Ruth Hogan Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

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Inhaltsangabe zu „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“ von Ruth Hogan

Wir warten alle darauf, gefunden zu werden … Auch Anthony Peardew, der auf seinen Streifzügen durch die Stadt Verlorenes aufsammelt. Jeden Gegenstand bewahrt er sorgfältig zu Hause auf. Er hofft, so ein vor langer Zeit gegebenes Versprechen einlösen zu können. Doch ihm läuft die Zeit davon. Laura übernimmt sein Erbe, ohne zu ahnen, auf welch große Aufgabe sie sich einlässt. Überrascht erkennt sie, welche Welt sich ihr in Anthonys Haus eröffnet. Ein Roman über verlorene Dinge und zweite Chancen. Über einzelne Handschuhe, schönes Teegeschirr, begabte Nachbarinnen, unerwartete Freundschaften und zeitlose Liebe. "Und so fing ich mit meiner Sammlung verlorener Dinge an. Vielleicht dachte ich, wenn ich jeden verlorenen Gegenstand rettete, den ich fand, würde jemand das Einzige auf der ganzen Welt retten, an dem mir wirklich etwas lag, und ich würde es eines Tages zurückbekommen, um mein gebrochenes Versprechen doch noch einzulösen." Anthony Peardew

Bezaubernd und wunderschön

— Gwennilein

Eine berührende Geschichte!

— Fluffypuffy95

Nette Unterhaltung

— andrea_strickliesel

Eine wirklich herzerwärmende Geschichte mit vielen Momenten zum Schmunzeln.

— weltenfinderin

An einem Tag durchgerutscht...das sagt alles! Toll, nicht kitschig, sehr einfühlsam und herzrührend.

— JessSoul

Charmanter Liebesroman, der jedoch nicht so skurril und außergewöhnlich war, wie ich anhand des Klappentextes erwartet habe,

— lizlemon

Romantisch und poetisch, unterhaltsam und lebenserfahren ist dieser Debütroman von Ruth Hogan.

— Sigismund

Eine Geschichte von Verlust, aber auch von Hoffnung, Gerechtigkeit und dem wunderbaren Gefühl etwas Verlorenes zurückzubekommen.

— Lealein1906

Ich finde das Buch super.Es ist alles dabei Spannung,Witz,Humor,Liebe in einem Buch.Es passt zu mir,weil ich selber gerne Dinge sammle.

— Andrea_Schluender

Ich verstehe, was viele an dem Buch mögen und fand die Geschichte auch nicht schlecht, aber Einiges hat mich doch gestört - leider nur 3***

— Isaopera

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  • Bezaubernd und wunderschön

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

    Gwennilein

    16. October 2017 um 11:49

    Ich hatte gar nicht damit gerechnet, in welche Richtung sich das Buch entwickelt. Aber war sehr positiv überrascht. Es hat sich sehr gut gelesen und war einfach was für´s Herz. Mir hat es gut gefallen, wenn es auch etwas an der Realität vorbei ging. Doch gerade davon lässt man sich gerne bezaubern.

