Ruth Hogan Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

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Inhaltsangabe zu „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“ von Ruth Hogan

<p><strong>Wir warten alle darauf, gefunden zu werden …</strong></p> <p>Auch Anthony Peardew, der auf seinen Streifzügen durch die Stadt Verlorenes aufsammelt. Jeden Gegenstand bewahrt er sorgfältig zu Hause auf. Er hofft, so ein vor langer Zeit gegebenes Versprechen einlösen zu können. Doch ihm läuft die Zeit davon. Laura übernimmt sein Erbe, ohne zu ahnen, auf welch große Aufgabe sie sich einlässt. Überrascht erkennt sie, welche Welt sich ihr in Anthonys Haus eröffnet. </p> <p><strong>Ein Roman über verlorene Dinge und zweite Chancen. Über einzelne Handschuhe, schönes Teegeschirr, begabte Nachbarinnen, unerwartete Freundschaften und zeitlose Liebe.</strong></p> <p>"Und so fing ich mit meiner Sammlung verlorener Dinge an. Vielleicht dachte ich, wenn ich jeden verlorenen Gegenstand rettete, den ich fand, würde jemand das Einzige auf der ganzen Welt retten, an dem mir wirklich etwas lag, und ich würde es eines Tages zurückbekommen, um mein gebrochenes Versprechen doch noch einzulösen." Anthony Peardew</p>

Ein Buch wie ein Schmuckstück, es ist wundervoll detailreich, aber man muss sich die Zeit nehmen es zu betrachten.

— Thaliomee
Thaliomee

Ein unterhaltsamer Roman mit Kurzgeschichten um Sammelleidenschaft, Liebe, Down-Syndrom und Demenz mit übersinnlichem Touch – very British!!

— blaustrumpfine
blaustrumpfine

Eine süße Geschichte mit ein paar Macken

— Sasi1990
Sasi1990

Sprachlich sehr ansprechend, aber leider etwas langatmig und gemächlich.

— DisasterRecovery
DisasterRecovery

Dieses Buch ist selbst ein kostbares Fundstück auf dem Buchmarkt. Lest es und findet heraus, warum. Ich habe jede Zeile genossen!

— Manuela_Kraemer
Manuela_Kraemer

Das Ende reißt es raus

— brauneye29
brauneye29

Eine wunderbar tiefgründeige, emotionsvolle und wunderbar Erzählte Geschichte über verlorene Dinge und ihre "Besitzer"...

— LadyOfTheBooks
LadyOfTheBooks

Unterhaltsam, märchenhaft, auch ein wenig kitschig, aber insgesamt gelungen.

— Talitha
Talitha

Eine charmante Geschichte mit übersinnlichen und überraschenden Elementen. Sehr erfrischend.

— DonnaVivi
DonnaVivi

Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich so berührt,verzaubert und zum nachdenken gebracht hat.

— Verlobte
Verlobte

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  • Themen
  • Ein großartiges Debüt mit viel Liebe zum Detail

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge
    Thaliomee

    Thaliomee

    24. June 2017 um 18:49

    Anthony Peardew ist ein besonderer Mann mit einer traurigen Geschichte. Seine große Liebe stirbt, noch bevor die beiden heiraten können. Sie hat ihm ein Amulett geschenkt, aber auch das verliert er am Tag ihres Todes. Der Verlust verändert Anthony und lässt ihn zum Suchenden werden. Dabei findet er verlorene Gegenstände, die er sorgsam mit nach Hause nimmt und dort katalogisiert. Jeder Gegenstand hat seine eigene Geschichte und Anthony hofft, sie eines Tages zurückgeben zu können. Natürlich ist es schwer, die Besitzer zu finden und er muss einsehen, dass es ihm bis zu seinem Tod nicht gelingen wird. Glücklicherweise hat er in Laura eine Assistentin, Haushälterin und Freundin gefunden, die seine Aufgabe nun weiterführen soll. Laura wird von der Aufgabe überrascht, beschließt aber sie verantwortungsvoll zu übernehmen. Dabei bekommt sie Hilfe von Freddy dem Gärtner des Hauses und dem Nachbarsmädchen Sunshine. Sunshine ist wirklich ein Sonnenschein, ein freundliches Mädchen mit Down-Syndrom, die lieber ihr Bauchgefühl als ihren Verstand nutzt. Und das wird am Ende Lauras größte Hilfe sein. In einem weiteren Erzählstrang lernen wir Eunice kennen, die sich im Jahr 1974 ein Metallion findet. Sie verliebt sich in einen Mann namens Bomber und auch sie beginnt für ihn zu arbeiten. Eunice verliebt sich und Bomber und die beiden führen eine ganz besondere Beziehung. Das Buch war für mich ein kleines Schmuckstück. Die beiden Geschichten von Laura und Eunice werden immer wieder durch Stichworte ineinander übergeleitet, aber erst am Ende begegnen sie sich. Alle Figuren in diesem Buch haben ihren besonderen Reiz und sind liebenswert dargestellt. Diese Liebe zum Detail kommt vielleicht auch daher, dass man die Autorin Ruth Hogan in diesem Buch immer wieder findet: Die Autorin sammelt selbst viel und lebt in einem viktorianischen Haus - vielleicht so einem wie dem von Mr. Peardew? Auch ist das Buch sehr britisch, die englische Autorin lässt vieles aus ihrer Heimat einfließen. Tee spielt natürlich eine große Rolle, auch eine Teetasse darf als Fundstück nicht fehlen. Außerdem hat Ruth Hogan selbst drei Hunde, die man in diesem Buch wieder findet. Dieses Buch ist unbedingt lesenswert, für jeden der schon einmal etwas verloren oder gefunden hat.

