Ruth Adelmann Wolfsfieber

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Inhaltsangabe zu „Wolfsfieber“ von Ruth Adelmann

Wahre Liebe ist ein gefährliches Geheimnis... Eine Nacht ändert alles im Leben der Lokaljournalistin Joe. Sie fährt den jungen Bibliothekar Istvan an und versorgt ihn bei sich zu Hause. Auf seltsame Weise erscheint der attraktive Mann ihr vertraut; die beiden spüren von Anfang an eine eigenartige Anziehungskraft zueinander. Als Istvan auf mysteriöse Weise verschwindet, kommt Joe nach und nach hinter sein Geheimnis: Istvan ist ein Werwolf, der auf der Flucht vor seinesgleichen ist. Joes Gefühle für Istvan ziehen die junge Frau immer tiefer in die fremde Welt der Kreaturen der Nacht ... Ruth Adelmanns "Wolfsfieber" ist der erste Band einer romantisch-fantastischen Geschichte rund um den Werwolf Istvan und seine Liebe zu Journalistin Joe.

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  • Rezension zu "Wolfsfieber" von Ruth Adelmann

    Wolfsfieber
    akoya

    akoya

    01. September 2012 um 10:19

    Vorab möchte ich schreiben, dass ich es richtig toll finde, dass es Verlage gibt, die neue Autor/innen fördern und unterstützen. Deshalb habe ich auch mit voller Neugier dieses Buch gelesen und mich überraschen lassen. Leider war diese Geschichte überhaupt nichts für mich, was aber nicht heißen mag, dass es anderen Lesern nicht gefallen könnte. Denn hier handelt es sich um eine Liebesgeschichte zwischen einer Menschenfrau und einem Werwolf. Und sowas lesen ja einige gerne. Auch ich bin dem Thema nicht abgeneigt, doch leider war dieses Buch nicht nach meinem Geschmack. Und Geschmäcker sind, wie man ja weiß, immer verschieden. Kommen wir erst einmal zu den positiven Dingen, die mir durchaus gefallen haben. Am besten fand ich, dass die Protagonisten nicht sofort unsterblich miteinander vereint waren. Es hat schon seine Zeit gebraucht, bis die beiden wirklich so richtig zusammen waren. Sowas finde ich persönlich ja immer gut, da mir „Unsterbliche Liebe auf den ersten Blick“ etwas zu unrealistisch ist. Gegen Ende des Buches wurde es auch kurzzeitig spannend, was das Buch auch gebraucht hat. Der Schreibstil der Autorin hat mir auch gefallen. Das Buch ließ sich gut und flüssig lesen und ich bin nicht über Sätze gestolpert. Das Cover finde ich sehr passend zum Inhalt, der Mann trifft zwar gut den Charakter Istvan in dem Buch, aber mir persönlich gefällt er optisch nicht so gut wie Joe. Aber auch das ist natürlich Geschmackssache! Die Kapitellänge war sehr angenehm und die Kapitelanfänge schön gestaltet durch einen Wolf. Auch waren die Liebesszenen, wo sie miteinander geschlafen habe nicht detailreich beschrieben, sondern wurden eher angedeutet. Ich mag es ja auch, wenn es mal etwas zur Sache geht, aber in diesem Buch war es sehr passend, dass die Autorin da nicht noch weiter drauf eingegangen ist. Kommen wir jetzt zu den Dingen die mir nicht so gut gefallen haben. Da wäre zum einen mal die Hauptprotagonistin Joe. Joe ist ein Mensch, mit dem ich nicht auskommen würde. Sie ist mir größtenteils viel zu naiv gewesen. Auch wie sie oft gehandelt hat, war mir einfach zu doof. Klar, man kann in der ersten Zeit des Verliebt seins anders reagieren und handeln, als normalerweise, aber Joe war bis zum Schluss zu komisch, meiner Meinung nach. Istvan ist wie schon gesagt, einfach nicht mein Typ Mann gewesen und auch seinen Charakter fand ich zu weinerlich. Nicht, dass ich immer „die harten“ Männer und Charaktere in Büchern mag, aber hier war er mir einfach zu sanft. Auch die ganze Liebesbeziehung zwischen den beiden war mir zu kitschig und viel zu dramatisch. Drama ist immer gut, aber hier war es mir einfach zu viel des Guten und ich war froh, als ich das Buch beendet habe. Obwohl das Ende einen schon etwas neugierig macht, wie es im zweiten Teil weiter gehen wird, war mir auch das zu dramatisch und ich konnte nicht die Gefühle von Joe nachempfinden. Das Joe ihre beste Freundin dann auch noch sehr vernachlässigt ist einerseits vielleicht verständlich, wenn man einen neuen Freund hat, aber andererseits finde ich sowas immer schade, vor allem, wenn es so extrem gehandelt wird wie bei Joe. Wie man wahrscheinlich schon gemerkt hat, sind dies alles Kritikpunkte, die den Geschmack eines Lesers betreffen. Deswegen kann ich euch das Buch trotzdem empfehlen, solltet ihr auf eine sehr dramatische Liebesgeschichte zwischen Werwolf und Mensch stehen! Fazit: Mir persönlich hat es leider überhaupt nicht gefallen, aber Leser/innen die es gerne sehr dramatisch und romantisch-kitschig mögen, könnten hier ihren Spaß dran haben! Ich wünsche Ruth Adelmann ♥-lichst alles Gute auf ihrem weiteren Autorinnen-Weg und viel Erfolg!

