Rezension zu "Tod eines Wunderfitz': ein schwäbisch-bayrischer Krimi (Quirins Mordfälle 4)" von Ruth M. Fuchs
Kate_nteKriminalhauptkommissar Quirin Kammermeier startet in Tuttlingen mit einem Mordfall statt mit dem geplanten Einleben. Zusammen mit seinem Team ermittelt er in einem Fall voller Nachbarschaftsstreit, Vereinskonflikte und schwäbischer Eigenheiten.
Dies war mein erstes Buch mit Quirin und es wird sicher nicht mein letztes gewesen sein. Er war mir sofort sympathisch. Quirin ist ein ruhiger, besonnener Ermittler, der sich nicht über seine Position definiert und seinem Team auf Augenhöhe begegnet. Auch sein neuer Kollege Akil hat mir sehr gut gefallen. Die beiden ergänzen sich wunderbar und machen als Ermittlerduo richtig Spaß.
Der Kriminalfall ist spannend aufgebaut und bleibt bis zum Schluss interessant. Besonders gut gefallen hat mir das viele Lokalkolorit. Ich mag Dialekte in Büchern sehr und hier sind der bayerische, badische und württembergische Dialekt authentisch eingebunden, ohne dass das Lesen kompliziert wird.
Auch ernstere Themen wie Mobbing und Rassismus werden aufgegriffen, was der Geschichte zusätzliche Tiefe verleiht.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und ich hatte von Anfang bis Ende viel Lesespaß. Für mich ist das ein gelungener Regionalkrimi mit sympathischen Figuren, Humor und einer spannenden Handlung. Ich freue mich schon auf weitere Fälle mit Quirin.




