  • Verlorenes mit Geschichten

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

    andrea_strickliesel

    13. September 2017 um 20:37

    Der Titel hatte es mir wirklich angetan. Ich wollte dieses Buch einfach haben, denn wie oft verliert man etwas und ärgert sich dann, dass es nie wieder auftaucht. Nachdem ich die ersten Seite gelesen hatte, war ich dann aber doch etwas enttäuscht. Unterhaltsam zwar, aber nicht das, was ich erwartet habe. Mr. Peardews sammelt eben alles von den Straßen auf, das irgendwie nach einem verlorenen Gegenstand aussieht. Ein Haargummi, eine alte Tasse, ein Freundschaftsbändchen und noch so einige seltsame Dinge. Auch eine Keksdose ist dabei, die mit Asche gefüllt ist. Asche, die eindeutig nicht aus einem normalen Ofen stammt, sondern vielleicht tatsächlich ein verbrannter Mensch zu sein scheint. Mr. Anthony Peardews trägt alles nach Hause und etikettiert, wo und wann er es gefunden hat. All das macht er, weil er selber etwas verloren hat. Ein Liebespfand, das er von seiner Verlobten bekam. Am Ende stirbt Anthony und vermacht alles seiner Sekretärin Laura, der er den Auftrag gibt, weiter dafür zu sorgen, dass die verlorenen Dinge an ihre Besitzer zurückgegeben werden. Ein Unterfangen, das nicht so leicht erscheint. Aber Laura bekommt Hilfe… Es ist eine unterhaltsame Geschichte, die in verschiedenen Zeiten und Orten spielt und einigen verlorenen Dingen ein Gesicht verschafft. Manches ist lustig, einiges aber auch sehr traurig, manchmal auch grausam. Die Erzählweise hat mich zeitweise etwas verwirrt. Oftmals schaffen es Schriftsteller nicht, in den verschiedenen Zeiten zu schreiben. Mir fiel der Wechsel nicht immer leicht. Doch habe ich die Figuren gerne verfolgt, um herauszufinden, warum unter anderem, diese Keksdose in der Bahn verloren wurde. Was bitte, macht die Asche eines Verstorben, allein auf Reisen, in einem Zug? Ich empfand das Buch als eine herrliche Urlaubslektüre. Leichte Kost für Unterwegs. So gesehen, lesenswert. 

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  • Gefunden werden

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

    Zitrusfrucht

    28. August 2017 um 16:19

    Jeder verliert mal etwas oder findet einen Gegenstand. Meistens macht man sich keine großen Gedanken darum.Bei Mr. Peardew ist das ganz anders. Er findet nicht nur Sachen und nimmt sie mit, nein er archiviert sie richtig! Und eines Tages will er den jeweiligen Besitzer finden. Dazu kommt es nicht mehr. Jetzt hat seine Mitarbeiterin diese Aufgabe geerbt. Laura wird an dieser Aufgabe wachsen und einen neuen Sinn und Freude am Leben finden.Für einen Debüt Roman ist dieses Buch rundum gelungen. Es gibt zwei Zeitebenen, die sich am Ende verbinden. Gut gelungen fand ich die Geschichten, die Mr. Peardew rund um die gefundenen Gegenstände schreibt.Man merkt der Autorin an, dass sie selbst leidenschaftliche Sammlerin ist und sich Gedanken um die Sachen macht. Etwas komisch ist der mystische Hauch zum Ende, was aber das lese Erlebnis nicht beeinträchtige.

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  • Königreich der verlorenen Dinge