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  • Soooooooo liebenswert

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge
    HK1951

    HK1951

    24. June 2017 um 17:33

    ist dieser alte Mann, der Gegenstände von der Straße aufklaubt, denn für ihn hat jedes Teil eine Geschichte, die erzählt werden muss und archiviert. Anthony Peardew plant, diese Dinge den ursprünglichen Besitzern wieder zuzuführen, sieht sich selbst nur als Hüter all dieser schönen Sachen mit ideellem Wert. Er selbst hat vor Jahren ein Schmuckstück verloren, an dem er sehr hing und dass er immer noch sucht... Es gehörte seiner großen Liebe, und das Medaillon verbindet sie noch immer mit ihm. Anthony muss diese besondere Aufgabe jedoch an seine Erbin Laura weitergeben, ohne ihr von dem großen Geheimnis erzählt zu haben, das seine Sammlung umgibt. Ruth Hogan ist ja selbst Sammlerin und das erklärt, wie sie ihre Geschichte so authentisch und lebensnah erzählen konnte. Ihr Stil ist sehr bildhaft und schön, man kann sich in dieses Buch richtig „fallenlassen“ und sie genießen. Es ist eine schöne „Flucht aus dem Alltag“ und hat mir wirklich sehr schöne Lesestunden beschert. Ich habe es auch schon weiterempfohlen und verliehen und bislang kam es bei allen Lesern auch ebenso phantastisch an. Manchmal findet man so besondere Bücher, die einem lange im Gedächtnis bleiben – dieses ist so eines..!

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  • Lost and Found

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge
    blaustrumpfine

    blaustrumpfine

    22. June 2017 um 15:16

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge ist eine moderne Erzählung der Geschichte des heiligen Antonius von Padua, des Schutzheiligen für verlorene Gegenstände. Ruth Hogan verlegt die Geschichte ins England der Jetztzeit und erzählt sie in zwei großen Erzählsträngen, von denen einer bis ins Jahr 1974 zurückreicht. Der von Marion Balkenhol übersetzte Roman spielt einerseits in einem Landhaus im ländlichen England, andererseits in einem Verlegerbüro in London. Dort fängt Eunice 1974 als Assistentin bei dem Verleger Bomber an, in den sie sich prompt verliebt, nachdem sie zuvor ein kleines Medaillon auf der Straße gefunden und als Talisman an sich genommen hat. Ihre Liebe bleibt zwar unerwidert – es stellt sich heraus, dass Bomber schwul ist -, jedoch arbeiten sie beide lange Jahre zusammen und entwickeln ein enges freundschaftlich-platonisches Verhältnis sowie eine große Liebe zu Hunden. Selbst Bombers schreckschraubige Schwester, die selbst jahrelang einen Roman nach dem anderen schreibt, in denen sie englische Klassiker plagiiert, kann sie nicht abschrecken, obwohl sie sich wirklich alle Mühe gibt. Der zweite Handlungsstrang spielt im Landhaus Padua irgendwo im ländlichen England. Dort arbeitet Laura als Haushälterin und persönliche Assistentin bei dem in die Jahre gekommenen Schriftsteller Anthony Peardew. Sowohl sein als auch der Name des Hauses spielen dabei fast schon wie ein Wink mit dem Zaunpfahl auf die Legende des heiligen Antonius an, der unter anderem der Schutzheilige für verlorene Gegenstände und Singles ist. Mr. Peardew hat sich nach einem persönlichen Schicksalsschlag – er verlor gleichzeitig ein Medaillon seiner Geliebten und diese selbst – sein Leben lang Vorwürfe gemacht, durch den Verlust des Medaillons den Tod seiner Geliebten herbeigeführt zu haben, und wurde daraufhin zum Sammler verlorener Dinge. Sein einziger Lebenszweck war es, diese ihren rechtmäßigen Eigentümern zurückzugeben. Zugleich schrieb er Kurzgeschichten, die sich um die gefundenen Gegenstände rankten und von denen einige im Buch abgedruckt sind – dabei handelt es sich um teilweise hochemotionale Miniaturen, in denen einem noch einmal zahlreiche neue Charaktere begegnen. Nach Anthonys Tod vermacht er Laura sein Haus, zusammen mit der Aufgabe, die rechtmäßigen Eigentümer der Dinge ausfindig zu machen, um so sein Lebenswerk zu vollenden. Die Perspektive wechselt zwischen den Zeit- und Handlungsebenen Bomber/Eunice und Laura/Anthony hin und her, wobei häufig der nächste Text an ein passendes Stichwort des vorangegangenen Abschnitts anknüpft. Zunächst fragt man sich, wie die zwei Geschichten wohl zusammengehören, aber am Ende fügt sich doch alles zu einem homogenen Ganzen und es kommt auch zur persönlichen Begegnung von Eunice und Laura. Das Buch enthält zahlreiche sehr britische Elemente – neben den Anspielungen auf die englischen Klassiker (von Jane Eyre bis Harry Potter) kommen auch eine Geistergeschichte und eine Liebesgeschichte mit einem Gärtner darin vor. Das Britische darin hat mir sehr gut gefallen, zugleich haben mich die vielen teilweise nur kurz angedeuteten Einzelschicksale jedoch  etwas überfordert. Leider wird der wundervoll nostalgische Landsitz Padua am Ende mit einem Breitbandanschluss und einer eigenen Website für die verlorenen Gegenstände ausgestattet und die Bewohner sind nur noch mit dem Katalogisieren der Dinge beschäftigt, wodurch er deutlich an Charme verliert. Der leuchtendste Charakter ist die wundervolle Sunshine, die sich keinen Deut um ihr Down-Syndrom schert, sondern es vermag, mit ihrem Einfühlungsvermögen und ihren übersinnlichen Fähigkeiten eine sehr liebevolle Atmosphäre um sich herum zu schaffen. Auch der fortschreitende Alzheimer von Bomber und seinem Vater werden anschaulich geschildert. Lesens- und empfehlenswert für Hundeliebhaber, Freunde von Geistergeschichten und der englischen Lebensart, Sammlerinnen und Sammler und Fans des heiligen Antonius!

