Russell Banks Der weiße Schatten

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Inhaltsangabe zu „Der weiße Schatten“ von Russell Banks

Die berührende Geschichte einer ungewöhnlich starken Frau zwischen Afrika und Amerika<br>Hannah Musgrave lebt seit Jahren auf einer abgelegenen Farm im Osten der USA. Niemand in dem kleinen Ort weiß von ihrem bewegten Leben: Hannah war in den 60ern Mitglied einer radikalen Studentenbewegung und musste sich vor dem FBI verstecken. Sie floh nach Liberia und begann ein neues Leben. Doch als dort der Bürgerkrieg ausbricht, wird sie ausgewiesen. Jetzt, mit 60 Jahren, wagt sie endlich nachzuforschen, was aus ihren drei Söhnen geworden ist, die sie damals zurückließ …

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  • Rezension zu "Der weiße Schatten" von Russell Banks

    Der weiße Schatten
    Buecherstapel

    Buecherstapel

    15. August 2009 um 09:39

    Von der Ich-Erzählerin Hannah wissen die Nachbarn in den Adirondack-Mountains nur, dass sie in den 70ern jahrelang in Afrika gelebt hat. Keine von uns ist "drogenfrei, jungfräulich oder auch nur zeitweise Vegetarierin" stellt sie lapidar über sich und die Arbeiterinnen auf ihrer Farm fest. Sie hat sich Dawn genannt, dann wieder Hannah – und nun mit über 60 Jahren reist die Frau noch einmal nach Liberia, um ihre inzwischen erwachsenen Söhne zu treffen, die sie damals bei deren Vater zurück lassen musste. Hannah ist eine direkte Person, die sich zu ihrem alternden Körper, über die Beziehung zu ihrem Mann Woodrow und zu ihrer Vergangenheit als Möchtegern-Terroristin ausgesprochen illusionslos und nüchtern äußert. Die Vorstellung der Amerikaner von Afrika ist begrenzt und so fällt niemandem auf, dass Hannah manipuliert, verschweigt, dass sie immer nur aus ihrem Leben erzählt, was ihr Gegenüber ihrer Meinung nach vertragen kann. Hannahs Nüchternheit macht es den Lesern schwer, ihre Motive nachzuvollziehen. Die sachliche, fast wissenschaftliche Art, in der sie berichtet, dass ihr ihr Affen-Schutzprojekt mehr am Herzen gelegen hat als die eigenen Kinder, war für mich ein schwer zu verdauender Brocken. Dennoch ein faszinierendes Frauenportrait, geschrieben von einem Mann, zu dessen Stärken die Darstellung weiblicher Sexualität nicht gehört..

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