Ruth Rendell Die Brautjungfer

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Inhaltsangabe zu „Die Brautjungfer“ von Ruth Rendell

395 S. (Quelle:'Sonstige Formate/01.12.1993')

Sehr bedrückend, wie sich das Böse in das Leben einschleicht, Besitz ergreift...

— juergenalbers

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  • Rezension zu "Die Brautjungfer" von Ruth Rendell

    Die Brautjungfer

    Mina - Das Irrlicht

    02. January 2011 um 17:54

    Huh - naja. Also es war ganz nett, aber wirklich vom Hocker gerissen hat mich die Story nicht. Diese Senta war mir eindeutig zu "Borderline" und der Typ zu abhängig struktiert.

    Netter Zeitvertreib am Nachmittag, aber es gibt viele gute Bücher, die sich mehr lohnen.

  • Rezension zu "Die Brautjungfer" von Ruth Rendell

    Die Brautjungfer

    Ira

    08. November 2009 um 15:36

    Die Spannung in Ruth Rendell's Romanen, die ich gelesen hab, hat eine Besonderheit: sie wirkt allmählich, sie überfällt nicht, zieht sich durch ganzes Buch. Das literarische Talent von der Autorin bewundert jeder Leser.

  • Rezension zu "Die Brautjungfer" von Ruth Rendell

    Die Brautjungfer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. May 2009 um 11:15

    Ein unglaublich spannendes Buch.

