Ruta Sepetys Ein Glück für immer

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Inhaltsangabe zu „Ein Glück für immer“ von Ruta Sepetys

New Orleans in den Fünfzigerjahren: zwielichtige Gestalten, dunkle Gassen. Josie Moraine, Tochter einer Prostituierten, ist früh selbstständig geworden. Über dem Buchladen, den sie mit ihrem besten Freund Patrick zusammen führt, hat sie ein kleines Zimmer. Doch insgeheim träumt sie vom Smith College und einer Studentinnen-Freundschaft mit Charlotte. Und auch wenn das unerreichbar scheint für eine junge Frau ihrer Herkunft, will Josie sich nicht von ihren Plänen abbringen lassen. Dann taucht der Gangster Cincinnati in der Stadt auf. Ein Mann wird ermordet. Und Josie muss Entscheidungen treffen, die ihr Schicksal bestimmen.

Herzzerreißend schön geschrieben!

— Kaetzin
Kaetzin

Eine wunderbare All-Age Geschichte über Mut und die Macht der Träume, im aufregenden New Orleans der 50er Jahre.

— Nightingale78
Nightingale78

3,5 Sterne. Spannende und interessante Geschichte, aber etwas flache Charaktere. Irgendwas hat gefehlt.

— leyax
leyax

Mitreißende Geschichte in einem wirklich interessanten Setting, starke Protagonistin!

— WordLover
WordLover

Kann man gelesen haben, muss man aber nicht

— MiraBerlin
MiraBerlin

Stark, besonders, spannend. Eingebettet in einer fantastischen Schreibe + dem spannenden Ambiente der Fünfziger.

— Fantasie_und_Träumerei
Fantasie_und_Träumerei

Ein Glück für immer hat mich zutiefst berührt. ♥

— LillianMcCarthy
LillianMcCarthy

Emotionales Highlight

— Nisnis
Nisnis

emotionsgeladener Jugendroman

— esposa1969
esposa1969

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  • Rezension zu "Ein Glück für immer" von Ruta Sepetys

    Ein Glück für immer
    kathrineverdeen

    kathrineverdeen

    04. May 2017 um 16:44

    Beim Lesen einer Geschichte macht man sich meist keine großen Gedanken darüber, wie viel Arbeit damit verbunden ist eine interessante Handlung zusammenzustellen. Man möchte einfach gut und nachvollziehbar unterhalten werden. Wenn ein Autor jedoch das Flair einer bestimmten Epoche oder Zeit heraufbeschwören möchte, muss er dafür einiges an Recherchearbeit leisten, um die Leser mit dem Geschriebenen buchstäblich in diese Zeit zu versetzen.Auch ich habe mir meist keine Gedanken über die Recherche gemacht, bis vor einigen Tagen als ich „Ein Glück für immer“ von Ruta Sepetys gelesen habe. Denn diese außergewöhnliche Handlung nimmt den Leser mit auf eine Reise in das verruchte New Orleans der Fünfzigerjahre. Eine Zeit, die von Prostitution, Korruption und mafiösen Strukturen geprägt wurde.In „Ein Glück für immer“ lernen wir nicht nur die Gepflogenheiten der Fünfzigerjahre in New Orleans, sondern auch die literarische Hauptfigur Josie Moraine kennen, die uns gleich mit ihrem ersten Satz verdeutlicht, dass sie kein Mädchen ist, das auf der Sonnenseite des Lebens steht: „Meine Mutter ist eine Prostituierte.“ Seite 7 Aber nicht nur mit diesem Satz und der Tatsache, dass sie mit 7 Jahren perfekte Martinis für ihre Mutter mixen konnte, verblüffte Josie mich. Auch ihre beeindruckenden und erschütternden Erfahrungen aus einem rastlosen Leben, mit einer selbstsüchtigen Begleiterin, die sich prostituiert, ihre Mitmenschen beraubt - und die Bezeichnung Mutter wahrlich nicht verdient. Josie erzählt, dass es von Vorteil ist, sich in diesen Lebensumständen schnell zu entwickeln und sich mit ihnen zu arrangieren, um selbstständig zu werden und sich nicht auf andere zu verlassen.In den ersten Passagen beschreibt Ruta Sepetys, wie das Leben ihrer 7-jährigen literarischen Hauptfigur in New Orleans ausgesehen hat, und macht dann einen kleinen Zeitsprung. Danach berichtet die 17-jährige Josie von ihren großen Träumen ein College zu besuchen und fort zu gehen. Sie schmiedet Pläne, um ihre Ziele zu erreichen. Diese – so scheint es – liegen in unerreichbarer Ferne, denn der Lebensweg ihrer Mutter wirft immer wieder große Schatten über ihr Vorhaben New Orleans für immer zu verlassen, um ein ganz neues Leben zu beginnen und nicht mehr die Tochter der Prostituierten zu sein.Mit einem bestechend starken und manchmal poetischen Stil hat Ruta Sepetys sehr ausgefallene Protagonisten erschaffen, die alle eine eigene und besondere Geschichte erzählen und alles andere als „normal“ sind – im Sinne von eintönig und ohne Ecken und Kanten -, und den Leser komplett für sich einnehmen, um ihn in eine längst vergangene und pulsierende Zeit entführen. „Wir arbeiteten alle Hand in Hand – eine Bordellbetreiberin, eine Englisch-Professorin, eine stumme Köchin, ein Mulatte und ich, ein Mädchen mit einem Eimer voller Lügen, die sie verstreut wie Konfetti“ Seite 266Die Autorin hat sich für ihre außergewöhnliche Handlung eine aufregende Kulisse erschaffen und ihre Geschichte mit einem kaltblütigen Mord gespickt, der für weitere Spannung sorgt.Ruta Sepetys hat viele interessante Themen mit Josies Geschichte verwoben und eine perfekte Mischung geschaffen, die mich bestens unterhalten hat. Die vordergründige Handlung von Josies Träumen, von Freundschaft und ihren Hoffnungen, spielt sich vor dem inneren Auge der Leser, in einem Gangsterfilm ähnlichen Setting der Fünfziger Jahre ab.Welche Recherche für diese imposante Geschichte von Nöten war, kann ich mir nicht im Entferntesten vorstellen. Es ist schon eine Kunst für sich, das Flair einer längst vergangenen Zeit heraufzubeschwören und zwischen den Zeilen mitklingen zu lassen. Aber seine Charaktere nach menschlichen Vorbildern zu formen setzt dem Ganzen die Krone auf.Apropos Krone. Dass die Mitarbeiter vom Königskinderverlag ein Händchen für außergewöhnliche Geschichten und ein besonderes Augenmerk auf die Gesamtgestaltung eines Buches haben, ist nichts Neues. Aber bei der Gestaltung von „Ein Glück für immer“ haben sie sich noch einmal übertroffen. Diese Schönheit wird mein Regal nie wieder verlassen.Kurzum: Wer nach einem besonderen Jugendbuch sucht, sollte sich unbedingt „Ein Glück für immer“ ansehen. Oder nein! Sofort kaufen und lesen!www.kathrineverdeen.blogspot.de

