Tod einer Zwiderwurzn

von Ruth M. Fuchs 
4,6 Sterne bei11 Bewertungen
Tod einer Zwiderwurzn
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C

lesenswert, doch zuwenig bayerische Dialoge, teilweise langatmig

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Eine bayerische Krimi Perle

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Inhaltsangabe zu "Tod einer Zwiderwurzn"

In Straubing, um Straubing, um Straubing herum ...

Im Geiselhöringer Freibad stirbt am helllichten Nachmittag eine Frau. Sie wurde vergiftet! Für Hauptkommissar Quirin Kammermeier und seine Kollegin Sabine Pfeiffer herrscht kein Mangel an Verdächtigen, denn die Tote betrieb einen Blog, auf dem sie über alles und jeden herzog. Auch vor der eigenen Familie machte sie dabei nicht Halt.
Staatsanwalt Stefan Höppner ist keine große Hilfe, denn ihn beschäftigt weit mehr seine Rolle als Herzog Ernst bei den Agnes-Bernauer-Festspielen, deren Premiere kurz bevorsteht. Und dann verliebt sich Quirin auch noch in einen Verdächtigen.
Während das Ermittlerduo noch im Dunkeln tappt, geschieht ein zweiter Mord. Dieses Mal ist es ein Mundartdichter in Straubing. Doch das Gift ist das gleiche: Zyankali.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783981802986
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:364 Seiten
Verlag:Raposa Verlag
Erscheinungsdatum:10.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor 6 Monaten
    Tod einer Zwiderwurzn

    Regionalkrimis haben immer das gewisse Etwas und können den Leser begeistern. War hier genauso, wie erwartet. Die Autorin hat auch gut mit Dialekt gearbeitet und das im genau richtigen Maß, auch für Nichtbayern gut zu verstehen.

    Der Fall an sich richtig spannend. HK Kammermeier ist zufällig vor Ort, als im Freibad eine tote Frau gefunden wird. Sie wurde vergiftet und bald stellt sich heraus, dass sich in ihrem Umkreis viele Verdächtige angesammelt haben. Sie betreibt einen Blog, durch den sie sich allerhand Feinde gemacht hat. Während der Ermittlungen geschieht schon bald der zweite Mord, hier kann natürlich der stärkste Zusammenhang bestehen.

    Eine schöne Mischung in diesem Krimi, viel Regionales, gut durchdachter Fall und an ein bisschen Privates ist auch dabei. Nette Dialoge bringen etwas Humor in die Lesezeit.

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    C
    chris_mavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: lesenswert, doch zuwenig bayerische Dialoge, teilweise langatmig
    Lesenswert, wenn auch der Titel mehr bayrisches vermuten lässt

    Ich lese Regionalkrimis sehr gerne und dieser hier kommt aus Niederbayern. Da ich selber aus Bayern bin, freu mich da immer besonders drauf. Dieser hier spielt in Niederbayern, in der Straubinger Umgebung.

    In einem Krimi erfährt man ja meist auch etwas über die Gegend in der der Krimi spielt. Der Autorin ist das sehr gut gelungen. Sie hat in die Handlung sehr geschickt ein typisches Festspiel, genauer die Agnes-Bernauer-Festspiele eingebunden und läßt auch den Krimi damit enden.

    Die Geschichte ist recht schnell erzählt. Im Freibad leistet Hauptkommissar Kammermeier erste Hilfe und muss dabei feststellen, das dies kein Unfall war. Die Frau wurde vergiftet. Mit seiner Kollegin Sabine Pfeiffer begibt er sich auf die Suche nach dem Mörder. Die Suche gestaltest sich langwieriger als gedacht, denn die Ermordete hat sich viele Feinde durch ihren betrieben Blog verschafft. Hier hat sie jeden in ihrem Umfeld an den Pranger gestellt. Doch wer hatte den größten Vorteil vom Tod der Zwiderwurzen ? Bei dem einen Mord wird es nicht bleiben, so viel sei noch verraten. Auch bei dem Beginn einer frischen Liebe darf man diesem Krimi teilhaben.

