Ruth Rendell Die Unschuld des Wassers

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Inhaltsangabe zu „Die Unschuld des Wassers“ von Ruth Rendell

Ruth Rendell ist die »Queen of Crime«
Immer wieder hat Ismay den gleichen Traum: Sie folgt ihrer Schwester in einen Raum mit einem spiegelglatten See, in dem eine weiße Gestalt treibt. Der Traum erinnert Ismay unaufhörlich daran, dass vor neun Jahren ihr Stiefvater in der Badewanne ertrunken ist. Eine lange Zeit, in der die Schwestern niemals über jenen Tag gesprochen haben. Doch egal, wie sehr sie sich bemühen, alle Erinnerungen zu unterdrücken – die schreckliche Wahrheit drängt unerbittlich ans Tageslicht …

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  • Rezension zu "Die Unschuld des Wassers" von Ruth Rendell

    Die Unschuld des Wassers

    Heffa89

    28. December 2012 um 17:50

    Es war spannend. Gelegentlicht langatmig, dennoch unterhaltsam. Man hatte sich die meiste Zeit über die dummen Gedanken der Menschen geärgert; oder andere aus seinem Umfeld darin wiederkannt. Mit einer Tendenz zu vollen vier Sternen würde ich jedem das Buch empfehlen, der auf Romane steht, die etwas psychisch abgedreht sind, aber noch nicht wirklich reif für die Kategorie "Psychothriller" sind. Vollständige Rezension: http://goo.gl/8JUF6

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  • Rezension zu "Die Unschuld des Wassers" von Ruth Rendell

