Ruth Reichl Falscher Hase

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Inhaltsangabe zu „Falscher Hase“ von Ruth Reichl

Als Undercover-Mission in den Spitzenrestaurants New Yorks Die höchst amüsanten Koch-Memoiren von Ruth Reichl, dem berühmtesten „Falschen Hasen“ (verkleideter Küchenspion) unter den Restaurantkritikern der Welt. Ruth Reichl war Restaurantkritikerin der NEW YORK TIMES – und als solche bekannt wie ein bunter Hund. Was aber tun, wenn Anonymität das A und O der Arbeit ist, das eigene Foto jedoch als Steckbrief in jedem Gourmettempel hängt? Gute Tarnung ist alles. Ob als ihre eigene Mutter verkleidet oder als die Leibhaftige und Gefürchtetste aller Gourmet-Kritiker: In den Kolumnen der „Queen of Cuisine“ („The Observer“) bekamen selbst Spitzenköche ihr Fett weg. Das Sahnehäubchen unter den Koch-Memoiren – mit vielen tollen Rezepten zum unkomplizierten Nachkochen!

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  • Rezension zu "Falscher Hase" von Ruth Reichl

    Falscher Hase
    zwergerl

    zwergerl

    14. July 2008 um 11:02

    Fand ich super, super gut! Sehr unterhaltsam, Ruth Reichl bringt auch Nicht-Gourmets das Thema Essen/Geniessen sehr nahe. Ich habe nach dem Lesen sogar Foie Gras probiert (war nicht gut, aber probieren geht über studieren :-)!

  • Rezension zu "Falscher Hase" von Ruth Reichl

    Falscher Hase
    Sisch

    Sisch

    17. March 2007 um 10:33

    Als Ruth Reichl den Job als Restaurant-Kritikerin bei der New York Times annimmt, ist ihr nicht klar, welches Gewicht ihrer Arbeit in einschlägigen Kreisen beigemessen wird: In allen New Yorker Spitzenküchen hängt ihr Bild, und jedem Kellner, der sie rechtzeitig identifiziert, winken satte Prämien. So schlüpft Ruth bei ihren Restaurant-Besuchen schon bald in immer neue Rollen – mal taucht sie als lebenslustige Brenda, mal als unsichere Molly auf. Selbst als ihre eigene Mutter hat sie grandiose Auftritte. So unterschiedlich wie ihr Outfit fallen auch ihre Restaurant-Erlebnisse aus: wird sie als Ruth Reichl erkannt, werden die Portionen auf wundersame Weise größer und die Angestellten freundlicher. In ihren anderen Rollen hingegen macht sie ganz andere Erfahrungen – mit entsprechenden Folgen für ihre Kritiken. Ruth Reichl arbeitete selbst sechs Jahre lang als Restaurant-Kritikerin der ehrwürdigen New York Times, bevor sie Chefredakteurin beim renommierten „Gourmet“-Magazin wurde. Und was sich hier wie ein Roman liest, besteht zum größten Teil aus authentischen Ergebnissen ihrer früheren Tätigkeit. Nicht ohne Grund bekommt so mancher Gourmet-Koch noch heute Bauchschmerzen bei der Nennung ihres Namens, zumal es in New York viele erstklassige Restaurants gibt, deren reiche Kundschaft sich vom Rat angesehener Zeitschriften leiten lässt. Für Feinschmecker ist Reichls Buch eine Offenbahrung. Nicht nur, dass sie die allgegenwärtige Hofierung der französischen Küche hinter sich lässt. Die beschriebenen Speisen zergehen einem selbst beim Lesen auf der Zunge, und die 17 Rezepte zum Nachkochen sind das i-Tüpfelchen auf dieser kulinarischen Reise. Der einzige Wehrmutstropfen liegt in Reichls Kritiklosigkeit gegenüber den bisweilen tierquälerischen Methoden der internationalen Haute-Cuisine. Sonst: Ein brillanter kulinarischer Leckerbissen – humorvoll, lehrreich und sehr, sehr lecker.

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