    Ein durchaus lesenwert Krimi. Das Cover finde ich auch gut gelungen, passt auch gut zur Geschichte. Alleine aus diesem Grund hätte ich mir diesen Krimi schon gekauft. Dieser Krimi lebt viel von Dialogen, was ich sehr schön finde, das bringt einen sehr schnell ins Geschehen des Buches.

    Auch positiv hervorheben kann man die Beschreibungen der Gegend Straubings sowie die schon beschriebenen und eingebundenen Festspiele. Ein wirklicher Regionalkrimi auch wenn mir persönlich noch mehr bayerische Dialoge gewünscht hätte, nicht nur typische Schimpfwörter oder Bezeichnungen wie den Titel “Zwiderwurzen”.

    Der Spaß beim Lesen des Krimis habe ich leider irgendwann verloren. Die Geschichte hat sich unfreiwillig in die länge gezogen und die Spannung fällt dann auch plötzlich weg. Vielleicht waren meine Erwartungen aufgrund des Covers und des bayerischen Krimis einfach zu hoch, so dass der Funke hier nicht überspringen konnte. Ich kann letztlich nur 3 von 5 Sternen vergeben.

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    D
    dru07vor 6 Monaten
    charmant gut

    Hauptkommissar Quirin Kammermeier und seine Kollegin Sabine Pfeiffer werden zu einem Freibad nach Geiselhöringer gerufen. Dort starb am helllichten Nachmittag eine Frau. Sie wurde vergiftet! Es gibt genügend Verdächtige, denn die Tote betrieb einen Blog, auf dem sie über alles und jeden herzog, sogar vor ihrer Familie kannte sie keinen Halt. Staatsanwalt Stefan Höppner ist auch keine große Hilfe, denn die Agnes-Bernauer-Festspiele stehen kurz bevor und er muss sich auf seine Rolle als Herzog Ernst vorbereiten.
    Während das Ermittlerduo noch im Dunkeln tappt, geschieht ein zweiter Mord. Dieses Mal ist es ein Mundartdichter in Straubing. Doch das Gift ist das gleiche: Zyankali.

     

    Mir hat das Buch gut gefallen. Es war gut und spannend geschrieben. Konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Mir hat auch der bayerische Dialekt sehr gut gefallen, das fand ich sehr authentisch. Ich mag das sehr, aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich aus Bayern komme und mich daher nicht schwer tu. Habe länger überlegen müssen, wer denn nun die beiden vergiftet hat und was das wahre Motiv ist. Würde mich über einen weitern Teil der beiden Kommissar freuen. Das Buch bekommt 4 von 5*.

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    Z
    zyrimavor 6 Monaten
    Spannendes Niederbayern

    Inhalt ( Klappentext) :


    In Straubing, um Straubing, um Straubing herum ...

    Im Geiselhöringer Freibad stirbt am helllichten Nachmittag eine Frau. Sie wurde vergiftet! Für Hauptkommissar Quirin Kammermeier und seine Kollegin Sabine Pfeiffer herrscht kein Mangel an Verdächtigen, denn die Tote betrieb einen Blog, auf dem sie über alles und jeden herzog. Auch vor der eigenen Familie machte sie dabei nicht Halt.

    Staatsanwalt Stefan Höppner ist keine große Hilfe, denn ihn beschäftigt weit mehr seine Rolle als Herzog Ernst bei den Agnes-Bernauer-Festspielen, deren Premiere kurz bevorsteht. Und dann verliebt sich Quirin auch noch in einen Verdächtigen.

    Während das Ermittlerduo noch im Dunkeln tappt, geschieht ein zweiter Mord. Dieses Mal ist es ein Mundartdichter in Straubing. Doch das Gift ist das gleiche: Zyankali.


    Meine Meinung:

    Das Cover,welches ich einfach nur genial finde; hat mich auf diesen Krimi aufmerksam gemacht.

    Durch die Kommisare Quirin Kammermeier und Sabine Pfeiffer ist man bei den Untersuchungen hautnah dabei und es macht so richtig Spass sie bei ihren Ermittlungen zu begleiten.