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  • EIn Glück für immer | Rezension

    Ein Glück für immer
    vivreavecdeslivres

    vivreavecdeslivres

    16. April 2017 um 12:21

    Wo soll ich bloss beginnen...?Ein Glück für immer ist... unglaublich.Nach den ersten Seiten, für die ich eine Stunde gebraucht habe, weil ich nach jedem Buchstaben das schöne Cover nochmals begutachten musste.Immer wieder kehren meine Gedanken zu Josie zurück.Ein gutes Buch, dass euch eine Leseflaute bringt. Kennt ihr das?Weil es einfach so gut ist. Willie ist eine meiner liebsten Personen aus dem Buch, vielleicht versteht jemand das nicht. Aber Willie hat so sehr Charakter. Und ich muss sagen, dass sie mehr Charakter hat als Josie, für mein Empfinden. So. Genug geschwärmt. Bevor ich wirklich mit der Rezension beginnen werde, möchte ich euch  das Buch so nah wie möglich ans Herz legen. Das Cover ist, wie alle Königskinder Bücher wunderschön. Das schwarze Cover mit dem aufregenden Gesicht einer jungen, schicken Frau erzählt schon eine Geschichte für sich allein. Was mir an der Aufmachung besonders gefällt, ist das Buch ohne Schutzumschlag. Matt schwarz strahlt es daher. Und das schönste ist das kleine, goldene Zitat. Passend gesetzt, perfekte Schriftart. Wunderschön.Das Buch spielt im New Orleans der Fünfzigerjahre. Lustigerweise habe ich, im Gegensatz zu meinen Befürchtungen, damit überhaupt kein Problem gehabt. Die Sprache ist völlig lesbar und angepasst. Ich weiss noch, dass ich bei einem Wort gestockt habe, weil ich das nicht für richtig in dieser 'Epoche' fand. Aber bei einem Wort auf 380 Seiten kann man  das der Autorin schon mal verzeihen.Die Charaktere finde ich wahnsinnig ausgeprägt. So zum Beispiel, wie erwähnt, Willie. Immer noch bin ich fasziniert, wie Ruta Sepetys es geschafft hat, Willie mit so  einem schlagfertigen, trotzigem Mundwerk so liebevoll auszugestalten. Natürlich ist auch Josie ein toller Charakter, aber eher so das liebe, unschuldige, kleine Mädchen. Bei  ihr hätte ich mir noch den ein oder anderen 'Ausbrechversuch' gewünscht, um sie handgreiflicher zu machen. Jedoch hindert mich das nicht, das Buch einfach unglaublich zu finden. Ich hatte wahnsinnig tolle Stunden, als ich dieses Buch las. Diese oberflächliche, schreckliche Beziehung zwischen der Mutter von Josie und Cincinnati hat mich öfters hart aufschlucken lassen. Man weiss sofort, wenn etwas nicht richtig ist, weil das Buch mit einem wunderbaren Unterton geschrieben ist. Trotzdem ist das Ende nicht zu vorhersehbar.Das Ende dieses Buches ist sowieso ein Thema für sich. Wunderbar balanciert das Ende zwischen einem Happy End und traurigen Tatsachen, welche oft im Buch vertreten werden.Ich bin begeistert. Sei es vom Schreibstil, der Idee, den Charakteren... Ein Glück für immer wird nicht das letzte Buch von Ruta Sepetys für mich sein. Und ich möchte euch dieses gestalterische Wunderwerk gerne nahe ans Herz legen, wo  es sich auch bei mir befindet.http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2014/12/ein-gluck-fur-immer-ruta-sepetys.html

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  • Ruta Sepetys einmal anders!