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  • Leserunde zu "Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge" von Ruth Hogan

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge
    hallolisa

    hallolisa

    Jeder Gegenstand erzählt eine Geschichte ... Habt ihr Lust auf einen einzigartigen Roman voller Gefühl und Hoffnung? In "Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge" begleitet ihr einen älteren Herrn bei dem Versuch, den größten Verlust seines Lebens wiederzufinden.Neugierig geworden? Dann bewerbt euch jetzt für unsere Leserunde zu "Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge" von Ruth Hogan! Mehr zum Inhalt: Wir warten alle darauf, gefunden zu werden … Auch Anthony Peardew, der auf seinen Streifzügen durch die Stadt Verlorenes aufsammelt. Jeden Gegenstand bewahrt er sorgfältig zu Hause auf. Er hofft, so ein vor langer Zeit gegebenes Versprechen einlösen zu können. Doch ihm läuft die Zeit davon. Laura übernimmt sein Erbe, ohne zu ahnen, auf welch große Aufgabe sie sich einlässt. Überrascht erkennt sie, welche Welt sich ihr in Anthonys Haus eröffnet. Ein Roman über verlorene Dinge und zweite Chancen. Über einzelne Handschuhe, schönes Teegeschirr, begabte Nachbarinnen, unerwartete Freundschaften und zeitlose Liebe. >> Hier findet ihr die Leseprobe! Mehr über die Autorin: Ruth Hogan wurde in Bedford, England, geboren wo sie auch heute noch lebt. Sie studierte Englisch und Drama am Goldsmiths College in London und arbeitete anschließend zehn Jahre lang bei der Kommunalregierung. In ihren frühen Dreißigern hatte Hogan einen schweren Autounfall und 2012 wurde bei ihr Krebs diagnostiziert. Diese beiden Schicksalsschläge brachten sie zum Schreiben. Ruth Hogan lebt mit ihrem Ehemann, drei Hunden und viel Krimskrams in einem viktorianischen Haus. Denn sie sammelt für ihr Leben gern Fundstücke; und dieses Hobby hat sie auch zu ihrem Debütroman "Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge" inspiriert. Gemeinsam mit dem List Verlag vergeben wir 25 Exemplare von "Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge", geschrieben von Ruth Hogan. Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 24.05. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und erfüllt folgende Aufgabe:Postet hier ein Foto von einem Gegenstand, den ihr selbst gefunden habt. Wo habt ihr ihn entdeckt? Was ist wohl seine Geschichte? Falls ihr kein Foto zur Hand habt, könnt ihr auch gerne nur von dem Gegenstand und der Geschichte erzählen, wie ihr ihn gefunden habt.>> Schaut doch mal beim Gewinnspiel des Ullstein Verlags vorbei und gewinnt mit etwas Glück eine Dugena Taschenuhr! >> Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden! Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und drücke euch die Daumen!

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    • 533
    blaustrumpfine

    blaustrumpfine

    22. June 2017 um 15:04
    Talitha schreibt Alles passt zusammen am Ende, das hat mich mit dem Buch ein wenig versöhnt. Aber der Weg dahin war mir teilweise dann doch etwas too much, vor allem das mit dem Geist. Naja... Es war ein schönes, ...

    Ja, bin auch am Grübeln, wie ich das Buch bewerten kann, die Oberflächlichkeit hat mich auch ein wenig gestört, obwohl mich manche Stellen dann wiederum auch angesprochen haben. Gar nicht so leicht!

  • Mr Peardrews Sammlung der verlorenen Dinge

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge
    Sasi1990

    Sasi1990

    21. June 2017 um 09:28

    Also erstmal vielen Dank an Lovelybooks für die Chance dieses Buch kennenzulernen. Es hat mich leider nicht ganz überzeugen können. Es ist eine süße Geschichte, aber es fehlen mir einfach Steigungen. Ich habe auch lange überlegt, wie viele Sterne ich vergebe, aber nach dem Schreiben der Rezension ist es mir leicht gefallen, mich zu entscheiden. Cover:Das Cover ist einfach gehalten. Abgebildet ist eine Taschenuhr. Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich das jetzt im Nachhinein doch sehr… langweilig finde.Besser hätte ein Gegenstand gepasst, der viel Aufmerksamkeit im Buch bekommen hat.An die Taschenuhr kann ich mich gar nicht erinnern. Schreibstil:Der Schreibstil ist fluffig leicht. Allerdings fehlte mir etwas mehr… Hmm… Es hätte etwas knackiger sein können. Charaktere:Die Charaktere sind süß ausgearbeitet. Und vor allem Laura macht eine enorme Verwandlung durch. Was mir so gar nicht gefallen hat, war das Auftauchen mancher Nebencharaktere. Die waren doch sehr überflüssig und ich verstand wirklich gar nicht, warum die jetzt auftauchen mussten. Fehlten vielleicht Seiten und die mussten deswegen auftauchen? Ich weiß es nicht.Die Hauptcharaktere waren jedenfalls gut ausgearbeitet. Mir fehlte zwar hin und wieder eine genauere Beschreibung bzw. ich konnte sie mir einfach nicht perfekt vorstellen. Aber das war okay und hat dem ganzen kein Abbruch getan. Inhalt:Der Inhalt war… Ja was… Schlüssig war er. Die Reihenfolge war klar aufgebaut und abgebaut und man wusste genau, worum es ging. Auch war es gut nachvollziehbar und man hat eigentlich alles verstanden.Ich hätte mir dennoch einfach mehr gewünscht.Das Buch ist so aufgeteilt, dass es hauptsächlich um Laura geht und ihre Aufgabe, die sie von Anthony bekommt.Jedoch finde ich, verliert die Aufgabe an Bedeutung, weil einfach so viel anderes erzählt wird.Das Buch switcht zwischendurch in eine Vergangenheit mit anderen Protagonisten. Das war am Anfang sehr verwirrend aber nach dem ersten Mal hat man es verstanden und ich mochte diese Rücksprünge dann gerne.Was mir so ziemlich auf die Nerven ging, waren die kleinen Nebengeschichten zu manchen Gegenständen aus Anthonys Sammlung. Ich fand sie sehr langweilig und bin sie ehrlicherweise auch ziemlich überflogen. An sich wäre das ganze sehr süß ausgefallen, wenn das nicht zum Ende sehr… merkwürdig gewesen wäre. Ich will hier nicht spoilern… das ist das Problem. Ich finde einfach dass manche Vorkommnisse so perfekt passten… Das war irgendwie sehr…schwachsinnig. Auch hätte ich mir das Ende sehr viel ereignisreicher vorgestellt. Es war so lapidar dahingeschrieben. Das ganze Buch war auf diesen Gegenstand ausgelegt und dann war es einfach nur ein Wisch auf den letzten Seiten. Das fand ich sehr traurig. Fazit:Dem Buch fehlt einfach etwas Spannung und gerade der Hauptgegenstand hätte mehr Aufmerksamkeit verdient und nicht so ein lasches Ende. Das Einzige, was ich wirklich komisch fand, war der „Buchklau“ von einer Protagonisten. Hier hat Ruth Hogan wirklich ganze Arbeit geleistet und mich auf anderthalb Seiten so zum Lachen gebracht wegen Harriet Hotter und das heiße Eisen.Dennoch fand ich das ganze Buch eher mittelmäßig. Es ist eine berührende Geschichte, dem aber noch so einige Spannungspunkte fehlen und auch ein paar mehr Emotionspunkte hätten ihre Rolle finden sollen.Alles in allem gebe ich dem Buch 3 Sterne. Es ist eine süße Nebenlektüre nebenbei. Vielleicht für den Urlaub. Aber es fehlt halt zu viel.

