Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

von Ruth Hogan 
4,4 Sterne bei145 Bewertungen
Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (121):
I

Schöne Geschichte! An manchen Stellen musste ich wirklich schmunzeln. Es hat wirklich spaß gemacht das Buch zu lesen.

Kritisch (1):

Eine rührende Geschichte um verlorene Dinge und die Liebe. Für meinen Geschmack etwas zu schmalzig.

Alle 145 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge"

Wir warten alle darauf, gefunden zu werden …

Auch Anthony Peardew, der auf seinen Streifzügen durch die Stadt Verlorenes aufsammelt. Jeden Gegenstand bewahrt er sorgfältig zu Hause auf. Er hofft, so ein vor langer Zeit gegebenes Versprechen einlösen zu können. Doch ihm läuft die Zeit davon. Laura übernimmt sein Erbe, ohne zu ahnen, auf welch große Aufgabe sie sich einlässt. Überrascht erkennt sie, welche Welt sich ihr in Anthonys Haus eröffnet.

Ein Roman über verlorene Dinge und zweite Chancen. Über einzelne Handschuhe, schönes Teegeschirr, begabte Nachbarinnen, unerwartete Freundschaften und zeitlose Liebe.

"Und so fing ich mit meiner Sammlung verlorener Dinge an. Vielleicht dachte ich, wenn ich jeden verlorenen Gegenstand rettete, den ich fand, würde jemand das Einzige auf der ganzen Welt retten, an dem mir wirklich etwas lag, und ich würde es eines Tages zurückbekommen, um mein gebrochenes Versprechen doch noch einzulösen." Anthony Peardew

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783471351475
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:List Verlag
Erscheinungsdatum:19.05.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 19.05.2017 bei Hörbuch Hamburg erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Zitrusfruchtvor 8 Monaten
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    Jeder verliert mal etwas oder findet einen Gegenstand. Meistens macht man sich keine großen Gedanken darum. 
    Bei Mr. Peardew ist das ganz anders. Er findet nicht nur Sachen und nimmt sie mit, nein er archiviert sie richtig! Und eines Tages will er den jeweiligen Besitzer finden. Dazu kommt es nicht mehr. Jetzt hat seine Mitarbeiterin diese Aufgabe geerbt. Laura wird an dieser Aufgabe wachsen und einen neuen Sinn und Freude am Leben finden. 
    Für einen Debüt Roman ist dieses Buch rundum gelungen. Es gibt zwei Zeitebenen, die sich am Ende verbinden. 
    Gut gelungen fand ich die Geschichten, die Mr. Peardew rund um die gefundenen Gegenstände schreibt. 
    Man merkt der Autorin an, dass sie selbst leidenschaftliche Sammlerin ist und sich Gedanken um die Sachen macht. 
    Etwas komisch ist der mystische Hauch zum Ende, was aber das lese Erlebnis nicht beeinträchtige.

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    Zitrusfruchtvor 8 Monaten
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    Jeder verliert mal etwas oder findet einen Gegenstand. Meistens macht man sich keine großen Gedanken darum. 
    Bei Mr. Peardew ist das ganz anders. Er findet nicht nur Sachen und nimmt sie mit, nein er archiviert sie richtig! Und eines Tages will er den jeweiligen Besitzer finden. Dazu kommt es nicht mehr. Jetzt hat seine Mitarbeiterin diese Aufgabe geerbt. Laura wird an dieser Aufgabe wachsen und einen neuen Sinn und Freude am Leben finden. 
    Für einen Debüt Roman ist dieses Buch rundum gelungen. Es gibt zwei Zeitebenen, die sich am Ende verbinden. 
    Gut gelungen fand ich die Geschichten, die Mr. Peardew rund um die gefundenen Gegenstände schreibt. 
    Man merkt der Autorin an, dass sie selbst leidenschaftliche Sammlerin ist und sich Gedanken um die Sachen macht. 
    Etwas komisch ist der mystische Hauch zum Ende, was aber das lese Erlebnis nicht beeinträchtige.