    Die Unschuld des Wassers

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. September 2011 um 14:48

    Neun Jahre sind vergangen seit dem Ismays Stiefvater Guy in der Badewanne ertrunken ist. Doch insgeheim glaubt Ismay nicht an einen "Unfall". Zu eindeutig waren die triefend nassen Klamotten ihrer Schwester, Heather, die sich zu dem Zeitpunkt des Todes alleine im Haus befand. Zu eindeutig die Tatsache, dass ihr Schwester mit der Lüge ihrer Mutter, die ihr ein Alibi verschaffte, ohne Zögern einverstanden war. Doch geredet hat Ismay mit Heather nie über jeden Tag. Viel zu verstörend war der Gedanke, ihr Schwester könne für den Tod ihrer Stiefvaters und die damit verbundene Geisteskrankheit ihrer Mutter, verantwortlich sein. Alles was Ismay weißt ist, dass Heather sie liebt und sie vor allem beschützen würde.Als Heather zum ersten Mal eine richtige Beziehung eingeht und alles darauf hindeutet, dass Ismay Schwester bald heiraten wird, weiß Ismay nicht, was sie tun soll. Kann sie es verantworten, dass ein ganz liebenswürdiger Mann eine vermeitliche Mörderin heiratet? Darf sie sich einfach so in die Beziehung ihrer geliebten Schwester einmischen und somit ihr Glück trüben? Also auf einmal die neue Freundin von Ismay Ex, den sie unbedingt zurück gewinnen will, ermordet aufgefunden wird, drängt sich ihr dir Frage auf, ob nicht alles Familiengeheimnisse, seien sie noch so düster, nicht irgendwann einmal ans Licht kommen. * Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Er ist recht anspruchsvoll, aber dennoch flüssig zu lesen. Es macht einfach Spaß, den Gedanken der Autorin, die sie in ihre Geschichte einfließen lässt, zu folgen. Dementsprechend flogen die Seiten bei mir nur so dahin, auch wenn ich zugeben muss, dass eigentliche Spannung eigentilich nicht aufkam! Diese Spannung wurde nicht durch den, sonst für einen so düsteren Roman typischen, Spannungsbogen erzeugt, sondern durch die wirren Gedanken der einzelnen Charaktere und durch die Verzweigungen der einzelnen Handlungsstränge. * Die Charaktere waren allesamt unausstehlich! Ich habe noch nie ein Buch gelesen, in dem mir jede einzelne Person so unglaublich unsympathisch war. Die einen waren entweder zu naiv und schwach, kein bisschen selbstbewusst, die anderen waren viel zu öberflächlich und arrogant. Dann gab es noch die, die sich die ganze Zeit über alles beschwert haben und zu guter letzt noch die richtig Fiesen, die erpressen, einbrechen, Mordversuche planen und klauen. Jetzt könnte man natürlich denken, dass mir das überhaupt nicht gefallen hat, weil ich mir keinem der Charaktere identifizieren konnte. So war es aber nicht! Ich fands richtig toll mal einen Roman so "distanziert" zu lesen. Wenn man keine Nähe zu den einzelnen Charakteren aufbauen kann, dann geht man ganz anders an eine Geschichte heran. Ich glaube, dass Rendell auch genau das bezwecken wollt, denn man konnte sich wirklich nicht durchringen, eine der Personen wirklich sympathisch zu finden. Am ehesten noch die geistesgestörrte Mutte, die hat eh kaum was gesagt. * Die Story des Romans an sich fand ich richtig richtig gut. So eine Geschichte ließt man nicht sehr oft, vorallem nicht aus der Sicht der Betroffenen. Solche Fälle werden meistens in Krimis behandelt und von Polizisten oder Detektiven gelöst. Daher fand ich es umso besser, dass man eine solche Geschichte nun mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten konnte. Auch die Idee, den Roman ganz ohne den gewöhnlichen Spannungsbogen aufzubauen hat mir persönlich sehr zugesagt. Ich fand es mal viel interessanter einen so detaillierten Einblick in die Psyche der Charaktere zu erlangen. Teilweise war ich wirklich geschockt und habe ich gefragt, ob es so skrupellose Menschen tatsächlich geben kann! Ich kann nur nochmal betonen, dass die Geschichte mich wirklich umgehauen hat. * Mit persönlich hat das Ende des Romans gut gefallen. Die Auflösung der Mordgeschichte um Guy war zwar nicht besonders verwunderlich und wurde auch innerhalb von 5 Seiten abgetan, aber der tatsächliche Schluss war dann doch sehr überraschend! Eigentlich kann man tatsächlich nicht sagen, dass der Schluss einem "gefallen" hat, dazu ist er zu dramatisch, aber die Idee fand ich gut. Sie hat nochmal ein ganz neues Element in die Geschichte mit eingebracht und man muss sich nach dem Schluss wirklich fragen, wie Ismays Leben jetzt wohl weitergehen wird! * Das einzige was mich an dem Buch ein bisschen gestörrt hat, war, dass die Protagonisten ihre Gedanken immer wieder wiederholen. Nach dem 10x weiß man dann langsam mal, dass Ismay sich in einer Zwickmühle befindet, ob sie dem Freund ihrer Schwester alles beichten soll oder nicht. Das ist allerdings nicht das einzige Beispiel. Man hätte den Roman sicherlich um 50 Seiten kürzen können, wenn man die ganzen unnötigen Wiederholungen weggelassen hätte. Allzu schlimm war das ganze dann aber doch nicht, da man diese Passagen einfach überlesen konnte. * Alles in Allem gebe ich dem Roman gute 4 Sterne. Wer gerne Roman liest, die einmal ganz anders aufgezogen sind, als die ganze Einheitssoße, die man sonst so zu lesen kriegt, der ist mit "Die Unschuld des Wasser" sicherlich sehr gut bedient! Ich würde mir das Buch wirklich nicht entgehenlassen, also eine klare Kaufempfehlung von mir!

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  • Rezension zu "Die Unschuld des Wassers" von Ruth Rendell

    Die Unschuld des Wassers

    Gimagemelli

    26. August 2011 um 12:12

    wow! :-)
    Ich liebe Ruth Rendell, einfach spannend und ein mal wieder ein überraschendes Ende.