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  • Über schöne und skurrile Dinge in unserem Leben

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge
    Manuela_Kraemer

    Manuela_Kraemer

    20. June 2017 um 22:58

    Das Leben, die Liebe und die Kunst, einen einmaligen Moment festzuhalten, genau das scheint Anthony Peardew verpasst zu haben. So sammelt er Gegenstände, die andere verloren haben, um sie aufzuheben. Er katalogisiert sie und „schenkt“ ihnen eine einzigartige Geschichte. Das Zurückgeben der Fundstücke an die Besitzer schafft er nicht mehr. Auch sein innigster Wunsch, den verlorenen Gegenstand seiner Liebsten Therese wiederzufinden, geht nicht mehr in Erfüllung. Daher muss Laura auf seinen Spuren wandeln. Seinen Abschied hat Anthony nicht nur geplant und inszeniert, sondern auch für die unsichere junge Frau als Nachfolgerin gesorgt. Doch sie ist, im Gegensatz zu Anthony, nicht lange allein. Sunshine und Freddy, die mir als Leserin sofort ans Herz gewachsen sind, helfen, die Sammlung der verlorenen Dinge im Sinne von Anthony zu behandeln. Schon das Cover ist hier sehr gelungen, denn es deutet an ohne zu verraten. Farben, Schrift und Uhr – das alles passt perfekt zum Inhalt. Hochwertig ist das Buch auch und mit Lesebändchen, schon allein das würde meine Aufmerksamkeit im Buchladen wecken!Ein zweiter Handlungsstrang, der sich ebenfalls von Kapitel zu Kapitel entwickelt, lässt uns an der Liebesgeschichte von Bomber und Eunice teilhaben. Auch sie haben den Hang Skurriles im Alltag zu entdecken und ihr Leben mit dem typisch britischen Humor zu meistern. Außerdem sind sie Kino-Liebhaber und zitieren gegenseitig Filmdialoge, wenn sie etwas in ihrem Alltag erklären möchten. Das ist wirklich witzig und, wer die Filme kennt, mag gleich mitmachen. Als weitere Erzählebenen sind kleine Kurzgeschichten eingeflochten, die bereits erwähnten Geschichten zu den „Dingen“ von Mr. Peardews Sammlung. Es gefällt mir sehr, wie die Autorin ihren Roman aufgebaut hat, wie sie die Dialoge entwickelt und den britischen Humor dosiert und gekonnt einsetzt. So schafft sie einen außergewöhnlichen Zauber, der sich im gesamten Buch verbreitet. Zauberhaftes kommt dann auch als Thema vor, denn wie erklärt es sich, dass die kleine Uhr auf dem Nachtisch immer genau um dieselbe Zeit stehenbleibt? Warum hört Laura diese Musik im Wintergarten? Wieso duftet es plötzlich nach Rosenblüten? Und obendrein ist eines Tages das Zimmer von Therese fest verschlossen ... Beim Lesen des Buches wechselte ich gerne von einer Handlung zur anderen. Einmal geht es um das ganz besondere Paar, Bomber und Eunice, die sich auf einer Wellenlänge befinden. Eine sehr kostbare Beziehung, die (leider) nur einen Haken hat. Vor allem mag ich – ich sagte es schon – den typisch britischen Humor, mit dem Bombers Familie diverse Schicksalsschläge witzig meistert. Godfrey: „Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Frau meine Tochter war. Aber einen Vorteil muss diese verflixte Krankheit (Demenz) ja haben.“ Sehr unterhaltsam sind die fortlaufenden Manuskripte von Portia, die immer verdrehte Zusammenfassungen bekannter Romane, wie Harry Potter usw. enthalten. Chester Fumblefore und die Schule für angehende Telefonsexarbeiterinnen „Snogwarts“ – köstlich!Da Hunde im gesamten Buch eine große Rolle spielen, nehme ich an, dass die Autorin Hundeliebhaberin ist. Am Ende des Romans führen alle Fäden zusammen, aber nicht „einfach so“. Ich mag es, wie die Autorin aus dem anfangs wirren Netz der Geschichten, z.B. dem ersten Satz im Buch über den Alleinreisenden ohne Fahrkarte, eine richtig stimmige Story webt. Im Finale der Geschichte über verlorene und gefundene Gegenstände findet wirklich ALLES seinen Bestimmungsort. So handelt das Buch auch über verlorene Gefühle oder den Mut, sich von Konventionen oder Meinungen anderer frei zu machen, und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Die Heldin Laura muss das im Verlauf des Buches lernen und wird am Ende für ihren Mut belohnt. So schärft das Buch nicht nur den Blick für alltägliche Gegenstände und Dinge, die vor unseren Augen herumliegen, sondern auch für echte Gefühle und den Mut, seinen ganz eigenen Weg zu gehen – auch wenn er für andere skurril oder verrückt erscheint. Ich kann mir das Buch gut als Film vorstellen und denke, das wird nicht lang auf sich warten lassen. Mir fällt, was überraschende Handlung und skurrile Situationskomik betrifft, gleich der Film „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ ein – der in „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“ ja auch erwähnt wird.Fazit:„Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“ ist ein Buch, von dem man erst nicht weiß, wo man es einsortieren soll und genau das finde ich gut. Es freute mich, dass ich während des Lesens nicht wusste, wohin die Reise geht! Ich vergebe 5 Punkte, weil das Buch ein überraschend schönes Fundstück für mich ist und, weil mich Ruth Hogans Geschichte sicher noch eine Weile beschäftigen wird.