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  • Rezension zu "Wolfsfieber" von Ruth Adelmann

    Wolfsfieber
    Ricas_Fantastische_Buecherwelt

    Ricas_Fantastische_Buecherwelt

    08. August 2012 um 21:35

    Inhalt: Joe ist Lokaljournalistin in einem kleinen Ort namens St. Hodas. Ihre Eltern sind auf einer Weltreise, ihr Bruder glücklich verheiratet und ihre beste Freundin lebt mit ihrem Zukünftigen in Wart etliche Kilometer entfernt. Doch Joe ist eine Einzelgängerin, die auf ihre Karriere fixiert ist und sowohl glücklich darüber als auch stolz darauf unabhängig zu sein. Das ändert sich allerdings als sie auf dem Weg zu einem Termin einen Wolf anfährt – denn anstelle des Wolfes liegt dort der umwerfendste Mann, der ihr je begegnet ist… Charaktere: Joe ist eine unabhängige, selbstbewusste Lokaljournalistin, die ganz gut alleine klarkommt. Ihre prägnantesten Charakterzüge sind ihre Sturheit und Neugier, was bei ihrem Beruf nicht weiter verwunderlich ist. Sie ist nicht das It-Girl des Dorfes, aber ist dennoch überall herzlich willkommen. Ihre Leidenschaften sind die Musik und die Fotografie. Istvan ist neu im Dorf und erweckt Aufsehen dadurch, dass er eine viersprachige Bibliothek eröffnet. Er ist auffallend groß, hat dunkles, volles Haar und strahlend grüne Augen. Er ist athletisch gebaut und bewegt sich mit einer Anmut, die den wenigsten Menschen zu eigen ist. Doch all diese Sachen sind lange nicht das aufregendste an ihm, denn er ist ein Werwolf. Drei Tage im Monat ist er dazu verdammt, sich in einen Wolf zu verwandeln, ob er das nun will oder nicht. Dieser Fluch und die damit einhergehende Bürde lasten schwer auf ihm Selbstzweifel und –hass zerfressen ihn langsam aber sicher. Die Einzige, die Hoffnung in sein Leben kann, ist Joe und beide entwickeln sich ungemein in Gegenwart des Anderen. Eigene Meinung: Wolfsfieber von Ruth Adelmann ist ein Roman, in dem die Liebesgeschichte ganz klar im Mittelpunkt steht. Trotz der Wolfsthematik und den damit einhergehenden Schwierigkeiten sind es Istvan und Joe, um die sich alles andere dreht. Es gibt zwar noch andere Charaktere, die hin- und wieder eine kleinere Rolle spielen, aber die meisten von ihnen vergisst man direkt wieder. Die ganze Geschichte über erlebt der Leser die beschwerliche Reise vom Kennenlernen, über Freundschaft, zum ersten Kuss und mehr, bis hin zum ersten Streit. Alles in Namen der Geheimhaltung natürlich, was ich gerade zum Schluss nicht mehr verstehen kann. Erst kurz nach der Hälfte kommt ein wenig Spannung hinzu, die allerdings alles andere als erfreulich ist. Die Entwicklung, die ihre Beziehung daraufhin nimmt, ist für mich nicht nachvollziehbar und regt mich nur noch auf. Der negative Eindruck, den meine Wortwahl erzeugt hat, möchte ich aber revidieren. Auch wenn es nicht die originellste oder spannendste Geschichte ist, so ist sie doch schön zu lesen. Adelmann hat einen unglaublich angenehmen Schreibstil, der sehr bildhaft ist. Sie eine ansprechenden Wortschatz und weiß ihn durchaus zu verwenden. Außerdem sind das für mich ganz neue Schauplätze gewesen. Doch auch hier ist mir unangenehm aufgefallen, wie oft das Wort „linkisch“ und in meinem Sprachgebrauch auch falsch verwendet wurde. Was versteht man darunter, wenn jemand linkisch in ein Auto einsteigt? Außerdem versinken die beiden ein wenig zu oft in den Augen des Anderen. Und ihr zwischenmenschliches Verhalten zehrt ganz schön an den Nerven. Fazit: Für jeden Romantiker, der einem Hauch von Fantasie nicht abgetan ist, ist dieser Roman ein wahrer Schmaus. Wer Action und Abwechslung liebt, sollte sich aber nicht zu viel erwarten. 3 Bücher, weil ich mich zum Schluss nur noch aufgeregt habe.

