Das Buch regt einen an nocheinmal nachzudenken, aber als wirklichen Ratgeber für Eltern die Hilfe suchen würde ich es nicht empfehlen. Als Pädagogin habe ich hier nochmal einen andern Blick und stimme daher nicht mit den Inhalten überein. Man darf es also nicht zu ernst nehmen und sollte bei Schwierigkeiten lieber wo anders Hilfe suchen.
Ruth Abraham
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
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Erziehung war gestern
Neue Rezensionen zu Ruth Abraham
Das Buch „Erziehung war gestern“ bietet viele interessante Denkanstöße und ist besonders für Eltern hilfreich, die ihren Umgang mit Kindern reflektieren und neue Wege jenseits klassischer Erziehungsmethoden suchen. Die Autorin/der Autor regt zum Nachdenken an und vermittelt wichtige Impulse zu Achtsamkeit, Respekt und Beziehung auf Augenhöhe.
Aus der Perspektive einer Fachkraft fällt jedoch auf, dass einige der dargestellten Inhalte fachlich nicht immer korrekt oder differenziert genug wiedergegeben werden. Teilweise werden komplexe pädagogische Zusammenhänge vereinfacht oder zu einseitig dargestellt. Auch finden sich kleinere sprachliche und inhaltliche Unstimmigkeiten, die den Lesefluss und die fachliche Tiefe etwas beeinträchtigen.
Trotz dieser Kritikpunkte bleibt das Buch für Eltern, die einen Einstieg in bindungs- und beziehungsorientierte Ansätze suchen, empfehlenswert. Es motiviert dazu, alte Denkmuster zu hinterfragen und neue Wege im Zusammenleben mit Kindern auszuprobieren – auch wenn man einige Aussagen kritisch hinterfragen sollte.
Tatsächlich habe ich was anderes erwartet und glaube deshalb habe ich keinen wirklichen Zugang zum Buch erhalten . Das Buch war verständlich geschrieben auch für Laien und dennoch wissenschaftlich fundiert . Die Ansätze sind super, dass Kinder Menschen sind und somit auch ihre Rechte haben und es auch auf die innere Haltung ankommt . Doch teilweise fand ich es etwas schwammig - ich glaube man hätte noch tiefer in die Materie eintauchen müssen , um es sozusagen an der Wurzel zu packen .
Gespräche aus der Community
»Kannst du nicht mal … Musst du immer … Ich habe dir doch schon zehnmal gesagt …« Was bringt uns eigentlich dazu, mit Kindern umzugehen, wie wir es mit Erwachsenen nie tun würden? Ist Elternsein ein ewiges Ziehen und Zerren, Maßregeln und Belohnen, Schimpfen und Fordern? Läuft nicht grundlegend etwas falsch in der Beziehung zwischen großen und kleinen Menschen?
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