    Auch die anderen Charaktere sind sehr gut beschrieben ,so wie die Menschen halt so sind. Der Dialekt ist so gehalten das er für jeden verständlich ist ,aber auch genau zeigt das Niederbayern der Schauplatz ist.

    Der Schreibstil der Autorin ist einfach nur super und macht das Lesen zu einem grossen Vergnügen, ich hoffe es wird noch mehr Romane mit Kammermeier ,Pfeiffer und co geben.


    Fazit: Ein Krimi den ich sehr gerne weiterempfehle ,5 Sterne sind mir hier fast zu wenig :)

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    Dandys avatar
    Dandyvor 7 Monaten
    Ein spannender Niederbayernkrimi mit schrulligen Charakteren

    Tod einer Zwiderwurzn ist ein Niederbayernkrimi aus den Federn der Autorin Ruth M. Fuchs.


    Am helllichten Tag stirbt eine Frau im Geiselhöringer Freibad. Schnell stellt sich heraus, dass sie vergiftet wurde. Als Hauptkommissar Kammermeier und seine Kollegin Pfeiffer erfahren, dass die Tote eine Blog betrieben hat, auf dem sie über alles und jeden herzog, herrscht kein Mangel an Verdächtigen mehr.
    Während ihren Ermittlungen geschieht ein zweiter Mord und wieder spielt Zyankali eine grosse Rolle.

    Das Cover gefällt mir sehr gut. Die Schrift kann man sehr gut lesen.
    Der Laptop, der Totenkopf mit dem Filzhut- passt sehr gut zur Geschichte, ist ein Hingucker und man ahnt schon, dass es sich um einen nicht ganz so ernste Geschichte handelt.

    Ich bin sehr gut in die Geschichte hinein gekommen. 
    Der Schreibstil ist sehr gut . Das Buch lässt sich leicht lesen und ich konnte es kaum aus der Hand lege. Der lockere , humorvolle Schreibstil, die tollen Charaktere , die Beschreibung der Landschaft- alles passt sehr gut zusammen. 
    Die Spannung hält die ganze Zeit an. Durch die vielen Wendungen bleibt es die ganze Zeit spannend. Unnötigen Längen kommen nicht vor.

    Sehr gut gefielen mir die bayrischen Sätze ( ich habe alle "übersetzen" können).  Für einen Regionalkrimi gehören solche Sätze einfach dazu.

    Die Charaktere habe mir sehr gut gefallen.
    Jeder Charakter ist einzigartig und nicht Klischee behaftet.
    Es hat mal richtig gut getan, einen Krimi zu lesen, bei dem niemand psychisch krank, alkohlabhängig ist oder familiäre Probleme hat.

    Quirin ist ein schrulliger, lustiger Typ, der im richtigen Moment auch ernst sein kann.
    Der Staatsanwalt, der sich lieber auf seine Rolle als Herzog Ernst vorbereitet, als an den Ermittlungen teilzuhaben.
    Sabine, die in einer festen Beziehung ist und Augen für Dr. Neuhaus hat und noch eine unerwartete Überraschung erlebt.
    Die Verdächtige, einer skurriler, lustiger , außergewöhnlicher als der Andere.

    Die Geschichte ist sehr gut ausgearbeitet. Es passieren Morde, die Polizisten ermitteln, es gibt sehr viele Verdächtige. Stück für Stück kommt die Wahrheit an´s Licht und bis zum Schluss wusste ich nicht wer der Täter ist. So stelle ich mir einen guten Krimi vor.

    Ich empfehle dieses Buch weiter. 
    Eine tolle Geschichte, die von der ersten bis zur letzten Seite spannend ist.



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    Bibliomaries avatar
    Bibliomarievor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Eine bayerische Krimi Perle
    Gift im Freibad

    Zufällig ist HK Quirin Kammermeier in seiner Freizeit zur Stelle als im Geiselhörner Freibad eine Dame an einem internistischen Notfall stirbt. Er erkennt schnell an einigen Indizien, dass der Tod womöglich kein natürlicher war und informiert seine Dienststelle. Sein Verdacht bestätigt sich und als sie einen Blog der Toten finden, der vor Denunziation, Verleumdung und hasserfüllten Posts strotzt, da wird die Liste der Verdächtigen immer länger. Auch ihre eigene Familie blieb von ihren giftigen Tiraden nicht verschont.


