht man aber vielleicht leicht mit falschen oder zu hohen Erwartungen heran – wenn man weiß, was einen erwartet, wird man meiner Meinung nach gut unterhalten. Es ist kein Krimi im herkömmlichen Stil. Die Handlung orientiert sich nicht an einem Detektiv oder einer Polizistin, die den Fall lösen wollen Stattdessen berichtet die die Buchhändlerin Jen, wie sie in eine Kriminalgeschichte verwickelt wird und immer mehr auf Abwege gerät. Es ist ein skurril-makabres, manchmal schon morbides Buch, mit zahlreichen Opfern, ohne viel Mitleid und Moral – aber auch ohne ausführliche Gewaltdarstellungen. Für mich hätte der vom Verlag versprochene "rabenschwarze Humor" allerdings etwas ausgeprägter sein können. 

    Wen das und die Aussicht auf eine ziemlich abwegige Geschichte nicht abschreckt, der findet in "Ed ist tot" eine ungewöhnliche, unterhaltsame Kriminalgeschichte mit britischem Humor, die sich gut und flüssig liest.

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    D
    DaddyCoolvor 2 Monaten
    Skurril

    Jen ist Buchhändlerin, liebt Prosecco und hegt den Traum, selbst Schriftstellerin zu werden. Sie teilt ihr Leben mehr oder weniger mit Ed, einem mehr als zwielichtigen Typen. Als sie sich von ihm getrennt hat, ersticht Jen ihn aus Versehen. Nun hat Jen nicht nur die Leiche zu entsorgen, sie hat auch seine Drogen, sein dubioses Geld und vor allem sie Typen am Hals, denen Ed noch Geld schuldete. Und plötzlich häufen sich in ihrem Umfeld die Leichen. Jen wird zur "gefährlichsten Frau Schottlands" ausgerufen Zu recht? 

    Hier liegt ein Krimi mit rabenschwarzem Humor vor. Die Szenen wirken oft sehr skurril und unglaubwürdig, aber was soll es - man wird richtig gut unterhalten. Der Schreibstil ist dem Buch entsprechend einfach und humorvoll, Jen als Charakter sehr verschroben und liebenswert. Man kann gar nicht anders, als ihr die Daumen zu drücken.

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    lenikss avatar
    leniksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Krimi zum grinsen und auch Kopf schütteln
    Ein schräger Krimi

    Auf dieses Buch aufmerksam wurde ich durch den Titel der in Rosa geschrieben ist. Jen bringt versehentlich ihren Ex-Freund um. Das könnte ja noch als Notwehr gelten, doch was dann passiert ist schrecklich, komisch und auch dramatisch. Beginnen tut das Buch für Jen als Verkäuferin in einem Buchladen und enden... Nun ja das müsst ihr selber lesen. Der Schreibstil ist sehr schön, allerdings schwächelt die Geschichte an manchen Stellen, aber zum Schluß war ich rund um zu frieden mit der Geschichte. Sehr gefallen hat mir auch die Aufmachung des Buches, es ist unterteilt in 51 Kapitel und in fünf Teile mit tollen Untertiteln. Diese haben mir sehr gefallen. Insgesamt bekommt dieses Buch von mir vier Sterne.

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    V
    Venicevor 2 Monaten
    gefährliche Serienmörderin

    Bevor Jen Carter zur meistgesuchten Frau Schottlands wird ist sie eine unbescholtene Buchhändlerin die gerne einen Prosecco trinkt. Dann trennt sie sich von ihrem chaotischen Freund Ed und bald pflastern Leichen ihren Weg.

    Bei Ed war es ein Unfall, er ist ihr einfach ins Messer gelaufen, kann sie denn wissen das er in ihrem Wandschrank ein geheimes Versteck hatte. Jetzt muss die Leiche verschwinden. Dabei hilft ihr ein Freund. Doch bald macht sie Bekanntschaft mit dem König der Unterwelt Schottlands bei dem Ed Schulden hatte.

    Die anderen Toten um sie herum waren, mit ein paar Ausnahmen, Unfälle. Sie wird von der Polizei gejagt doch ihr gelingt es immer rechtzeitig zu fliehen.

    Das ist wirklich ein bitterböser Noir-Krimi. Der Schreibstil eher trocken, typisch britischer Humor. Die Personen werden gut beschrieben und trotz der vielen Leichen bleibt das Buch eine eher heitere Lektüre. Bin gespannt ob es noch mehr Bände gibt.

