Ruth Rendell Blutschrift

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Inhaltsangabe zu „Blutschrift“ von Ruth Rendell

Nach dem Bestseller "Urteil in Stein" von Ruth Rendell§§Die Coverdales ahnen weder, daß ihre neue Haushälterin Analphabetin ist, noch, daß sie sich mit Eunice den Tod ins Haus geholt haben. Denn ihre stille Wut auf alle, die lesen können, wird durch die Bekanntschaft mit einer Dorfbewohnerin zum tödlichen Haß aufgestachelt: Die Coverdales und ihr "sündiges" Leben auf Lowfield Hall sind der Weltverbesserin lange schon ein Dorn im Auge. Wie die beiden altjüngferlich wirkenden Frauen sich zu Verbrecherinnen wandeln, ist von Ruth Rendell meisterlich geschrieben und wird von Hannelore Hoger und Heide Kipp kongenial dargestellt. Vom mutwilligen Verschütten einer Teetasse bis zum Auslöschen einer Familie steigern sie sich in einen beispiellosen Mordrausch.

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    Blutschrift
    sabisteb

    sabisteb

    09. April 2012 um 14:59

    1977. Eunice Parchman ist Haushälterin bei George und Jacqueline Coverdale. Die Coverdales sind sehr gebildet, wohlhabend und Opernliebhaber. Eunice jedoch ist Analphabetin und versucht dies zu verbergen, was in einem Haushalt, in dem es vor schriftlichen Nachrichten nur so wimmelt immer schwieriger wird. Eunice fühlt sich in die Ecke gedrängt und freundet sich mit Joan Smith an, der Kreinkrämerin. Sie ist Mitglied einer Kirche, wo niemand lesen muss, wo nur gesungen wird und Eunice fühlt sich geborgen und sicher mit ihrer Neuen Freundin, die leider die Klatschtante des Dorfes ist, was ihre Arbeitgeber wiederum nicht gut finden und daher diesen Umgang zu untersagen versuchen. Am 14. Februar abends sitzt Familie Coverdale vor dem Fernseher, um sich eine Don Giovanni- Inszenierung anzuschauen und lässt dabei ein Tonbandgerät mitlaufen, das neben der Oper und den Gesprächen der Familie auch noch eine schreckliche Bluttat - das St. Valentins-Massaker, aufnimmt. Wichtigste Zeugin ist Eunice. Dieses 53 Minuten lange SFB-ORB Hörspiel aus dem Jahr 2002 53 von Barbara Meerkötter basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ruth Rendell aus dem Jahr 1977, welcher als ihr bester Kriminalroman angesehen wird. Die Geschichte ist spannend und anders als der berühmte erste Satz des Romanes, wird hier der Täter nicht gleich im ersten Satz verraten. Andererseits ist der Aufbau des Hörspiels verwirrend und man versteht erst rückblickend, beim zweiten Hören, wie die Geschichte verläuft und erzählt wird. Neben der eigentlichen Handlung um Eunice und ihr Leben bei den Coverdales, wird von Anfang an immer wieder die Aufnahme der Oper eingespielt bzw. die Vorbereitungen der Aufnahme, die anders als das Hörspiel in mono eingespielt wurde. Das verwirrt und ist im Wechsel mit den Stereo Aufnahmen der Haupthandlung teils sehr unangenehm. Es wird aus dem Hörspiel nicht klar, wann die Handlung spielt, man setzt wohl voraus, dass der Hörer weiß, dass das Buch 1977 erschien, und man Mitschnitte von Fernsehaufnahmen damals mit einem Mikro machte und alles, was sonst so gesprochen wurde, eben auch auf dem Band ist. Das Hörspiel springt also permanent zwischen 14.2.1977 und der Haupthandlung, was dem Hörer jedoch erst zum Schluss klar wird. Einerseits ein Aha- Effekt, andererseits musste ich das Hörspiel zwei Mal hören, um die Handlung auseinanderzupfriemeln und so richtig zu verstehen. Die Besetzung ist minimalistisch und besteht gerade mal aus 7 Sprechern, die die komplette Handlung tragen. Besonders Hannelore Hoger als Eunice hört man sehr gut heraus, die anderen Sprecher sind unbekannter, aber dennoch sehr gut. Die Emotionen sind sehr gut ausgespielt und keiner der Sprecher klingt abgelesen. Fazit: Verwirrender Aufbau beim ersten Mal Hören, den man erst beim zweiten Mal zu schätzen lernt. Erstes Mal gehört 3 Sterne zweites Mal gehört 5 Sterne Erzählerin: Hille Darjes Eunice Parchman, Hausangestellte: Hannelore Hoger Jacqueline Coverdale: Susanne Lothar George Coverdale, Jackies zweiter Ehemann: Reiner Heise Giles, Jackies Sohn: Thomas Gerber Melinda, Georges Tochter: Inka Friedrich Joan Smith: Heide Kipp

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