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

    lajoya

    18. August 2017 um 13:41

    Ich war so glücklich, als ich das Buch in den Händen hielt, da es kaum noch abwarten konnte, in diese Welt einzutauchen. Ein bisschen überrascht war ich allerdings über das Cover, welches nicht so aussieht, wie ich es erwartet hatte. Das ist aber nicht schlimm, da es dennoch gut dazu passt :)Inhalt:Der Tag ihrer Beerdigung, hätte ihr Hochzeitstag sein sollen. Therese stirbt und ihr Verlobter Anthony verliert an diesem Tag nicht nur seine große Liebe, sondern auch ihr Medaillon. Das Versprechen, es immer bei sich zu tragen, konnte er nicht halten. Von Schuldgefühlen geplagt, machte er es sich zur Lebensaufgabe, all die Dinge die er fand, den Besitzern zurückzugeben. Um den Überblick zu behalten archivierte er die Fundstücke und bewahrte sie zuhause in seinem Arbeitszimmer auf. Innerhalb von 40 Jahren, entstand so ein Museum von verlorenen Dingen.Nach seinem Tod, wird seine Assistentin Laura die Hüterin der verlorenen Dinge. Dabei hat sie tatkräftige Unterstützung vom Gärtner Freddy und dem Mädchen Sunhine.Meinung:Ich hatte schon bei der Leseprobe das Gefühl, dass dies ein ganz besonderes Buch ist und ich wurde nicht enttäuscht.Der Protagonist Anthony, ist so liebenswürdig und sympathisch beschrieben, dass man ihn einfach nur ins Herz schließen kann. Der Moment, in dem er stirbt, ist einfach nur traurig und es wirkt zunächst auch wie ein sehr großer Verlust.Zum Glück, ist da seine Assistentin Laura, die versucht seine Lebensaufgabe fortzuführen. Sie hat sich immer so gut um ihn gekümmert und auch um das Haus, dass er es ihr einfach vererbt, inklusive allen Gegenständen. Ich mag ihren Charakter wirklich sehr, da sie mit ihren Gedanken und Sorgen einfach realistisch wirkt, so wie aus dem wahren Leben.Parallel zu der Geschichte in der Gegenwart, gibt es zwischendurch immer mal wieder Geschichten aus der Vergangenheit, die schnell darauf schließen lassen, dass es sich dabei um die Finderin des Medaillons handelt. Die Vergangenheit dreht sich um Eunice und Bomber und man fiebert echt ein bisschen mit :)Der Schreibstil ist genau passend, da die Autorin eine leicht zu verstehende und flüssige Art hat, diese Geschichte zu erzählen. Während ich das Buch aufschlug, hatte ich das Gefühl in diese Welt einzutauchen und alles um mich herum zu vergessen. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, da ich so sehr daran interessiert war, wie es weitergeht.Besonders gut haben mir die Kurzgeschichten gefallen, die Anthony zu den gefundenen Gegenständen geschrieben hatte. Die kleinen Einschübe passten ganz gut zu der Geschichte und machten sie so ein bisschen authentischer.Fazit:Ein wundervolles Buch, welches über den Tod hinaus und mitten ins Herz geht.

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  • Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

    19Ostseekind77

    18. August 2017 um 07:44

    Inhalt:Jeder Gegenstand, den Anthony Peardew auf der Straße findet, hat eine Geschichte. Er sammelt und archiviert sie alle in seinem gediegenen viktorianischen Haus und plant, sie eines Tages an ihre ursprünglichen Besitzer zurückzugeben. Denn er selbst sieht sich nur als Hüter der verlorenen Dinge. Vor Jahren hat er selbst etwas verloren, das er seitdem auf seinen Streifzügen sucht: ein Schmuckstück. Es gehörte seiner großen Liebe, und das Medaillon verbindet sie noch immer mit ihm. Anthony muss diese besondere Aufgabe jedoch an seine Erbin Laura weitergeben, ohne ihr von dem großen Geheimnis erzählt zu haben, das seine Sammlung umgibt.Meinung:Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge ist eine wirklich warmherzige Geschichte mit magischem Charme. Die Charaktere sind sehr bildlich und sympatisch dargestellt. Die Autorin läßt die verschiedenen Geschichten ineinanderfließen, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Man findet schnell seine "Lieblinge". Bei mir waren das, Bomber und Eunice, die schnell von Chef und Angestellte zu besten Freunden für ein Leben werden. Die Geschichte ist abwechsungsreich und auch wenn sehr viele Personen und Fundstücke darin vorkommen hatte ich einen guten Überblick. Durch die vielen Rückblicke konnte man auch das Handeln und Verhalten der Charaktere verstehen.Am Anfang fragte ich mich immer wieder, was denn der Sinn dieser Geschichte sein sollte, am Ende wusste ich es. Eine Geschichte die das Herz berührt, über Finden und Verlieren und das nicht nur von Dingen.Fazit:Eine Geschichte zwischen Magie und Realität, absolut lesenswert.

