Ruth Downie Persona Non Grata: A Novel of the Roman Empire

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Inhaltsangabe zu „Persona Non Grata: A Novel of the Roman Empire“ von Ruth Downie

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    Persona Non Grata: A Novel of the Roman Empire

    sabisteb

    08. July 2011 um 09:58

    Medicus Ruso erhält einen allarmierenden Brief von seiner Familie: „Komm nach Hause.“, mehr steht nicht darin. Ruso schwant schlimmes, und da er ohnehin gerade einen gebrochenen Mittelfußknochen hat, lässt er sich beurlauben und reist mit Tilla nach Nemausus zu seinem Bruder und seinen beiden Schwestern, um ihnen, aus welchen Schwierigkeiten auch immer, wieder herauszuhelfen. Schon bald jedoch wird klar, seine Familie ist alles andere als begeistert ihn zu sehen, denn damit fangen die Probleme gerade erst so richtig an, denn man kann keine Klagen gegen jemanden führen, der in der Armee, im Auftrag des Kaisers fern von daheim weilt. Jetzt jedoch, da Ruso zurück ist, sieht die Angelegenheit ganz anders aus und eine Versteigerung steht ins Haus. Schon bald wünscht sich Medicus Ruso zurück ins vergleichbar ruhige Britannien, dort war seine Arbeit anstrengend, aber zumindest war klar, was er zu tun hatte. Hier, erwartet man von ihm den Bankrott seiner Familie zu verhindern, während er bei einer politischen Kampagne mithilft und gleichzeitig die Mitgift seiner Schwestern organisiert, den verschollenen Bruder seiner Schwägerin findet, sich um verstopfte Abflussrohre kümmert und an Abendgesellschaften teilnimmt. Nie hätte Ruso gedacht, dass er sich diese vergleichbar ruhigen Momente seiner Rückkehr zurückwünschen würde, bis Severus, der neue Ehemann seiner ex-Frau Claudia im Hause von Rusos Bruder an einer Vergiftung stirbt und somit Ruso zum Hauptverdächtigen macht. Nun stellt sich Ruso drei Fragen: Wer hat Severus warum und wie umgebracht und vor allem wie will er irgendwen dazu bringen im irgendwas zu sagen und warum sollte die Leute ihm bei seinen Ermittlungen überhaupt helfen? Schließlich ist er der Arzt mit massiven Schulden und dem Wissen um Gifte, mit einer Stiefmutter, deren Sklaven den Tatort geputzt haben und einem Koch der das verdächtige Geschirr gespült hat. Ein wunderbarer Krimi aus dem alten Rom. Der Fall ist verwickelt, verzwickt und bis zum Ende ist unklar wer, warum was getan hat. Viele Dinge greifen ineinander, Ruso muss sich seiner Ex-Frau Claudia stellen, mit Tillas Eifersucht klar kommen, den Verkupplungsversuchen seiner Stiefmutter ausweichen und schlimmer noch, ganz allgemein mit seiner absolut unmöglichen Familie klar kommen. Seine Stiefmutter gibt Geld aus, dass sie nicht haben. Seine Schwägerin bekommt ein Kind nach dem anderen, das sie sich nicht leisten können. Sein Bruder hat keine Ahnung von Finanzen. Seine Halbschwestern (ca. 15 Jahre alt) wollen endlich eine Mitgift, ehe sie alt und runzelig sind und sie keiner mehr haben will, wobei eine bereits einen feschen Gladiator ins Auge gefasst hat. Wunderbar, witzig, rasant und spannend. Ein toller Krimi und viele lustige Seitenhandlungen. Man muss die beiden Vorgängerbände nicht kennen, um diesen Fall genießen zu können.

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