Ruth Berger Der Seelenarzt

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Inhaltsangabe zu „Der Seelenarzt“ von Ruth Berger

Verbrechen und Wahnsinn in den Straßen Alt-Frankfurts Im Frühjahr 1853 bekommt Doktor Heinrich Hoffmann, Leiter der Frankfurter städtischen Irrenanstalt, eine neue Patientin. Die junge Pauline leidet an einem äußerst merkwürdigen Wahn: Sie erkennt ihren eigenen Körper nicht mehr. Anfangs ahnt Hoffmann nicht, welches verstörende Ereignis die Krankheit ausgelöst hat. Und er weiß auch nicht, dass ihn Umstände aus seiner eigenen Vergangenheit mit der Frau verbinden. Als er die Wahrheit endlich begreift, steht er vor der schwersten Entscheidung seines Lebens. 'Berger versetzt sich so tief ins historische Stadt- und Gesellschaftsleben, dass sich der Leser unmittelbar in einer anderen Zeit sieht.' FRANKFURTER NEUE PRESSE 'Eine fesselnde Geschichte, die geschickt die Biographie von Heinrich Hoffmann mit den Elementen eines Psychothrillers verknüpft.' NDR 1

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    Der Seelenarzt

    monerl

    10. May 2013 um 21:44

    Meine Meinung: Ich hatte mir dieses Buch gekauft, weil es im historischen Frankfurt spielt, und das reizte mich, da ich doch mehr über die Stadt erfahren wollten, in dessen Nähe ich gezogen war. Historisch gesehen ist dies ein toller Roman, den ich nicht unbedingt als Krimi bezeichnen würde. Die Autorin, Historikerin, hat ein fundiertes Wissen. Dem Roman ist anzumerken, dass er wohl ziemlich gut recherchiert worden ist. Auch die Gesellschaft der damaligen Zeit und ihr Charakter wurden interessant beschrieben. Doch irgendwie erschien mir die Geschichte mehr und mehr zu konstruiert. Eins kommt zum anderen und bis zum Ende hin hatte ich das Gefühl, in eine ziemlich abstruse Geschichte geraten zu sein. Der Hauptcharakter, Heinrich Hoffmann, raubte mir doch fast den letzten Nerv. Mit einer unbeschreiblich brutalen Naivität und einem fast unübertrefflichen Egoismus wandelt er durch seine Kindheit, Jugend sowie als Erwachsener. Das einzig Gute, das er hervorbringt, ist die Geschichte des Struwwelpeters. Die ganze obere Mittel- und auch die Oberschicht ist dermaßen weltfremd und überheblich dargestellt, dass ich mich immer wieder gefragt habe, war es denn wirklich so? Pauline Franck, Dr. Hoffmanns Patientin, hatte zuerst mein vollstes Mitleid, das sich im Laufe des Buches jedoch in Wut umkehrte. Der Autorin ist es nicht gelungen, dass ich für sie oder einen anderen Charakter Sympathie entwickeln konnte. Trotz allem war es ein insgesamt interessanter und durch die Schreibweise der Autorin, spannender Roman. Es gibt zwei Handlungsstränge, die hervorragend ineinander übergehen und den Leser nach und nach aufklären. Man lernt Heinrich Hoffmann als Kind kennen und begleitet ihn in seine Gegenwart und erfährt die Gründe, wie er auf den Posten des Leiters der städtischen Irrenanstalt gekommen ist. Nichtsdestotrotz war ich zum Schluss nicht zufrieden, obwohl keine Fragen offen bleiben. Erklären kann ich mir das Gefühl nur so, dass ich einfach keinen Zugang zu den Protagonisten aufbauen konnte. Dafür gibt es von mir: 3,5 Sterne

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