Ruth M. Fuchs , Christine Schlicht Gestatten, Erkül Bwaroo, Elfendetektiv

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Inhaltsangabe zu „Gestatten, Erkül Bwaroo, Elfendetektiv“ von Ruth M. Fuchs

Erkül Bwaroo hat einen für einen Elfen ziemlich ungewöhnlichen Beruf – er ist Privatdetektiv. Als der Elf mit dem stattlichen Schnurrbart und dem belgischen Akzent eines Tages von sieben Zwergen zu der Leiche einer wunderschönen Prinzessin gerufen wird, scheint jeder außer diesen Zwergen von einem Unfall auszugehen. Doch auch Bwaroo wittert ein Verbrechen. Allerdings kann er nicht die Meinung der Zwerge teilen, nur die Stiefmutter der Prinzessin könne die Mörderin sein. Vielmehr gibt es für ihn eine ganze Reihe von Verdächtigen, einschließlich der sieben Zwerge. Der Detektiv macht sich also daran, mit seinen ‚kleinen grauen Zellen’ den Fall zu lösen. Dabei schreckt er auch nicht davor zurück, seine eleganten Lackschuhe dem feuchten Waldboden auszusetzen. Mit Hilfe seines unerschütterlichen Dieners Orges kommt er bei der Aufklärung auch scheinbar gut voran – da geschieht ein zweiter Mord.

Hier erfahren Sie, was es mit Schneewittchen und dem Jäger irklich auf sich hat

— phantastische_fluchten
phantastische_fluchten

ein Ausflug ins Märchenland mit einem Meisterdetektiv

— Sabine_Hartmann
Sabine_Hartmann

Eine gelungene Märchenadaption von Agatha Christies berühmten belgischen Meisterdetektiv.

— JuliaB
JuliaB

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  • wer Hercule Poirot mag wird Erkül Bwaroo lieben

    Gestatten, Erkül Bwaroo, Elfendetektiv
    phantastische_fluchten

    phantastische_fluchten

    21. July 2017 um 23:34

    Eines Tages klingelt der Zwerg Bilmo Taschler an der der Tür des Elfendetektivs Erkül Bwaroo.  Er stört den Ermittler gerade bei dem Verzehr und Genuss einiger Pollentörtchen. Aber da Erkül Bwaroo einen neuen Fall wittert, unterbricht er natürlich seine Lieblingstätigkeit, um den Zwerg zu empfangen. Und richtig, Bilmo bittet den Detektiv um Hilfe, denn eine junge Frau wurde ermordet und die Leiche  liegt nun im Haus der sieben Zwerge. Weder die Polizei der Zwerge, noch die der Menschen nimmt die Meldung der kleinen Männer ernst. Schon zwei Mal meldeten sie einen Mordversuch an ihrem weiblichen Gast, doch jedes Mal wurde es als Versehen oder Unfall deklariert. So auch dieses Mal, denn Schneewittchen verschluckte sich an einem Stück Apfel und erstickte. Die Zwerge sind felsenfest davon überzeugt, dass die Königin ihre Stieftochter aus Neid und Hass ermordet hat bzw. ermorden ließ und bitten Erkül Bwaroo, in diesem Fall zu ermitteln. Dieser lässt sich nicht lange bitten und stößt schon bald auf etliche Ungereimtheiten.Die vollständige Rezension finden Sie hier:https://phantastische-fluchten.blogspot.de/2017/07/getatten-erkul-bwaroo-elfendetektiv-von.html