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  • Rezension zu "Wolfsfieber" von Ruth Adelmann

    Wolfsfieber
    Pichen1992

    Pichen1992

    07. June 2012 um 20:11

    Wir befinden uns an einem ganz normalen Tag in Joes Leben als Journalistin. Doch ein Unfall mit einem Wolf verändert so viel im Leben von Joe und Istvan. Ich mochte das Buch von Anfang an es war gut geschrieben und man kam sofort in die Geschichte. Ich war froh mal wieder etwas über Wölfe zu lesen als die doch recht beliebten Vampire und es wurde viel erklärt über Rudelbildung etc. was schon auf eine gute Rechereche zeigt. Istvan hat mich auf Dauer doch ganz schön genervt, während Joe total abenteuerlustig und mutig war, also ein tolles Vorbild, war er immer so "ich bin der böse ich hab dich nicht verdient", was man ja schon echt mittlerweile zu hauf kennt. Mir persöhnlich hab ich noch zu wenig vom Umfeld von Joe und Istvan kennen gelernt und die Geschichte sprang der häufig einige Tage und Wochen, dass man sich immer neu orientieren musste, was doch störte. Die Geschichte selbst ist total flüssig geschrieben und gut durchdacht mit dem Plot der auch offen bleibt für den zweiten Band, doch ein bisschen mehr Spannung hät ich mir gewünscht.

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  • Rezension zu "Wolfsfieber" von Ruth Adelmann

    Wolfsfieber
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. April 2012 um 17:34

