Ruth Adelmann Wolfsfieber - Im Jahr des Wolfs

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Inhaltsangabe zu „Wolfsfieber - Im Jahr des Wolfs“ von Ruth Adelmann

Joe hat Istvan, ihren geliebten Werwolf wider Willen verlassen, woran sie fast zerbricht. Doch nicht lange kann sie sich von ihrer wahren Liebe fernhalten. Das Widersehen ist überschattet vom schweren Abschied und der immer noch ständig schwelenden Bedrohung durch den „bösen Wolf“ – Farkas, Istvans Vater. Während Joe und Istvan versuchen wieder zueinanderzufinden und Istvans dunkle Seite zu bekämpfen, taucht unerwartet Hilfe für das ungewöhnliche Liebespaar auf … Zweiter Teil – und spannendes Finale – der Romantic Fantasy Reihe der jungen Autorin Ruth Adelmann.

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  • Rezension zu "Wolfsfieber" von Ruth Adelmann

    Wolfsfieber - Im Jahr des Wolfs
    Belladonna

    Belladonna

    24. September 2012 um 12:00

    Beschreibung Nachdem sich Joe von ihrem innig geliebten Werwolf Istvan getrennt hat zerbricht sie fast an ihrem Kummer. Obwohl sie versucht sich von Istvan fern zu halten da es für sie beide wohl das Beste ist beschließt Joe wieder in Istvans Leben zu treten. Als Joe und Istvan wieder glücklich vereint sind setzen sie alles daran der Bedrohung durch Istvans Vater Farkas ein Ende zu setzten. Istvans dunkle Wolfsseite ist zudem weiterhin präsent und macht das gemeinsame Leben ziemlich schwer. Da kommt es gerade recht, dass Istvans Rudel/Freunde ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Meine Meinung Der romantische Urban-Fantasy Roman "Wolfsfieber – Im Jahr des Wolfes" ist der Folgeband zu "Wolfsfieber". Die Geschichte um die Lokalreporterin Joe und den attraktiven sowie charmanten Werwolf Istvan geht in die zweite Runde. Die Erzählung geht lückenlos von Band eins in Band zwei über und man erlebt hautnah die geballten Gefühle die Joes Trennung von Istvan mit sich ziehen mit. Die Atmosphäre des Buches ist somit im erste Teil ziemlich düster und bedrückt – doch als Joe zu Istvan zurück kehrt spürt man das Licht am Horizont. Wie in Band eins konnte mich Ruth Adelmann vor allem durch ihren gefühlvollen und ausdrucksstarken Schreib/Erzählstil beeindrucken. Die Liebesgeschichte um Joe und Istvan steht ohne Wenn und Aber im Mittelpunkt des Geschehens. Die Gefühlswelt die sich offenbart ist atemberaubend und zieht mich fest in ihren Bann. Der spannende Part von "Wolfsfieber – Im Jahr des Wolfes" ist zwar vorhanden, kann mich jedoch nicht so recht mit sich ziehen. Viel zu wenig erfährt man über Farkas Verbleib und seine Absichten und die Liebesgeschichte von Joe und Istvan bremst diesen Handlungsstrang immer wieder aus. Dennoch ist für mich "Wolfsfieber – Im Jahr des Wolfes" ein einzigartiger Urban Fantasy Roman der sich nicht nur mit den schönen Seite der Liebe beschäftigt sondern vor allem die Schattenseite wie Verletztheit, Wut und Trauer wiederspiegelt. Besonders beeindruckend finde ich den Charakter von Istvan. Als Werwolf und leidenschaflticher Liebhaber der für seine Angebetete nur das Beste will entwickelt sich ein mächtiger innerlicher Zwiekampf. In Istvans Brust schlummert dicht neben seinem vor Angst und Zweifel verfressenen Herz ein starker Kämpfer. Joe ist sich dessen bewusst und steht ihm unterstützend zur Seite. Neben Istvan und Joe spielen ein paar weitere Werwölfe des Rudels eine kleinere Nebenrolle wie z. B. Serafina und Istvans Bruder. Zwischen den beiden entwickelt sich eine magische Anziehungskraft die zwar angesprochen wird, später aber etwas in Vergessenheit gerät. Darüber hätte ich sehr gerne noch mehr gelesen. Die Autorin konnte mir mit ihrem liebevollen und leidenschaftlichen Roman über Werwölfe einige schöne Lesestunden bereiten. Mit ein paar kleinen Abzügen vergebe ich 3,5 von 5 Grinsekatzen. Über die Autorin Ruth Adelmann, Mitzwanzigerin & Autorin, lebt derzeit im Burgenland und in Wien. Seit dem Abschluss ihres Publizistik-Studiums an der Universität Wien arbeitete sie als freie Zeitungsredakteurin und ist derzeit als Marketingassistentin tätig. Mit “Wolfsfieber” erscheint der Debütroman der jungen Autorin. Ruth Adelmanns “Wolfsfieber” ist der erste Band einer romantisch-fantastischen Geschichte rund um den Werwolf Istvan und seine Liebe zu Journalistin Joe. (Quelle: http://ruthadelmann.wordpress.com/) Information zur Reihe 2010 Wolfsfieber 2011 Wolfsfieber – Im Jahr des Wolfes Fazit Der zweite Wolfsfieber Band ist romantisch und unglaublich gefühlvoll! ------------------------------------------------------------ © Bellas Wonderworld; Rezension vom 24.09.2012