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  • Ein zauberhaftes Märchen

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

    Julianchen

    15. August 2017 um 20:10

    Hinter der lieblichen Cover lauert ein wunderbarer Roman über Freundschaft, Liebe, Verlust, Glück, Verlorenes und Wiedergefundenes und das Leben als Geschenk. Anthony Peardew sammelt allerlei Kurioses, Seltenes, auf den ersten Blick Unscheinbares und auf den zweiten Blick Unschätzbares - ob weggeworfen oder verloren, wer weiß das schon. Er selbst hat vor vielen Jahren an einem Tag alles verloren, die Liebe seines Lebens, das Glück und einen Talisman, von dem er versprochen hatte, ihn für immer zu bewahren. Er hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht für andere Menschen Verlorenes zu sammeln und es ihnen eines Tages wiederzugeben. Doch er stirbt bevor er sein Lebenswerk vollenden kann. Seine Assistentin Laura übernimmt die schier übermenschliche Aufgabe das Sammelsurium an Dingen zu ordnen und die Besitzer wiederzufinden. Nebenbei entdeckt sie das Glück des Lebens, eine wunderbare Freundschaft zum Nachbarsmädchen und die verloren geglaubte Liebe. Die Charaktere sind so wunderbar beschrieben und liebenswert, dass man sie am liebsten in den Arm nehmen möchte. Der Hauch von Fantasy hätte nicht unbedingt sein müssen, unterstreicht aber den märchenhaften Zauber des Buches. Sogar der zweite Handlungsstrang zieht mich nach einigem Zögern in seinen Bann. Und am Ende fügt sich alles zusammen. Besonders schön: die kleinen Geschichten, die um die verlorenen Dinge erzählt werden. Erst leicht und locker, dann immer tiefsinniger und bedrohlicher. Ein Buch mit Potential zum Lieblingsbuch!

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  • Schöner Roman, aber nicht, was ich erwartet habe

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

    lizlemon

    08. August 2017 um 20:15

    Der Klappentext und die Leseprobe versprachen einen skurrilen Roman rund um eine außergewöhnliche Sammlung von Fundstücken. Der Schriftsteller Anthony Peardew verliert ein Medaillon, das ihm Therese, die früh verstorbene Liebe seines Lebens, geschenkt hat. Er fängt an, obsessiv alle verlorenen Gegenstände zu sammeln, die er draußen findet. Das reicht von Haargummis über Schirme bis hin zu einer Keksdose voll menschlicher Asche. Er verstaut jedes Fundstück ordentlich beschriftet in seinem Haus. Als Anthony stirbt, erbt seine Assistentin und Haushälterin Laura sein Haus und seinen Besitz. Damit fällt ihr auch die riesige Sammlung zu. In seinem Testament verfügt Anthony, dass Laura versuchen soll, die Gegenstände ihren ursprünglichen Besitzern zurückzugeben. Für mich klang „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“ nach einer charmanten, aber ungewöhnlichen Geschichte. Ich habe humorvolle Versuche, die Besitzer der Fundstücke zu ermitteln, und schräge Begegnungen erwartet – all das gekoppelt mit der Selbstfindung Lauras, die abgesehen von ihrer Arbeit bei Anthony nicht gerade glücklich mit ihrem Leben war. Letztendlich tritt für mein Empfinden die Sammlung ziemlich schnell in den Hintergrund. Aus einer spannenden Idee wird ein ziemlich konventioneller Liebesroman. Die Geschichte an sich hat Herz, aber auch eine ordentliche Portion Kitsch. Die Autorin Ruth Hogan schreibt sehr anschaulich, locker und mitreißend. Mit dem Namen des Titelhelden ist ihr eine tolle Anspielung gelungen, denn im englischen Sprachgebrauch wird das französische „perdu“ (verloren) „Peardew“ ausgesprochen. Ruth Hogan streut zudem immer wieder skurrile Momente in ihre Geschichte ein, bei denen der schwarze englische Humor durchscheint. Diese habe ich sehr genossen. Sie hat zum Teil interessante Charaktere entwickelt, die humorvoll überspitzt und dadurch sehr unterhaltsam sind. Der Roman hat also durchaus seine Vorzüge. Wäre ich mit anderen Erwartungen herangegangen, hätte ich ihn vielleicht etwas mehr genießen können. Irritiert hat mich zudem, dass alle Charaktere ihre diversen Hunde nur mit ungesunden menschlichen Lebensmitteln gefüttert haben. Neben der Geschichte über Anthony, Laura und den Gärtner Freddy gibt es einen zweiten Handlungsstrang rund um den Verleger Bomber und seine Haushälterin Eunice. Erst am Ende wird klar, wie beide Geschichten zusammenhängen. Das ist der Autorin gut gelungen und es entsteht ein etwas schmalziger, aber bewegender Moment zwischen Laura und Eunice. Wer gerne Liebesromane liest, wird an diesem Buch seine Freude haben. Hier stehen drei verschiedene Beziehungen im Mittelpunkt, die alle komplett unterschiedlich verlaufen und ein sehr unterschiedliches Ende haben.

