Russell Artus Unperson

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Inhaltsangabe zu „Unperson“ von Russell Artus

Joris Roozen ist zwanzig Jahre alt und sieht keinen Sinn mehr im Leben. Seine Adoptivschwester Maud, die ihm allzu nahe stand, hat sich umgebracht – und er ist ungewollt schuld daran. Er schließt sich einer Therapiegruppe an, deren Teilnehmer von ihrem Guru in unterschiedlichen Übungen dazu angehalten werden, Unpersönlichkeit und Gleichgültigkeit als höchstes Ziel zu erstreben. Am Ende der geglückten Therapie stünde dann der Selbstmord. Joris’ Übung besteht darin, einem Mädchen Liebe vorzuspielen und es anschließend in den Tod zu treiben. Tasächlich findet er auch bald ein Opfer, Liedewij, und der schreckliche Plan gelingt – es weiß nur keiner, warum sie sich wirklich umgebracht hat. Sowohl Liedewijs Schwester Evelien als auch Joris glauben, die Wahrheit zu kennen, und schildern ihre Version, aber es zeigt sich immer stärker, daß offenbar kein Mensch jemals zum innersten Sein des anderen vordringen kann. Eine entsetzliche und zugleich faszinierende Geschichte über Manipulation und Betrug, über Entfremdung und Orientierungslosigkeit. Und über Liebe und Treue oder, besser gesagt, die Leere, die sie dort hinterlassen, wo sie fehlen. Ein höchst explosiver und provozierender Roman, der houellebecqsches Terrain beschreitet und dessen dichte Atmosphäre und geradezu sezierende Sprache beeindrucken.
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