  • Rezension zu "Die Brautjungfer" von Ruth Rendell

    Die Brautjungfer

    jansdarling2002

    04. January 2009 um 09:55

    :-:-: Story :-:-: Philip Wardmann, seines Zeichens Single und Angestellter einer Firma für Renovierungen. Mit Frauen hat er noch nicht so viele Erfahrungen gemacht, liegt es daran, dass er noch zu Hause bei seiner Mutter Christine und seinen Schwestern Cheryl und Fee wohnt?? Philips Vater lebt nicht mehr, und selbst wenn, Philip hätte kein gutes Verhältnis zu ihm, denn er war nicht gerade ein Vorbild. So ganz ist Philip mit seinem Leben nicht zufrieden, es stört ihn, dass seine Mutter in Heimarbeit als Friseurin arbeitet, und den kurzzeitigen Freund seiner Mutter findet er auch recht gediegen, aber dennoch geht er mit seinen Angehörigen zu einem Anstandsbesuch mit, einer muss ja das Geschenk für Gerad Arnheim tragen, die Statue Flora. Zwischen Gerad und Christine entwickelt sich keine engere Beziehung und so wandelt Christine wieder als Single durch die Lande und konzentriert sich dann auf die Heiratsabsichten von ihrer Tochter Fee, und bekommt somit nicht mit, das ihre Tochter Cheryl auf dunkle Abwege gerät. Lediglich Philip bekommt dieses mit, auch wenn er seine Gedanken häufig bei Senta wieder findet, die Brautjungfer, welche bei Fees Hochzeit agiert. Senta hat es ihm angetan, blasse Haut, fast durchsichtige Augen und lange silbrig glänzende Haare, eine für Philip atemberaubende Schönheit. Ganz langsam freunden sich die beiden an und schneller als man schauen kann, landen die beiden miteinander im Bett. Und sie lernen sich näher kennen, wobei Philip die Erfahrungen machen muss, das Senta gerne erzählt, nur diese Erzählungen klingen zu geschönt um wahr zu sein können. Auch Senta ist von Philip sehr angetan und kann es sich durchaus vorzustellen, das weitere Leben mit Philip zu verbringen. Um auch sicher zu sein, das Philip Senta liebt, soll er ihr einen Liebesdienst erweisen. Der Gedanke an sich ist nicht schlecht, denkt Philip, allerdings ist er entsetzt, als Senta ihm offenbart, was sie sich unter dem Liebesbeweis vorstellt. Sie bringt jemanden um, um ihren Teil des Liebesbeweises zu erbringen, und Philip soll das es gleich tun, Philip ist geschockt und kann es nicht fassen, er kann doch nicht einfach einen Menschen umbringen. Da kommt ihm ein Artikel in der Zeitung ganz recht, ein Mann ist tot aufgefunden worden, und diesen unbekannten Toten benutzt Philip um ihn Senta als seine Leiche zu präsentieren. Der Zeitungsartikel soll als Beweis gelten….nun ist Senta an der Reihe….. Wen hat Senta sich als Mordopfer für den Liebesbeweis ausgesucht, und wird diese Aktion die beiden auf ewig zusammen schweißen? :-:-: Leseprobe Seite 91 :-:-: […] »Philip, ich glaube, dass immer zwei Seelen zusammengehören, aber wenn wir auf die Welt kommen, werden sie getrennt, wir verbringen unser ganzes Leben mit der Such nach der anderen Hälfte. Aber manchmal machen Leute einen Fehler, und sie kommen an die Falsche.« »Das zwischen uns ist keine Fehler, oder? Für mich war´s keiner.« »Das zwischen uns«sagte sie leise, »ist für alle Zeit, spürst du das nicht? Ich habe dich auf der anderen Seite des Zimmers gesehen und gewusst, das du der Zwilling meiner Seele, die andere Hälfte bist. Das war der Grund, warum das erste, was ich zu dir sagte, das erste Wort, das ich sprach, dein Name war.« Philip glaubte sich zu erinnern, dass sie als erstes gesagt hatte, Hardy sei ein sonderbarer Hund, aber er täuschte sich bestimmt. War es überhaupt von Belang? Sie war in seinem Bet, hatte mit ihm geschlafen, und es war wunderbar gewesen, wie noch bei keiner anderen. Und sie würde es, das war fast sicher, wieder tun. »Für alle Zeit.« flüsterte sie, und auf ihrem Gesicht breitete sich langsam ein feierliches Lächeln aus. Er war froh um dieses Lächeln, denn er wollte nicht sagen, dass sie zu feierlich wurde. […] :-:-: Meinung / Kritik :-:-: Ab und an lese ich ja ganz gerne die Werke von Ruth Rendell, weil diese nicht so amerikanisiert sind und auch immer einen gewissen Hintergrund haben, sprich man muss mitdenken, damit man auch die angedachte Kritik zwischen den Zeilen versteht. So freute ich mich dann schon auf dieses Werk, und wurde irgendwie enttäuscht, und dazu nun mehr. Von den Handlungsorten her kann ich der Autorin Pluspunkte zusprechen, denn die Gestaltung eben dieser Orte hat die Autorin mit Bravour gemeistert, sie sind vorstellbar und bringen den Leser in die Atmosphäre. So kann man bald die muffige Luft von Sentas Zimmer in Kellerebene riechen, wo sich Philip und Senta ihren Liebesspielen hingeben. Genauso kann man die Friseurgerüche wahrnehmen, wenn der Handlungsort in das Haus von Philips Mutter wechselt. Da hat die Autorin ein Händchen für, durch einen klaren und meines Erachtens nüchternen Stil, gelingt es ihr, diese Orte dem Leser