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  • Romantisch und poetisch

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

    Sigismund

    08. August 2017 um 17:33

    POETISCH und ROMANTISCH, etwas sentimal, durchaus auch lebensweise, dabei absolut unterhaltend ist der im Mai 2017 im List-Verlag veröffentlichte Debütroman "Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge" der britischen Autorin Ruth Hogan. Auf der letzten Seite schreibt sie selbst: "Es war eine mitreißende Geschichte über Liebe und Verlust, Leben und Tod, und vor allem Wiedergutmachung. Es war die Geschichte einer großen Leidenschaft, die 40 Jahre gehalten hatte und schließlich ihr Happy End fand." Es geht im Buch um Glück und Unglück, um Verlust und Verlieren. Es geht um den Verlust materieller Dinge, von scheinbar unnützem Kleinigkram - wie z.B. einem verlorenen Puzzle-Stein -, der für andere aber eine große Bedeutung haben kann. Es geht im Roman aber auch um das langsame Verlieren und schließlich dem Verlust nahestehender Menschen, die an Alzheimer leiden, die sich also auch selbst verlieren. Ruth Hogan, die nach schwerer Krankheit, diese ungewöhnliche Geschichte schrieb, versteht es, auch traurige Schicksale dem Leser erträglich zu vermitteln und keine Angst vor dem Tod zu haben. Ihr Roman ist eine sentimentale, tragische, zugleich fröhlich-lustige Geschichte, wechselhaft wie das Leben eben ist. Die Handlung läuft auf zwei Zeitebenen ab, bis die Vergangenheit am Ende die Gegenwart einholt, beide Erzählstränge zusammenfinden und zum glücklichen Ende führen. Hogan schildert liebenswerte Charaktere mit all ihren menschlichen Schwächen bis hin zur fröhlichen, sympathisch ehrlichen Sunshine mit ihrem "Daunendrom" (Down-Syndrom). Man spürt zugleich, dass die Autorin einiges an eigenem Erleben und Lebenserfahrung in ihrer Geschichte verarbeitet hat. Der Roman hat mir recht gut gefallen und ist durchaus LESENSWERT. Er erinnert mich an den im März im Blanvalet-Verlag veröffentlichten, ebenfalls recht netten Roman "Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands" von Salvatore Basile.

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  • Die Bedeutung der verlorenen Dinge