    Der Krimi führt ins idyllische Straubing. Die Stadt ist in Aufregung, die großen Agnes-Bernauer-Festspiele stehen bevor und auch der Staatsanwalt Höppner geht in seiner tragenden Rolle auf, da stört der Mordfall nur. Gut dass Quirin und seine Kollegin Sabine Pfeiffer meist einen kühlen Kopf bewahren.


    Das Buch war eine echte Überraschung für mich. Der schlichte Umschlag, ganz in schwarz gehalten, hat mir anfangs keinen großen Appetit auf den Krimi gemacht. Aber das Cover täuscht, den Leser erwartet ein spannender Kriminalroman mit einem gut ausgedachten Plot. Locker und mit einem guten Timing geschrieben, bleibt der Spannungsbogen hoch. Sehr gut gefallen hat mir, dass die Autorin auf die üblichen Klischees von unangenehmen Vorgesetzten und zur Karikatur gewordenen Staatsanwälten verzichtet. Besonders mit dem Hauptprotagonisten, dem Kommissar Quirin ist ihr eine sympathische Figur gelungen. Mit ihm lässt sich der Leser gern auf die Ermittlungen und das Miträtseln ein.


    Humor und Dialekteinschübe sind gut austariert, sie geben dem Krimi Würze, ohne den Plot zur Nebensache zu degradieren. Ich finde, der Krimi muss den Vergleich mit namhaften Autoren und bekannten Verlagen nicht scheuen. Ich wünsche diesem Krimi viele Leser und würde mich auf neue Fälle aus der Feder der Autorin freuen.

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    SaintGermainvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Wer "Rita Falk" oder "Der Bulle von Tölz" mag, ist hier auf jeden Fall goldrichtig.
    Quirin Kammermeier 1 - lustiger Krimi statt Erkül Bwaroo

    Im Freibad stirbt eine Frau. Hauptkommissar Quirin Kammermeier ist vor Ort und darf im Landkreis Straubing-Bogen ermitteln.

    Das Cover des Buches passt zwar zum vorliegenden Buch perfekt, gefällt mir persönlich aber gar nicht. Die Cover von den Erkül Bwaroo-Büchern der Autorin waren immer top.

    Der Schreibstil der Autorin ist einfach genial. Die Protagonisten werden ebenso wie die Orte perfekt in Szene gesetzt. Der Dialekt macht das ganze noch besser und damit natürlich die sprachlichen Probleme, die die Ermittlerin Sabine Pfeiffer hat.

    Jede Hauptfigur hat ihre eigene Geschichte und macht sie so mehr oder weniger sympathisch.

    Der Übergang der Autorin in ein doch anderes Genre ist ihr absolut gelungen, auch wenn natürlich auch Erkül Bwaroo knifflige Fälle zu lösen hatte. 

    Fazit: Lustiger Regional-Krimi. Wer "Rita Falk" oder "Der Bulle von Tölz" mag, ist hier auf jeden Fall goldrichtig. Hoffentlich gibt es bald mehr von diesen Ermittlern. 5/5 Sternen

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    irismariavor 7 Monaten
    klasse Lokalkrimi