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  • Wundervolle Geschichte mit tollen Charakteren

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge
    pamN

    pamN

    20. June 2017 um 17:22

    Anthony ist Schriftsteller und sammelt verlorene Dinge. Nach seinem Tod wird seine Haushälterin Laura Erbin seines ganzen Hab und Guts und soll den letzten Willen von Anthony erfüllen : die verlorenen Dinge sollen zu ihren Besitzern zurück. Eine schwere Aufgabe, bei der Laura aber tatkräftige Unterstützung erhält um auch den Geistern der Vergangenheit zum Schweigen zu bringen. Das Cover ist eine Schönheit. Die Farbkombination lila und türkis harmoniert unglaublich miteinander und die Uhr samt lila Band passt perfekt dazu. Als Cover-Käufer wäre ich daran bestimmt nicht vorbeigekommen. Auch wenn ich etwas lange zum Lesen gebraucht habe, konnte ich nicht genug bekommen. Die Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil in die Welt von Laura katapultiert und ich fühlte mich, als wäre ich mittendrin in der Geschichte. Der Wechsel zwischen den zwei Handlungsstraengen hat mich zu keinem Zeitpunkt verwirrt, sonder hat meine Neugier immer wieder angefacht. Die Kurzgeschichten zu den einzelnen Dingen fand ich super. Dadurch haben die verlorenen Dinge ein Leben erhalten. Die Story hat von Seite zu Seite an Fahrt aufgenommen und war besonders zum Schluss voller Emotionen. Es geht in dem Buch nämlich nicht nur um verlorene Dinge, sondern auch um das Finden des Glücks. Das wurde mir selbst erst recht spät klar, aber danach haben sich die einzelnen Straenge ‎der Geschichte zusammengefunden. Die Charakte sind mir allesamt ans Herz gewachsen..bis auf Portia XDSunshine hätte ich gerne selbst zur Freundin. Sie ist unglaublich herzensgut, offen und bringt der Story unglaublich viel. Laura fand ich zu Beginn etwas farblos, aber sie ist Schritt für Schritt aus ihrer Schale gekommen. Ich denke viele Leserinnen können sich mit ihr identifizieren. Von Freddy muss ich sagen, habe ich nicht allzu viel mitbekommen, auch wenn er sehr präsent ist. Er hat die Mädels ihr Ding machen lassen und war zur Stelle wenn er gebraucht wurde. Keine schlechte Eigenschaft :) Eunice und Bomber haben mich an Laura und Anthony erinnert mit etwas extra an Gefühlen. Ein perfekter Mix aus Emotionen, tollen Charakteren, Story und einem Happy End

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  • Geschichte der verlorenen Dinge

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge
    DisasterRecovery

    DisasterRecovery

    20. June 2017 um 13:59

    Die Autorin drückt sich in ihren Formulierungen und Beschreibungen sehr gewählt aus. So kann ich sagen, dass die Geschichte sprachlich sehr ansprechend ist, ohne sich zu weit von mir zu entfernen.Ruth Hogan gibt sich viel Mühe, um die Emotionen der Personen zu beschreiben. Als Leserin bekam ich so einen Einblick darin, was die Charaktere bewegt, antreibt oder eben auch nicht antreibt. Sie macht mehr als einmal deutlich wie es sich anfühlt, hinter den eigenen Erwartungen zurück zu bleiben, den Umgang damit oder auch die Flucht davor. Das Gefühl von Verlust und der immer währenden Suche beschreibt die Autorin sehr eindrücklich. Es zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch.    "In dieser Welt, Daisy, sind wir winzig. Wir können nicht immer gewinnen, und wir können nicht immer glücklich sein. Aber wir können es immer probieren." (S. 72)    "Wenn man nie traurig ist, woher soll man dann wissen, wie es ist, glücklich zu sein?" (S. 116) Durch die ständig mitschwingenden Emotionen, ist das Tempo der Erzählung sehr gemächlich. Auf mich wirkte das manchmal etwas behebig. Trotzdem war mir nicht langweilg, denn es werden immer wieder kurze Einblicke in die Geschichte bestimmter Fundstücke gegeben, die ich mit Spannung verfolgt habe. Es ist ein bisschen so, als würde ich die Geheimnisse Fremder ergründen.Nach Anthonys Tod tritt Laura ein sehr schweres Erbe an. Sie soll dafür sorgen, dass Menschen ihre verlorenen Dinge wiederfinden. Immer in der Hoffnung, dass jemand dadurch über seinen Verlust hinweg kommt. Außerdem möchte er, dass sie glücklich wird.Auf die verlorenen Gegenstände bezogen, gibt es nicht nur zahlreiche Geschichten in der Geschichte, sondern parallel zur Geschichte von Laura auch immer wieder Einschübe zur Entwicklung der Beziehung von Eunice und Bomber.Auch wenn ich deren Vorliebe für gute Filme, interessante Gespräche und die schräge Portia sehr interessant fand, so wirkten die Einschübe auf mich oft langatmig und rührselig. Das traf auch des Öfteren auf Lauras Part zu.Gegen Ende werden beide Stränge zusammengeführt, bis dahin hatte ich mich ständig gefragt, wo hier eigentlich genau die Verbindung ist.Fazit:Sprachlich und thematisch eine sehr ansprechende Erzählung. Besonders die kleinen Geschichten in der Geschichte, über verlorene Gegenstände, konnten mich in ihren Bann ziehen. Die Autorin legt ein sehr gemächliches Tempo vor und legt den Fokus auf die Entwicklung von Beziehungen sowie die Emotionen der Cahraktere. Das hat für mich leider manchmal zu gefühlten Längen geführt. Die Zusammenführung der beiden Erzählstränge erfolgt erst sehr spät. Ein bisschen zu spät für meinen Geschmack, weil ich so quasi zwei komplett unterschiedliche Geschichten gelesen habe.