    Ein Glück für immer
    Nightingale78

    Nightingale78

    27. March 2017 um 20:43

    Meine Meinung Bekannt ist Ruta Sepetys für ihr Debüt »Und in mir der unbesiegbare Sommer« geworden, eine einfühlsame und zugleich sagenhaft grausame Erzählung aus der Zeit des zweiten Weltkriegs. Was diese Epoche angeht, kann man ihr sicherlich nichts vormachen. Sowohl von der Dichte der Informationen, als auch vom erzählerischen Aspekt. Beweis dafür ist ihr neuestes Buch »Salz für die See«, welches momentan für Begeisterung in der Leser- und Blogger-Gemeinschaft sorgt. Doch zwischen diesen beiden Romanen brauchte Ruta Sepetys (verständlicherweise) eine Verschnaufpause von der Schwere der Thematik. So entschied sich die US-Autorin für eine ganz andere Geschichte. Mit »Ein Glück für immer« ist ihr das ohne jeden Zweifel gelungen. Nach wie vor im Historischen Jugendbuch angesiedelt, entspringt die Geschichte dem pulsierenden 50er Jahren. Nur wenige Jahre nach dem Ende des großen Weltkriegs, sind die Menschen dabei sich wieder aufzurappeln. Amerika steht mitten im harten Umbruch. Die Wirtschaft floriert nicht gerade und der Unterschied zwischen sehr Reich, und Bettelarm ist sehr präsent. Ruta fängt dieses Gefühl der Zeit unheimlich stimmungsvoll ein. Von Beginn an schwingt dem Leser dieses „The Big Easy“-Gefühl entgegen. Die Kleidung, die Musik und das intensive Lebensgefühl wurden zu dieser Zeit vor allem in New Orleans ausgelebt. Dort sind die Menschen hingegangen, um etwas zu erleben und sich wilden Partys hinzugeben. New Orleans war der „Melting Pot der Sünde, zwielichtigen Geschäfte und Verführungen“. Das ist bekannt und nichts neues. Was die Autorin mir allerdings näher brachte, war das Leben der nicht gut betuchten Bewohner New Orleans. Die Arbeiterklasse am Rande des Existenzminimums. Ruta Sepetys befasst sich tiefer mit diesen Menschen, die sich etwas ausdenken mussten um Geld zu verdienen und trotzdem Träume hatten. Mitten drin wächst Sepetys‘ Romanheldin Josie Moraine als Tochter einer berüchtigten Prostituierten auf. Entgegen vieler anderer, die in die Stadt kommen, wünscht Josie sich nichts sehnlicher, als all dem zu entfliehen. Ganz anders als ihre durchtriebene Mutter ist die 17-jährige. Sie ist belesen, schlau und wünscht sich nichts sehnlicher, als an einem der renommierten Colleges zu studieren. Doch diesem Kreis zu entkommen, scheint einfach als unmöglich. Ohne Geld und Empfehlung ist auch für das junge Mädchen nicht viel zu machen. Und dann tut sich eine neue Gelegenheit auf. Doch leider halten sich, dank ihrer Mutter, die Probleme nicht von Josie fern. Als Cincinnatti, Gangster und Gelegenheitsliebhaber von Josie Mutter, wieder in der Stadt auftaucht, wird die Luft zunehmend dicker. Und dann wird ein reicher Geschäftsmann, den Josie kurz zuvor getroffen hatte, mysteriöser weise tot aufgefunden. Mir gefiel Josies Persönlichkeit vom ersten Moment an unwahrscheinlich gut. Sie hat Esprit, ist clever, sehr eigenständig und lässt sich nicht aufs Korn nehmen. Bereits mit elf Jahren sagte sie sich von ihrer Mutter los und zog in ein Zimmer über einem Buchgeschäft. Sie hält sich, trotz ihres Jobs als Hausmädchen im Bordell, aus den >zwielichtigen Geschäften< heraus. Zu tief ist die Abneigung für das Gewerbe. Ihr einziger Ausweg ist immer wieder der zweite Job im Buchladen ihres guten Freundes Patrick. Aber auch Nebenfiguren fanden bei mir schnell Anklang. Zum Beispiel die raubeinige Willy, die zwar Bordell-Chefin ist, aber Josie unbedingt aus dem Gewerbe raushalten will. Zu ihr schaut Josie auf, was man von der eigenen Mutter nicht behaupten kann. Willy und Josies Beziehung ist sehr besonders und umgibt einen ganz eigenen Rhythmus. Ebenso schloss ich Cokie, den persönlichen Fahrer und Mann für Alles, sehr ins Herz. Aber auch die Mädels im Bordell sorgten bei mir mit ihrer Art für den einen oder anderen Schmunzler. Jede dieser Figuren hat so seine ganz eigenen Spleens, was sie sehr einzigartig macht. Die Szenen im Freudenhaus werden hier und da recht freizügig umschrieben, driften aber niemals ins vulgäre ab. So schafft es Ruta Sepetys, trotz Setting und Personen, mit null Obszönitäten und dafür mehr Klasse auszukommen. »Ein Glück für immer« ist definitiv unterhaltend, barg für mich bisweilen aber zu wenige Überraschungen. Nichtsdestotrotz habe ich dieses Buch sehr gern gelesen und musste am Ende sogar ein paar Tränen verdrücken. Fazit „Ein Glück für immer“ entführte mich in das aufregende Setting New Orleans der 50er Jahre. Ruta Sepetys konnte mich wieder einmal verzaubern. Eine wunderbar klar und schnörkellos erzählte Geschichte über die Macht der Träume und der steinerne Weg, diese zu erfüllen.