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  • humorvoller Krimi

    Gestatten, Erkül Bwaroo, Elfendetektiv
    Sabine_Hartmann

    Sabine_Hartmann

    10. July 2017 um 11:44

    Erkül Bwaroo ist ein Elfendetektiv, der von einem der sieben Zwerge gerufen wird, um den Mord an Schneewittchen aufzuklären. Soweit so einfach, doch so ist es in Wirklichkeit nicht. Erkül Bwaroo ist dem Meisterdetektiv Hercule Poirot von Agatha Christie nachempfunden. Die Autorin versteht ihre Bücher als Hommage an die beiden. Und das gelingt ihr in der Tat. Erkül Bwaroo ermittelt in alle Richtungen. Die Zwerge halten die böse Königin, die Stiefmutter von Schneewittchen, die im Übrigen hier nur Prinzessin heißt, für die Täterin. Doch Erkül Bwaroo ist sich da nicht so sicher. Außerdem gibt es noch viel mehr zu entdecken. Jeder der Zwerge hat ein besonderes Talent, einer ist sogar verliebt, ein anderer rasiert sich den Bart ab. Am Ende gibt es sogar die übliche Runde, in die der Detektiv alle Verdächtigen eingeladen hat, um schließlich den Täter zu präsentieren. Das Buch liest sich wunderbar flüssig, es ist witzig, humorvoll und trotzdem spannend. Es bleibt vollständig in der entworfenen Welt, in der Menschen, Elfen, Zwerge und andere Wesen friedlich nebeneinander wohnen, jeweils mit eigenen Zuständigkeiten und mit eigenen Regeln, versteht sich. Es macht Spaß, in diese Welt einzutauchen. Erkül Bwaroo steht weder in Haltung, noch in Bezug auf seine kleinen grauen Zellen, noch in Bezug auf Hartnäckigkeit und Listenreichtum seinem großen Vorbild etwas nach.

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  • Ein märchenhafter Krimi mit Elfendetektiv Erkül Bwaroo

    Gestatten, Erkül Bwaroo, Elfendetektiv
    Vibie

    Vibie

    07. May 2017 um 20:23

    Ein Krimi in der man sich in einer Welt voller Märchen und deren Figuren befindet und man schnell merkt dies ist doch nicht ganz nur Fantasy sondern man wird selbst mit rein gerissen hier zu ermitteln und Erkül Bwaroo ein wenig mit unter die Arne zu greifen.Wenige doch Bekannte Figuren kommen hier ans Tageslicht und  machen diesen Krimi zu einem wundervollen Märchen wovon man gerne mehr lesen mag. Trotz den vielen Figuren die so wundervoll dargestellt werden verliert mit nicht den Faden der Handlung und auch nicht den Überblick über das Geschehen und den Charakteren.Ein Todesfall der schnell zu einem zweiten führt und doch irgend wo zusammen gehören und nur Erkül muss die Beweise  finden und alle richtig zusammen setzen.Ein toller fließender Schreibstil wo selbst ich an gewissen stellen das Buch nicht weglegen konnte, hat mich wirklich überzeugt und auch positiv gestimmt auch weitere Bücher von Erkül lesen zu wollen und auch zu müssen.

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  • Eine märchenhafte Hommage an Agatha Christie!

    Gestatten, Erkül Bwaroo, Elfendetektiv
    JuliaB

    JuliaB

    31. October 2016 um 18:42

    Ruth M. Fuchs ist das Kunststück gelungen, den belgischen Meisterdetektiv Hercule Poirot in eine Fantasywelt zu verpflanzen. Wie sein Original ist auch der Elf ziemlich von sich eingenommen, mag es nicht, wenn seine Lackschuhe schmutzig werden, und löst den Kriminalfall mit kluger Kombinationsgabe. Auch die anderen Adaptionen wie etwa die Märchenvorlage sind in ihrer Umsetzung durchaus gelungen und bieten trotzdem noch genügend Raum für eigene Ideen. Der Kriminalfall allerdings ist für erfahrene Leser und Agatha Christie-Fans schon bald durchschaubar, der Mörder viel zu rasch identifiziert und die falschen Fährten manchmal ziemlich durchsichtig. Das Buch lebt also eher von all den Anspielungen als von der Spannung, das beeinträchtigt das Lesevergnügen aber nur  gering.