    Dieses Buch ist wirklich wölfisch ;) Als ich von Wolfsfieber das erste mal hörte, das Cover sah und die Inhaltsangabe las hatte ich das Gefühl, dass ich es mit einem sehr sinnlichen Buch zu tun haben werde, in dem vorallem die Liebesbeziehung der Protagonisten im Vordergrund steht aber dann kristallisierte sich heraus, dass wirklich die Werwölfe im Vordergrund stehen und es sich etwas hinziehen wird bis die beiden Hauptprotas wirklich zusammen kommen werden. Wolfsfieber baut sich nach und nach auf, gibt dem Leser die Chance langsam ein zu steigen und so nichts wichtiges zu überlesen. Ich habe aus der Geschichte alles mitnehmen können und habe jetzt immer noch ein genaues Bild der Story vor Augen. Wer glaubt das Joe und Istvan direkt nach wenigen Seiten ein wundervolles Paar werden und ständig miteinander turteln und sich ihrer Liebe zueinander hingeben "schmalz" hat wirklich weit gefehlt. wir bekommen eine wundervolle Beziehung präsentiert die erst einmal reifen und wachsen muss. So wie auch im realen Leben. Beide müssen sich erst kennen lernen, sich gegenseitig austesten und dann steht natürlich noch Istvans zweites Ich zwischen den Beiden. Denn es ist gar nicht so einfach einer Frau zu sagen "Hey ich weiß wir kommen super miteinander aus uns so, aber ich muss dir da noch was sagen: Ich bin ein Werwolf. Aber ich bin ganz nett und beiße bestimmt auch nicht." Doch er muss es Joe gestehen, vorallem deshalb weil sie ihn ja anfährt und erst denkt sie hätte einen Hund/Wolf angefahren und dann liegt da ein Mensch und dann heilen Istvans Wunden auch noch superschnell. Natürlich wird Joe stutzig und Istvan klärt sie auf. dies ist nochmal eine Hürde die überwunden werden muss und das meistern beide wirklich sehr gut. Es war schön bei dieser Entwicklung dabei sein zu können. Joe ist eine wirklich sehr sympathische junge Frau. Sie hat Ehrgeiz und Witz, überlegt nicht lange und ist eher ein Mensch der Tat. Sie sagt auch mal etwas ohne vorher groß zu überlegen und tappt so natürlich auch in das ein oder andere Fettnäpfchen. Istvan war mir anfangs noch nicht ganz so sympathisch. Komischerweise brauchte ich mit ihm einige Einlaufzeit aber dann wurde er mir sogar sehr sympathisch. Er ist nett, süß und schafft es zusammen mit Joe wundervolle Dialoge zu schaffen die mich das ein oder andere mal haben schmunzeln und kichern lassen. Natürlich kann nicht immer alles so toll sein und deshalb gibt es auch in dieser Geschichte, Personen die vorallem Istvans Leben schwer machen wollen. Dadurch kommt es zu einigen sehr spannenden und ergreifenden Szenen die mir auch ein paar Tränchen entlockt haben. Die Beziehung der Beiden wird auf eine harte Probe gestellt und beide müssen sich für den richtigen Weg entscheiden. Nur welcher ist der Richtige und kann man sich wirklich entscheiden? Oder kann man einfach beide Wege wählen und sehen was daraus wird? Das Leben ist hart und Istvan und Joe müssen für ihre Zukunft kämpfen und das ist manchmal nicht einfach. Fazit: Wolfsfieber ist kein "für mich" typischer Werwolfroman. Es geht zwar auch um Liebe und Leidenschaft, aber dies geschieht in Maßen und daher steht wirklich die Geschichte im Vordergrund. Die Geschichte von Istvan und den Werwölfen und die Geschichte einer Beziehung die fast unmöglich ist.

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  • Rezension zu "Wolfsfieber" von Ruth Adelmann