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  • Rezension zu "Wolfsfieber" von Ruth Adelmann

    Wolfsfieber - Im Jahr des Wolfs
    his_and_her_books

    his_and_her_books

    18. July 2012 um 19:00

    Zitat: "Dann fiel es mir am schwersten. Dann war es fast unmöglich, ihn nicht zu berühren. Doch in diesem Punkt hatte sich in unserer Freundschaft nichts geändert." (S.129) Inhalt: Die Lokalreporterin Joe fährt bei strömendem Regen von einem Auftrag nach Hause, als sie mit etwas zusammenstößt. Kurz vor dem Aufprall sieht sie das Tier auf der Straße. Voller Panik steigt sie aus und findet einen nackten Mann blutend vor ihrem Auto. Es ist nicht irgendein Mann, sondern der neue Bibliothekar Istvan, den sie vor kurzem interviewt hat. Er bittet sie unter Schmerzen, keinen Arzt zu verständigen. Und so nimmt sie den Schwerverletzten mit nach Hause und versorgt ihn. Kurz darauf ist er verschwunden. Es dauert nicht lange, bis Joe eins und eins zusammenzählt und Istvan zu einem Geständnis drängt. Istvan ist ein Werwolf und schon über 75 Jahre alt. Er hat sich außer Gleichgesinnten noch niemals zuvor einem Menschen offenbart. Als im Dorf mehrere Schafe gerissen werden, werden Jäger mit der Tötung "der Wölfe" beauftragt. Es kommt zu einem Ereignis, das Joe völlig aus der Bahn wirft, ihr jedoch Klarheit über ihre Gefühle verschafft. Und die größere Gefahr lauert in Istvans Vergangenheit... Meinung: Der Einstieg in "Wolfsfieber" verursachte mir Gänsehaut. Jedoch keinesfalls vor Spannung, sondern aus nur einem Grund: Frau Adelmann hat sich zu Beginn eines jeden noch so klischeehaftesten Klischees bedient, das man sich vorstellen kann. So ist die Hauptprotagonistin Joe eigentlich eine logisch denkende, erfolgreiche, starke Frau. Aber in Istvans Gegenwart überströmten schon bei der ersten Begegnung die Hormone alles andere und bei dem Unfall setzt sogar das logische Denkvermögen aus. Anders ist nicht zu erklären, dass man einen Mann, der nachts mitten auf der Straße liegt, mit zu sich nach Hause nimmt. Joe will nach der "Offenbarung" mehr als nur Istvans "Freundin" zu sein und hat viel damit zu tun, ihre Gefühle in seiner Gegenwart zu unterdrücken. Sie stirbt Tausend Tode, als sie von den Jägern hört und mit einem Mal wird ihr klar, dass sie Istvan liebt. Istvan, der Jahrzehnte auf der Suche nach einem Begleiter, einem Zuhörer, einen Freund war. Und der wollte Joe für ihn sein. Ich habe beim Lesen keinen wirklichen Bezug zu Istvan bekommen, auch wenn er viel von sich erzählt. Er blieb für mich nur schemenhaft greifbar, auch was seine wahren Gefühle betrifft. Der auf Joe zerstörerisch wirkende Selbsthass wächst im Laufe der Geschichte immer weiter und dominiert gegen Ende die Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, sofern man nicht über ein paar Dinge stolpert. Z. B. wurde die Protagonistin ganz "verschreckt" und es gab einige Logikprobleme, die unter anderem die Frage aufwerfen, warum sich Istvan verwandeln muss, wenn es andere scheinbar nicht müssen... Dann hat Alkohol scheinbar keine Wirkung auf Werwölfe, weshalb Joe die teuren Weine allein trinken muss. Alle Weintrinker werden jetzt aus einem Munde schreien, dass sie die edlen Tropfen des Geschmacks wegen und nicht der alkoholisierenden Wirkung trinken. Wirklich gut getroffen ist hingegen die Beschreibung von Istvans Verwandlung, auch wenn Joe bei jedem unterdrückten Schrei das Herz bricht. Urteil: Die erste Hälfte des Buches ist definitiv das, was man erwartet, wenn man vom Cover auf den Inhalt schließt. Hält man diese groschenromanreife Strecke durch, wird man mit kleinen Überraschungen und Wendungen belohnt, die bereits auf den zweiten Teil hinführen. Ich bin nicht der Fan grooooßer Gefühle und zuuuuuu überstarker Romantik, daher kann ich "Wolfsfieber" lediglich mit 3/5 Büchern bewerten. Ich empfehle das Buch aber allen LeserInnen, die in eine romantische, alles überragende Liebesgeschichte eintauchen wollen.