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  • Erster Teil, der Lust macht auf mehr

    Gestatten, Erkül Bwaroo, Elfendetektiv
    LexySky

    LexySky

    16. June 2016 um 19:27

    Das Cover hat mich eingefangen - die Idee, einen meiner Lieblingsdetektive in so ungewohnter Form zu erleben, fand ich so toll, dass ich das Buch einfach kaufen musste. Und was soll ich sagen? Ich wurde trotz meiner hohen Erwartungen positiv überrascht.So viel feiner Wortwitz, so viel versteckter Humor, Dinge, die man zu kennen und zu wissen meint, ganz neu verpackt und auf eine besonders liebenswerte Art verdreht und neu entdeckt - jede Seite bietet etwas Besonderes zu entdecken und die Charaktere sind durchweg fein gezeichnet, auch die Unsympathischen liebenswert und das Ende in typischer Bwaroo-Manier absolut überraschend, perfekt deduziert.Ich kann das Buch nur empfehlen, für Märchenfans, Krimifans, Humorfans und allen, die gute Lektüre lieben!

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  • Erkül Bwaroo - Gestatten, Erkül Bwaroo, Elfendetektiv

    Gestatten, Erkül Bwaroo, Elfendetektiv
    Wurm200

    Wurm200

    19. February 2016 um 18:54

    Ruth M. Fuchs Erkül Bwaroo - Gestatten, Erkül Bwaroo, Elfendetektiv Autor: Ruth M. Fuchs lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von München. Von April 2000 bis Dezember 2013 gab sie dreimal jährlich das Magazin „Neues aus Anderwelt“ heraus. Aufgrund ihrer dort erschienenen Artikel regte der Eulenverlag sie 2003 an, das Sachbuch „Die wunderbare Welt der Elfen und Feen“ zu schreiben und als Ruth Schuhmann, wie sie damals noch hieß, zu publizieren. Danach ließ sie das Schreiben nicht mehr los. Statt Sachbüchern schreibt sie jetzt aber in erster Linie Romane und Kurzgeschichten mit phantastischem Einschlag. Vor allem aber ist sie die Chronistin von "Erkül Bwaroo" einem Elfendetektiv, der ziemlich an Agatha Christies berühmten belgischen Detektiv erinnert. Wenn sie nicht schreibt, modelliert Ruth sehr gerne oder malt. (Quelle: Lovelsbooks) Leonie, die nach der Speerstunde noch die Gläser spült, wird von einem Klopfen an die Tür unterbrochen. Als Sie die Türe öffnet, sieht Sie Ihre Liebe dort stehen, welche sehr aufgeregt scheint. Als er anfängt zu erzählen, was denn passiert sei, redete er davon, dass jemand seine Maus Wuhli töten wollte. Er bittet Leonie außerdem darum, auf Wuhli aufzupassen, da es bei ihm zu gefährlich für die kleine Maus ist. Er ist so sauer, dass er von einem Monster spricht, dass er am liebsten den Hals umgedreht hätte. Ein wenig später dann taucht Bilmo beim Elfendetektiv auf, um ihn von einer Leiche zu erzählen, welche sich im Zwergenhaus befindet. Das Buch besteht aus insgesamt 42 Kapiteln, welche alle einen Titel tragen. Der Titel des Kapitels steht jeweils immer, dick gedruckt in der Mitte, am Anfang eines Kapitels. Außerdem finden wir oben, auf jeder Seite den Titel des Buches (eventuell für jemanden der beim Lesen vergisst, was er da gerade liest, ansonsten ist es ein Detail, welches man nicht unbedingt benötigt). Wir haben es mit dem Buch mit einer Hommage an Agatha Christies “Hercule Poirot” zu tun. Dies ist der Autorin auch