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  • Und dabei begann es doch noch so toll...

    Ein Glück für immer
    MiraBerlin

    MiraBerlin

    Josie Moraine ist die Tochter einer Prostituierten und lebt in den 50er-Jahren in New Orleans. Ihre Mutter verachtet sie und liebt sie zugleich dennoch, auch wenn sie ihr das Leben unnötig schwer macht. Normal war ihr Leben noch nie und wird es wohl nie sein. So lebt sie schon, seit sie 13 Jahre alt ist, bei ihrem besten Freund Patrick über dem Bücherladen, in dem sie auch arbeitet. Doch Josie will nicht so enden wie ihre Mutter, sondern möchte hoch hinaus: ihr erstes Ziel ist es, an einem College angenommen zu werden, um die Hoffnung auf eine gute Zukunft zu haben. Doch alles ändert sich in ihrem Leben, als sie auf einen Mann trifft, der wenig später ermordet wird. Josie gerät in einen Strudel von Gefahren, bei dem sie sich beinahe selbst verliert. Ich fand die Geschichte wegen der Entwicklung der Protagonistin ganz interessant und auch, weil das Buch eben ziemlich gute Bewertungen bekommen hat. Die Darstellung der damaligen Zeit ist kaum bemerkbar, sodass das Buch auch gut und gerne wann anders und zu einer anderen Zeit hätte spielen können, was ich schon schade fand. Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich flüssig lesen. Man liest das Buch schon beinahe in einem Rutsch, was nicht zuletzt daran liegt, dass die Autorin es gekonnt versteht, Kapitel "spannend" enden zu lassen. Die wirkliche Spannung bei einem normalen Mordfall kam aber nicht auf, was ich auch nicht erwartet hatte. Dennoch fehlte mir hin und wieder einfach das gewisse Etwas und auch die Tatsache, dass mir die Protagonistin nicht total sympathisch war, konnte nicht dafür sorgen, dass mich das Buch total begeistern konnte. Es war halt eine nette Abwechslung für zwischendurch. Am meisten hat es mich gestört, wie viele glückliche Zufälle es gibt. Manchmal hatte ich echt das Gefühl, dass die Protagonistin vom Glück geküsst wurde, weil es bei jedem Schicksalsschlag irgendwie sofort einen Ausweg kam. Gerade diese mangelnde Authentizität fand ich sehr schade, weil ich mit einem viel komplexeren Charakter gerechnet hätte, dem nicht alles so leicht von der Hand ging. Ich selbst interessierte mich viel mehr für die Nebenfiguren, die nicht so einen großen Platz in dem Buch einnehmen, nämlich Charlie und Jesse. Die beiden gingen mir irgendwie ans Herz und gerade wie Jesse von Josie behandelt wurde, sorgte dafür, dass ich keine wirkliche Bindung zur Protagonistin aufbauen konnte. Insgesamt war das Buch ganz nett, aber mehr leider auch nicht. Es lässt sich gut lesen und ist gut geeignet, wenn man mal einen Nachmittag nicht weiß, was man machen soll, aber das war es dann auch schön. Wirklich in seinen Bann ziehen konnte es mich leider nicht und irgendwie baute das Buch mit jeder Seite immer mehr ab. Am Anfang war ich noch richtig begeistert, aber dann ging es rapide bergab. Dementsprechend wird mir dieses Buch wohl nicht sonderlich lange in Erinnerung bleiben.

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    • 2
  • doch recht guter Jugendroman vor historischer Kulisse

