Alle Bücher von Ruth Brown

Cover des Buches Black Beauty (ISBN: 9781783441709)

Black Beauty

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Erschienen am 03.09.2015
Cover des Buches Das Weihnachtskätzchen (ISBN: 9783806741063)

Das Weihnachtskätzchen

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Erschienen am 01.08.1993
Cover des Buches Gracie, the Lighthouse Cat (ISBN: 9781842709719)

Gracie, the Lighthouse Cat

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Erschienen am 04.07.2011

Neue Rezensionen zu Ruth Brown

Cover des Buches Black Beauty (ISBN: 9781783441709)B

Rezension zu "Black Beauty" von Anna Sewell

Andere Sichtweise
buchbanditinvor 23 Tagen

Das Pferd Black Beauty wurde auf einer Farm in England im viktorianischen Zeitalter geboren und behütet aufgezogen. Als es jedoch als wunderschöner, starker Hengst verkauft wird, scheint sein schönes Leben vorbei zu sein. Black Beauty wird von Halter zu Halter weitergereicht und wird dabei unterschiedlichst behandelt.



Das Buch wird aus der Sicht des Pferdes erzählt und ist dementsprechend einfach zu verstehen. Die Geschichte ist nicht sonderlich spannend oder tiefgründig und ich bin keine Reiterin, deswegen konnte mich dieses Buch nicht wirklich mitnehmen.

Black Beauty berichtet von seinem Leben als Fohlen bis in seine älteren Jahre und das Verhalten der Menschen gegenüber den Tieren. Das Pferd macht einige schlechte Erfahrungen mit seinen Eigentümern und zeigt unter anderem deren Ignoranz und Brutalität auf. Die Autorin führt klar vor Augen, dass Tiere fühlen und ebenso Leid und Schmerz, Glück und Freude empfinden können wie Menschen.

Natürlich ist die Botschaft wichtig, allerdings finde ich nicht, dass dieser Klassiker ein Must-Read ist.

- Mo

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Cover des Buches Black Beauty (ISBN: 9781783441709)B

Rezension zu "Black Beauty" von Anna Sewell

Wichtiges Plädoyer gegen Tierquälerei, doch leider kein mitreißender Roman
bingereadingvor 3 Monaten

Ich habe vor Kurzem mal wieder ein "Enola Holmes"-Buch gelesen und Enola schien von "Black Beauty" sehr begeistert, weshalb ich es auch mal lesen wollte, um mit einen Eindruck zu verschaffen. Doch leider hat es mich nicht so fesseln können wie Sherlock Holmes fiktive kleine Schwester. 

In "Black Beauty" wird die Lebensgeschichte des Rappen Black Beauty aus der Sicht des Pferdes selbst erzählt. Zunächst fand ich das etwas merkwürdig, konnte mich aber relativ schnell daran gewöhnen. Ich habe verstanden, dass Anna Sewell sich für diese Erzählweise entschieden hat, damit die Leser*innen sich besser in die Pferde hineinfühlen können und besser nachvollziehen, was Schläge und unangenehmes Zaumzeug für sie bedeuten. 

In nahezu jedem Kapitel äußert sie, mal subtil, mal weniger subtil, Kritik am Umgang ihrer Mitmenschen mit ihren Tieren. Man merkt, wie wichtig Anna Sewell das Thema artgerechte Tierhaltung, insbesondere Pferdehaltung gewesen sein muss. An der wichtigen Botschaft des Buches habe ich auch rein gar nichts auszusetzen.

Jedoch muss ich leider sagen, dass der Schreibstil an einigen Stellen sehr hölzern ist und auch Spannung in der Geschichte nur an einigen Stellen vorhanden ist. Zudem dauern spannende Momente meist kaum länger an als wenige Seiten. Auch die Charaktere bleiben recht eindimensional, wenn man von einigen AUsnahmen, wie dem gutmütigen Kutscher Jerry, absieht. Man merkt, dass der Wunsch danach, ein Appell gegen Tierquälerei zu verfassen wesentlich größer war als einen spannenden, gut geschriebenen Roman zu schreiben. 

Doch trotz der mangelnden Spannung hat mich "Black Beauty" nicht völlig kalt gelassen. Insbesondere das Schicksal von Beautys langjähriger Freundin, der Fuchsstute Ginger, hat mich sehr betroffen gemacht und ich war bestürzt, dass einige Kutscher ihre Pferde damals so sehr überarbeitet haben, bis sie nicht mehr konnten und ganz ausgemergelt waren. Auch die Aufsatzzügel, mit denen man im Namen der Mode die Pferde gequält hat, haben mich wütend gemacht, auch wenn diese (soweit ich das als Pferdelaie weiß) heute kaum mehr benutzt werden. 

Auf jeden Fall habe ich als British-History-Nerd durch das Buch einen guten Einblick in den Umgang der Viktorianer mit ihren Tieren bekommen, der teilweise schockierend war, mich aber an einigen Stellen auch gerührt hat: Es gab nämlich durchaus Menschen, die mit ihren Tieren liebevoll umgegangen sind, so wie wir das heute erwarten. 

Abschließend würde mich euch die Lektüre von "Black Beauty" aber nur empfehlen, wenn ihr euch für Pferde und/oder das viktorianische England interessiert. Für alle anderen wird dieses Buch wenig interessant sein, da es auch nicht gerade mit einem großartigen Schreibstil oder komplexen Charakteren aufwartet.

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