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    Sidnys avatar
    Sidnyvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Lieblingsbuch.
    Ein Kaleidoskop voller kleiner Augenblicke

    Anthony Peardew sammelt fast sein ganzes Leben lang verlorene Dinge ein, um den größten Verlust seines eigenen Lebens zu überwinden. Doch es gelingt ihm nicht, die rechtmäßigen Eigentümer ausfindig zu machen, und so beschränkt er sich darauf, seine Fundstücke zu katalogisieren und zu archivieren, und sich Geschichten über ihre Herkunft auszudenken, mit denen er seinen Lebensunterhalt verdient.
    Niemand weiß von seiner Sammelwut, nicht einmal Laura, die seit einigen Jahren seine Assistentin ist und ihm auch den Haushalt führt. Umso überraschter ist sie, als Anthony ihr sein unvollendetes Lebenswerk nach seinem Tod hinterlässt.

    Obwohl "Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge" ein eher ruhiges Buch ist, hat es mich dennoch vom ersten Satz an gefesselt. Die Geschichte ist ungewöhnlich aufgebaut, es gibt mehrere Erzählstränge: Zum einen geht es zu Beginn um Anthony und die Ursprünge seiner außergewöhnlichen Sammlung, später nimmt Laura seinen Platz ein, die die ihr gestellte Sisyphusaufgabe zu bewältigen hat. Der dritte Strang beinhaltet Rückblenden in das Leben von Eunice, die für einen Verleger arbeitet, und eigentlich nur vor langer Zeit einmal für einen Augenblick Anthonys Weg kreuzte.
    In diese Rahmenhandlung werden regelmäßig die Geschichten einzelner Fundstücke, und der Menschen, die sie verloren haben, eingestreut. Diese kurzen Einblicke sind völlig unterschiedlich: mal amüsant, mal traurig, mal düster oder einfach nur anrührend. Mir hat dieser Erzählstil überraschend gut gefallen, er machte das Buch sehr abwechslungsreich und lebendig.

    Die Protagonisten des Romans sind allesamt fein und detailliert gezeichnet, man lernt sie im Lauf der Handlung gut kennen und ich konnte mich mühelos in ihre Gefühlswelt versetzen. Selbst Nebenfiguren, die nur im Zusammenhang mit einem Fundstück einen kleinen Auftritt haben, hinterließen bei mir einen bleibenden Eindruck, und trotz der Kürze dieser Einschübe konnte ich mir ein Bild von ihrem Charakter machen.

    Dieser Roman ist das Erstlingswerk der Autorin, und ich finde, er ist ihr ausnehmend gut gelungen. Die Art, wie Ruth Hogan Mr. Peardews Geschichte erzählt, birgt die Gefahr, vom Leser als eine Art Flickenteppich wahrgenommen zu werden, weil einfach so viele kleine Geschichten eingeflochten werden, die nicht unbedingt immer in einem direkten Zusammenhang zur Rahmenhandlung stehen.
    Aber dennoch hinterlässt das Buch am Ende einen "runden" Eindruck und es wird mir sicher schon alleine (aber nicht nur!) aufgrund des ungewöhnlichen Aufbaus im Gedächtnis bleiben.

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    Code-between-liness avatar
    Code-between-linesvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ab und zu war es mir etwas zu kitschig, sonst aber gut unterhaltende Lektüre mit Wohlfühl-Faktor!
    Ein Buch zum Wohlfühlen und Zurücklehnen