    Wolfsfieber
    books_and_senses

    books_and_senses

    28. February 2012 um 09:38

    Was erwartet man bei einem Buch das Wolfsfieber heißt, dessen Inhaltsangabe eine „einzigartige Anziehungskraft“ zwischen den Hauptcharakteren verspricht und ein sehr, sagen wir mal, „sinnliches“ Cover hat? Ganz genau: Einen Roman für Erwachsene, in dem vor allem Wert auf die (sexuelle) Beziehung zwischen einer Frau und einem Mann gelegt wird und in dem das Thema „Werwolf“ eher in den Hintergrund rückt. So, das habe ich gedacht, als ich zum ersten Mal von Wolfsfieber gehört habe. Hätte die Autorin mich nicht selbst auf das Buch aufmerksam gemacht, hätte ich es wohl nie entdeckt. Nachdem ich die Leseprobe durch hatte, war ich sehr begeistert vom Schreibstil und von der Protagonistin Joe. Ich wollte dem Buch eine Chance geben… und ich bin echt froh, dass ich das getan habe! Schon nach wenigen Seiten war mir klar, dass das Buch nicht so ist, wie ich es erwartet hatte. Joe als Protagonistin war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist witzig, stur, nett und hat ein Problem, dass auch ich öfters habe: Den falschen Spruch zur falschen Zeit. Ich konnte ihr in unangenehmen Situationen nur zu gut nachfühlen! Joe stelle ich mir auch ganz anders vor, als die Frau auf dem Cover. Joe ist 1. blond und 2. glaube ich nicht, dass sie sich normalerweise in solchen Klamotten zeigt und künstliche Nägel hat (igitt). Mein Eindruck von ihr ist ganz anders. Eine selbstbewusste junge Frau, die ist, wie du und ich. Normal. Das war sehr beruhigend und ein großer Pluspunkt für das Buch. Der im Klappentext genannte Unfall mit Istvan lässt nicht lange auf sich warten. Eigentlich beschreibt der Klappentext nur die ersten paar Kapitel des Buches und lässt den wirklich guten Rest aus! Ich hatte die Befürchtung, dass Joe und Istvan sich nach ihrer (vermeintlich) ersten Begegnung gleich einander verfallen und es die ganze Zeit nur darum geht, wie die beiden, sagen wir mal, ihre Liebe zueinander ausdrücken ;) Aber weit gefehlt! Ja, es geht um die Beziehung zwischen Joe und Istvan, aber bis es zum ersten Kuss kommt, vergeht eine lange Zeit. Die beiden sind zunächst nur Freunde, sie lernen einander zu vertrauen und Joe gibt Istvan Kraft. Denn Istvan ist ein Werwolf und erleidet in den Vollmondnächten, in denen er sich in einen Wolf verwandelt, fürchterliche Schmerzen. Sich Joe anzuvertrauen und sie an seiner Seite zu wissen hilft ihm sehr. Vor allem, da die beiden mehr verbindet, als Joe ahnt. Diese Art von Beziehung ist etwas wirklich Besonderes und das merkt man mit jeder Zeile. Die Entwicklung der beiden zu verfolgen und mitzuerleben ist unglaublich toll. Vor allem die Dialoge haben mir gefallen. Joe und Istvan scherzen viel miteinander und das hat mich sehr oft zum Lächeln gebracht. Also um es kurz zu sagen: Ich mag Joe und Istvan sehr! Als die beiden sich dann (endlich) küssen habe ich mich sehr gefreut! Aber natürlich läuft nicht alles glatt. Istvan als Alpha-Wolf und Einzelgänger hat einige „Bekannte“, die ihm nicht wohlgesinnt sind und somit auch zu einer Bedrohung für Joe werden. Diese Bedrohung kündigt sich nur langsam an und wird dann immer deutlicher, bis es zu einem wirklich spannenden Höhepunkt kommt! Irgendwann ist die Spannung nicht mehr zum Aushalten! Ich habe die letzten 200 Seiten des Buches an einem Stück gelesen und muss sagen: Wahnsinn! Obwohl es im Großen und Ganzen nur 4 Personen gibt, die an der eigentlichen Geschichte dauerhaft beteiligt sind, ist die Story trotzdem sehr abwechslungsreich und mitreißend. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen! Am besten fand ich aber das Ende, obwohl es eigentlich so ist, wie ich es normalerweise nicht mag. Joe und Istvans Beziehung wird auf eine harte Probe gestellt und eine wichtige Entscheidung ist unumgänglich. Diese „Probe“ macht deutlich, wie tief und ernst, aber auch wie verletzlich und schmerzhaft Liebe sein kann. Ich habe die Anspannung auf den letzten Seiten kaum ausgehalten! Es wird an manchen Stellen sehr dramatisch und das ist es eigentlich, was ich sonst nicht so mag. Aber bei Joe und Istvan kam es mir richtig vor. Es wirkte nicht aufgesetzt oder übertrieben sondern passend. So ist es aber nicht nur am Ende. In Wolfsfieber gab es einige Stellen, die ich in einem anderen Buch als „übertrieben“ ,“aufgesetzt“ ,“kitschig“ oder „Drama-Queen-mäßig“ bezeichnet hätte, in Wolfsfieber aber nicht so empfunden habe. Es passt einfach alles und auch hier muss ich noch mal darauf hinweisen, dass Ruth Adelmann wirklich toll schreibt! Sie versteht sich gut darauf, dem Leser die Gefühle von Joe verständlich und nachvollziehbar zu machen. Sie schafft es, die Atmosphäre gut einzufangen und wiederzugeben. Egal ob romantisch, düster, aufregend, traurig... Fazit Die Geschichte um Joe und Istvan hat mich wirklich berührt. Ich habe mitgelacht, mitgelitten und mitgefiebert. Neben viel Gefühl kommt auch die Spannung im Buch nicht zu kurz. Mein Tipp: Never judge a book by its cover! (Obwohl das Cover an sich wirklich schön ist, aber einfach nicht meinem Bild von Joe und Istvan entspricht :D )

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  • Rezension zu "Wolfsfieber" von Ruth Adelmann