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

    Lealein1906

    07. August 2017 um 23:05

    Habt ihr auch schon einmal etwas verloren? Etwas Wichtiges? Etwas an das eine Geschichte geknüpft ist? Einige Geschichten werden auf eine wundervolle, feinfühlige Weise in „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“ erzählt. Anthony Peardew ist ein etwas älterer sympathischer Herr, der alle Gegenstände, die er auf der Straße, im Park, in der Bahn oder wo auch immer findet, mit nach Hause nimmt und katalogisiert, in der Hoffnung sie eines Tages an den rechtmäßigen Besitzer zurückgeben zu können. Seine Frau hat er früh, noch vor der geplanten Hochzeit, verloren, aber Laura, die als seine Haushälterin arbeitet, leistet ihm Gesellschaft. Trotzdem merkt Anthony, dass es an der Zeit ist zu gehen und er macht Laura zu seiner Erbin. Kann es Laura schaffen, die verlorenen Dinge zurückzugeben? Zusammen mit der Hauptgeschichte, werden viele kleine Geschichten erzählt. Zum Beispiel die von einigen verlorenen Dingen. Manche sind zart, andere schockierend, manche traurig, manche fröhlich. Außerdem gibt es noch den Erzählstrang von Bomber und Eunice. (K)eine Liebesgeschichte, die von Beginn an im Zeitraffer erzählt wird und die man lange nicht richtig einordnen kann. Auch die Charaktere in diesem Buch sind in einer sehr charmanten Weise beschrieben. Man baut von Anfang an mit allen Hauptfiguren Nähe auf, kann sich in sie reinversetzen und will mit ihnen diese wundersame Geschichte erleben. Die Figuren sind zugleich charismatisch, aber ihre Ängste, Nöten und Sorgen werden nie verschwiegen oder in den Hintergrund gerückt. Ein besonderes i-Tüpfelchen ist auch die kleine Sunshine, die das ganze Geschehen noch einmal aufmischt. Ruth Hogan schreibt mit so viel Liebe zum Detail, dass man ihren Roman und ihre Figuren einfach lieben muss. Auf sehr einfühlsame Weise erzählt sie eine Geschichte von Verlust, aber auch von Hoffnung, Gerechtigkeit und dem wunderbaren Gefühl etwas Verlorenes zurückzubekommen. Wer sich auf eine Reise in eine Welt begeben will, in der vor allem die kleinen Dinge zählen, hat mit diesem Buch genau die richtige Wahl getroffen.

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  • Gut mit Schwächen

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

    Isaopera

    07. August 2017 um 11:29

    Mr Peardew scheint auf den ersten Blick ein sonderbarer alter Mann mit einer umfassenden Sammelleidenschaft zu sein, der sich in seinem Haus ziemlich verschanzt und in Trauer um seine jung verstorbene Verlobte versinkt. Laura ist eine junge Frau, die aber ihre Jugend nicht recht genutzt hat und nun schon langsam nicht mehr jung genug ist, um noch an das eigene Glück und die Liebe zu glauben. Sie erbt von ihrem Chef Mr Peardew nicht nur eine Menge alter Sachen, sondern auch eine Aufgabe fürs Leben...Der Roman ist schön geschrieben und man merkt die Liebe zu den Menschen aus der Geschichte. Das ist für mich sehr wichtig, denn es wird eine unheimliche Diversität von Schicksalen (anhand der verlorenen Gegenstände) erzählt, die so alle möglich wären, aber eben auch anders. Im ersten Teil mochte ich die Geschichte sehr gerne und konnte gut nachvollziehen, was so viele Leser an diesem Buch mögen. Ja, es ist warmherzig, es ist interessant und abwechslungsreich und es lädt zum Träumen ein. Leider hatte dieser Zauber für mich nicht über das ganze Buch Bestand. Der zunehmend übersinnliche Flair der Geschichte störte mich leider, denn zu solchen Erzählungen finde ich meist keinen Zugang, und gerade die aufgrund ihrer Erkrankung leider unrealistische Darstellung des Mädchens Sunshine hat mich sehr irritiert. Ich arbeite selbst viel mit diesen Patienten und muss leider sagen, dass die Autorin hier etwas besser hätte recherchieren sollen, welche (sprachlichen) Kompetenzen ein Patient mit  diesem Störungsbild hat (möchte keinen spoilern). So gab es das eine oder andere, was mich gestört hat und die Geschichte für mich dann doch leider weniger originell und einfach länger machte. Daher war es insgesamt nett, aber für mich keine wirkliche Offenbarung - mehr als 3 Sterne kann ich nicht geben!