    Vierzig Jahre lang hat Mr. Peardews altes, viktorianisches Haus, genannt Padua, als Ort der Erinnerung an seine große Liebe Therese gedient. Therese, die kurz vor der geplanten Hochzeit starb. Hier baute er seine „Sammlung der verlorenen Dinge“ auf – alle verlorenen Gegenstände, die er auf der Straße fand, wurden mitgenommen, mit Etiketten versehen und sorgsam verwahrt. Immer in der Hoffnung, dass ihm vielleicht eines Tages auch jemand das Erinnerungsstück an Therese, das er am Tag ihres Todes verloren hatte, zurückbringen würde.
    Nach Mr. Peardews Tod wird Padua das Zuhause von Laura, seiner Assistentin, der er seinen ganzen Besitz vererbt. Und mit dem Haus erbt Laura auch die Aufgabe, die verlorenen Dinge wieder zu ihren Besitzern zurückzubringen.
    Nach und nach findet sich in Padua eine eingeschworene Gemeinschaft zusammen: neben Laura zieht auch Hund Carrot (selbst ein „Fundstück“), sowie ihre schon jahrelang auf Sparflamme vor sich hin köchelnde Liebe zu Gärtner Freddy mit ein. Und auch Sunshine, die 19-jährige Nachbarin mit Down-Syndrom, findet in Padua zum ersten Mal in ihrem Leben Freunde und ein neues Zuhause.

    Das Buch besteht insgesamt aus drei Erzählebenen, die wirklich kunstvoll miteinander verknüpft sind: neben den Geschehnissen in der Gegenwart, erfährt der Leser als Einschübe das Schicksal von Eunice, die Frau, die seit 40 Jahren Mr. Peardews verlorenes Erinnerungsstück als einen Talisman hütet. Eine dritte Ebene wird durch kurze Geschichten gebildet, die die verlorenen Gegenstände aus Mr. Peardews Sammlung mit ihren ehemaligen Besitzern verbinden – getreu dem Motto „Jeder Gegenstand hat seine Geschichte“.

    Ich habe mich von der Geschichte um Mr. Peardew, Laura, Freddy, Sunshine und Eunice sehr gut unterhalten gefühlt, konnte mich darin wohlfühlen und zurücklehnen. Erwartet hatte ich ein bisschen etwas Anderes – einen „ernsthafteren“ Roman, vielleicht mit weniger kitschigen Elementen (manchmal ist es schon zuckersüß…) und gewiss ohne übersinnliche Elemente. Auch gibt es doch einige Szenen, die etwas klischeehaft daherkommen und die ich in der Form eher in einem klassischen „Frauenroman“ oder im Bereich Jugendbuch erwartet hätte.
    Dennoch – die liebevolle Art, mit der das Buch geschrieben ist, hat mir gefallen und konnte mich erreichen – und am Ende wurden die beiden Haupt-Handlungsstränge perfekt zusammen geführt, so etwas gefällt mir immer gut. Und nicht zu vergessen Sunshine – die Figur ist so liebevoll gezeichnet und hat eine so treffende Art, die Dinge zu formulieren, dass sie schnell zu meinem Liebling im Buch wurde.
    Ich habe das Buch gern gelesen und vergebe daher drei wohlwollende Sterne.

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    Gwennileins avatar
    Gwennileinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Bezaubernd und wunderschön
    Bezaubernd und wunderschön

    Ich hatte gar nicht damit gerechnet, in welche Richtung sich das Buch entwickelt. Aber war sehr positiv überrascht. Es hat sich sehr gut gelesen und war einfach was für´s Herz. Mir hat es gut gefallen, wenn es auch etwas an der Realität vorbei ging. Doch gerade davon lässt man sich gerne bezaubern.

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    Andrea-Karminrots avatar
    Andrea-Karminrotvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nette Unterhaltung
    Verlorenes mit Geschichten

    Der Titel hatte es mir wirklich angetan. Ich wollte dieses Buch einfach haben, denn wie oft verliert man etwas und ärgert sich dann, dass es nie wieder auftaucht. Nachdem ich die ersten Seite gelesen hatte, war ich dann aber doch etwas enttäuscht. Unterhaltsam zwar, aber nicht das, was ich erwartet habe.


