Ruth Rendell Mord ist ein schweres Erbe

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Inhaltsangabe zu „Mord ist ein schweres Erbe“ von Ruth Rendell

Inspector Wexford hat nie Zweifel gehegt,daß er bei seinem ersten Mordfall vor 15 Jahren den wahren Täter vor Gericht gebracht hat: Herbert Painter tötete eine 90jährige Frau auf brutale Weise,um 200 Pfund zu erbeuten. Doch nun taucht plötzlich der Pfarrer Henry Archery auf und versucht, Painters Unschuld zu beweisen. Unterlief Wexford damals ein folgenschwerer Fehler? Oder will Archery nur die Augen vor der Wahrheit verschließen? Denn sein Sohn Charles will unbedingt die Tochter Painters heiraten,und das Kind eines Mörders ist für Pfarrer Archery nicht die richtige Schwiegertochter.

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    Mord ist ein schweres Erbe
    R-E-R

    R-E-R

    30. May 2015 um 00:04

    Angst ist eine der große Antriebskraft. Warum sonst sollte sich ein braver englischer Landpfarrer auf den Weg ins vor Hitze glühende Kingsmarkham machen um dort Privatdetektiv zu spielen. Patrick Archery, der Sohn des anglikanischen Priesters, will heiraten. Ausgerechnet die Tochter des vor 15 Jahren zum Tode verurteilten Mörders Bert Painter. Tess ist zwar rein äußerlich die Unschuld in Person. Aber wie sieht es in ihrem Innern aus? Vielleicht hat die kluge, hübsche und erfolgreiche Studentin der Geisteswissenschaften das böse Blut des Vaters geerbt und metzelt eines Tages die zu erwartenden Enkelkinder nieder? Auch die Angst um seinen Ruf treibt den Gottesmann um. Wie kann er sich als Schwiegervater eines Mörderkindes noch hocherhobenen Hauptes in seiner Gemeinde sehen lassen? Und so nutzt Roger Archery seinen Draht „nach oben“ und zwingt Wexford dazu, sich der Frage zu stellen ob ihm bei seinem ersten Mordfall nicht doch ein folgenschwerer Fehler unterlaufen ist. „A new lease of Death“ ist Ruth Rendells zweiter Fall für Inspektor Wexford. In Deutschland kam der 1969 erschienene Krimi unter dem Titel „Mord ist ein schweres Erbe“ auf den Markt. Sehr ruhig und behäbig geht es zu sommerlich heißen Kingsmarkham. Dieses Wetter scheint auch Stimmung und Handlung zu beeinflussen. Die Geschehnisse sind nicht spannden im eigentlichen Sinn, dennoch liest man mit gespannter Aufmerksamkeit. Es sind die Figuren und deren Befindlichkeiten die fesseln. Archery selbst, der sich weit über Mutter und Stiefvater der Schwiegertochter in spe erhaben wähnt. Nur um feststellen zu müssen, dass die beiden ihm einiges an gesundem Menschnverstand und Nächstenliebe voraus haben. Dazu kommt, dass er sich ganz plötzlich verliebt und die romantischen Verwicklungen ihn zusehends überfordern. Seine nachlassende Aufmerksamkeit dem Fall gegenüber macht sein Sohn mehr als wett, der sich als falscher Reporter Einlass in die Privatsphäre der Mordzeugen erschleicht und tatsächlich einige Neuigkeiten zu Tage fördert, bevor Inspektor Wexford ihm Einhalt gebietet. In diesem zweiten Fall spielt das Ermittlerduo Burden und Wexford eine nur beigeordnete Rolle. Die beiden Hauptfiguren der Serie dienen dazu die Fäden zusammenzuhalten. Sie treiben die Handlung nicht voran. Rendell nutzt den Roman aber dazu, die Persönlichkeiten der beiden und ihr Verhältnis zueinander näher zu beschreiben. So wird das Bild das man sich im ersten Fall „Alles Liebe vom Tod“ gemacht hat, noch genauer. Auch Kingsmarkham und dessen Umgebung spielt wieder eine tragende Rolle. Auf die eingangs gestellte Frage, findet Ruth Rendell eine Lösung, die man lange vor dem Ende erahnen kann. Das tut dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch. Es ist nicht wirklich die Frage nach dem wahren Mörder die hier die wichtigste Rolle spielt, sondern die Zeit die man mit dem Vergnügen dieser Lektüre verbringt. Wer sich die Zeit nimmt, wird hier mit einem Stück Geschichte der Unterhaltungsliteratur belohnt. Sprachlich elegant und inhaltlich am Puls der Zeit des Entstehens. Es ist hochinteressant wie Rendell die unterschiedlichen Protagonisten schildert. Ihre Eigenarten und Lebensumstände zu einem bunten Bild der damaligen Zeit webt. Am 2. Mai dieses Jahres ist Ruth Rendell im Alter von 85 Jahren in London gestorben. Für mich ein Grund zu meinen alten Inspektor Wexford Krimis zu greifen um mich dieser großartigen Schriftstellerin lesend zu erinnern. Die Fälle des Kommissars aus dem fiktiven Ort Kingsmarkham in der englischen Grafschaft Sussex, gehörten Anfang der 1990er Jahre zu meiner bevorzugten Lektüre. In meinem Bücherregal stehen fast alle Bände dieser Reihe, bunt durcheinander gelesen vor über über zwanzig Jahren. Jetzt habe ich beschlossen diese noch einmal zu Lesen. Und zwar in der Reihenfolge des Erscheinens. Wer will kann mir folgen zum dritten Band der Reihe dem wieder ein Angstmotiv zu Grunde liegt. In „Schweiß der Angst“ ist es jeodch die Furcht um einen geliebten Menschen der verschwunden ist. Die Rezension demnächst hier!