    Ein Glück für immer
    Manja82

    Manja82

    13. January 2015 um 12:59

    Kurzbeschreibung: New Orleans in den Fünfzigerjahren: zwielichtige Gestalten, dunkle Gassen. Josie Moraine, Tochter einer Prostituierten, ist früh selbstständig geworden. Über dem Buchladen, den sie mit ihrem besten Freund Patrick zusammen führt, hat sie ein kleines Zimmer. Doch insgeheim träumt sie vom Smith College und einer Studentinnen-Freundschaft mit Charlotte. Und auch wenn das unerreichbar scheint für eine junge Frau ihrer Herkunft, will Josie sich nicht von ihren Plänen abbringen lassen. Dann taucht der Gangster Cincinnati in der Stadt auf. Ein Mann wird ermordet. Und Josie muss Entscheidungen treffen, die ihr Schicksal bestimmen. (Quelle: Königskinder) Meine Meinung: Josie ist die Tochter einer Prostituierten, die sich eigentlich kaum um sie kümmert. Sie musste bereits früh lernen selbstständig zu werden. Josie arbeitet in einem Buchladen über dem sie zudem auch wohnt. Doch insgeheim träumt Josie davon aufs College zu gehen. Und von ihren Träumen möchte sie sich auch nicht abbringen lassen. Dann aber taucht plötzlich ein Gangster in New Orleans auf, es wird jemand ermordet und Josie muss Entscheidungen treffen, die ihr Leben entscheidend betreffen … Der Jugendroman „Ein Glück für immer“ stammt von der Autorin Ruta Sepetys. Die Autorin hat bereits andere Bücher veröffentlicht, für mich jedoch war dies der erste Roman von ihr. Die Protagonistin hier in diesem Buch ist Josie. Sie ist die Tochter einer Prostituierten und musste so bereits sehr früh selbstständig werden. Sie hat zwar einen guten Abschluss, arbeitet aber unter anderem in einem kleinen Buchladen über dem sie auch wohnt. Tief in ihrem Inneren aber träumt Josie davon auf ein renommiertes College zu gehen. Josie flüchtet sich ziemlich in ihre Träume, an sich aber ist sie recht sympathisch. Josies Mutter kümmert sich kaum um ihre Tochter. Liebe kann sie von ihr nicht erwarten. Die einzigen Personen, die sich etwas um Josie kümmern, sind der Buchhändler, dessen Sohn und die Chefin ihrer Mutter. Sie alle sind mehr oder minder gut dargestellt. Bei manch einem hätte ich mir ein wenig mehr Tiefe gewünscht. Der Schreibstil der Autorin ist recht gut zu lesen. Man kommt flüssig durch die Seiten und anhand der schönen Beschreibungen des New Orleans der Fünfziger Jahre kann man es sich recht gut vorstellen. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Josie. So kann man sich schnell ins Geschehen einfinden und baut eine Bindung zu Josie auf. Die Handlung ist an und für sich ganz gut. Spannungstechnisch ist es ein auf und ab, wirklich konstant kann diese nicht gehalten werden. Es geht um die Probleme eines Teenagers vor der Kulisse des historisch angehauchten New Orleans. Von der Autorin wurden außerdem ein paar Krimielemente ins Geschehen eingewoben. Was mich ein wenig gestört hat, man kann bereits recht früh erahnen in welche Richtung sich alles entwickeln wird. Das Ende ist ein recht trauriger Höhepunkt. Es ist aber dennoch passend gewählt auch wenn nicht alles restlos ausgelöst wird und ein paar Fragen offen bleiben. Fazit: Kurz gesagt ist „Ein Glück für immer“ von Ruta Sepetys ein doch recht guter Jugendroman vor einer historischen Kulisse. Eine gut dargestellte Protagonistin, der flüssig lesbare Stil der Autorin und eine Handlung mit ein paar Krimielementen, deren Spannung aber nicht konstant hochgehalten werden kann, haben mir hier am Ende doch schöne Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

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  • So besonders und stark wie Protagonistin Josie Moraine

    Ein Glück für immer
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    05. January 2015 um 15:26

    "Nicht alle Mädchen waren wild auf Champagner. Ich trank am liebsten Malzbier. Willie trank nur, was nach Benzin stank und in der Kehle brannte, und sie war trinkfester als viele Männer. Ich hätte sie jetzt gern an meiner Seite gehabt, denn sie hätte gewusst, wie man mit John Lockwell umgehen musste." Josie ist gerade mal sieben Jahre alt, als ihre Mutter Louise beginnt als Prostituierte zu arbeiten. Im Bordell von Willie Woodley kann sie mit ihrer Tochter unterkommen. Für Josie wird die resolute Bordellbetreiberin und deren Angestellte schon bald zu einem Familienersatz. Louise Moraine taugt weder als Mutter, noch hat sie sonst irgendwelche Zwischenmenschlichen Fähigkeiten. Josie ist häufig auf sich allein gestellt, denn Louise' Interessen beschränken sich auf Geld, Gold und Schmuck. Deswegen wundert es auch niemanden, als sie sich in den Gangster Cincinnati verliebt. Als Josie sie nach einem Akt der häuslichen Gewalt aus dessen Fängen rettet, sind weder Louise noch der Gauner erfreut darüber. Wer hat sich wohl mit dem Falschen angelegt? Louise, Josie oder Cincinnati? "Wir arbeiteten alle Hand in Hand - eine Bordellbetreiberin, eine Englisch-Professorin, eine stumme Köchin, ein Mulatte und ich, ein Mädchen mit einem Eimer voller Lügen, die sie verstreute wie Konfetti." "Ein Glück für immer" hat es auf meine Liste der Jahreshighlights 2014 geschafft, so begeistert bin ich von Ruta Sepetys neustem Roman. Erzählt wird dieser aus der Perspektive von Josie Morraine, die zum Zeitpunkt der Handlung, die in den Fünfziger Jahren spielt, etwa 17 Jahre alt ist. Entbehrung und Ablehnung durch die eigene Mutter haben sie nicht demütigen können, sondern eher dazu geführt, dass sie härter und widerstandsfähiger geworden ist. Einen Löwenanteil an ihrer Stärke, an ihrem Verhandlungsgeschick und der Fähigkeit Menschen zu durchschauen, haben sicher auch Willie Woodley, sowie deren Chauffeuer Cokie, die schon früh erkannt haben, dass Josie anders ist als ihre Mutter, auch wenn sie einen kleinen Teil ihrer Gene nicht leugnen kann. In einer kleinen Buchhandlung, in der sie auch ein eigenes Zimmer bewohnt, verdient sie sich ein paar Groschen dazu. Ihr Traum aufs College zu gehen, sich dem Morast abzuwenden, in den sich ihre Mutter immer wieder hinein begibt und in den sie mit Vorliebe Josie mit hinein zieht, scheint aufgrund der hohen Studiengebühren nicht möglich zu sein. Doch irgendwelche Vorteile muss ein Leben zwischen Prostituierten, Gaunern und einer beinharten Geschäftsfrau doch gebracht haben. Und wenn es nur ein starker Wille ist ... "Ich wollte immer noch glauben, dass mich meine Flügel, egal wie zerfetzt und fadenscheinig, von hier forttragen konnten." "Ein Glück für immer" ist bis in den letzten Zipfel spannend. Eine Atmosphäre, fesselnd wie ein Gangsterfilm der 50er, sorgt für Pfeffer in diesem Roman. Nicht nur Protagonistin Josie wächst dem Leser sofort ans Herz, sondern auch die beiden Jungs, die ihr Leben begleiten. Der eine ein James Dean, Mädchenschwarm und Gossenjunge, der andere gebildet, sensibel, verletzlich. Ganz zu schweigen von der etwas derben Willie Woodley und dem gutmütigen Cokie. Ein Hauch von Nostalgie weht durch die Seiten und spiegelt genau das Gefühl wieder, was schon der schön gestaltete Buchumschlag und auch das Buchcover hergeben. Eine Mischung aus Gefahr , Glamour und Sehnsucht macht "Ein Glück für immer" unwiderstehlich. Die Schreibe der Autorin hat mir so gut gefallen, dass ich mir sofort ihren Debütroman  "Und in mir der unbesiegbare Sommer" kaufen musste. Ein kleiner Schimmer von Poesie strahlt durch Sepetys Worte, die schön und sehr ehrlich sind. Die manchmal zuschlagen wie ein Hammer und doch so viel Hoffnung freisetzen. Ein Roman, der so stark und besonders ist wie seine Protagonistin.