    Mr. Peardews sammelt eben alles von den Straßen auf, das irgendwie nach einem verlorenen Gegenstand aussieht. Ein Haargummi, eine alte Tasse, ein Freundschaftsbändchen und noch so einige seltsame Dinge. Auch eine Keksdose ist dabei, die mit Asche gefüllt ist. Asche, die eindeutig nicht aus einem normalen Ofen stammt, sondern vielleicht tatsächlich ein verbrannter Mensch zu sein scheint. Mr. Anthony Peardews trägt alles nach Hause und etikettiert, wo und wann er es gefunden hat. All das macht er, weil er selber etwas verloren hat. Ein Liebespfand, das er von seiner Verlobten bekam. Am Ende stirbt Anthony und vermacht alles seiner Sekretärin Laura, der er den Auftrag gibt, weiter dafür zu sorgen, dass die verlorenen Dinge an ihre Besitzer zurückgegeben werden. Ein Unterfangen, das nicht so leicht erscheint. Aber Laura bekommt Hilfe…


    Es ist eine unterhaltsame Geschichte, die in verschiedenen Zeiten und Orten spielt und einigen verlorenen Dingen ein Gesicht verschafft. Manches ist lustig, einiges aber auch sehr traurig, manchmal auch grausam. Die Erzählweise hat mich zeitweise etwas verwirrt. Oftmals schaffen es Schriftsteller nicht, in den verschiedenen Zeiten zu schreiben. Mir fiel der Wechsel nicht immer leicht. Doch habe ich die Figuren gerne verfolgt, um herauszufinden, warum unter anderem, diese Keksdose in der Bahn verloren wurde. Was bitte, macht die Asche eines Verstorben, allein auf Reisen, in einem Zug? Ich empfand das Buch als eine herrliche Urlaubslektüre. Leichte Kost für Unterwegs. So gesehen, lesenswert. 

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    Zitrusfruchtvor einem Jahr
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    Jeder verliert mal etwas oder findet einen Gegenstand. Meistens macht man sich keine großen Gedanken darum.Bei Mr. Peardew ist das ganz anders. Er findet nicht nur Sachen und nimmt sie mit, nein er archiviert sie richtig! Und eines Tages will er den jeweiligen Besitzer finden. Dazu kommt es nicht mehr. Jetzt hat seine Mitarbeiterin diese Aufgabe geerbt. Laura wird an dieser Aufgabe wachsen und einen neuen Sinn und Freude am Leben finden.Für einen Debüt Roman ist dieses Buch rundum gelungen. Es gibt zwei Zeitebenen, die sich am Ende verbinden. Gut gelungen fand ich die Geschichten, die Mr. Peardew rund um die gefundenen Gegenstände schreibt.Man merkt der Autorin an, dass sie selbst leidenschaftliche Sammlerin ist und sich Gedanken um die Sachen macht. Etwas komisch ist der mystische Hauch zum Ende, was aber das lese Erlebnis nicht beeinträchtige.

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    lajoyavor einem Jahr
    Königreich der verlorenen Dinge

    Ich war so glücklich, als ich das Buch in den Händen hielt, da es kaum noch abwarten konnte, in diese Welt einzutauchen. Ein bisschen überrascht war ich allerdings über das Cover, welches nicht so aussieht, wie ich es erwartet hatte. Das ist aber nicht schlimm, da es dennoch gut dazu passt :)

    Inhalt:
    Der Tag ihrer Beerdigung, hätte ihr Hochzeitstag sein sollen. Therese stirbt und ihr Verlobter Anthony verliert an diesem Tag nicht nur seine große Liebe, sondern auch ihr Medaillon. Das Versprechen, es immer bei sich zu tragen, konnte er nicht halten. Von Schuldgefühlen geplagt, machte er es sich zur Lebensaufgabe, all die Dinge die er fand, den Besitzern zurückzugeben. Um den Überblick zu behalten archivierte er die Fundstücke und bewahrte sie zuhause in seinem Arbeitszimmer auf. Innerhalb von 40 Jahren, entstand so ein Museum von verlorenen Dingen.
    Nach seinem Tod, wird seine Assistentin Laura die Hüterin der verlorenen Dinge. Dabei hat sie tatkräftige Unterstützung vom Gärtner Freddy und dem Mädchen Sunhine.

