Ruth Dugdall

 4.2 Sterne bei 24 Bewertungen
Autorin von Die leere Wiege, Stirb mit mir und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Ruth Dugdall

Die leere Wiege

Die leere Wiege

 (22)
Erschienen am 16.07.2012
Stirb mit mir

Stirb mit mir

 (2)
Erschienen am 20.01.2014
Die leere Wiege: Roman

Die leere Wiege: Roman

 (0)
Erschienen am 13.10.2014
The Woman Before Me

The Woman Before Me

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Erschienen am 31.10.2013
Humber Boy B

Humber Boy B

 (0)
Erschienen am 01.04.2015
The Sacrificial Man

The Sacrificial Man

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Erschienen am 25.06.2011
The James Version

The James Version

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Erschienen am 14.08.2012

Neue Rezensionen zu Ruth Dugdall

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anja_bauers avatar

Rezension zu "Die leere Wiege" von Ruth Dugdall

Krankhaft oder eine normale Reaktion auf ein totes Kind?
anja_bauervor 4 Jahren

Gegen vier Uhr morgens verlässt Rose, die Freundin von Emma heimlich das Haus. Stunden Später stirbt Baby Luke bei einem Feuer in seiner Wiege. Neben dem Kinderbettchen wird eine Zigarette gefunden - die gleiche Marke wie Rose sie raucht.

Die leere Wiege erzählt hauptsächlich von Rose, die ihr kleinen Sohn Joel verloren hat. Angefangen wird die Geschichte mit dem Tod von Luke und der Verurteilung. Dann kommt der Abschnitt Heute. Darin geht es um die Bewährungshelferin Cate, die eine Beurteilung über Rose anfertigen soll, ob Rose frei kommen soll. Sie lernt schnell Rose besser kennen und auch deren Geschichte. Die einezelnen Abschnitte werden abwechselns Von Cate erzählt oder von Rose. Daneben gibt es immer noch die Einträge von Rose in ihr schwarzes Buch. Cates Abschnitte sind in der dritten Art geschrieben, Roses dagen in Ich Form.
Man lernt beide Protagonisten gut kennen und kann sich in beide hineinversetzten. Auch in ihren Gedanken von Rose.
Das Buch baut eine gewisse Spannung auf, denn man will wissen, was mit Luke nun wirklich geschehen ist und auch wie Rose tickt. Man taucht völlig in das Leben von Rose ein.
FAZIT: Dieses Buch ist ein guter Lesestoff für verregnete und kalte Tage, denn wenn man sich einmal reingelesen hat, kann man das Buch nur schwer aus der Hand legen. Außerdem hatte ich hier immer ein gewisses Kopfkino.

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Rezension zu "Die leere Wiege" von Ruth Dugdall

Ein Buch mit Sogwirkung
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Hätte ich nicht andere, dringendere Dinge erledigen müssen, so hätte ich das Buch in einem Rutsch ausgelesen. Klappentexte versprechen ja leider sehr häufig mehr, als das Buch halten kann, bzw. versprechen eine ganz andere Handlung, als die, die dann tatsächlich im Roman erzählt wird.
Bei "Die leere Wiege" trifft das zum Glück nicht zu. Ganz im Gegenteil.

Rose hat ihr Baby verloren und nun sieht alles danach aus, als hätte sie absichtlich oder versehentlich Feuer im Haus einer anderen Frau gelegt und so deren kleinen Sohn umgebracht. Rose wird verurteilt und kommt ins Gefängnis. - Zu Recht oder Unrecht?
Kapitel für Kapitel enthüllt die Autorin immer mehr über Rose und fügt in Rückblenden und in aktuellem Geschehen ein Mosaiksteinchen nach dem anderen hinzu, macht sie zu einer Person mit mehr als einem Gesicht. Ruth Dugall macht es dem Leser dabei nicht leicht, ich war immer wieder hin- und hergerissen zwischen Mitleid und Ablehnung, fand Rose manchmal unausstehlich, manchmal hätte ich ihr am liebsten geholfen. Das war es auch, was mich von Seite zu Seite gezogen hat. Immer wollte ich wissen, wie es in Rose aussieht, was ihr in ihrer Vergangenheit noch alles widerfahren ist, was sie noch alles getan hat (wobei Manches sie ziemlich unsympathisch macht) und ob sie wirklich das Haus angezündet hat. Ihre Unschuld beteuern ja die meisten Täter - aber wie ist es bei Rose?

Mir hat das Buch hervorragend gefallen. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und konnte auch keine Durchhänger oder Längen feststellen, die mein Lesevergüngen getrübt hätten. Das Ende verrate ich selbstverständlich nicht, nur so viel: ich habe damit nicht gerechnet.

Das einzige, was mir an dem Buch nicht gefällt, ist das Cover, da es nichts mit dem Buch zu tun hat. Es hat mich vom ersten Moment an den Film "Die Hand an der Wiege" erinnert, da die abgebildete Frau der Hauptdarstellerin Rebecca de Mornay ähnelt (blond, lange glatte Haare). Aber das ist wirklich eine Nebensächlichkeit, die nichts mit der Story zu tun hat.

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mamenus avatar

Rezension zu "Die leere Wiege" von Ruth Dugdall

Rezension zu "Die leere Wiege" von Ruth Dugdall
mamenuvor 6 Jahren

Zum Buch
Alles ist friedlich, als Rose gegen vier Uhr morgens das Haus ihrer Freundin verlässt und sich eine Zigarette ansteckt. Die Küchenuhr tickt leise, Emma, die junge Mutter, liegt wie ein blonder Engel schlafend im Bett, und Baby Luke schlummert sanft in seiner Wiege. Wenige Stunden später steht das Haus in Flammen. Der kleine Luke erstickt im Rauch. Auf dem Boden neben seiner Wiege: eine Zigarettenkippe …

Meine Meinung

Dieses Buch hat mich doch mal richtig gefesselt. Zum einen ist der Schreibstil sehr flüssig, sodass man die Seiten nur so dahin Blättert und zum anderen ist die Geschichte doch sehr interessant und manchmal auch etwas düster.
Man muss an manchen stellen schonmal das Buch an die Seite legen, um sich erstmal einige Gedanken machen, warum Menschen so Handeln. Irgendwie bekommt man einsichten in die Seele eines Menschen und ich finde, an manchen stellen tun sich extrem viele Abgründe auf, die mich sehr zum Nachdenken gebracht haben.
Auch wenn der Schreibstil sehr flüssig war, empfand ich, das man dieses Buch nicht mal so nebenbei lesen kann, denn dafür ist die Geschichte zu ernst. Am Anfang empfand ich, das alles sehr vorhersehbar erscheint, doch ich bin in der Geschichte eines besseren belehrt worden.
Ich dachte erst, das Ende zu kennen, doch ich bin dann doch nochmal richtig überrascht worden.
Also ich kann nur sagen, das mir dieses Buch ganz gut gefallen hat und ich hoffe, das ich noch mehr von dieser Autorin lesen kann.

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