Russel Norman

 5 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Comfort Food.

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Comfort Food

Comfort Food

 (5)
Erschienen am 27.03.2017

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Rezension zu "Comfort Food" von Russel Norman

Mehr als nur ein erstklassiges Kochbuch!
zauberblumevor 9 Monaten

"Comfort Food" Gute-Laune-Küche aus New York ist mehr als nur ein herkömmliches Kochbuch. Schon das atemberaubende Cover entführt den Leser nach New York. In diesem außergewöhnlichen Kochbuch dürfen wir "Entdecken", "Genießen" und "Bewundern.

Zum "Entdecken": Hier entführt uns der Autor Russell Norman in tolle Gegenden, und zwar West Village, Greenwich Village, Meatpacking District. Dann machen wir einen Abstecher nach Little Italy, NoLIta und SoHo. Weiter gehts nach Lower East Side, Chinatown, TribeCa und zu guter Letzt Williamsburg. All diese herrlichen Entdeckungsreisen werden mit traumhaften Bildern von Jenny Zarins begleitet. Wir lernen die unterschiedlichsten Restaurants kennen. Man weiß wirklich nicht, wo man zuerst einkehren soll.

Nun können wir "Genießen". Wunderbare Rezepte, die alle einfach zum Nacharbeiten sind, werden uns vorgestellt. Zu jedem dieser Rezepte gibt es noch ein ansprechendes Bild, so dass man gleich selbst den Kochlöffel schwingen will. Es gibt viele unterschiedliche Rubriken, wie Brunch, Spuntini & Toasts, Pizette, Salate und Dressings, Slider (interessant zu erfahren, was einen echten Slider ausmacht), Fischgerichte, Fleischgerichte, Desserts und Drinks. Man kommt wirklich aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Und nun mein letzter Punkt "Bewundern". Bewundern muss man schon die Aufmachung des Buches, die etwas ganz besonderes ist. Bewundern muss man auch all die genialen Bilder mit denen man eine Reise durch die Weltmetropole machen kann. Bewundern muss man einfach das herausragende Gesamtpaket, für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe.

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Rezension zu "Comfort Food" von Russel Norman

Eine Liebeserklärung an die Stadt New York und ihre Gute-Laune-Küche
MelaKafervor 9 Monaten


Russell Norman hat mit diesem Buch einen Restaurantführer, ein Kochbuch und einen Fotoband durch das faszinierende New York geschaffen. Die stimmungsvollen Fotos von Jenny Zarins zeigen ein authentisches New York, weit ab der kitschigen Postkartenmotive. Köche und Kellner bei der Arbeit, dampfende Gullideckel, Pubbesucher im Spiel, Obst- und Gemüseverkäufer bei der wohlverdienten Zigarettenpause. Sie arbeitet viel mit Lichteffekten. Das macht die Aufnahmen unglaublich spannend mit ganz  viel Atmosphäre. Nichts ist gestellt, alles relaxed. Man fühlt sich mittendrin und sauwohl.
Die Bilder zu den Rezepten sind schön in Szene gesetzt, ohne drapiert zu wirken. Alles wirkt ehrlich und ungekünstelt.
So sind auch die Rezepte, angefangen beim Brunch, den Spuntinis und den Toasts über die Pizzetis, Salate und Fischgerichte raffiniert in ihrer Schlichtheit. Der Einfluss der italienischen und asiatischen Küche ist unverkennbar. So wird viel mit Panko-Paniermehl gearbeitet, eine Variante aus der japanischen Küche, das selbst Speisen mit schlechtem Ruf wie z.B. Kroketten in eine völlig andere Geschmacksklasse hebt. Kartoffelsalat erhält mit der richtigen Sorte einen nussigen Touch und Tintenfisch wird mit Kichererbsen geerdet.
Die Nachspeisen schließlich sorgen für ein wahres Geschmacksfeuerwerk. Vom mächtigen Schokoladenkuchen mit Bourbon und Pekannüssen über Lorbeereis mit Pistazien-Cantuccini (zum Reinlegen) bis zur leichten Götterspeise mit Blutorange & Campari ist für jeden Gusto etwas dabei und in jedem Fall eine Sünde wert.  
Kulinarische Spaziergänge durch Greenwich Village, Little Italy oder Chinatown, um nur einen kleinen Teil zu nennen,  zeigen die Vielschichtigkeit des Metropole und machen aus diesem Buch viel mehr als nur ein Kochbuch.
Ein in einer aufwendigen Bindetechnik umwerfend schön gestaltetes Buch, die Fotos atmosphärisch dichte Kunstwerke, die Rezepte lecker, ungewöhnlich und doch nie zu kompliziert und die kulinarischen Spaziergänge eine Einladung, die Vielschichtigkeit New Yorks kennen zu lernen.
Wunderschön.