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  • Das Ende reißt es raus

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge
    brauneye29

    brauneye29

    18. June 2017 um 22:09

    Zum Inhalt: Anthony Peardew sammelt auf seinen Streifzügen durch die Stadt Verlorenes auf. Jeden Gegenstand bewahrt er sorgfältig zu Hause auf. Er hofft, so ein vor langer Zeit gegebenes Versprechen einlösen zu können. Doch ihm läuft die Zeit davon. Laura übernimmt sein Erbe, ohne zu ahnen, auf welch große Aufgabe sie sich einlässt. Meine Meinung: Ich habe mich schon einen Großteil des Buches ein wenig durch gequält, habe aber aufgrund der vielen positiven Rezensionen gedacht, das Buch muss etwas haben und habe deshalb nicht aufgegeben. Für mich hat tatsächlich nur das wirklich schöne Ende alles rausgerissen. Irgendwie wurde ich mit dem Schreibstil nicht so richtig warm. Die Geschichte an sich hat echt Potenzial aber ich hab mich schwer getan. Fazit: Das Ende hat das Buch gerettet.

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  • Unterhaltsam, märchenhaft, auch ein wenig kitschig, aber insgesamt gut gelungen

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge
    Talitha

    Talitha

    18. June 2017 um 13:33

    Die Asche eines Verstorbenen reist in einer Keksdose per Zug von London nach Brighton. Mr. Peardews, Schriftsteller und Sammler aller möglichen Sachen, findet sie und nimmt sie mit in seine traumhafte, fast märchenhaft anmutende Villa Padua. Sein Alter und Gebrechlichkeit geben ihm nicht mehr die Möglichkeit, selbst nach den Besitzern der vielen Sachen zu suchen, die er im Laufe eines Lebens angesammelt hatte und über die er jeweils eine Kurzgeschichte geschrieben hatte (die im Buch zwischen den Kapiteln abgedruckt sind). Daher beauftragt er seine Haushälterin und Alleinerbin Laura damit. Diese zieht nach seinem Tod in das Haus ein, in dem es auch noch zu spuken scheint. Bald helfen Laura bei ihrer Aufgabe die junge Sunshine mit Down Syndrom und der Gärtner Freddy...Wenn man das Buch liest, schaltet man am besten zuerst einmal seinen Realitätssinn ab, denn dieses Buch ist eher in Richtung Märchen zu lesen. Die Ereignisse, die passieren, fügen sich ziemlich gut ineinander und lösen sich am Ende alle auf. Teilweise sind die Auflösungen für meinen Geschmack auch etwas zu zufällig und gleiten ins Kitschige ab.Die Figuren fand ich teilweise etwas stereotyp geraten, vor allem die in den Kurzgeschichten, die die eigentliche Handlung unterbrechen und somit das Erzähltempo sehr drosseln. Der Sinn der Kurzgeschichten wird erst im Laufe des Romans deutlich, vorher musste ich mich da schon etwas durchbeißen bzw. habe ich sie eher überflogen.Richtige Kritik muss ich lediglich am Erzählstil üben: Manche Szenen sind einfach nur nacherzählt oder zusammengefasst, auch welche, die ich für die Handlung als wichtig erachte. Das fand ich sehr schade und auch ärgerlich, weil man so als Leser gelangweilt und hingehalten wurde. Ich mag lieber die direkten Szenen, da sie wesentlich lebendiger und interessanter zu lesen sind. Mein Fazit insgesamt fällt positiv aus. Mit der richtigen Erwartungshaltung, einen eher märchenhaften, allegorischen Roman zu lesen, der auch bisweilen etwas mit Kitsch und Zufällen spielt, macht das Buch viel Freude und bringt unterhaltsame Lesestunden ein. 

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  • Eine Sammlung als Wegweiser zum Glück

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge
    DonnaVivi

    DonnaVivi

    18. June 2017 um 10:57

    Ein pfiffiges, verspieltes Cover lädt zu einer besonderen Geschichte ein: Ursprünglich suchen lediglich zwei „gebrannte Kinder“, Mr. Peardews und seine Assistentin, Laura, nach Seelenfrieden. Doch der Kreis der Suchenden wird allmählich erweitert. Von Anfang an treten immer mehr Charaktere auf, deren Wege sich später kreuzen. Vor allem geht es in Ruth Hogans Buch um die Sehnsucht nach Glück. Die Autorin erzählt liebevoll und ausgeglichen. Ihr Einfallsreichtum fällt sofort auf, die Beschreibungen sind bildhaft, die Ereignisse wecken die Neugier. Obwohl die Umgebung in der Gegenwart sehr realistisch wirkt, fühlt man sich oft in eine Märchenwelt versetzt. Dazu tragen größtenteils die übersinnlichen Elemente und die schicksalhaften Begegnungen bei. Was sucht eine Keksdose in einem Zug von London Bridge nach Brighton? Mit vermutlich menschlichen Überresten darin? Wer verliert sie? Welche unglaublichen Zufälle schaffen eine derartige Situation herbei? Dieses Buch ist allemal reich an Spannung und überraschenden Wendungen. Gefühlvolle Episoden, bunte Formulierungen zum Thema Tod, Vergänglichkeit, Verlust und witzige Zwischenfälle machen Ruth Hogans Romandebüt zu einem kleinen zauberhaften Leseschatz.