näher zu bringen. Aber dann hat es sich auch schon mit dem nüchternen Schreibstil anfangs unbemerkt, später dann langweilend geht die Autorin in einen so ausschweifenden Schreibstil über, so dass die Handlung an sich unnötig in die Länge gezogen wirkt und der Leser anfängt sich zu langweilen. Zwar versucht die Autorin durch Anekdoten aus Philips Arbeitsleben auflockernde Nuancen einzubringen, aber diese wirken ziemlich fehl am Platze. Auch die eingeflochtenen Geschichten von Fee, Cheryl und Christine tragen nicht zur Auflockerung bei. Hier ist die Autorin dann - so ab dem zweiten Drittel - richtig in einen langweiligen Schreibstil gefallen, welcher sich leider auch nicht mehr zum positiven wendet. Schade, denn vom Grundgedanken her könnte das eine super Geschichte darstellen, wenn auch die Charaktere einigermaßen wären, doch diese sind mir persönlich zu blass und unausgewogen dargstellt, man kann sich nicht so richtig in diese hineinversetzen. Man weiß zwar, wie jeder Charakter aussieht und was für Vorlieben er hat, aber die Darstellung ist ohne jeden Anmut oder gar Enthusiasmus, so das hier eventuell eine Wendung eintreten könnte, was das Spannungspotential angeht. Auf mich wirkt die ganze Story recht holperig und unfertig, wobei unfertig der verkehrte Ausdruck ist, irgendwie so dahin geschrieben, ohne noch mal zu schauen, ob das alles zusammen passt. Dem Leser erscheinen Einflechtungen von anderen Handlungsperspektiven - Philips Berufsleben, oder Fees neues Eheleben - willkürlich und an den unpassenden Stellen eingefügt, so dass man aus der eigentlichen Handlung, nämlich dem Liebesleben von Senta und Philip schnell wieder herauskommt, und so doch das eine oder andere Mal zurückblättern muss, um wieder Anschluss zu finden. Schade, das die Autorin hier nicht eine gerade Linie hineinbekommen hat, denn man hätte wirklich mit den einzelnen Komponenten der Handlung ein fabelhaftes Buch abliefern können, nur nicht in dieser Spannung abbauenden Art und Weise. Frau Rendell, ich bin wahrlich enttäuscht, denn die Autorin hat es schon mehrfach bewiesen, das sie in der Lage ist, spannende und somit gute Werke zu schreiben, wenn ich da mal an ihr Werk Urteil in Stein oder auch Der Liebe böser Engel zurückdenke, das hatte man angefangen zu lesen und wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Hier - bei Die Brautjungfer - ist es nach meinem Empfinden genau umgedreht, hat man es angefangen, möchte man es schon nach den ersten knappen 100 Seiten aus der Hand legen und nicht mehr weiter lesen. Ich habe es notgedrungen weiter gelesen, weil ich auf Arbeit nichts anderes mithatte und man an einem Sonntag so schlecht Buchersatz bekommt. In meinen Augen sollte man dann doch lieber bei den Krimis der Autrin bleiben, denn die meistert sie gut und mit denen ist sie auch bekannt geworden. Abschließend möchte ich noch mal zusammenfassen, wobei hier das negative überwiegt: * Bescheidene Handlung, welche aber durch einen angemessenen und Spannung fördernden Schreibstil wesentlich besser beim Leser angekommen wäre. * Der Schreibstil an sich, ausufernd und unnötig in die Länge ziehend * Teilweise die Beschreibung der Charaktere, denn diese kann man sich zwar annähend vorstellen, aber bei solch einer Geschichte wünscht man sich dann doch mehr Tiefgang * Viele Handlungs- und Perspektivenwechsel * wenige spannende Szenen Und das Positive? * Teilweise die Darstellung der Charaktere * Darstellung der Handlungsorte und der Atmosphäre, wobei letztere auch nur teilweise gelungen ist * keine Effektheischerei :-:-: Gesamteindruck? :-:-: Ich bleibe lieber bei der Krimi - Reihe aus Ruth Rendells Feder, aber erst mal mache ich Pause von der Autorin. Die Brautjungfer möchte ich nicht unbedingt empfehlen, von daher gibt es hier auch nur 2 Sterne.

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  • Rezension zu "Die Brautjungfer" von Ruth Rendell

    Die Brautjungfer

    andreadressler

    21. November 2008 um 12:05

    Gut und spannend geschildert und mit keinem voraussehbaren Ende !

  • Rezension zu "Die Brautjungfer" von Ruth Rendell

    Die Brautjungfer

    November

    14. August 2008 um 15:25

    In dem Buch von R. Rendell "Die Brautjungfer" geht es um den gewaltverabscheuenden Mann Philip, der sich in die schlagartig in die schöne Senta verliebt und mit ihr (mehr oder weniger) zusammenlebt, ohne , dass er eigentlich genaueres über sie weiß und trotzdem er ihre Worte anzweifelt. Letztendlich verändert er sich zu dem, der er nie sein wollte nd macht eine grauenvolle Entdeckung. Das Buch liest sich auf jeden Fall flüssig und hat auch seine Spannungsmomente, trotzdem finde ich die Geschichte , wie sie geschrieben ist, nicht unbedingt sehr mitreißend. Den Empfehlungen nach habe ich mehr erwartet.

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