  • Rezension zu "Die Unschuld des Wassers" von Ruth Rendell

    Die Unschuld des Wassers

    Bellexr

    06. October 2010 um 12:08

    Ein dunkles Geheimnis . Ismay teilt sich zusammen mit ihrer Schwester Heather und ihrer Mutter Beatrix und deren Schwester Pamela ein Haus in einem Londoner Vorort. Vor neun Jahren starb ihr Stiefvater Guy auf mysteriöse Weise in der Badewanne. Seit damals glauben Ismay wie auch ihre Mutter Beatrix, dass Heather ihren Stiefvater getötet hat. Beatrix hat hierüber mit der Zeit ihren Verstand verloren und wird nun von Pamela liebevoll betreut. Immer wieder quälen Ismay die Erinnerungen an damals, doch ansonsten ist sie glücklich mit ihrem Freund Andrew und geht zufrieden ihrem Job nach. Bis ihre jüngere Schwester Heather den Krankenpfleger Edmund kennenlernt. Andrew kann „die weibliche Krankenschwester“ nicht ausstehen und weigert sich, unter einem Dach mit ihm zu leben. Zusätzlich zu diesem Problem quälen Ismay Gewissenbisse. Muss sie Edmund von ihrem Verdacht erzählen? Könnte Heather wieder töten? Ismay entschließt sich, ihre Vermutung auf eine Kassette aufzunehmen, doch dies hat schon bald fatale Auswirkungen für sie. . Ruth Rendell greift in ihrem Psychokrimi die Themen Pädophilie wie auch Hörigkeit zu einem anderen Menschen auf. Gleichzeitig geht sie auch auf ganz profane Themen wie Liebesglück und Liebesleid ein, ohne hier jedoch auch nur ansatzweise in die Kitschkategorie abzurutschen. Ganz im Gegenteil: Sehr einfühlsam und nachvollziehbar beschreibt sie die Gefühle ihrer Protagonisten. Und auch eine Figur mit einer leicht kriminellen Ader darf nicht fehlen, was den Gesamteindruck des Buches hervorragend abrundet. . Die Spannung des Krimis baut sich mehr unterschwellig auf, ist während des kompletten Buches spür- aber selten richtig greifbar und das macht gerade die Faszination an dieser Geschichte aus. Man vermutet, dass in der Familie ein Verbrechen geschehen ist, kann sich dessen bis zum Schluss jedoch nie sicher sein, spürt ständig, dass demnächst noch irgendetwas passieren wird, kann sich aber nie genau vorstellen, was. Bis der nächste Mord dann passiert. Bis dahin ist man gelegentlich am Überlegen, in welche Richtung sich nun dieser Psychokrimi entwickeln wird, da der Schwerpunkt zwischen Heather und Ismay wechselt. So spielt die Autorin geschickt mit der Fantasie ihrer Leserschar und fesselt sie somit gnadenlos an das Buch. . Ihr Schreibstil ist eher leise und ruhig und gleichzeitig sehr emotional und auch anspruchsvoll. Geschickt verknüpft sie die Schicksale der einzelnen Mitwirkenden zu einer runden, nachvollziehbaren und spannenden Geschichte, die einem mehr als einmal etwas nachdenklich stimmt und für die man sich wirklich etwas Zeit nehmen sollte. . Ihre Protagonisten sind äußerst detailreich und vor allem sehr unvorhersehbar beschrieben und entwickeln sich im Lauf des Krimis noch. So wird jeder, der schon einmal Liebeskummer hat, das anfängliche Verhalten von Ismay absolut nachempfinden können, wenn auch ihr späteres Verhalten nur noch als Hörigkeit zu bezeichnen ist. Auch der Charakter von Pamela, der netten, aufopferungsvollen Tante, die Mitte 50 ihr Liebesglück per Internet sucht, ist absolut glaubwürdig umgesetzt. Der schrägste Charakter des Krimis ist Marion. Mit ihrem Hang zum Kriminellen versucht sie, ältere Herrschaften um ihr Erspartes zu bringen. Ihr obliegt hier eine Schlüsselrolle und sie ist gewissermaßen der „rote Faden“ zwischen den einzelnen Hauptakteuren. . Tja, und dann ist da natürlich noch Heather: Hat sie wirklich ihren Stiefvater damals in der Badewanne umgebracht und wenn ja, aus dem Grund, den Ismay vermutet? Oder lag hier ein ganz anderer Grund vor? Heather ist eine absolut ehrliche Haut, lügt niemanden an, doch genau das ist der Grund, warum Ismay sich nicht traut, sie auf den Vorfall anzusprechen. Sie weiß, dass sie nur die Wahrheit erfahren wird. Hinzu kommt, dass die eher introvertierte Heather nun endlich ihr Glück mit Edmund gefunden zu haben scheint und dies möchte Ismay nun auch nicht zerstören. . Fazit: Ein Psychokrimi vom Allerfeinsten, der geschickt mit den Erwartungen seiner Leser spielt und bis zum Schluss absolut fesselnd und überraschend bleibt.