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  • Inspector Wexfords 2. Fall

    Mord ist ein schweres Erbe
    fantagiroh

    fantagiroh

    27. February 2014 um 22:44

    Klappentext: Inspector Wexford hatte nie Zweifel gehegt, dass er bei seinem ersten Mordfall vor fünfzehn Jahren den wahren Täter vor Gericht gebracht hat: Herbert Painter tötete eine neunzigjährige Frau, um 200 Pfund zu erbeuten. Doch nun taucht plötzlich der Pfarrer Henry Archery auf und versucht, Painters Unschuld zu beweisen. Unterlief Wexford damals ein folgenschwerer Fehler? Oder will Archery nur die Augen vor der Wahrheit verschließen? Mann darf bei den frühen Wexford-Krimis nie vergessen in welcher Zeit sie entstanden dieser stammt z.B. von 1969. Und gibt sehr gut die Gesellschaft von damals wieder die spießigen Alten und die rebellierenden Jungen. Manchmal habe ich mich über die Anschichten des Pfarrers Archery geärgert, aber vielleicht war das ja beabsichtigt. Außerdem muss man ja nicht alle Personen mögen. Ich fand den Krimi kurzweilig, ab Mitte des Buches konnte man wieder gut miträtseln und es blieb bis zum Schluß spannend. Ich fand den zweiten Teil sogar etwas spannender als den ersten.

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  • Rezension zu "Mord ist ein schweres Erbe" von Ruth Rendell

    Mord ist ein schweres Erbe
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    Inspector Wexford hat nie Zweifel gehegt,daß er bei seinem ersten Mordfall vor 15 Jahren den wahren Täter vor Gericht gebracht hat: Herbert Painter tötete eine 90jährige Frau auf brutale Weise,um 200 Pfund zu erbeuten. Doch nun taucht plötzlich der Pfarrer Henry Archery auf und versucht, Painters Unschuld zu beweisen. Unterlief Wexford damals ein folgenschwerer Fehler? Oder will Archery nur die Augen vor der Wahrheit verschließen? Denn sein Sohn Charles will unbedingt die Tochter Painters heiraten,und das Kind eines Mörders ist für Pfarrer Archery nicht die richtige Schwiegertochter. Sehr eindrucksvoller Sprachstil mit liebevollgezeichneten Charakteren. Das Ganze ist mit einem Schuß englischem Humor verziert und wunderbar zu lesen. Das Ende wirkt allerdings ein bisschen zusammengebastelt.

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  • Rezension zu "Mord ist ein schweres Erbe." von Ruth Rendell

    Mord ist ein schweres Erbe
    Buchfreak

    Buchfreak

    02. March 2007 um 22:00

    Kurzbeschreibung
    Hat Kommissar Wexford bei der Klärung seines ersten Mordfalls womöglich einen furchtbaren Fehler begangen? Der Pfarrer Henry Archery hat ganz persönliche Gründe, den Fall Painter nach 15 Jahren noch einmal aufzurollen.

    Meine Meinung
    Wie bisher jedes Buch von Ruth Rendell ist auch dieses recht spannend und zeigt die Abgründe des Menschlichen auf. Ein absolut lesenswertes Buch.