hervorragend gelungen. Wir finden einige Parallelen zu dem Original, so zum Beispiel das verwenden von französischen Wörtern oder aber das Langweilen, falls kein Fall vorliegt. Hier hatte ich bisweilen aber beim Lesen einige kleine Probleme, denn ich selbst kann kein Französisch und musste bei einigen Äußerungen überlegen, was wohl gemeint ist. Außerdem ist die ganze Handlung in bekannte Märchen eingeflochten.So finden wir zum Beispiel die sieben Zwerge wieder, welche allesamt auch eine Hommage sind, an bekannte Filme (Herr der Ringe). Wir haben es also mit dem ganzen Werk mit einer Sammlung von Hommagen zu tun, die alle auch sehr gelungen sind. Die Charaktere, allem voran Erkül Bwaroo, werden sehr detailliert beschrieben, sodass man sich ein sehr genaues Bild machen kann. Da die Handlung nicht in unserer Epoche spielt, ist es wichtig das die Sprache passt. Dies gelingt der Autorin auch, Sie nutzt Wörter, die in die Epoche passen. Bei einem solchen Buch ist es wichtig, dass die Auflösung am Ende logisch scheint. Erkül Bwaroo schafft dies in guter alter Manier. Dazu ruft er, Genre typisch, alle Beteiligten zusammen und schließt nach und nach jedem aus, bis am Ende der Täter übrig bleibt. Leider vielen mir beim Lesen einige Rechtschreibfehler auf, welche bei der Menge schon n die Bewertung einfließen werden. Cover: Das Cover ist völlig in Weiß gehalten.Der Titel hebt sich so mit seiner roten Farbe gut ab. Am auffälligsten ist aber das Bild von Erkül Bwaroo, das mitten auf dem Cover zu sehen ist. Da können wir alle Details, die auch im Buch selbst genannt werden, an der Person selber, widererkennen. Fazit: Gestatten, Erkül Bwaroo, Elfendetektiv ist ein wirklich tolles Buch, welches ich auch ohne Weiteres empfehle zu lesen. Dieses Buch ist dabei auch gerade für jüngere Leser/innen geeignet. Eine gelungene Hommage an die Krimi Autorin schlecht hin, Agatha Christie, welche aber aufgrund der Fehler nur 3/5 Sternen bekommt. Klappentext: Erkül Bwaroo hat einen für einen Elfen ziemlich ungewöhnlichen Beruf – er ist Privatdetektiv. Als der Elf mit dem stattlichen Schnurrbart und dem französischen Akzent eines Tages von sieben Zwergen zu der Leiche einer wunderschönen Prinzessin gerufen wird, scheint jeder außer diesen Zwergen von einem Unfall auszugehen. Doch auch Bwaroo wittert ein Verbrechen. Allerdings kann er nicht die Meinung der Zwerge teilen, nur die Stiefmutter der Prinzessin könne die Mörderin sein. Vielmehr gibt es für ihn eine ganze Reihe von Verdächtigen, einschließlich der sieben Zwerge. Der Detektiv macht sich also daran, mit seinen ‚kleinen grauen Zellen’ den Fall zu lösen. Dabei schreckt er auch nicht davor zurück, seine eleganten Lackschuhe dem feuchten Waldboden auszusetzen. Mit Hilfe seines unerschütterlichen Dieners Orges kommt er bei der Aufklärung auch scheinbar gut voran – da geschieht ein zweiter Mord. (Quelle: Ruth M. Fuchs) Titel: Erkül Bwaroo - Gestatten, Erkül Bwaroo, Elfendetektiv Autor: Ruth M. Fuchs Genre: Jugendbuch, Krimi Verlag: / Preis: 9,95 ISBN: 978-1491044582 Seiten: 296 http://wurm200.blogspot.de/

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  • Der Spagat zwischen Weltliteratur und Märchen