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  • Rezension zu "Wolfsfieber" von Ruth Adelmann

    Wolfsfieber - Im Jahr des Wolfs
    barbara_lechner

    barbara_lechner

    31. January 2012 um 08:17

    Die Geschichte von Joe und Istvan geht weiter. Die Geschichte knüpft zwar an Teil eins lückenlos an, durch die Rückblicke (nicht zu ausführlich aber doch ausreichend) kann man ohneweiters auch so der Geschichte folgen. Joe ist verzweifelt, sie sieht ja nur einen Ausweg, die einzige Möglichkeit die ihr anscheinend bleibt ist Istvan zu verlassen obwohl sie ihn liebt. Nur sie glaubt sie haben beide ein Chance zu überleben, sie sucht Zuflucht in der Großstadt und vergräbt sich in einem Hotelzimmer. Bezaubernd wie die Autorin hier das Liebeslied der Hauptprotagonisten darstellt, man leidet richtig mit, es ist nicht leicht hier die Klippen des Kitsches zu umschiffen, aber es gelingt ihr mit Bravour die Geschichte in die richtige Richtung zu steuern. Doch auch der tiefste Liebeskummer muss einmal ein Ende finden, so wagt sie sich wieder unter die Allgemeinheit, doch sie muss erkennen ein Leben ohne Istvan hat keinen Zukunft, keine Perspektive für sie. Hier ist eine Affinität zum Titel spürbar, wie ein Fieber brennt die Liebe zu dem Mann ihn ihr, löst es der Wolf aus oder der Mann, oder beide, es gibt keine Mittel dagegen so scheint es. Sie ist dem Fieber scheinbar ausgeliefert, leidet unter ihm, kann aber gleichzeitig so scheint es auch nicht existieren zu können. Mitleiden ist hier vorprogammiert. Aber auch Werwölfe haben Liebeskummer, Freudensprünge hat ihr plötzliches Verschwinden nicht hervorgerufen, aber Happy End scheint nach Zweifeln und Vorwürfen von beiden Seiten in Sicht. Istvan verzeiht ihr, es scheint einer gemeinsamen Zukunft nichts mehr im Weg zu stehen. Ach wie schön ist Liebe, auch wenn sie zwischen einer Journalistin und einem Werwolf ist... Herzschmerz, Romantik, so richtig zum dahinschmelzen. Wunderbar schildert Adelmann nicht nur wie sie Joe hemmungslos dem Liebeskummer hingibt sondern auch die erneuerte Annäherung, nach dem Joe Istvan doch in seinen Augen verraten, verstossen hat. Doch ist es ist ja kein reiner Liebesroman sondern ein Fantasyroman, dazu gehört mehr. Nach dem Liebesfinale der Beiden geht es dann aber erst so richtig los. Von trauter Zweisamkeit keine Spur, von Friede, Freude Eierkuchen schon gar nicht. Es kommen nun wieder einige Figuren die im ersten Teil schon ihren Platz hatten wieder vor, der Geschichte der Familie rund um Istvan wird mehr Platz eingeräumt, es kommt der Zwist der zwischen den einzelnen Rudeln herrscht mehr zum Vorschein, lässt die Liebesgeschichte etwas in den Hintergrund treten. Die einzelnen