    Meinung:
    Ich hatte schon bei der Leseprobe das Gefühl, dass dies ein ganz besonderes Buch ist und ich wurde nicht enttäuscht.
    Der Protagonist Anthony, ist so liebenswürdig und sympathisch beschrieben, dass man ihn einfach nur ins Herz schließen kann. Der Moment, in dem er stirbt, ist einfach nur traurig und es wirkt zunächst auch wie ein sehr großer Verlust.
    Zum Glück, ist da seine Assistentin Laura, die versucht seine Lebensaufgabe fortzuführen. Sie hat sich immer so gut um ihn gekümmert und auch um das Haus, dass er es ihr einfach vererbt, inklusive allen Gegenständen. Ich mag ihren Charakter wirklich sehr, da sie mit ihren Gedanken und Sorgen einfach realistisch wirkt, so wie aus dem wahren Leben.
    Parallel zu der Geschichte in der Gegenwart, gibt es zwischendurch immer mal wieder Geschichten aus der Vergangenheit, die schnell darauf schließen lassen, dass es sich dabei um die Finderin des Medaillons handelt. Die Vergangenheit dreht sich um Eunice und Bomber und man fiebert echt ein bisschen mit :)
    Der Schreibstil ist genau passend, da die Autorin eine leicht zu verstehende und flüssige Art hat, diese Geschichte zu erzählen. Während ich das Buch aufschlug, hatte ich das Gefühl in diese Welt einzutauchen und alles um mich herum zu vergessen. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, da ich so sehr daran interessiert war, wie es weitergeht.
    Besonders gut haben mir die Kurzgeschichten gefallen, die Anthony zu den gefundenen Gegenständen geschrieben hatte. Die kleinen Einschübe passten ganz gut zu der Geschichte und machten sie so ein bisschen authentischer.

    Fazit:
    Ein wundervolles Buch, welches über den Tod hinaus und mitten ins Herz geht.

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    19Ostseekind77s avatar
    19Ostseekind77vor einem Jahr
    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

    Inhalt:
    Jeder Gegenstand, den Anthony Peardew auf der Straße findet, hat eine Geschichte. Er sammelt und archiviert sie alle in seinem gediegenen viktorianischen Haus und plant, sie eines Tages an ihre ursprünglichen Besitzer zurückzugeben. Denn er selbst sieht sich nur als Hüter der verlorenen Dinge. Vor Jahren hat er selbst etwas verloren, das er seitdem auf seinen Streifzügen sucht: ein Schmuckstück. Es gehörte seiner großen Liebe, und das Medaillon verbindet sie noch immer mit ihm. Anthony muss diese besondere Aufgabe jedoch an seine Erbin Laura weitergeben, ohne ihr von dem großen Geheimnis erzählt zu haben, das seine Sammlung umgibt.

    Meinung:
    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge ist eine wirklich warmherzige Geschichte mit magischem Charme. Die Charaktere sind sehr bildlich und sympatisch dargestellt. Die Autorin läßt die verschiedenen Geschichten ineinanderfließen, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Man findet schnell seine "Lieblinge". Bei mir waren das, Bomber und Eunice, die schnell von Chef und Angestellte zu besten Freunden für ein Leben werden. Die Geschichte ist abwechsungsreich und auch wenn sehr viele Personen und Fundstücke darin vorkommen hatte ich einen guten Überblick. Durch die vielen Rückblicke konnte man auch das Handeln und Verhalten der Charaktere verstehen.
    Am Anfang fragte ich mich immer wieder, was denn der Sinn dieser Geschichte sein sollte, am Ende wusste ich es. Eine Geschichte die das Herz berührt, über Finden und Verlieren und das nicht nur von Dingen.

    Fazit:
    Eine Geschichte zwischen Magie und Realität, absolut lesenswert.