    Wolfsfieber
    Letanna

    Letanna

    21. May 2011 um 09:20

    Normalerweise schreibe ich keine Bewertungen über Bücher die ich abgebrochen habe. Dies ist eins davon. Eigentlich hört sich die Inhaltsangabe sehr interessant an, aber mich konnte das Buch einfach nicht mitreißen. Es gab zu viele Dinge, die ich gar nicht in einem Roman mag. Erst einmal fand ich nicht gut, dass Istvan zu keinen Rudel gehört, sondern anscheinend ein Einzelgänger ist. Für mich macht eine gute Werwolfsgeschichte auch ein gutes Rudel mit vielen verschiedenen Charakteren aus. Dann mag ich es auch nicht, wenn die Hauptfigur sich und seine Gestalt für schlecht hält und ständig Wortgemäß von sich gibt, "wir dürfen nicht zusammen sein, ich bin ein Monster." Das finde ich einfach nur nervig. Nachdem mir alle diese Dinge nicht gefallen habe, habe ich das Buch ein wenig überflogen und das Ende gelesen und festgestellt, dass es mit einem offenen Ende endet. Ok, der 2. Teil ist bereits angekündigt (für November 2011), aber das war für mich Ausschlagend, das Buch abzubrechen. Deshalb ohne Bewertung.

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  • Rezension zu "Wolfsfieber" von Ruth Adelmann

    Wolfsfieber
    Belladonna

    Belladonna

    07. April 2011 um 10:05

    Beschreibung: Lokaljournalistin Joe fährt auf dem Heimweg den jungen Bibleothekar Istvan an und nimmt ihn mit zu sich um seine Wunden zu versorgen. Der gut aussehende Istvan ruft von Anfang an bei Joe ein vertrautes Gefühl hervor, so dass sich schon bald eine magischen Anziehungskraft zwischen den beiden entwickelt. Außerdem umgibt den jungen Bibleothekar etwas geheimnisvolles und Joe möchte dem unbedingt auf den Grund gehen und mehr über Istvan herausfinden. Nach und nach deckt Joe die Idendität Istvans auf und kommt hinter sein größtes Geheimnis: er ist ein Werwolf. Ein Werwolf auf der Fluch vor seinen Artgenossen. Joes Gefühle für Istvan ziehen sie immer mehr in eine dunkle Welt voller Gefahren. Meine Meinung: >>Wolfsfieber<< ist Ruth Adelmanns Debütroman im Urban-Fantasy Genre und zugleich Auftakt zu einer spannenden und leidenschaftlichen Reihe. Wie immmer wenn ich das erste Buch eines mir unbekannten Autors lese war ich total gespannt wie mir Schreibstil und Erzählweise gefallen. Bei >>Wolfsfieber<< war ich positiv überrascht, ich konnte mich dank der tollen Beschreibungen und dem angenehmen Erzählstil schnell in die Geschichte einfinden und erlebte hautnah mit der Lokalreporterin und Hauptprotagonistin Joe eine aufregende Zeit. Ruth Adelmann erzählt mit viel Liebe zum Detail eine nervenaufreibende und ziemlich geheimnisvolle Story über die Lokalreporterin Joe die durch einen unglücklichen Zufall den Bibleothekar Istvan anfährt, als sie seine Wunden verarztet und mit ihm ins Gespräch kommt stellt sich schnell eine große Anziehungskraft und das Gefühl von Vertrauen bei Joe ein. Da die Reporterin von Natur aus neugierig ist und Istvan etwas mysteriöses umgibt setzt sie von nun an alles daran mehr über Istvan zu erfahren und schlittert mitten in die dunkle Welt von Werwölfen. Die handelnden Charaktere sind mir von Beginn an symphatisch, so dass ich am liebsten das ganze Buch am Stück verschlungen hätte. Ruth Adelmann hat keine Null-Acht-Fünfzehn Figuren in die Welt gesetzt sondern Joe und Istvan mit Ecken und Kanten sowie facettenreichen Eigenschaften versehen die >>Wolfsfieber<< zu einem Leseerlebnis machen. Viele vergleichbare Urban-Fantasy Romane rufen einen abgedroschenen und ziemlich unrealistisches Gefühl in einem hervor. Nicht so diese Geschichte. Die Szenen sind mitten aus dem Leben einer Reporterin gegriffen und wirken daher sehr authentisch. Die paranormalen Elemente webt Ruth Adelmann perfekt unter diese Alltagssituationen und rundet das ganze mit Rückblicke in Istvans dunkle Vergangenheit ab. Das Debüt der Autorin hat mir viele schöne Lesestunden bereitet und mich mit seinem actionreichen Verlauf wie auch der emotionalen Gefühlslandschaft begeistert. Von mir gibt es für dieses Werk 5 von 5 Sterne! Mein Fazit: Sinnlich und voller gefährlicher Geheimnisse! Information zur Reihe: 2010 Wolfsfieber