    Gestatten, Erkül Bwaroo, Elfendetektiv
    Nelle_G

    Nelle_G

    26. January 2016 um 23:42

    “Es war einmal vor langer Zeit…” So oder ähnlich fangen Märchen in der Regel an. Aber eigentlich bin ich aus dem Märchenalter schon raus. Und doch habe ich mir den “phantastischen Kriminalroman” von Ruth M. Fuchs zu Gemüte geführt.* Denn irgendwie hat mich die Beschreibung und das Titelbild angesprochen. Natürlich kann ich auch nicht verhehlen, dass ich durch die Parallelen zu anderen großartigen Romanfiguren angezogen hat. Doch dazu später mehr. Im ersten Buch der Reihe dreht sich alles um ein Verbrechen: war es ein Mord oder ein Unfall? Dieser Frage muss sich unser Elfendetektiv mit französischem Akzent und Sinn für das Schöne im Leben stellen. Doch die Profession ist nicht das einzig Sonderbare an unserem Elfen. Auch sein überdimensionaler Schnurbart, seine Leidenschaft für Würzmilch oder seine Herkunft (die man natürlich an Kenner anhand seiner Ohren sofort erkennen muss) sprechen eine eindeutige Sprache. Ein Elf von Welt bemüht sich Licht in das Dunkel der sieben Zwerge und dem plötzlichen Tod der Prinzessin zu bringen. Wer an dieser Stelle noch nicht den Bezug zu diversen Größen der Literatur (für klein und groß) festgestellt hat, der darf ruhig weiterlesen. Sie werden noch mehr Hinweise bzw. Bezüge finden. Das Auffinden an sich mutet jedoch leicht an; es gibt klare Hinweise, eine schöne Sprache und ein mit Worten gemaltes Kleinod namens “Laundom”, dass durch ein Verbrechen sehr belastet wird. Unser Privatdetektiv wird vom Oberhaupt der sieben Zwerge beauftragt den Mörder zu finden. Natürlich verdächtigen die Zwerge die böse Stiefmutter. Doch unser Erkül wäre kein guter Privatermittler, wenn er sich nicht offen und unbeeinflusst auf die Suche nach dem wahren Mörder gemacht hätte. Doch bevor man in einem fulminanten, Columbo-ähnlichen Schluss den wahren Mörder präsentiert bekommt, vergeht einige Zeit. Man begegnet anderen vertrauten (Märchen-) Bekannten oder lernt die Besonderheiten der einzelnen Zwerge besser kennen. Jedem wird ausreichend Raum und Kontext gewidmet. Alles in allem eine sehr liebevolle Arbeit, die Freunden großer Krimis bzw. besagten Märchenliebhabern ein Lächeln auf die Lippen zaubern wird. Ich hätte mich eigentlich – so pauschal – auch mit etwas Abstand zu den beiden Gruppen gezählt. Jedoch fiel mir eine durchgängiges Lesen des eBooks von Ruth M. Fuchs, Autorin bzw. Chronistin des Elfendetektives Erkül Bwaroo, nicht immer leicht. Vielleicht weil mir manche Anspielung zu offen (-sichtlich) dargestellt war. Ich habe in der Tat 4 Anläufe gebraucht, um das Buch zu Ende zu lesen. Aber wie oben schon beschrieben: das mag an meiner Einstellung zu solch’ phantastischen Werken liegen. Ich habe wieder für mich festgestellt: es ist nicht meine Welt (die der Elfen bzw. Zwerge) und auch nicht mein Genre. Diese Mischung aus Weltliteratur (Agathe Christie) bzw. Märchen (Schneewittchen und die 7 Zwerge) erforderte von mir einen geistigen Spagat, der vielleicht durch meine derzeitigen beruflichen Herausforderungen nicht möglich war. Aber trotzdem kann ich das Buch “Gestatten, Erkül Bwaroo, Elfendetektiv”** für Freunde dieses Genres bzw. beider “Extreme” nur empfehlen. Ein netter Zeitvertreib, der sich gut und flüssig lesen lässt. Sprache bzw. bildhafte Darstellung, detailreiche Schilderung der Umwelt bzw. Charaktere und ein wirklich spannendes Ende lassen einen voll auf seine Kosten kommen. Auch wenn man erst einmal (wie ich) seine Scheu überwunden musste, um sich dann voll und ganz auf die Geschichte bzw. ihre Charaktere einzulassen. In der Reihe ist mittlerweile der 4. Band erschienen. Auch die Website http://www.erkuel-bwaroo.de/ bzw. die Website der Autorin inkl. Newsletter http://www.ruthmfuchs.de bietet dem geneigten Leser weitere Möglichkeiten in diese phantastische Welt unseres Elfendetektives einzutauchen. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen bzw. Stöbern. ____________________ * Das eBook wurde mir unentgeltlich von der Autorin zur Verfügung gestellt. Dies hat in keiner Weise Einfluss auf meine Beurteilung. ** Amazon Partnernet-Verlinkung

