Ruth Kornberger

 4 Sterne bei 4 Bewertungen

Alle Bücher von Ruth Kornberger

Wie man einen Zirkus zerstreut

Wie man einen Zirkus zerstreut

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Erschienen am 30.10.2013
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Erschienen am 27.07.2013
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Erschienen am 20.04.2018
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Rezension zu "Wie man einen Zirkus zerstreut" von Ruth Kornberger

Wie man einen Zirkus zerstreut - Ruth Kornberger
Nefertari35vor 5 Jahren

Kurze Inhaltsangabe:
Grasmi, ist ein zwölfjähriges Mädchen, das ein Eliteinternat besucht, aber noch nie in ihrem Leben etwas zu Ende gebracht hat. Sie läßt sich von allem ablenken, probiert alles aus, bleibt aber nirgends dabei. Eines Tages reist sie auf seltsame Weise zu ihrer Tante Ingrid, die noch seltsamer ist und an einem noch seltsameren Ort wohnt. Ihre Tante braucht Grasmis Hilfe, um einen Zirkus zu retten. Ob Grasmi das gelingen wird???
Schreibstil:
Die Geschichte ist schon sehr chaotisch und der Stil ist es auch. Irgendwie hat man das Gefühl, beim Lesen nirgends anzukommen und bleibt aber trotzdem dabei. Viele Elemente der Story sind einfach zu zauberhaft, um das Büchlein einfach wegzulegen. Wenn man es begonnen hat, liest man es auch zu Ende. Die Protagonstin Grasmi ist ein interessantes Mädchen. Obwohl sie erst 12 Jahre alt ist, scheint sie sehr intelligent zu sein, auch wenn sie sich für nichts zu 100 % begeistern kann, aber dafür für viele Dinge. Der Zirkus ist wie jeder Zirkus ist, aber dann auch wieder nicht.
Eigene Meinung:
Die Stiry ist lesenswert, aber ausbaufähig. Mir hat da einiges gefehlt, vieles wurde angedeutet, aber nicht mehr zu Ende erzählt, einige Erzählstränge hören einfach im Nichts auf, manches fängt spannend an, um dann etwas langweilig zu werden. Die Anordnung der Geschichte folgt keiner Struktur, sie ist oftmal wirr und chaotisch, ABER ich habe das Gefühl, das genau das von der Autorin gewollt ist. Die Idee der  Story ist nicht schlecht und ich habe sie sehr schnell gelesen (der Umfang beträgt 69 Seiten), aber wie gesagt, sehr ausbaufähig. Ich gebe drei Sterne und würde gerne nochmal etwas von der Autorin lesen, da sie mich neugierig gemacht hat.

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Lesegenusss avatar

Rezension zu "Wie man einen Zirkus zerstreut" von Ruth Kornberger

Gute Idee - aber die Umsetzung hat mich nicht überzeugen können.
Lesegenussvor 5 Jahren

Nach der Leseprobe von den ersten drei Kapiteln habe ich das Angebot der Autorin, ihr Buch zu lesen und zu rezensieren angenommen. Ein aussagekräftiger Titel, ein zwölfjähriges Mädchen, anscheinend nicht auf den Mund gefallen, nunmehr seit einigen Monaten im Internat „Schloß Margeritenwiese“ auf dem platten Land untergebracht. Warum? Ganz einfach. Grasmi, so heißt nämlich unsere junge Charaktere, lässt sich schon immer von alles und allem ablenken, entdeckt  viel Neues und muss natürlich alles Mögliche ausprobieren. Nicht gerade gut für ihre schulischen Leistungen, denn ihre Eltern waren der Meinung, im Leben braucht es gewisse Regeln und dieses Auf und Ab mit ihr waren nicht gerade sehr förderlich.

Grasmi ist es auch, die uns ihre Geschichten erzählt. Doch auch in dem Eliteinternat, wofür lt ihrer Aussage die Eltern einen Haufen Geld bezahlen müssen, ändert sich wenig. Sie ist und bleibt ein neugieriges Mädchen und sie ist so anders als ihre Mitschüler. Aber das macht ihr das Leben auch nicht gerade einfach.

