Ruth Koren Der kleine Vogel heißt Goral

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Inhaltsangabe zu „Der kleine Vogel heißt Goral“ von Ruth Koren

'Sie haben ein Werk von hohem menschlichen Wert geschrieben. Ihre Fähigkeit, eine sehr persönliche Geschichte von Herz zu Herz zu übertragen, wird Ihnen auch den Weg zum Leser öffnen.' Roman Frister Ruth Koren schildert die Geschichte ihrer jüdischen Familie. Die Großmutter Emma Rachel Schull heiratete Ende des 19. Jahrhunderts in Leipzig den Altmetallhändler Hersch Freier und gebar ihm elf Kinder. Leo, der Vater der Autorin, war das zehnte Kind. Er erzählt von seiner Kindheit in der Leipziger Münzgasse und von der Nazizeit, in der die Großfamilie auseinandergerissen wurde. Mehrere Familienmitglieder flüchteten rechtzeitig nach Palästina, fünf seiner Geschwister wurden mitsamt ihren Familien in den Lagern ermordet. Leo Freier wurde 1945 von der Roten Armee aus dem Lager Stutthof befreit. Er hatte beide Beine verloren. In einem Hospital der russischen Armee lernte er seine künftige Frau kennen, die dort als Zwangsarbeiterin in der Krankenpflege arbeitete. Ruth Koren lässt die Leser hautnah am Zeitgeschehen und an ihrer Familiengeschichte teilhaben. Mit zahlreichen Dokumenten und Fotos

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  • Rezension zu "Der kleine Vogel heißt Goral: Eine jüdische Familiengeschichte" von Ruth Koren

    Der kleine Vogel heißt Goral
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    11. January 2012 um 17:38

    In einem bisher leider recht wenig beachteten Buch (vielleicht weil man es in einem psychoanalytischen Fachverlag nicht vermutet) erzählt die 1948 in Berlin-Lichterfelde geborene Ruth Koren die Geschichte ihrer jüdischen Familie. Nachdem sie mit ihrer Familie bis 1953 in Leipzig gelebt hatte, flüchtete sie 1953 nach Frankfurt und arbeitete dort nach entsprechenden Ausbildungen im Friseurhandwerk und als Model, wie man heute sagen würde. 1969 wanderte sie nach Israel aus und bekam nach ihrer Heirat 1970 insgesamt drei Kinder. Zum Schreiben kam sie erst spät, und es war ihr ein Bedürfnis, die Geschichte ihrer Familie zu erzählen. Die Geschichte der Großeltern Emma Rachel Schull und Hersch Freier, die Geschichte von Leo, Ruth Korens Vater, der das KZ Stutthof überlebte – ohne Beine. Sie folgt den Spuren der Familienmitglieder, die rechtzeitig vor den Nazis nach Palästina flüchteten und den fünf Geschwistern Leos, die mit ihren Familien in den Lagern der Nazis ermordet wurden. Und sie beschreibt ihre eigene Geschichte von Flucht, Heimatlosigkeit, Emigration nach Israel und ihr Leben dort. „Der kleine Vogel heißt Goral“ ist eine bewegende jüdische Familiengeschichte, die in der Erinnerungsliteratur von Nachfahren der Überlebenden des Holocaust einen ganz besonderen literarischen Platz verdient.

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