Werwölfe haben jeweils ihre eigenen Geschichte, aber sie haben sich mit ihrem Schicksal abgefunden als Gestaltenwandler zu leben, im Gegensatz zu Istvan, der im Vergleich noch ein „junger“ Wolf ist, noch geprägt ist von Zweifeln, Angst und auch der Sorge um Joe. Zwar durch seine Andersartigkeit körperlich dem Menschlichen weit überlegen, ist er doch ein Mann mit all den menschlichen Bedürfnissen, Sehnsüchten und Träumen geblieben. Als Werwolf Macho und Kämpfer, als Mensch nur auf der Suche nach der Liebe, nach Geborgenheit. Zwei Seelen, zwei Gegensätze sind in ihm, beide fordern ihren Platz und Tribut, nicht nur von ihm, sondern auch von der Frau an seiner Seite. Istvan und sein Rudel müssen sich ihren Gegnern stellen, es bleibt ihnen nur diese eine Möglichkeit um zu überleben. Mann könnte es als eine Art Metapher sehen, der Kampf der beiden Rudeln als Kampf gegen Gut und Böse, aber auch als Kampf von Vorurteilen und Verharren in alten Traditionen gegen Aufklärung und der Bereitschaft sich Neuem zu öffnen. Der erste Teil war zwar für einen Debütroman ganz beachtlich, doch hier im zweiten Teil zeigt sich das die Autorin doch eine fundierte Ausbildung im Schreiben hat. Vorwiegend in der Ich-Form geschrieben, schreibt sie es zwar aus der Sicht der jungen Journalistin, bleibt aber doch distanziert, das heißt sie verliert sich nicht in der Figur, bewahrt so die Distanz die nötig ist um glaubhaft zu wirken. Auch im wahren Leben wissen wir oft nicht was sich hinter einem Menschen verbirgt, wenn Joe daher immer weiter in die Geheimnisse rund um Istvan eintaucht, kommen aber auf der anderen Seite wieder neue Fragen auf sie zu. Die Entscheidung bei der „Bestie“ zu bleiben verlangt ihr auch einiges ab, Verzicht auf viele das ihr Gewohnheit, Alltag ist und die Bereitschaft sich auf Neues, Fremdes einzulassen. Die Geschichte wird von einer leichten Melancholie durchzogen, der Leser spürt es kommt irgendwas, etwas Unvorhergesehenes. Mut beweist die Autorin das sie auch aufzeigt das Liebe nicht immer nur Glück bringt, sondern auch die Gefahr birgt verletzt zu werden, zu leiden und auch trauern zu müssen. Sie stellt die Frage in den Raum, wieviel ist man bereit für das Glück, die Liebe aufzugeben, damit geht sie vom gewohnten Weg der üblichen Fantasyromane ab. Nicht nur die Fantasy sondern auch das reale Leben haben ihren Platz in den Roman der jungen Autorin. Ruth Adelmann verbindet das Negative das uns die Liebe bringen kann mit der Geschichte, ein wenig erinnert es an Romeo und Julia, es sei aber nur noch eines verraten -Sie werden am Ende überrascht sein !

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  • Rezension zu "Wolfsfieber" von Ruth Adelmann

