Ruth Cerha Der Gesang der Räder in den Schienen

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Inhaltsangabe zu „Der Gesang der Räder in den Schienen“ von Ruth Cerha

Veränderungen bereiten sich im Verborgenen vor, sie sind ein meist langsamer, aber stetig voranschreitender Prozess, dessen Auswirkungen oft erst durch zufällige Ereignisse oder scheinbar nebensächliche Begegnungen sichtbar werden. Genau jenen Punkt aufzuspüren, an dem diese Veränderungen möglich oder notwendig werden, an dem sich das gewohnte Bild wie plötzlich verschiebt, steht im Mittelpunkt der in diesem Band vorliegenden Erzählungen.

So verschieden sie inhaltlich auch angelegt sein mögen, thematisch handeln sie allesamt vom Fortgehen, Ankommen, Zurückkehren und auch vom Zustand des Dazwischen: vom Reisen als reale und unmittelbare Erfahrung, dass man immer in Bewegung ist, auch wenn man keine im Voraus klar definierte Strecke zurücklegt. Und auch wenn die tatsächliche Entfernung der ProtagonistInnen zueinander oft wächst, so wird jede dieser Geschichten zu einem Fugato über die fast naive Sehnsucht, einander (wieder) näher zu kommen.

In atmosphärisch dichter Prosa und mit einem Gespür für die Bedeutung scheinbar nichtiger Details fängt Ruth Cerha das Lebensgefühl von Menschen ein, die in Liebe und Angst verfangen an einem Wendepunkt ihres Lebens angekommen sind, und behutsam schildert sie die feinen Modulationen, die sich im Moment der Veränderung vollziehen.

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  • Rezension zu "Der Gesang der Räder in den Schienen" von Ruth Cerha

    Der Gesang der Räder in den Schienen

    KollegeKraftwagen

    25. June 2008 um 11:25

    Was für ein beeindruckendes, souverän geschriebenes Debüt! In diesen Erzählungen stimmt so ziemlich jedes Wort. Neben den mal männlichen mal weiblichen Hauptfiguren, denen immer gerade das eigene Leben zu entgleiten scheint und deren Gefühle seltsame Kapriolen schlagen, spielt die Stadt Wien eine Hauptrolle in diesen Geschichten, die sich auf den Straßen, in Bussen und Taxen, im Kommen oder im Gehen sowie eher nachts als tags abspielen. Immer geht es um Beziehungen, um neue Lieben, die alte ablösen, um Hoffnungen, die sich auflösen, um Erinnerungen, die wieder lebendig werden und den Alltag für einen Moment sprengen, die Figuren schlagartig auf sich selbst zurückwerfen. Hier wird also nichts sonderlich Originelles erzählt, aber dafür perfekt, zum Dahinschmelzen schön bisweilen. Nur manchmal schießt die Metaphorik etwas über das Ziel hinaus, strahlen die schrägen Stimmungen zu sehr auf die Handlung ab, der etwas weniger Bizarrerien teilweise vielleicht ganz gut getan hätte. Aber was sind das für spitzfindige Einwände bei einem so tollen Erstling...

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