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  • Die, in der ich mich in ein Buch verliebt habe

    Ein Glück für immer
    LillianMcCarthy

    LillianMcCarthy

    26. December 2014 um 11:32

    Inhalt: New Orleans in den Fünfzigerjahren: zwielichtige Gestalten, dunkle Gassen. Josie Moraine, Tochter einer Prostituierten, ist früh selbstständig geworden. Über dem Buchladen, den sie mit ihrem besten Freund Patrick zusammen führt, hat sie ein kleines Zimmer. Doch insgeheim träumt sie vom Smith College und einer Studentinnen-Freundschaft mit Charlotte. Und auch wenn das unerreichbar scheint für eine junge Frau ihrer Herkunft, will Josie sich nicht von ihren Plänen abbringen lassen. Dann taucht der Gangster Cincinnati in der Stadt auf. Ein Mann wird ermordet. Und Josie muss Entscheidungen treffen, die ihr Schicksal bestimmen. (Quelle: lovelybooks.de) Meine Meinung: Wieder einmal konnte mich ein Buch aus dem Königskinder Verlag verzaubern. Genauso wie Zwillingssterne hat mich auch schon Ein Glück für immer durch sein Cover neugierig gemacht, das genauso schön gestaltet wurde, wie alle anderen aus dem Königskinder Verlag. Aber was mich wirklich neugierig gemacht hat, war der Klappentext. New Orleans. 50er Jahre. Ich dachte an Mardi Gras, schöne Autos, elegante Frauen und ich war neugierig auf das Schicksal Josies.  Obwohl das Buch nicht wirklich ein Buch ist, in dem viel Spannung aufgebaut wird, und das soll es meiner Meinung nach auch gar nicht, war ich schon von Beginn an ganz in der Geschichte gefangen. Warum? Ruta Sepetys hat Talent und das merkt man schon von Beginn an aber der eigentliche und wichtigste Grund ist Josie. Ich mag Josie und ich habe von Beginn an so viel Mitgefühl zu ihr aufgebaut, konnte mich an anderen Stellen so gut mit ihr identifizieren. Ich wollte einfach mehr von ihr erfahren, einen kleinen Teil ihrer Geschichte mit ihr erleben, ein Teil von ihr werden. Josie ist eine bewundernswerte junge Frau. Trotz ihres schweren Hintergrunds und die vielen Probleme, die sie dadurch hat fällt es ihr nie schwer sich durchzusetzen, stark zu bleiben, aufrecht stehen zu bleiben. Sie hat Ziele und ist so ehrgeizig, dass sie, um diese zu erreichen, vieles tun würde. Auch fragwürdiges. Allerdings nie ohne sich selbst immer treu zu bleiben. Rückblickend traue ich mich sogar zu sagen, dass Josie eine meiner Lieblingsprotagonisten im vergangenen Jahr war. Vielleicht sogar die beste, die stärkste. Gerade weil Josie in ihrem ganzen Leben und auch besonders in diesem Buch so viele Schicksalsschläge erleiden musste tut sie mir so unendlich Leid und doch ist sie immer wieder aufgestanden, hat weitergemacht und versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen. Ich merke schon, wie ich immer mehr meine Emotionen in diese Rezension einbaue. Aber das ist gut so. Das ist kein Buch, in dem man den Weltenentwurf, die Charaktere oder den Spannungsbogen bewerten kann. Josie ist wichtig. Das konntet ihr oben schon lesen. Aber was genauso wichtig ist, ist das, was uns das Buch vermitteln will. Glücklich sein. Aber wie ist man glücklich? Glücklich, wie Cincinnati, der durch mysteriöse Geschäfte versucht sein Geld zu verdienen, glücklich, wie Josies Mutter, die nur darauf hofft an der Seite eines reichen Mannes zu stehen? Oder sind die glücklich, denen man es auf den ersten Blick gar nicht ansieht? Willi, Cokie, Jessie, Josie… Das Buch zeigt uns, dass Geld nicht wichtig ist um glücklich zu sein, dass die Armen oft ein viel wertvolleres Leben haben und dass man alles erreichen kann, wenn man es will. Ein Glück für immer hat in mir so viele Emotionen geweckt. Es ist traurig, schön, bezaubernd, Mut machend, einfach nur wundervoll. Es vermittelt so vieles, es gibt uns Mut und Kraft und zeigt uns, dass das Leben schön ist. Selbst, wenn nicht alles so läuft wie es laufen soll. Und diese ganzen Botschaften machen es so einzigartig und besonders, dass ich es euch nur empfehlen kann. Natürlich gibt es auch ein paar ganz kleine Kritikpunkte. Gerade Josies bester Freund Patrick kam gegen Ende viel zu kurz, was ich persönlich etwas schade finde und auch der eigentliche Mord, der schon im Klappentext erwähnt wurde hat im Buch nicht einen so großen Stellenwert eingenommen, was ich letztendlich aber nicht mehr so wichtig finde. Nur das mit Patrick eben. Aber ich glaube auch, mit seiner Geschichte hätte man ein ganzes Buch füllen können.  Bewertung: Ein Glück für immer verdient von mir 5 von 5 Füchschen. Die Geschichte hat mich zutiefst berührt und war einfach nur bezaubernd. Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der auch mit wenig Spannung auskommt und nicht auf eine tief gehende Geschichte verzichten will. Vielen Dank an wasliest du für die Leserunde und die Bereitstellung des Exemplars.