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  • Rezension zu "Die Unschuld des Wassers" von Ruth Rendell

    Die Unschuld des Wassers

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. September 2010 um 11:49

    Inhalt: Als Ismay 15 Jahre alt ist kommt sie gemeinsam mit ihrer Mutter aus der Stadt nach Hause. Im Flur kommt ihnen ihre 2 Jahre jüngere Schwester Heather, komplett durchnässt, entgegen. Sie folgen ihr auf ihr Bitten ins Bad, wo sie den ertrunkenen Lebensgefährten der Mutter in der Badewanne finden. Anstatt rausfinden zu wollen, was tatsächlich passiert ist wird nie ein Wort darüber gesprochen, der Polizei wird erzählt Heather sei auch in der Stadt gewesen. Selbst als die beiden Schwestern längst erwachsen sind, kommt dieser Vorfall nie zum Gespräch, obwohl sie nach wie vor gemeinsam mit ihrer Mutter und deren Schwester in einem Haus wohnen. Ihrer beiden Mutter verfällt kurz nach dem Vorfall in eine Schizophrenie und wird zum Pflegefall. Doch auch wenn dieser Vorfall nie angesprochen wird erschwert er allen Beteiligten das Leben. Bis Ismay endlich erfährt, was damals wirklich passiert ist… Meine Meinung: Auch ich habe, wie der Papiertourist, beim Lesen des Klappentextes sofort an einen Krimi oder Thriller gedacht. Doch dem ist ganz und gar nicht so. Natürlich spielt die Auflösung des damaligen Ereignisses immer wieder eine Rolle, jedoch nicht die Hauptrolle. Im Vordergrund stehen die beiden Schwestern, die trotz dieses Vorfalls, eine tiefe innige Beziehung verbindet. Die Stärke des Buchs sind ganz klar die sehr gut gelungen Charakterzeichnungen. Das Buch springt immer wieder in seiner Sichtweise zwischen den vielen Charakteren hin und her, so dass man immer ganz nah an den Figuren ist, ohne das dieses Stilmittel einen verwirrt oder die Geschichte zum Stocken bringt. Auch, wenn ich mit ganz anderen Erwartungen an dieses Buch getreten bin, so hat es mich ganz und gar nicht enttäuscht sondern viel mehr positiv überrascht und gegen Ende hin auch wirklich sehr stark berührt. Fazit: Für Fans von tiefgründigen (Familien-)Geschichten ohne Geschnulze sondern ganz viel Gefühl. Ich spreche eine klare Kaufempfehlung aus!

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  • Rezension zu "Die Unschuld des Wassers" von Ruth Rendell