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  • Wunderschöne Geschichte über verlorene Dinge

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

    Lesemama

    06. August 2017 um 22:01

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dingevon Ruth Hogan Bewertet mit 5 Sternen Zum Inhalt:  Anthony Peardews sammelt seit Jahren Dinge, die verloren gingen. Mittlerweile hat er ein ganzes Zimmer voll mit Fundstücke, die auf ihre Besitzer warten.  Er selbst hat vor vielen Jahren ein Liebespfand seiner Verlobten verloren und seine Verlobte auch, das hat er nie überwunden und war der Überzeugung, wenn er genug Fundstücke an die rechtmäßigen Besitzer zurückgibt, findet er seinen Frieden.   Meine Meinung:  Die Geschichte hat mich sehr berührt, der Schreibstil ist sehr gut und flüssig zu lesen, die Seiten flogen dahin, was mir bei einem solchen Roman eher selten geschieht.  Die Protagonisten waren mir sympathisch, besonders angetan war ich von Sunshine. Ein richtiger Sonnenschein. Auch die Story rund um Laura fand ich sehr interessant. Die Geschichte hat immer wieder Rückblickend, bei denen ich mich lange fragte, wie sie zusammengehören.  Richtig gut gefielen mir die kleinen Storys zu den Fundstücken. Sie machten die Geschichte für mich Zeit etwas besonderem.   Fazit:  Eine wunderschöne, berührende Geschichte über den Verlust und das Finden. Mir hat es ganz besonders gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen. 

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  • Eine ausgefallene Geschichte, der der besondere Funke gefehlt

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

    coala_books

    31. July 2017 um 14:53

    Die Geschichte an sich ist faszinierend: Ein Mann, der seine Liebe verliert und dazu noch das Medaillon, ein Geschenk eben jener großen Liebe. Daraufhin sammelt er Leidenschaftlich und fast fanatisch verloren gegangene und vergessene Gegenstände, denn man weiß nie, ob sie nicht doch vermisst werden eines Tages. Nach dem Tod erbt dessen Hausangestellte Laura das Haus und damit auch dieses Erbe. Sie versucht, für einige Gegenstände wieder ihren rechtmäßigen Besitzer zu finden und lernt dabei auch so einiges über sich selbst.Das Buch hat sich viel vorgenommen und behandelt vor allen die Themen Freundschaft und Liebe. Die Grundgeschichte ist faszinierend und besticht durch den nerdigen Faktor. Leider bleibt die Geschichte über die Strecke etwas flach. Gute Ansätze sind vorhanden, aber es wird zu wenig in die Tiefe gegangen und auch der Aspekt der verlorenen Gegenstände kommt etwas zu kurz. Zu gerne, wäre ich noch mehr auf die Spur der Gegenstände gegangen. Die Figuren sind allerdings liebenswert und man kann sich gut in sie reinversetzen, auch wenn hier manchmal auch etwas mehr Tiefe gut gewesen wäre. Das Buch liest sich trotz so mancher Schwäche jedoch recht flüssig und angenehm, nur leider ist der Funke nie so ganz übergesprungen und die Begeisterung blieb aus.„Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“ ist ein besonderes Buch, welches durch skurrile Charaktere und eine ausgefallene Geschichte überzeugt. Leider bleiben die Geschichte und die Figuren bisweilen etwas blass, sodass keine rechte Begeisterung aufkommen mag.

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  • Ich kann das Buch empfehlen Wer selbst gerne Dinge sammelt.

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

    Andrea_Schluender

    31. July 2017 um 13:42

    Wwenn man selbst gerne sammelt,bekommt man vielleicht noch eine Anregung.Vom lesen her,ist es angenehm nicht anstrengend mit Spannung,Witz,Humor und Liebe zum Detail.Eigentlich alles was in einem Buch drin sein muss vom Inhalt,finde ich.

