Ruth Elias Die Hoffnung erhielt mich am Leben

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Inhaltsangabe zu „Die Hoffnung erhielt mich am Leben“ von Ruth Elias

Mit Phot. 333 S. (Quelle:'Fester Einband/01.06.1996')

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  • Die Hoffnung erhielt mich am Leben

    Die Hoffnung erhielt mich am Leben

    jackdeck

    02. December 2015 um 08:15

    In Vorbereitung auf eine längere Studienfahrt nach Auschwitz habe ich unter anderem dieses Buch gelesen. Die Hitler-Zeit. Die Autorin erzählt von ihrer recht glücklichen Kindheit, von dem Aufenthalt in verschiedenen Konzentrationslagern bis hin zur Befreiung. Diese ganzen Jahre, die sie in den KZ verbracht und ÜBERLEBT hat sind ihr unvergesslich geblieben. Die Angst zu sterben (sie stand mehrere Male kurz davor) und die starke Hoffnung macht dieses Buch so real. Frau Elias ist eine Überlebende des Holocaust. Sie hat die Hölle auf Erden erlebt! Anhand ihres Schicksals, und das anderer Einzelschicksale wird deutlich, zu welchen Gräueltaten die Deutschen fähig waren. Aber das unvorstellbare Leid das den KZ-Insassen widerfahren ist, kann man nur sehr schwer nachempfinden, wenn man es nicht selbst miterlebt hat. Zum Glück hat Fr. Elias überlebt und war somit in der Lage, dass Ihr zugefügte Grauen und Unmenschliche der Welt mitzuteilen. Also nutzt die Chance und hört auch zu!

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  • Rezension zu "Die Hoffnung erhielt mich am Leben" von Ruth Elias

    Die Hoffnung erhielt mich am Leben

    Huebner

    09. November 2010 um 14:52

    Den Holocaust und die Schrecken, die damit verbunden sind, zu bewerten, liegt mir fern und scheint in keiner Weise angemessen. Deshalb möchte ich mich mit dem Stil des Buches beschäftigen. Ein chronologischer Abriss der Schrecken, die oft wiederholte Frage nach dem "Warum" machen das Buch stilistisch zu einer leichten Lektüre, die Inhalte jedoch sind so intim, so grausam, so erschreckend, dass man schwer daran zu arbeiten hat. Ruth Elias nimmt Erinnerungen als das Tor zur Erlösung und hat mit ihren zahlreichen Lesungen, ihren ungezählten Kritiken Ruhm erlangt, ob ein Mensch, dem derart Schreckliches widerfahren ist, je Erlösung erlangen wird, bleibt fraglich. Ruth Elias geht durch die Hölle, gerät im Konzentrationslager Theresienstadt und Auschwitz Unmenschen wie dem Todesarzt Mengele in die Hände und muss ihr Neugeborenes dem Hungertod aussetzen. Weil sie dazu nicht imstande ist, entscheidet sie sich, das Kind zu erlösen. "Ich habe mein eigenes Kind gemordet", klagt die Autorin sich selbst an und in dieser Aussage liegt die ganze Wucht der Schwere, die eine Frau zeitlebens nicht loslassen wird.

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