    Die Unschuld des Wassers

    Papiertourist

    28. August 2010 um 03:41

    Die Unschuld des Wassers – Ruth Rendell Inhalt: "Die Unschuld des Wassers" dreht sich in erster Linie um einen Vorfall, der bereits viele Jahre zurück liegt. Heather -damals noch ein Kind- war mit ihrem Stiefvater allein zu hause, als das Unfassbare passiert. Der Stiefvater stirbt auf unerklärliche Art und Weise in der Badewanne. Schwester Ismay kommt zusammen mit der Mutter nach hause und sie finden den Stiefvater ertrunken und Heather klatschnass und ungewohnt still vor. Der Verdacht liegt nahe, das Heather aus irgend einem Grund ihren Stiefvater ermordet hat. Die Mutter driftet kurz nach dem Tod ihres Mannes in die Schizophrenie ab, lebt fortan in ihrer eigenen Welt und Ismay liebt ihre Schwester viel zu sehr, als das sie dieses Thema anzusprechen wagt. Und so vergehen 9 Jahre des Schweigens. Als beide längst erwachsen sind, passiert ein weiterer Mord und Ismay hat allen Grund, wieder ihre Schwester Heather zu verdächtigen. Meine Meinung: „Die Unschuld des Wassers“ ist ein Buch, von dem ich etwas vollkommen anderes erwartet habe, das mich aber trotzdem auf ziemlich eigenwillige Art und Weise fasziniert hat. Wer denkt bei der Inhaltsangabe dieses Buches nicht zunächst an einen Krimi oder Thriller? Das Buch wird u.a. mit einem Zitat beworben, in dem Ruth Rendell als Autorin für tiefgründige Spannungsliteratur betitelt wird. Das stimmt sicher auch, "Die Unschuld des Wassers" ist ohne Frage tiefgründig und literarisch durchaus anspruchsvoll, aber "Spannungsliteratur" sieht für mich definitiv anders aus. Das bedeutet nun um Gottes Willen nicht, dass das Buch langweilig ist, ganz im Gegenteil, aber um Eure Fingernägel z.B. müsst Ihr Euch sicher keine Sorgen machen und auch wenn Ihr Abends allein zu hause seid, könnt Ihr das Buch lesen, ohne die ganze Nacht über das Licht brennen lassen zu müssen. Was hat mich nun also fasziniert an dieser Geschichte? Zum einen die hervorragend herausgearbeiteten Figuren. Gleich vorweg, es sind eine ganze Menge Figuren, die beinahe allesamt (mehr oder weniger) wichtige Rollen spielen. Mir persönlich ist das Auseinanderhalten aber trotz der Fülle nie schwer gefallen, weil wirklich jede dieser Figuren einen ganz eigenen Charakter, ein ganz eigenes Profil hat. Darüber hinaus hat mir sehr gut gefallen, wie Rendell aus den vielen einzelnen Handlungsfäden peu à peu einen stimmigen Handlungsteppich knüpft. Irgendwann kreuzen sich die Wege beinahe aller Figuren und es wird klar, warum diese oder jene Information -ganz gleich wie banal sie zunächst wirkt- am Ende eben doch eine wichtige Rolle spielt. Fazit: „Die Unschuld des Wassers“ ist ein Buch, für das Ihr Zeit braucht und für das Ihr Euch Zeit nehmen solltet. Wie immer mein Rat: Lest ein paar Seiten zur Probe. Der Verlag bietet auf seiner Homepage eine umfangreiche Leseprobe an. Nutzt diese und lasst Euch überzeugen. Mir hat das Buch eine Menge Freude bereitet.

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  • Rezension zu "Die Unschuld des Wassers" von Ruth Rendell

    Die Unschuld des Wassers

    Ati

    22. August 2010 um 20:37

    Zur Autorin: Ruth Rendell oder auch Barbara Vine. Der eine Name steht für Krimis, der andere für Thriller. Hinter beiden verbirgt sich die 1930 als Tochter eines Lehrerehepaares in einem Londoner Vorort geborene Ruth Barbara Graseman und von Königin Elizabeth in den Adelstand erhobene Baroness Rendell of Babergh. 1964, zehn Jahre nach der Geburt ihres Sohnes, begann die frühere Journalistin einer kleinen Wochenzeitschrift, ihre Liebe zur Schriftstellerei auszuleben, indem sie den ersten Krimi um Detective Inspector Wexford schrieb. Neben 21 Wexford-Romanen verfasste Rendell über zwei Dutzend weitere Kriminalromane und begann darüber hinaus Mitte der 1980er-Jahre Psychothriller unter ihrem Pseudonym Barbara Vine zu veröffentlichen. Sie erhielt für ihre Werke verschiedene Auszeichnungen. Darunter 3x den „Edgar-Allen-Poe-Preis“, 2x den „Golden Dagger Award“ und 1997 den „Grand Masters Award“ der Crime Writers Association of Amerika. Letzerer gilt als der Krimipreis schlechthin. Die heute in Suffolk lebende Autorin steht mit ihren Romanen seit Jahrzehnten auf den Beststellerlisten. Zum Buch: Zitatanfang>>Immer wieder hat Ismay den gleichen Traum: Sie und ihre Mutter folgen Ismays Schwester Heather die Treppe hinauf in einen riesigen Raum, in dessen Mitte sich ein See mit einer Oberfläche wie aus Glas befindet. Darin treibt mit dem Gesicht nach unten eine weiße Gestalt. Vor neun Jahren ist Ismays Stiefvater Guy in der Badewanne ertrunken. Neun Jahre, in denen Ismay und Heather niemals miteinander über jenen Tag gesprochen haben. Doch egal, wie sehr sie sich bemühen, das Geschehene zu verleugnen und alle Erinnerungen zu unterdrücken – die schreckliche Wahrheit drängt unerbittlich ans Tageslicht ...<

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