  • Für jeden Finder ein Glücksgriff

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

    ShayaMcKenna

    29. July 2017 um 18:32

    Das Buch erzählt eigentlich mehrere Geschichten gleichzeitig. Es geht um Anthony, um Sunshine, um Laura, um "Freddo", Carrot, Eunice, Bomber und das Padua... Streng genommen gibt es hier keine Nebengeschichte, weil es wunderbar zeigt das alle Geschichten irgendwie miteinander verwoben sind. Über den Klappentext werde ich mich nicht auslassen, den kann jeder selber lesen. Meine kurzgefaste Meinung zu diesem Buch ist LESENSWERT.Es ist mit viel liebe zum Detail und Herz geschrieben, vergaloppiert sich nicht in Unwichtigkeiten um Längen zu erzeugen wo keine sein sollten. Es ist ein Buch dass das Leben von vielen Menschen auf wenigen Seiten erfüllen wird, denn es zeigt uns das jedes Ding auf dieser Welt - und sei es noch so nichtig wie ein Puzzle-Stück in der Straßenrinne - eine Geschichte hat und für jemanden wichtig ist. Es zeigt uns, dass wir alle irgendwo Spuren hinterlassen und wir nie aufhören sollten an uns zu glauben. Aber das schönste ist, das jedes verlorene Ding von irgendjemandem gefunden wird.

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  • Besondere Lebensaufgabe in einem tollen Roman verpackt

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

    silvia1981

    27. July 2017 um 08:58

    Toll finde ich definitiv die Grundidee des Buches. Mr. Peardews, ein Mann, der seine große Liebe Therese viel zu früh verloren, und an ihrem Sterbetag leider auch ihr größtes Geschenk an ihn verloren hat. Deswegen hat er es sich zur Aufgabe gemacht, alle Dinge, die er in seinem Leben findet, aufzubewahren, genau zu beschriften und sich Kurzgeschichten dazu zu überlegen, um sie irgendwann den Eigentümern wieder zurückgeben und eine Seele heilen zu können. Seine Lebensaufgabe konnte ich sehr gut nachvollziehen und nicht nur er wurde mir sehr schnell sympathisch. Auch Laura, seine Assistentin und Haushälterin, wuchs mir sehr schnell ans Herz. Ihre Geschichte fand ich ebenfalls sehr gut dargestellt und ihren Wandel, nachdem sie das Haus vererbt bekommen hat, habe ich sehr gerne mitverfolgt. Am besten fand ich jedoch, dass in dem Roman eine junge Frau mit Down-Syndrom eine sehr tragende Rolle bekommen hat. Ich mochte Sunshine sehr und soweit ich das beurteilen kann wurde ihre „Krankheit“ sehr realistisch dargestellt und man konnte sehr gut spüren, wie liebenswert und feinfühlig solche Menschen sind. Dieser Aspekt war für mich ein absolutes Highlight! In einem zweiten Erzählstrang lernt man Eunice und Bomber kennen, ein Verleger und seine Mitarbeiterin, die schnell beste Freunde werden, zu mehr reicht es leider nicht, was mir für Eunice sehr leidtat. Aber dafür verbindet sie eine richtig tolle Freundschaft, die man über 40 Jahre mitverfolgt, beginnend mit dem Todestag von Therese, und man sich lange fragt, warum die Beiden eine so tragende Rolle spielen. Am Ende fügt sich alles wunderschön zusammen, wenn es für mich auch eigentlich zu viel Zufall auf einmal war. In den Genuss ein paar der Kurzgeschichten von Mr. Peardews kommt auch der Leser dieses Romans, allerdings muss ich mich den Ansichten des Verlegers Bruce, der diese teilweise in Büchern veröffentlicht hat, anschließen, dass sie mir mehr und mehr zu düster wurden. Auch konnte ich mich mit den „Spukgeschichten“ im letzten Drittel des Romans nicht anfreunden, die in meinen Augen nicht nötig gewesen wären, um eine spektakuläre Geschichte daraus zu machen. Zum Glück hielten sie sich in Grenzen und haben meinen durchwegs positiven Eindruck kaum berührt. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm, ich hatte beim Lesen vieler Szenen Bilder vor Augen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, so dass ich auf alle Fälle vier glänzende Sterne und meine Leseempfehlung für dieses Buch vergeben möchte!

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