    Ruth M. Fuchs hat mit "Tod einer Zwiderwurzn" einen spannenden und humorvollen Niederbayernkrimi geschrieben, der in Straubing spielt. Eigentlich wollte Hauptkommissarin Kammermeier einen erholsamen Nachmittag im Geiselhöringer Freibad verbringen, doch dann fällt ihm quasi ein Mordfall direkt für die Füße. Eine Frau stirbt innerhalb kurzer Zeit auf ihrer Badedecke. Es stellt sich heraus, dass sie vergiftet wurde und Kammermeier und seine Kollegin Sabine Pfeiffer beginnen mit den Ermittlungen. Unterstützt werden sie von einem jungen Polizisten, der schnell vor Ort war und zu allem Unglück noch der Neffe der Toten ist. Bald wird den Ermittlern klar, dass die Tote eine Zwiderwurzn war, die ständig mit ihren Blogbeiträgen für Ärgernis bei verschiedensten Personen sagte. So gibt es auch eine Menge möglicher Verdächtiger. Es entwickelt sich eine spannende Suche nach dem Täter, die immer wieder von sympathischen Begebenheiten aus dem Privatleben der Kommissare unterbrochen wird und auch die bayerische Mundart kommt nicht zu kurz. Mir hat der Roman sehr gut gefallen, es ist die richtige Mischung aus einem interessanten Fall, originellen Charakteren, viel Lokalkolorit und Humor.

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    Dajobamavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Pflichtlektüre für alle Niederbayern!
    Ein toller Niederbayernkrimi

    Ich muss ja gestehen, dass ich für gewöhnlich einen großen Bogen um Regionalkrimis mache. Ich habe sie immer für oberflächlich, amateurhaft geschrieben und künstlich konstruiert gehalten. Dieser weckte nun doch mein Interesse, da die Handlung praktisch direkt vor meiner Haustür stattfindet und ich die Orte von daher sehr gut kenne. Was soll ich sagen, meine Vorurteile haben sich nicht bestätigt, ich bin begeistert!

     

    Dieser Krimi spielt im Landkreis Straubing-Bogen und in der Stadt Straubing in Niederbayern. Im Geiselhöringer Freibad wird eine Frau vergiftet - Zyankali. Hauptkommissar Quirin Kammermeier nimmt die Ermittlungen auf, zusammen mit seiner Kollegin Sabine. Verdächtige gibt es genug, denn das Opfer war eine rechte Zwiderwurzn, wie der Titel bereits verrät, und hat sich mit ihrem Blog viele Feinde gemacht. Während das Ermittlerduo noch die Blogeinträge auswertet und Verdächtige befragt, geschieht bereits ein zweiter Mord.

     

    Sowohl die Handlung als auch die Charaktere sind sehr vielschichtig und liebevoll gestaltet. Auch der Dialekt ist passend und authentisch, nicht übertrieben. Die Personen wirkten für mich durch ihre regionaltypische Ausdrucks- und Verhaltensweisen sehr liebenswert, fast wie Familienmitglieder. Auch wenn mir der Kriminalfall an sich gut gefallen hat, der gesamte Plot hervorragend recherchiert und schlüssig war, war mein persönliches Highlight doch das Vertraute meiner niederbayerischen Heimat, das die Autorin wirklich sehr gut rübergebracht hat.

     

    Abgerundet wird der Krimi durch passenden, teils recht bissigen Humor in Verbindung mit bayerischen Kraftausdrücken - es waren Stellen dabei, da habe ich Tränen gelacht.

    Diese Autorin werde ich im Auge behalten. Hoffentlich schreibt sie noch mehr Niederbayernkrimis.

     

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    funny1s avatar
    funny1vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Krimi der alles hat was man sich bei einem guten Buch wünscht.
    Tolles Buch.

    Um was geht es: ( Inhaltsangabe übernommen)

    In Straubing, um Straubing, um Straubing herum ...

    Im Geiselhöringer Freibad stirbt am helllichten Nachmittag eine Frau. Sie wurde vergiftet! Für Hauptkommissar Quirin Kammermeier und seine Kollegin Sabine Pfeiffer herrscht kein Mangel an Verdächtigen, denn die Tote betrieb einen Blog, auf dem sie über alles und jeden herzog. Auch vor der eigenen Familie machte sie dabei nicht Halt.
    Staatsanwalt Stefan Höppner ist keine große Hilfe, denn ihn beschäftigt weit mehr seine Rolle als Herzog Ernst bei den Agnes-Bernauer-Festspielen, deren Premiere kurz bevorsteht. Und dann verliebt sich Quirin auch noch in einen Verdächtigen.
    Während das Ermittlerduo noch im Dunkeln tappt, geschieht ein zweiter Mord. Dieses Mal ist es ein Mundartdichter in Straubing. Doch das Gift ist das gleiche: Zyankali.