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    J
    Julianchenvor einem Jahr
    Ein zauberhaftes Märchen

    Hinter der lieblichen Cover lauert ein wunderbarer Roman über Freundschaft, Liebe, Verlust, Glück, Verlorenes und Wiedergefundenes und das Leben als Geschenk. Anthony Peardew sammelt allerlei Kurioses, Seltenes, auf den ersten Blick Unscheinbares und auf den zweiten Blick Unschätzbares - ob weggeworfen oder verloren, wer weiß das schon. Er selbst hat vor vielen Jahren an einem Tag alles verloren, die Liebe seines Lebens, das Glück und einen Talisman, von dem er versprochen hatte, ihn für immer zu bewahren. Er hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht für andere Menschen Verlorenes zu sammeln und es ihnen eines Tages wiederzugeben. Doch er stirbt bevor er sein Lebenswerk vollenden kann. Seine Assistentin Laura übernimmt die schier übermenschliche Aufgabe das Sammelsurium an Dingen zu ordnen und die Besitzer wiederzufinden. Nebenbei entdeckt sie das Glück des Lebens, eine wunderbare Freundschaft zum Nachbarsmädchen und die verloren geglaubte Liebe. Die Charaktere sind so wunderbar beschrieben und liebenswert, dass man sie am liebsten in den Arm nehmen möchte. Der Hauch von Fantasy hätte nicht unbedingt sein müssen, unterstreicht aber den märchenhaften Zauber des Buches. Sogar der zweite Handlungsstrang zieht mich nach einigem Zögern in seinen Bann. Und am Ende fügt sich alles zusammen. Besonders schön: die kleinen Geschichten, die um die verlorenen Dinge erzählt werden. Erst leicht und locker, dann immer tiefsinniger und bedrohlicher. Ein Buch mit Potential zum Lieblingsbuch!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    hallolisas avatar

    Jeder Gegenstand erzählt eine Geschichte ...

    Habt ihr Lust auf einen einzigartigen Roman voller Gefühl und Hoffnung? In "Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge" begleitet ihr einen älteren Herrn bei dem Versuch, den größten Verlust seines Lebens wiederzufinden.

    Neugierig geworden? Dann bewerbt euch jetzt für unsere Leserunde zu "Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge" von Ruth Hogan!

    Mehr zum Inhalt:

    Wir warten alle darauf, gefunden zu werden … Auch Anthony Peardew, der auf seinen Streifzügen durch die Stadt Verlorenes aufsammelt. Jeden Gegenstand bewahrt er sorgfältig zu Hause auf. Er hofft, so ein vor langer Zeit gegebenes Versprechen einlösen zu können. Doch ihm läuft die Zeit davon. Laura übernimmt sein Erbe, ohne zu ahnen, auf welch große Aufgabe sie sich einlässt. Überrascht erkennt sie, welche Welt sich ihr in Anthonys Haus eröffnet. Ein Roman über verlorene Dinge und zweite Chancen. Über einzelne Handschuhe, schönes Teegeschirr, begabte Nachbarinnen, unerwartete Freundschaften und zeitlose Liebe.

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    Mehr über die Autorin:

    Ruth Hogan wurde in Bedford, England, geboren wo sie auch heute noch lebt. Sie studierte Englisch und Drama am Goldsmiths College in London und arbeitete anschließend zehn Jahre lang bei der Kommunalregierung. In ihren frühen Dreißigern hatte Hogan einen schweren Autounfall und 2012 wurde bei ihr Krebs diagnostiziert. Diese beiden Schicksalsschläge brachten sie zum Schreiben. Ruth Hogan lebt mit ihrem Ehemann, drei Hunden und viel Krimskrams in einem viktorianischen Haus. Denn sie sammelt für ihr Leben gern Fundstücke; und dieses Hobby hat sie auch zu ihrem Debütroman "Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge" inspiriert.

    Gemeinsam mit dem List Verlag vergeben wir 25 Exemplare von "Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge", geschrieben von Ruth Hogan. Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 24.05. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und erfüllt folgende Aufgabe:

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