Ruth Berger Eisweihnacht: Eine Wundergeschichte

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Inhaltsangabe zu „Eisweihnacht: Eine Wundergeschichte“ von Ruth Berger

Wenn aus Wünschen Wunder werden … Frankfurt 1844: Der Waisenjunge Josua wird auf die Straße gesetzt. Halberfroren trifft er auf Elise Best, die allerdings eigene Sorgen hat: Ihr Vater hat soeben den Bankrott des Geschäftes verkündet. Elise soll sofort heiraten, um ihre Versorgung zu sichern. Dummerweise hat sie ein lahmes Bein, und der einzige sich anbietende Heiratskandidat ist ein alter Pfarrer. Ein Weihnachtswunder muss her, das sowohl ihr als auch dem kleinen Josua aus der Patsche hilft … doch gibt es solche Wunder überhaupt?

Eine Geschichte, die den Sinn der Weihnacht in sich trägt. Kurzweilig geschrieben, aber dennoch lesenswert.

— dicketilla

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  • Anno 1844...

    Eisweihnacht: Eine Wundergeschichte

    parden

    ANNO 1844... Ausgerechnet im kältesten Winter seit Menschengedenken wird der kleine Josua zur Weihnachtszeit in eine Postkutsche gesetzt und zu einem unbekannten Onkel nach Frankfurt geschickt. Gerade erst zum Vollwaisen geworden, können die nahen Verwandten nicht alle Kinder der Familie aufnehmen, so dass Josua sein Heil in der großen Stadt suchen muss. Nach einem Unfall der Kutsche geht es zu Fuß weiter für den Jungen, doch Kälte und Trauer fordern ihren Tribut. Fast schon erfroren, wird Josua unter einem Baum liegend von einem jungen Mädchen gefunden, das den Kleinen schließlich mehr nach Frankfurt trägt als dass er läuft. In der Stadt treffen sie auf Elsie Best, die Tochter eines bekannten Frankfurter Grossisten. Diese rühren die Geschichte und der Zustand des Jungen, so dass sie beschließt, ihn fürs erste mit zu sich nach Hause zu nehmen. Dort aber herrscht ihr oft aufbrausender Vater, der als Grossist für 'Spezereiwaren und Importartikel' kurz vor dem Bankrott steht und mit dem anstehenden Weihnachtsfest nichts zu tun haben will. Zudem befindet sich Elsie mit dreißig Jahre in der Lage, sich als ledige Frau dem Status der ewigen Jungfernschaft zu nähern. Dies will der Vater schleunigst ändern, um wenigstens Elsie demnächst versorgt zu wissen... Reichlich Unruhe also in dieser eigentlich so besinnlichen Zeit - und für viele der Beteiligten bestehen alles andere als rosige Aussichten. Dabei schafft es Ruth Berger, in diesem schmalen Büchlein den harten Winter 1844 klar vor des Lesers Augen entstehen zu lassen. Auch die wiederholte Schilderungen des Frankfurter Weihnachtsmarkts sind ausgesprochen bildhaft und anschaulich geraten. Die altertümlich wirkende Sprache lässt die mit liebevollen Details ausgeschmückte Vergangenheit lebendig erscheinen, und auch wenn die Charaktere eher typisiert denn individuell ausgestaltet sind und auch wenn manches ab einem gewissen Punkt vorhersehbar scheint, handelt es sich hier um eine wunderschöne weihnachtliche Erzählung, eingebettet in einen authentischen historischen Kontext. Eine angenehm zu lesende Geschichte, die vor dem warmen Ofen zu genießen ist, am besten mit Gebäck und aromatisch-heißem Tee und dann, wenn Weihnachten vor der Tür steht und es draußen klirrend kalt ist. © Parden

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    KruemelGizmo

    20. December 2015 um 22:20
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