    Meine Meinung:

    Ein toller Krimi der alles hat was man sich bei einem guten Buch wünscht, tolle Protagonisten, einen interessanten Fall, viele Verdächtige, Dialekt und viele Irre Führungen. Sehr schön finde ich das auch der Humor in dieser Geschichte nicht ausbleibt und die Spannung bis zum Schluss vorhanden ist. Umso überraschter war ich wer der Mörder/ Mörderin war. Man wird von der Autorin das ein oder andere mal richtig an der Nase herumgeführt was mir besonders gut gefällt. Auch die verschiedenen Charaktere sind sehr gut beschrieben und auch die Ortschaften sowie die Handlungen lassen das eigene Kopf-Kino auf Hochtouren laufen. Mich konnte die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite voll und ganz überzeugen und in seinen Bann ziehen, deshalb von mir 5 Sterne für dieses tolle Buch.

    Fazit:

    Ein sehr gelungener Krimi den ich nur zu 100% Weiterempfehlen kann.

    Kommentare: 1
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    fuxlis avatar

    TOD EINER ZWIDERWURZN heißt mein erster Niederbayernkrimi.

    Einige von euch kennen mich ja bereits als Autorin der Fantasykrimireihe „Erkül Bwaroo ermittelt“. Nun habe ich also einen Krimi geschrieben, der im Hier und jetzt spielt, genau genommen, in Niederbayern. Noch genauer genommen in Straubing und Umgebung.


    Der Klappentext:

    In Straubing, um Straubing, um Straubing herum ...

    Im Geiselhöringer Freibad stirbt am helllichten Nachmittag eine Frau. Sie wurde vergiftet! Für Hauptkommissar Quirin Kammermeier und seine Kollegin Sabine Pfeiffer herrscht kein Mangel an Verdächtigen, denn die Tote betrieb einen Blog, auf dem sie über alles und jeden herzog. Auch vor der eigenen Familie machte sie dabei nicht Halt.

    Staatsanwalt Stefan Höppner ist keine große Hilfe, denn ihn beschäftigt weit mehr seine Rolle als Herzog Ernst bei den Agnes-Bernauer-Festspielen, deren Premiere kurz bevorsteht. Und dann verliebt sich Quirin auch noch in einen Verdächtigen.

    Während das Ermittlerduo noch im Dunkeln tappt, geschieht ein zweiter Mord. Dieses Mal ist es ein Mundartdichter in Straubing. Doch das Gift ist das gleiche: Zyankali.


    Einen Trailer gibt es natürlich auch:



    ###YOUTUBE-ID=6CARftXoP14###

    Ich verlose 10 Taschenbücher von „Tod einer Zwiderwurzn“. Wer bei der Verlosung leer ausgeht, kann zum Trost die eBook-Version bekommen.

    Bewerbt euch für die Bücher bitte bis einschließlich Sonntag, 18. März 2018 und am Montag lose ich dann aus.

    Für die Teilnahme bitte ich euch lediglich, mir zu schreiben, warum euch das Buch interessiert.

    Es wäre schön, wenn sich auch ein paar Niederbayern oder noch besser Straubinger bewerben würden.

    Außerdem würde ich mich freuen, wenn ihr mir verraten würdet, wo ihr am Ende eure Rezensionen veröffentlichen werdet. (Lovelybooks, Amazon, Thalia, usw.)

    Noch etwas: So sehr ich mich bemühe, mit Lektorat und Probelesern Tippfehler zu jagen und zu eliminieren, kann es natürlich trotzdem den einen oder anderen immer noch geben. Wenn euch einer auffällt, schreibt nicht einfach „Da gibt es Schreibfehler“, sondern schreibt mir genau, wo. Denn nur so kann ich auch diesen letzten kleinen Biestern zu Leibe rücken.

    Nicht böse sein, wenn ich nicht täglich vorbeischaue, um Leserfragen zu beantworten. Ich schreibe gerade an zwei neuen Büchern. Aber natürlich werde ich mich einloggen, sooft es geht.

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