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    DaniB83s avatar
    DaniB83vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr witziger, manchmal extrem chaotischer und unglaublicher Noir-Krimi aus Schottland.
    Irrwitziger Noir-Krimi aus Schottland

    Wer hätte gedacht, dass eine Buchhändlerin zur Mörderin werden kann? Jen Carter lebt in Glasgow und arbeitet in einer Buchhandlung. Sie wollte eigentlich selbst Bücher schreiben, doch daraus wurde nichts. Mit Ed ist sie zwar zusammen, aber eigentlich ist er ein ziemlicher Chaot und sie macht dann auch Schluss mit ihm.
    Als sie dann abends nach dem Schlussmachen nach Hause kommt, steht ihre Wohnungstür halb offen und sie schnappt sich kurzerhand ein Küchenmesser, in das der vermeintliche Einbrecher Ed aus versehen hineinläuft.
    Ab diesem Zeitpunkt läuft alles überhaupt nicht mehr rund für die junge Frau. Der Obergangsterboss, dem Ed noch Geld schuldete, ist schlussendlich hinter Jen her. Doch diese weiß sich zu wehren und wird mit dem Titel "Gefährlichste Serienkillerin Schottlands" in Verbindung gebracht.

    Das Buch ist sehr leicht lesbar, es ist witzig geschrieben und die Wendungen passen alle zusammen. Wenn man nicht zu wahrheitsliebend ist und sich auf eine chaotische Geschichte mit nicht immer ganz fairen Abmachungen einlassen kann, dann ist dieses Buch wirklich perfekt.

    Ich als Schottland- und Krimi-Liebhaberin verschlang es sowieso in Windeseile und finde diesen lustigen Noir-Krimi richtig gut!

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    brauneye29s avatar
    brauneye29vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht mein Humor
    Nicht mein Humor

    Zum Inhalt:
    Jen Carter, Prosecco liebende Buchhändlerin, die so gerne Schriftstellerin wäre, ersticht versehentlich ihren Exfreund Ed und ist dadurch plötzlich um einige Euro reicher, da dieser scheinbar mit Drogen handelt und diese und auch viel Geld in ihrer Wohnung versteckt hatte.
    Meine Meinung:
    Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, da die Leseprobe auch recht interessant war und auch das Cover einen humotigen Krimi erwarten ließ. Leider fand ich das Buch eher langweilig und nichts sagend. Den Humor habe ich vergeblich gesucht oder sollte ich besser sagen, es war halt nicht mein Humor. Den Schreibstil fand ich anstrengend und wenig eingängig. Auch die Protagonisten konnte ich nicht in mein Herz schließen, so dass saß huch für mich ein Reinfall auf ganzer Linie war.
    Fazit:
    Nicht mein Humor. 

    Kommentare: 1
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    S
    sternenstaubhhvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Rabenschwarzer Humor eines schottischen Krimis
    Rabenschwarzer Humor eines schottischen Krimis

    Der Kriminalroman "Ed ist tot" von Russel D MacLean ist ein schwarzhumoriger Roman, handelt von der Buchhändlerin Jen Carter. Diese ersticht ihren Freund Ed - ein Unfall. Doch wohin mit seiner Leiche und seinen Hinterlassenschaften? Ein Problem folgt dem nächsten und so bleibt es spannend. Über 300 Seiten schottischer Unterhaltung bieten ungemein unterhaltsame Lesestunden. Hierbei hat mir der Schreibstil des Autors richtig gut gefallen. Auch das Cover des Romans ist großartig. Die Gestaltung passt gut zum Genre. Die spannende Geschichte um Jen ist skuril, lesenswert und kurzweilig. Ich wurde gut unterhalten und auch wenn ich vorher nichts von dem Autor gelesen habe, so wurde mein Interesse auf jeden Fall geweckt. "Ed ist tot" ist ein Stück moderner Noir- Literatur.

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    Bloggerbienchens avatar
    Bloggerbienchenvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Genau das richtige für Krimifans, die schwarzen Humor lieben.
    Im Großen und Ganzen witzig, aber man muss schwarzen Humor mögen

    Da ich nicht spoilern möchte, finde ich es etwas schwierig, dieses Buch zu rezensieren. Im Großen und Ganzen hat es mir gefallen. Wer schwarzen Humor mag, wird mit diesem Buch seine Freude haben. Es ist gut und flüssig geschrieben und es liest sich sehr gut. Unterhaltsam war es auf alle Fälle, auch wenn mir einige Stellen dann doch etwas zu viel waren. Aber wenn man es als reine Unterhaltungslektüre liest und nicht zu sehr darüber nachdenkt, finde ich es dennoch ganz gelungen. Da ich aber oftmals über bestimmte Handlungen nachdenke, fand ich es an manchen Stellen dann doch etwas verstörend. Dennoch bin ich froh, dass ich das Buch lesen durfte und wer Krimis und schwarzen Humor mag, der kommt mit diesem Buch voll auf seine Kosten.

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    Rabenschwarzer Thriller um eine Buchhändlerin, die versehentlich zur Serien-Killerin wird

    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    sar89s avatar
    sar89vor 4 Monaten
    Wunderbar skurril, eine mörderische Buchhändler-Aushilfe. Achja, der Ex ist schuld.
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