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  • Ein wirklicher Schatz

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge
    Verlobte

    Verlobte

    17. June 2017 um 15:45

    Dieser Roman hat eine Seele. Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich so berührt,verzaubert und zum nachdenken gebracht hat. Verlorene, vergessene Dinge bekommen plötzlich eine Bedeutung. Hinter jedem verlorenen Gegenstand verbirgt sich eine berührende Geschichte. Es fängt an mit einem älteren Mann, der gefundene Dinge in seiner Villa sammelt und aufbewahrt. Er hat seine große Liebe verloren und auch eine Medaillon das sie beide verband. Die Beschreibung des Hauses ist so faszinierend das ich die Atmosphäre in Padua beim lesen spüren konnte. In dem Roman gibt es mehrere Erzählstränge. Einmal die Geschichte mit Anthony Peardew und seiner Assistentin Laura die in diesem wundervollen Haus eine Sammlung von verlorenen Dingen aufbewahren. Zwischendurch viele liebevoll erzählte Episoden über die Herkunft der verlorenen Dinge und die Geschichte von dem Verleger Bomber und Eunice. Alles fügt sich irgendwie ganz von selbst zusammen. Die Autorin Ruth Hogan hat es geschafft mich mit ihrem Schreibstil vollkommen zu begeistern und in den Bann zu ziehen und das ohne Aktion, Erotik und Morde. Dieser Unterhaltungsroman spricht verschiedene Themen an, die uns in unserem Leben und Alltag begegnen können. Die Schriftstellerin beschreibt mit ihrer malerischen und leichten Schreibweise die Schicksale ihrer Protagonisten und scheut sich nicht vor Themen wie Demenz, Down-Syndrom (für mich ab jetzt nur noch Daunendron) und vielem mehr. Es ist ein ruhiges Buch, eine Perle die man unbedingt lesen sollte. Ein Buch das nachwirkt. Einfach nur wunderbar. „Wir warten alle darauf, gefunden zu werden....“ Dieses Buch wartet auf euch...

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  • *+* Ruth Hogan: "Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge" *+*