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M

Rezension zu "Comfort Food" von Russel Norman

Ein breiter Blick auf den „New York Way auf Live“, was das Essen angeht
michael_lehmann-papevor 2 Jahren

Ein breiter Blick auf den „New York Way auf Live“, was das Essen angeht

Eine kurze, aber anregende Vorrede und dann hinein ins Vergnügen, bis zur letzten Seite, so kann man von außen betrachtet dieses Rezeptbuch der „anderen Art“ (was die Rezepte angeht) beschreiben.

Einige atmosphärisch dichte Bilder und ein einleitender Text vermögen es ohne Weiteres, den Leser „abzuholen“ und in das brodelnde New York zu versetzen. All die Serien und Filme, mit denen die Welt fast „geflutet“ wird, all die Diners, in denen die Schauspieler sich bewegen und die Handlungen immer wieder auf Streifzug vorbeikommen, tauchen vor dem inneren Auge des Lesers umgehend auf. Und da geht es nicht nur um den allseits vorhandenen „Hamburger“ oder das „Steak“.

Bruch, Breakfast, Diner, Lunch, Apple Pie und Armer Ritter, das Rezeptbuch ist Seite für Seite gefüllt mit einer hohen Vielfalt an Anregungen, Gerichten, Ideen.

Salbei-Chilli-Eier? Linsen mit Sardellen und weichgekochtem Ei? Klippfisch-Toast?

Oder exotischer? Ein Entenleber & Zweibel-Marmeladen-Crostini? Kartoffel-Sardellen-Brennessel-Pizzetta?

Klar, auch der „Chipotle-Cheeseburger“ könnte eine Alternative sein, aber ein „Garnelen-Po-Boy-Burger sieht, zumidnest auf dem Foto im Buch, noch anregender und appetitlicher aus, als so ein Fleischburger es hinbekommt.

Eine gewisse innere Ordnung erhält das Rezeptbuch nicht nur durch die verschiedenen Tageszeiten, viel eher noch durch bestimmte Zutaten (zu Beginn Eier oder auch die erwähnten Pizzettas), die vielfachen Variationen und interessanten Kombinationen Seite für Seite vor den Augen vorbeiziehen.

Die Rezepte an sich sind klar nachvollziehbar, Mengenangaben und Zutaten genau benannt, ebenso, wie die Zubereitungsweise natürlich abschließend ihren Platz hat.

In der Regel ergibt eine Doppelseite ein Rezept (mit Bild und Text), ergänzt durch Drinks und kleinere „Zugaben“, so dass bei 295 Buchseiten gut 120, 130 Rezepte ihren Platz finden.

Zu erwähnen ist noch das Glossar, mit dem jedes einzelne Rezept umgehend zu finden ist (wenn man sich einmal in Ruhe durch die Lektüre orientiert hat, was je interessant sein könnte).

Nicht nur „mal was anderes“, sondern als Rezeptbuch und von den Speisen her durchaus ein neuer, anregender Ansatz, der die Vielfalt der Stadt und der darin verschmelzenden Kulturen ebenso aufzeigt, wie das, was da den Tag über gerne und viel gegessen wird.

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