    Wolfsfieber - Im Jahr des Wolfs
    Sunnyle

    Sunnyle

    19. December 2011 um 14:31

    Kurzbeschreibung: „Der Knall seiner peitschenden Handbewegung war noch nicht verklungen, da erwachten Istvans Stimme und seine Emotionen wieder zum Leben. „Du. Hast. Mich. Verlassen. Wie konntest du …“, schrie er mir ins Gesicht und verstummte schnell wieder. Er bebte vor Zorn und hervorpreschenden, gekränkten Gefühlen. Sein Kiefer war stark angespannt. Seine Augen? Ein einziges grünes Flammenmeer. Istvan konnte kaum atmen vor Zorn. So hatte ich ihn noch nie gesehen. So viel Blöße erlaubte er sich sonst nie, besonders nicht, seit der Vorfall geschehen war. Ich hatte seine Mauer tatsächlich durchbrochen. Seine Augen brannten förmlich. Er war wunderschön. Sogar im Zorn überwältigte mich seine Gegenwart.“ Joe hat Istvan, ihren geliebten Werwolf, wider Willen verlassen, woran sie fast zerbricht. Doch nicht lange kann sie sich von ihrer wahren Liebe fernhalten. Das Wiedersehen ist überschattet vom schweren Abschied und der immer noch ständig schwelenden Bedrohung durch den „bösen Wolf“ - Farkas, Istvans Vater. Während Joe und Istvan versuchen wieder zueinanderzufinden und Istvans dunkle Seite zu bekämpfen, taucht unerwartet Hilfe für das ungewöhnliche Liebespaar auf ... Meine Meinung: (da es sich um den 2. Teil handelt, VORSICHT SPOILER zu Wolfsfieber 1) Bei "Wolfsfieber 2 - Im Jahr des Wolfs" handelt es sich um den zweiten und letzten Teil der Romantik-Fantasy Reihe der Autorin Ruth Adelmann. Der erste Teil ist unter dem Namen "Wolfsfieber 1" im Oktober 2010 erschienen und ihr Debütroman. Das Buch schließt direkt an "Wolfsfieber 1" an. Und obwohl es eigentlich verständlich ist wie Joe sich (nachdem sie wider Willen von Istvan gegangen ist) verhält, so war ihr Leiden für mich persönlich doch etwas zu ausführlich dargestellt. Immer wieder stiehlt Istvan sich in ihre Gedanken und Träume. Dass eine Trennung nicht von heute auf morgen überwunden sein kann, ist mir durchaus bewusst. Jedoch lag die Betonung darauf, dass sie nicht an ihn denken möchte, es im gleichen Atemzug dann aber doch wieder tut. Da man den Roman aus Joes Sicht erlebt, empfand ich ihr Denken daran nicht mehr an ihn zu denken, als ein bisschen zu oft erwähnt. Joe schwankt zwischen Selbstmitleid und Schuldgefühlen bis ihre beste Freundin auftaucht und sie aus ihren gröbsten Zweifeln herausholt. Dies gibt Joe den nötigen Anstoß, wieder aktiv am Leben teilzunehmen. Sie nimmt ihren Job als Journalistin wieder auf sowie sich erneut vor, Istvan keinen Platz mehr in ihren Gedanken zu verschaffen. Nach dem ersten Interview wird Joe klar, dass sie so nicht weiter Leben kann, denn derjenige, welchen sie am Meisten vermisst und zum Leben benötigt ist Istvan. So zögert sich nicht lange und macht sich auf den Weg zu ihm, in der Hoffnung, dass er auf sie wartet, sie genauso vermisst hat und vor allem, dass er ihr verzeihen kann ... Und so kommt es zur Wiedervereinigung der Beiden. Welche zwiegespalten ist, zwischen Selbstzweifeln sowie Vorwürfen aber auch der großen Liebe zueinander. Wolfsfieber 2 verspricht aber nicht nur Romantik. Für Istvan ist klar, solange Farkas noch eine Bedrohung darstellt, wird er sein Leben nie ohne Zweifel an sich selbst führen können. Und so fließen sowohl Romantik als auch Spannung zusammen, dass ich zum Ende hin mit Joe und Istvan am Bangen war. Werden sie endlich ein gemeinsames, glückliches Leben führen können? Doch das müsst ihr schon selbst herausfinden ... ;-) Mit dem Ende des Buches hat die Autorin, mich einfach nur umgehauen, sehr überrascht und regelrecht sprachlos zurück gelassen - im positiven Sinne natürlich. Der Schreibstil ist einfach gehalten jedoch war er für mich auch etwas gewöhnungsbedürftig. Frau Adelmann versteht es, die Umgebung, in welcher sich die Protagonisten befinden, bildlich darzustellen und auch die Protagonisten erscheinen nicht blass. Was mich leider beim Lesen gestört hat, war die sehr häufige Verwendung von Verben, sobald eine Konversation zwischen den Protagonisten stattfindet. Das hat meinen Lesefluss etwas gedämpft, da ich es als störend empfand, dass sehr oft die Worte der Beiden durch ihr Tun dabei unterstrichen wurden. Mein Fazit: "Wolfsfieber 2" ist eine romantisch - spannende Fantasy-Romanze, welche seicht startet, zum Höhepunkt ansetzt und mich mit seinem Ende sehr überrascht hat. Für zwischendurch ein nettes Lesevergnügen. So ganz konnte es mich, aufgrund der anfänglich genannten Kritikpunkte und trotz des genialen Abschlusses leider dennoch nicht überzeugen.

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