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  • Wunderschönes Buch

    Ein Glück für immer
    DasBuchmonster

    DasBuchmonster

    22. December 2014 um 12:16

    Josie ist ein kluges Mädchen, mit dem die Welt es nicht gut gemeint hat. Sie ist gestraft mit einer Mutter, die nicht nur eine Prostituierte ist, sondern auch Josie ständig hintergeht, bestiehlt und sie in Kriminalität hinein zieht. Josie war immer auf sich allein gestellt, bereits mit sieben Jahren lebte sie allein. Einzig Charly, der Buchhändler über dessen Laden sie wohnte und Willie, die Besitzerin des Bordelles in dem die Mutter arbeitet, sind soetwas wie eine Familie für Josie. Die ganzen Umstände haben Josie stark gemacht, und sie hat ein hohes Ziel: Sie will auf ein College gehen. Doch ihr wird nichts leicht gemacht, sie muss schließlich aufpassen, dass sie selbst nicht in etwas reinrutscht, aus dem es kein Entkommen mehr geben wird. Meinung: Zunächst einmal hat das Buch eine wunderschöne Aufmachung, durch das schwarz / gold sieht es sehr edel aus. Wenn man den Schutzumschlag abnimmt, ist das Buch schwarz und hat vorne ein Zitat mit goldfarbenen Buchstaben. Innen ist ein Foto von New Orleans zu der Zeit (50er Jahre). Das Buch an sich hat mir schon sehr viel Lust auf das Lesen gemacht.Der Einstieg war auch sehr gut, Josie ist einem sofort sympathisch, ich hatte auch etwas Mitleid mit ihr und konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen. Ich hatte sofort eine Verbindung zu Josie, da ich selbst weiß, was es bedeutet große Ziele zu haben, wo jeder anderer aus dem Umfeld entweder nur den Kopf schüttelt, oder an einen bedingungslos glaubt. Josies Mutter ist dabei sofort das Hass-Objekt, nicht nur, dass man das Gefühlt hat, sie würde Josie nicht lieben...nein, man hat sogar noch das Gefühl, sie will Josie unbedingt bestrafen und ist in einer Art Krieg mit ihr. Ihre Freunde sind auch sympathisch und man hat einfach den Eindruck, gerade durch die schwere Situation, sind ihre Freundschaften einfach intensiver. Ich bin also ganz schnell bis zur Mitte des Buches angekommen, dort gab es allerdings ein Lesetief, man hatte den Eindruck, es passiert nicht mehr viel. Josie entwickelt sich zwar und entscheidet zwar ganz aktiv in ihr Leben einzugreifen, doch sie steht ihrer Situation dennoch ohnmächtig gegenüber, da zu viele Faktoren sind, die sie hemmen (Geld, College, Distanz), sodass der Leser das Gefühl hatte, es kommt zu einem Stillstand. Doch plötzlich geht das Ende ganz schnell, es passieren viele Dinge und das in einer ziemlich kurzen Zeit und auch leider nicht so ausführlich wie es am Anfang beschrieben wurde, sodass es mir emotional etwas schwer viel, mich auf das Ende einzulassen. Es schweben einem immer noch viele Fragen durch den Kopf zu dem genauen Ablauf des , mehr oder weniger gut ausfallenden, Endes.  Alles in allem hat mich der Roman, trotz kleiner Schwächen überzeugt, ich konnte gut mitfühlen, und bin froh, das Buch gelesen zu haben.  Ich danke dem Königskinder Verlag für das wunderschöne Rezensionsexemplar und gebe für das Buch 4 Punkte!