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  • Hilfe, es fehlt ein Stern! Ich brauche einen 6. Stern für dieses originelle Buch!!!! :)

    Gestatten, Erkül Bwaroo, Elfendetektiv
    ChristineJaeggi

    ChristineJaeggi

    Dieser Roman hätte wahrlich 6 Sterne verdient und gehört ab sofort zu meinen ultimativen Lieblingsbüchern, die ich zu 200% weiterempfehlen kann. Ruth M. Fuchs erzählt uns hier die Geschichte von „Schneewittchen“ mal anders ... Es war einmal hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen – in einem kleinen Häuschen lag eine wunderschöne, aber tote Prinzessin ... Was jetzt?, fragten sich die sieben Zwerge. Schnell holte man den bekannten Elfendetektiv Erkül Bwaroo zu Rate, dessen erster Gedanke sogleich war: Mord! Aber entgegen der Meinung der Zwerge, dass die böse Stiefmutter das Verbrechen beging, hatte Erkül Bwaroo schnell weitere Verdächtige im Visier, sogar den Prinzen und die sieben Zwerge. Der kleine Elf mit dem staatlichen Schnurbart begann fortan, das schwierige Rätsel zu lösen und die vielen Verdächtigen zu befragen. Und dann, eines Tages, geschah ein weiterer Mord ... Schon nach wenigen Seiten war ich gefesselt von dieser Geschichte. Nicht bloss wegen der Spannung um den Mord an der Prinzessin, sondern auch wegen den so liebevoll geschaffenen Figuren: Da sind der eitle Erkül Bwaroo mit seinem französischen Akzent, die sieben Zwerge (deren Namen alle übrigens an die Figuren aus „Herr der Ringe“ erinnern) die Kräuterhexe mit dem wachen Blick, die schöne, geheimnisvolle (und so gar nicht unsympathische) Königin, aber auch zahlreiche Nebenfiguren, deren Beschreibungen der Autorin perfekt gelingen. Intelligente, spritzige Dialoge und immer wieder originelle Einschübe à la „Männermagazin mit Namen „Pferd, Schwert und holde Maid – alles, was Männer brauchen“ bringen einem zum Schmunzeln und machen dieses Buch zu einem kleinen Meisterwerk. „Gestatten, Erkül Bwaroo“ ist für mich nicht bloss eine Mischung aus Märchen und Agatha Christies „Hercule Poirot“, sondern auch ein hervorragender, sehr gut geschriebener Kriminalroman mit viel Witz und Raffinesse. Ich freue mich, den Elfendetektiv auch bei zukünftigen Märchen-Kriminalfällen zu begleiten - Wie war das damals schon wieder mit Rotkäppchen und dem bösen Wolf ... ??

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  • Schneewittchen mal anders ... Mord im Märchenreich!

    Gestatten, Erkül Bwaroo, Elfendetektiv
    kattii

    kattii

    20. April 2015 um 05:33

    Das Buch hat mich total positiv überrascht. Ich hatte den 2ten Teil hier auf LB gewonnen und da ich ein absoluter Reihenfolgenleser bin musste ich mir erst den ersten Band zulegen und lesen. Ich hatte mich daher nicht wirklich mit dem Klappentext beschäftigt und als ich dann anfing zu lesen war ich von der Idee begeistert. Ja, mir war klar, dass es um einen Elfendetektiv geht, aber dass er den "Fall Schneewittchen" löst, hatte ich so nicht auf Schirm. Und das in bester Krimi Manier. Man erkennt deutlich das Vorbild Hercule Poirot, was mir sehr gefallen hat. Fasziniert war ich auch von der komplett anderen Darstellung des Märchens. Aber hier will ich gar nicht zuviel verraten. Nur soviel: wer Märchen mal ein wenig anders erzählt haben will sollte sich diese Reihe definitiv zulegen. Prima Schreibstil gut zu lesen und einfach klasse.  Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil der Reihe. 

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