Aber da ist ja noch Tante Ingrid, die in der Nähe vom Internat wohnt. Grasmi und die Tante, ja sie haben schon einiges gemeinsam. Und wie gerufen kommt die Hilfe von der Tante, Grasmi aus dem Internat in ein Abenteuer zu locken. Aber warum macht die Tante das? Tante Ingrid unterhält so etwas wie einen Freizeitpark. Klein angefangen hat sie und nun! Der Fantasie sind ja bekanntlich keine Grenzen gesetzt. Das erlebt der Leser bereits im zweiten Kapitel, in dem man nur so überflutet wird von den Inspirationen der Autorin, sie ihren Ideen freien Lauf zu lassen. Es mag ja ganz verrückt klingen, dass Tante Ingrid für über 300 Gäste Frühstück macht mit all dem ganzen SchnickSchnack. Egal, jeder Mensch hat seinen Tick, der eine mehr, der andere weniger.

Die Krönung aber ist nun auch noch der Zirkus bei Tante Ingrid. Er hat seine Zelte aufgeschlagen und alles ist schick gemacht für die Vorstellung. Doch nun ist etwas passiert, denn alle Artisten und Tiere waren auf einmal verschwunden, zurückgeblieben ein aufgebrachter Zirkusdirektor, Signore Salati. Man braucht ihn nicht weiter zu beschreiben, doch eine Besonderheit hat er: einen Zylinderhut, dessen Farbe sich seiner Laune anpasst.
Grismas Aufgabe ist es, die verschwundenen Artisten und Tiere wieder zu finden. Das aber bedeutet, sie muss sich nicht von ihrer Pflicht ablenken lassen, ihr Ziel nicht aus den Augen verlieren. Dabei erlebt sie einige verrückte Dinge ...

Fazit:
Eine gute Idee für die Geschichte, allerdings hat mich die Umsetzung leider nicht so ganz überzeugen können ebenso der gewählte Sprachstil für das Lesealter. Vorsorglich habe ich die Leseprobe von Kolleginnen mit Kindern in dem Alter lesen lassen. Kritik kam und auch für das gewählte Cover. Auch wenn die Geschichte ein Ergebnis hat, dass man so wie man ist. Doch alles in allem keine besonders aufregende Geschichte.

In Anbetracht dessen, dass ich gerade kürzlich zwei Jugendbücher für das o. g. Lesealter rezensiert habe, muss ich fair bewerten.

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Rezension zu "Wie man einen Zirkus zerstreut" von Ruth Kornberger

Witziges Kinderbuch mit einer schönen Botschaft
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

Wie würde unser Leben aussehen, wenn wir von allen Dingen fasziniert wären, auf die unser Auge fällt, und ständig Neues ausprobieren würden? Dieser Frage ist die Autorin nachgegangen und hat daraus ein witziges Kinderbuch gemacht.
Grasmi ist zwölf Jahre alt und geht auf ein Internat. Eigentlich soll sie dort lernen, sich auf eine Sache zu konzentrieren, doch daraus wird nichts. Eines Tages findet sie neben der Schule einen Rucksack, der sie zu ihrer Tante lockt. Grasmi soll ihr helfen, ein Rätsel zu lösen. Prompt steckt sie in einem aufregenden Abenteuer um einen Zirkus und seine verschwundenen Artisten und Tiere.
Die der Geschichte zugrunde liegende Idee finde ich originell: Ein Mädchen lässt sich leicht ablenken und verliert sich dadurch in irrwitzigen Situationen. Statt sich wie andere Menschen mit wenigen Dingen über einen längeren Zeitraum zu beschäftigen, fängt sie etwas an, sieht währenddessen etwas Interessanteres, probiert das aus, stolpert dabei über noch Spannenderes, das sie seinerseits reizt, und so fort. Wenn dann noch ihre Tante, Mutter und Cousinen dazustoßen, die dieselbe „Schwäche“ haben, ist das Chaos vorprogrammiert. Aber Grasmi weiß sich zu behaupten und zeigt, dass sie auch mit ihrer vermeintlichen Nicht-Begabung eine wichtige Hilfe sein kann. Genau das ist in meinen Augen die liebevolle Botschaft der Autorin: Man braucht gar nicht der oder die Beste, Schnellste und Klügste in der Schule sein. Jeder hat eine Fähigkeit, mit der er andere unterstützen kann und wodurch er zu etwas Besonderem wird.
Die Sprache des Buches hat mir persönlich gut gefallen. Die Autorin hat das Präsens gewählt, was der Altersgruppe von Kindern ab ungefähr zehn Jahren angemessen ist. Auch dass der Text mit rund sechzig Seiten nicht zu lang ist und zusätzlich in überschaubare Kapitel unterteilt ist, kommt der Zielgruppe entgegen.
Wer eine witzige Geschichte mag, ist bei diesem Buch genau richtig!

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