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  • Rezension zu "Wolfsfieber" von Ruth Adelmann

    Wolfsfieber
    barbara_lechner

    barbara_lechner

    20. December 2010 um 15:19

    Wenn ein Debütroman vorliegt, sind die Erwartungen ja sehr groß, zumindestens bei mir. Schließlich kennt der Leser den Autor noch nicht, weiß noch nicht wie dieser mit Worten umgeht, ob er damit spielt oder sie nur einfallslos zu Papier bringt. Im vorliegendem Fall war ich noch skeptischer, da das Thema Werwölfe, Gestaltenwandler und Co. in letzter Zeit doch etwas zu sehr den Markt überschwemmte. Eigentlich kennt man den Ablauf der Geschichten ja schon, sobald man die erste Seite gelesen hat. Junge Frau trifft auf mysteriösen Mann, sie verlieben sich, ihm umgibt ein düsteres Geheimnis und am Schluss fallen sie sich glücklich in die Arme, wenn sie oder er nicht gestorben sind-leben sie noch heute. Dementsprechend skeptisch war ich bei diesem Roman, den eine heimische Autorin, sie lebt im Südburgenland und in Wien, hier aus dem Ärmel, besser gesagt aus der Feder geschüttelt hat, doch ich wurde positiv überrascht. Joe ist eine taffe junge Reporterin die - (hurra- endlich eine neuer Schauplatz!) im beschaulichen Südburgenland zu Hause ist, hier als Lokalreporterin arbeitet, in ihrer Heimat verwurzelt seit ihrer Kindheit an. Ihre Heimat, zu Fuße des Geschriebensteines und des Günser Gebirges. Nicht passend ? Nicht nur das angeblich die Blutgräfin im Brunnen der Lockenhauser Tempelritterburg versenkt wurde,die Natur hier hat vor allem im Herbst, durchaus etwas magisches und verzaubertes. Erhebt sich die Burg Lockenhaus (hier im Roman wurden die Ortsnamen etwas verändert), aus dem Nebel, fährt man die Strasse entlang, nachts,blicken einem Augen, verborgen im Dickicht neben der Strasse hinterher, kein Auto ,keine Menschenseele weit und breit.Nur der Vollmond spendet sein kaltes Licht. Genau in so einer Nacht hat Joe einen Unfall, doch anstatt eines verwundeten Tieres liegt ein nackter Mann vor ihr auf der Strasse. Kein Unbekannter, handelt es sich doch um dem Bibliothekar der erst vor kurzem hier eine Bücherei eröffnet hat. Dieser ist ein Werwolf, nach Jahren der Suche, der Heimatlosigkeit, ist der mit seinem Schicksal hadernde wieder in seine Heimat zurückgekehrt. Im Burgenland, zu Beginn des 19.Jahrhunderts wurde er verwandelt, seither auf de Suche nach einer Rettung für sich, nach einem Heilmittel gegen das Wolfsgift in seinem Körper. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Beziehung, es freut das hier das Geheimnis gleich zwischen den beiden gelüftet wird, seitenlange Geheimniskrämerei bleibt uns hier erspart. Die Handlung selber möchte ich hier nicht weiter anführen, schließlich ist es eine Rezension und keine Inhaltsangabe. Nur soviel, ihre Beziehung verbergen sie vor ihren Mitmenschen, sehr guter Einfall hier den Jugendfreund von Joe als Pfarrer auftreten zu lassen. Ruth Adelmann beschreibt hier die Geschichte von zwei Menschen, die ihren Seelenpartner gefunden haben, zwei unterschiedliche Menschen wie Tag und Nacht. Obwohl hier auch durchaus romantische Stellen vorhanden sind, vermeidet die junge Autorin es geschickt ins Klischeehafte abzugleiten, sie schreibt die Geschichte wie aus dem Leben gegriffen.

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