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  • Emotionales Hightlight

    Ein Glück für immer
    Nisnis

    Nisnis

    19. December 2014 um 13:45

    Ruta Sepetys hat mit "Ein Glück für immer" eine schöne, emotionale Geschichte in die Welt geschickt. Auch für Spannungs-Fans ist genügend Lesestoff vorhanden. Ruta Sepetys schreibt angenehm flüssig und es fällt einem leicht sich in die Geschichte einzufinden. Die Geschichte erzählt von Josie, einer jungen Frau in den fünfziger Jahren, die eine Prostituierte als Mutter hat. Josie arbeitet in einer Buchhandlung und lebt über dieser in einem kleinen Zimmerchen. Die Lebenseinstellung sowie die kriminelle Energie der Mutter gefallen Josie nicht. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als ein gehobenes College zu besuchen und so der Welt der Mutter entfliehen zu können. Josie leidet unter ihrer Armut und vor allem unter ihrer Herkunft. Sie schämt sich für ihre armselige Kleidung und manch kriminelle Ausgangssituationen veranlassen Josie mehrfach dazu, beinahe, ihren Körper zu verkaufen. Von ihrer Mutter kann Josie schmerzlich keinerlei Liebe erfahren. Doch Josie hat das Glück, in ihrem Umfeld gibt es Menschen die ehrliches Interesse an ihr haben, die sie beschützen und fast bedingungslos lieben. Willi, eine Puffmutter, hält stets schützend die Hand über Josie und gibt acht, dass sie aus allen kriminellen Machenschaften herausgehalten wird, nicht immer gelingt es ihr. Willi ist verbal grob und dennoch spürt Josie die Liebe die von ihr ausgeht. Sie geht mit ihr schießen, sie lässt sie das Bordell putzen, aber dennoch trägt Willi maßgeblich dazu bei, dass Josie's Leben in den richtigen Bahnen läuft. Weitere Freundschaften gestalten Josie's Leben und lassen es wertvoll sein. Viele emotionale Momente überraschen in diesem Buch, schöne, tragische, traurige und enttäuschende. Morde passieren, Überfälle enden tragisch, Bedrohungen und Erpressungen versorgen die Geschichte mit Spannung. Für mich ist das Fazit dieser Geschichte: Egal woher du kommst, egal wie reich oder arm du bist, nur ehrliche Freundschaft und Liebe können dich glücklich am Leben halten.

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  • Emotionsgeladener Jugendroman

    Ein Glück für immer
    esposa1969

    esposa1969

    16. December 2014 um 15:41

    Hallo liebe Leser, gerade wieder durfte ich an einer Leserunde teilnehmen: == Ein Glück für immer == Autorin: Ruta Sepetys, geboren und aufgewachsen in den USA, hat selbst Vorfahren aus Litauen, einem Land, das wie Estland und Lettland 1940 für fünfzig Jahre von den Landkarten verschwand. == Buchbeschreibung: == New Orleans in den Fünfzigerjahren: zwielichtige Gestalten, dunkle Gassen. Josie Moraine, Tochter einer Prostituierten, ist früh selbstständig geworden. Über dem Buchladen, den sie mit ihrem besten Freund Patrick zusammen führt, hat sie ein kleines Zimmer. Doch insgeheim träumt sie vom Smith College und einer Studentinnen-Freundschaft mit Charlotte. Und auch wenn das unerreichbar scheint für eine junge Frau ihrer Herkunft, will Josie sich nicht von ihren Plänen abbringen lassen. Dann taucht der Gangster Cincinnati in der Stadt auf. Ein Mann wird ermordet. Und Josie muss Entscheidungen treffen, die ihr Schicksal bestimmen. (quelle: Königskinder) == Leseeindrücke: == Wir lernen zu Beginn des Romans Josie kennen, die Tochter einer Prostituierten ist. Früh musste sie lernen selbständig zu werden und bewohnt ein kleines Zimmer über dem Buchladen, in dem sie arbeitet. Insgeheim aber will sie mehr: Sie träumt vom College und einer Studentinnen-Freundschaft mit Charlotte. Dann aber - wie man es ja auch bereits im Buchrückentext lesen konnte - taucht der Gangster Cincinnati in der Stadt auf und ein Mann wird ermordet und Josie muss eine Entscheidung treffen, die ihr weiteres leben beeinflusst…. Ich finde den Schreibstil sehr angenehm und gut vorstellbar geschrieben. Josie berichtet aus der Ego-Perspektive, so dass man sich perfekt in ihre Rolle hineinversetzen kann. So war ich sofort in der Handlung mittendrin, konnte den Flair der 1950er Jahre spüren. Von der ersten bis zur letzten Seite, hat mich dieser Roman gefesselt. Eigentlich ist "Ein Glück für immer" ein Jugendroman und wird ab einen Lesealter ab 14 Jahren empfohlen, liest sich aber auch für Erwachsene angenehm leicht und spannend. Die 59 Kapitel sind von der Länge her angenehm kurz und kurzweilig. Sie verteilen sich auf 381 Seiten, die Schrift ist von ihrer Größe her gut lesbar. Zudem ist ein sowohl Stofflesezeichen im Buch integriert, als auch eine wunderbare „Königskinder"-Postkarte dem Buch beigefügt. Ich habe mich fesselnd unterhalten gefühlt und daher vergebe ich sehr gerne 5 von 5 Sternen! © esposa1969

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