Russell Martin Beethovens Locke

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 0 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(0)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Beethovens Locke“ von Russell Martin

1994 ersteigern zwei amerikanische Beethoven-Verehrer bei Sotheby's in London eine Locke. Sie war dem toten Künstler 1827 von dem jungen Musiker Ferdinand Hiller nach damaliger Art abgeschnitten worden. Sie sollte eine unglaubliche Irrfahrt bestehen. Ihre Geschichte ist mit der Judenverfolgung und dem dänischen Widerstand gegen die nationalsozialistische Unterdrückung verwoben. Erst als sie mit ihren letzten Besitzern nach Amerika gelangt, und ein Teil der Haare mit Methoden der modernsten Wissenschaft untersucht wird, kann das Schicksal der Beethoven-Reliquie enträtselt werden.

Stöbern in Sachbuch

Green Bonanza

Inspirierend, lecker und mit der Illusion, mal etwas richtig gesundes auf den Tisch zu stellen

once-upon-a-time

Was das Herz begehrt

Hier erfahren wir detailgenau und in für Laien verständlicher Sprache, wie unser Herz "tickt"! Richtig gut!

Edelstella

Freundinnen

Eröffnet neue Sichtweisen zu Freundschaften, die für jeden wertvoll sind/nützlich sein können. Eine interessante Lektüre!

Tankrastra

Mein Kind ist genau richtig, wie es ist

Ein lesenswertes Sachbuch über die Entwicklung des eigenen Wesens- Nicht nur für Eltern Lesenswert!

Diana182

Glück besteht aus Buchstaben

Letztlich eher enttäuschend. Die Autobiographie nahm mehr Raum ein als die Bücher. Außerdem ein paar Taktlosigkeiten.

rumble-bee

Gemüseliebe

Kochbuchliebe!

kruemelmonster798

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Beethovens Locke" von Russell Martin

    Beethovens Locke
    FabAusten

    FabAusten

    03. July 2011 um 18:47

    Beethovens Locke März 1827 .... Als Ludvig van Beethoven in Wien an einer schweren Lebererkrankung stirbt, dürfen Verwandte, Bekannte und Verehrer an seinem Sterbebett Abschied nehmen. Unter den trauernden Besuchern befindet sich der hoffnungsvolle Musikschüler Ferdinand Hiller, der in einem unbeobachteten Moment ein Locke von Beethovens Haar abschneidet und an sich nimmt. Er bewahrt sie von nun an in einem Medaillon auf und gibt dieses an seine Erben weiter. Doch in den Wirren des Zweiten Weltkriegs verschwindet das kostbare Andenken. …. 1995 …. Bei einer amerikanischen Auktion taucht ein überraschendes Stück auf – die Locke Beethovens. Zwei Bewunderer des Musikers schließen sich zusammen und schaffen es, sie zu ersteigern. Statt sie aber wegzuschließen, kündigen sie an, der Frage nach Beethovens Todesursache durch eine wissenschaftliche Untersuchung des Haares nachgehen zu wollen. …. Der Autor Russell Martin verfolgt in seinem Sachbuch einerseits die wissenschaftliche Klärung der Frage, ob die Locke tatsächlich von Ludvig van Beethoven stammt und woran er gestorben ist. Andererseits zeichnet er den Weg der Locke durch die Jahrzehnte und Geschichte nach, denn die Leben ihrer Besitzer werden von der europäischen Geschichte beeinflusst. Das Augenmerk des Autors liegt demnach nicht ausschließlich auf der Locke, sondern auch auf den Schicksalen der mit ihr verbundenen Menschen. Gleichzeitig wird auf Beethovens Leben und Wirken eingegangen, so dass der Leser auch etwas über ihn erfährt. …. Fazit …. Das Thema faszinierte mich sehr. Gehörte das Haar wirklich Beethoven? Woran starb er? Durch welche Hände wanderte es? Was verband die Besitzer mit der Locke? Was bedeutete sie ihnen? Das Nachgehen dieser Fragen rechne ich dem Autor somit positiv an. Doch leider habe ich auch etwas Negatives anzuführen. Ich habe eine andere Umsetzung erwartet. Dies ist aber mein Problem und kann objektiv nicht gelten. Ich hätte mir einfach einen „aufregenderen“ und „romanhafteren“ Schreibstil gewünscht. Die Sprache kam oftmals etwas dröge daher. Andererseits entspricht sie einem Sachbuch ebenfalls nicht, nicht fachlich genug. Ebenso wird versucht, Spannungsbögen aufzubauen und Überraschungen einzuflechten. Demzufolge habe ich erst nach mehreren Seiten kapiert, dass es als Sachbuch zu verstehen ist. Die Etappen der Locke wirken ebenfalls manchmal sehr fantastisch und lassen an der Echtheit zweifeln, auch wenn man annehmen muss, dass es so war. Thema, Zielsetzung und Umsetzung erscheinen mir nicht stimmig.

    Mehr