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge
    Irve

    Irve

    17. June 2017 um 14:07

    Mit ihrem Erstling ist Ruth Hogan ein großartiger Roman gelungen, der mich schon mit den ersten Sätzen begeisterte und fesselte. Dieses ist an sich noch nicht so besonders, aber diese Faszination stetig bis zum Schluss anwachsen zu lassen, ebenso meine Verbundenheit mit den Charakteren, schon. Sehr selten lese ich ein Buch, das mich ohne den kleinsten Abstrich für sich gewinnen kann, das mich auf derart liebens- und lesenswerte Art und Weise unterhält, sich in mein Innerstes gräbt, die Charaktere im Herzen bewahren lässt, obwohl sie rein fiktiv sind. Noch seltener lese ich Bücher ein zweites Mal, bin mir bei „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“ jedoch sicher, dass dieser Roman eines der Sternstundenbücher ist, denen dieser Ritterschlag zuteil werden wird. Die Charaktere, die so vollkommen in sich, aber auch so perfekt für den Verlauf der Geschichte ersonnen sind, nahmen mich ebenso für sich ein wie die beiden Erzählstränge – der eine permanent in der Gegenwart spielend, der andere vor Jahrzehnten beginnend und chronologisch heranreifend, sich schließlich zu einem grandiosen Ende, zu einem wahren Feuerwerk, vereinigend. Mr. Peardew war einst der glücklichste Mensch der Welt. Er liebte Therese mehr als sein eigenes Leben und verlor sie in der Blüte des Lebens. Auch ein Andenken, ein Geschenk, das sie ihm einmal gemacht hatte, ging verloren. Wie betrübt er darüber war, konnte ich gut nachvollziehen. (Die Rezension ist meinem Bücherblog entnommen.) Er behielt seine Frau im Herzen, blieb alleine und anstelle sich eine neue Partnerin zu suchen, machte er sich zur Lebensaufgabe, ein würdiger Hüter der verlorenen Dinge zu sein, die er auf der Suche nach Tereses verlorenem Medaillon fand. Er archiviert, er verwahrt. Er ersinnt gar Geschichten zu jedem einzelnen Fundstück, die die Autorin mit ihren Lesern teilt. So mutet dieser Roman als wahres Füllhorn großer und kleiner Erzählungen an. Mr. Peardew kommt langsam aber sicher in die Jahre und findet in Laura eine Erbin, von der er sicher ist, dass sie die Sammlung in seinem Sinn weiterführen und verwalten wird. Laura, die ihm seit einiger Zeit im Haus zur Hand geht, und dort nach ihrer persönlichen Durststrecke ein wahres Heim gefunden hat. Sie schätzt ihren Arbeitgeber ebenso wie sie Verständnis für seine Lebensaufgabe aufbringt. Überhaupt ist sie sehr patent und trägt das Herz am rechten Fleck. Sie schert sich nicht um Vorurteile, sieht auf die inneren und nicht die äußeren Werte. Als Mr. Peardews stirbt, vermacht er Laura nicht nur sein Haus, sondern auch eine Aufgabe, die seine liebevoll zusammengetragene Sammlung betrifft. Wie gut, dass die von vielen als sonderbar betrachtete Nachbarin Sunshine sich auf ganz eigentümliche Art in Lauras neues Leben schleicht und wie gut, dass der Gärtner sich ebenfalls sehr gut einbringt. So fühlt sich Laura ihrem Erbe gewachsen und in Windeseile ändert sich ihr Leben auf wunderbare Art, sie ist so glücklich wie noch nie. Dies alles klingt sehr klischeeverdächtig und dennoch hat die Autorin es geschafft, kein einziges zu bedienen und stattdessen einen erfrischenden, spritzigen Roman wie „literarische Limonade“ aus der Geschichte zu erschaffen. Ganz zauberhaft schmiegt sich auch die zweite große Geschichte des Romans in diesen ein. Hier lernen wir einen Verleger nebst seiner Assistentin kennen. Ihr Verhältnis zueinander, das von einer beiderseitigen tiefen Liebe geprägt ist, die jedoch nie in einer Beziehung endet, ist ebenso einfühlsam geschildert wie der Umgang mit den grausamen Begleiterscheinungen, die das Alter manchmal leider mit sich bringen kann. Die Dinge sind so, wie sie sind. Das Leben fragt nicht, ob man mit seinen Plänen einverstanden ist. Das einzige, was man tun kann, ist, allen und allem mit Respekt zu begegnen und das Beste aus seinem Schicksal zu machen. Der warmherzige Erzählstil mit seinen leisen Tönen entfaltet eine tiefe Wirkung. Auch wenn das Leben in seiner ganzen Bandbreite zur Sprache kommt, herrscht ein heiterer, lebensbejahender Grundton. Das Schicksal wird nicht á la Friede, Freude, Eierkuchen einfach weggewischt sondern findet einen tiefgründigen Eingang in die Geschichte. So traurig und bitter sie auch manchmal eigentlich ist, die Autorin gibt ihr nie einen verzweifelten Ton, sie lässt ihr Credo des positiven Denkens und des nicht Aufgebens wie einen Leitfaden durch den Roman ziehen. Ein Buch über das Verlieren und (Wieder)Finden, das sich problemlos über die Peardew´sche Sammlung hinaus auch auf das Leben selbst und alles, was es ausmacht, übertragen lässt. Ein Lesehighlight, mein bisheriges Buch des Jahres! Es ist zauberhaft, einfach nur zauberhaft! Weitere Rezensionen findet ihr bei – Elke auf „Sunsys Blog“ – Kerstins Blog „Seehases Lesewelt“ – „Nicoles Bücherwelt“ Inhalt Jeder Gegenstand, den Anthony Peardew auf der Straße findet, hat eine Geschichte. Er sammelt und archiviert sie alle in seinem gediegenen viktorianischen Haus und plant, sie eines Tages an ihre ursprünglichen Besitzer zurückzugeben. Denn er selbst sieht sich nur als Hüter der verlorenen Dinge. Vor Jahren hat er selbst etwas verloren, das er seitdem auf seinen Streifzügen sucht: ein Schmuckstück. Es gehörte seiner großen Liebe, und das Medaillon verbindet sie noch immer mit ihm. Anthony muss diese besondere Aufgabe jedoch an seine Erbin Laura weitergeben, ohne ihr von dem großen Geheimnis erzählt zu haben, das seine Sammlung umgibt. Autorin Ruth Hogan ist selbst begeisterte Sammlerin von Fundstücken. Sie lebt mit Mann und drei Hunden in einem etwas chaotischen viktorianischen Haus in Bedford, England. Ein schwerer Autounfall und eine Krebserkrankung brachten sie zum Schreiben. Die schlaflosen Nächte hat sie am Schreibtisch verbracht, das Ergebnis ist ihr erster Roman über das Finden von Dingen und Geschichten. Quelle: Ullstein Buchverlage

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  • Ein Juwel !

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge
    AKRD

    AKRD

    14. June 2017 um 09:47

    Dieses schöne Buch um den schrulligen Mr. Peardew hat mir meine Frau weitergereicht nach der Lektüre und ich habe es ebenso begeistert gelesen wie sie. Ruth Hogan hat mit „Mr. Peardew und die Sammlung der verlorenen Dinge“ ein ganz besonderes Buch geschaffen, das man nicht einfach mal so „weglesen“, sondern wirklich genießen sollte ! Solche Bücher finden sich in der heutigen Medienlandschaft nicht mehr so häufig leider und umsomehr sollten wir sie dann schätzen ! Der Schreibstil ist wirklich schön, auf den Punkt, bildhaft und einfach authentisch. Und Mr. Peardew ist ein Protagonist, wie man ihn sich wünscht als Leser: er wächst einem irgendwie ans Herz, ist ein Guter... Für mich war dieses Buch ein Juwel und ich bin froh und dankbar, dass ich es hier finden durfte, denn zugegebenermaßen wäre ich ihm Buchhandel wohl eher daran vorbeigelaufen...

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  • Ein Juwel !

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge
    AKRD

    AKRD

    14. June 2017 um 09:47

    Dieses schöne Buch um den schrulligen Mr. Peardew hat mir meine Frau weitergereicht nach der Lektüre und ich habe es ebenso begeistert gelesen wie sie. Ruth Hogan hat mit „Mr. Peardew und die Sammlung der verlorenen Dinge“ ein ganz besonderes Buch geschaffen, das man nicht einfach mal so „weglesen“, sondern wirklich genießen sollte ! Solche Bücher finden sich in der heutigen Medienlandschaft nicht mehr so häufig leider und umsomehr sollten wir sie dann schätzen ! Der Schreibstil ist wirklich schön, auf den Punkt, bildhaft und einfach authentisch. Und Mr. Peardew ist ein Protagonist, wie man ihn sich wünscht als Leser: er wächst einem irgendwie ans Herz, ist ein Guter... Für mich war dieses Buch ein Juwel und ich bin froh und dankbar, dass ich es hier finden durfte, denn zugegebenermaßen wäre ich ihm Buchhandel wohl eher daran vorbeigelaufen...

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