Ruth Silver Aberrant (Volume 1)

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Inhaltsangabe zu „Aberrant (Volume 1)“ von Ruth Silver

In the future dystopian society of Cabal, the government instills equality for all and offers its citizens the perfect system. There is food, shelter and jobs for everyone. The one requirement is to follow the rules without question, including the government's match in marriage and "The Day of the Chosen", a lottery that randomly selects families to conceive children as natural means hasn't existed in generations. Following her eighteenth birthday, Olivia Parker accepts her requirement to marry her childhood best friend, Joshua Warren, and is eager to start her work assignment and new life when it all comes abruptly to an end as she's arrested and thrown in prison. The only crime committed, her existence. Olivia is unlike the rest of the world born not from "The Day of the Chosen." The truth haunts the government and puts her life in grave danger as one simple fact would destroy the perfect system. With Joshua's help, Olivia breaks free of prison and is forced on the run. Together they set out to find the promised rebel town in search of a new home and new life together. Their situation seems less than promising as they reach the town of Haven. New rules and customs must be adhered to in order to stay. Leaving would mean most certain death in the large expanse of the Gravelands. Time is running out as the government mounts an attack to destroy Olivia and bury her secret with her. Thrown into a world unlike their own, they must quickly adapt to survive.  Aberrant is the first book in the trilogy.
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    Aberrant (Volume 1)
    buchstabentraeume

    buchstabentraeume

    07. February 2014 um 18:03

    „Aberrant“ habe ich als Ebook-Rezensionsexemplar von Netgalley erhalten. Mir hat das Cover so gefallen und auch der Klappentext klang für mich auf Anhieb sehr ansprechend. Eigentlich habe ich mich an Dystopien etwas überlesen, aber die Idee hinter „Aberrant“ klang für mich recht neu. Leider hat sich beim Lesen herausgestellt, dass das Buch anderen bekannten Dystopien doch sehr ähnelt… Worum geht es? Die Regierung kümmert sich wirklich gut um die Bewohner von Cabal. Jeder bekommt Nahrung zugeteilt, Hungersnöte gibt es nicht mehr. Jeder bekommt warmes Wasser, wenn auch nur für fünf Minuten. Aber so kommt wenigstens jeder in den Genuss einer heißen Dusche und die Gefahr einer Wasserknappheit wird abgewendet. Die Regierung sucht für jeden Bewohner nicht nur den perfekten Job, sondern auch den perfekten Partner. Im Alter von 18 Jahren muss sich jeder Einwohner von Cabal einer Trauungszeremonie unterziehen. Und alle Paare im Alter von 18 bis 29 Jahren dürfen an einer Lotterie teilnehmen, mittels derer diejenigen ausgelost werden, die durch künstliche Befruchtung ein Kind bekommen dürfen. Allerdings darf jedes Paar nur ein Kind haben. Jedes weitere Kind muss abgegeben werden, sollte man das große Glück haben, noch einmal bei der Lotterie zu gewinnen. Olivia ist gerade 18 geworden und hatte großes Glück bei der Trauungszeremonie, denn sie wurde mit Joshua, ihrem besten Freund seit Kindertagen, verheiratet. Doch als die beiden sich gerade in ihrem neuen Heim einrichten wollen, stehen plötzlich Regierungsbeamte vor der Tür und verhaften Olivia. Denn Olivia trägt ein großes Geheimnis mit sich, das die Regierung und das ganze System in Cabal gefährden könnte. Meine Bewertung „Aberrant“ hat so vielversprechend begonnen und ich war echt überzeugt davon, dass das Buch ein echtes Highlight werden könnte. Der Prolog erzählt davon, wie Olivia vom Tod ihres Vaters erfährt und wie sie als Fünfjährige an dessen Beerdigung teilnimmt. Dieses einschneidende Erlebnis hat sie sehr stark geprägt und auch noch heute lassen die Erinnerungen daran sie nicht los. Doch Joshua war bei ihr und hat ihr geholfen, diese schwierige Zeit zu durchstehen. Olivia tritt als Ich-Erzählerin auf und gerade der Prolog ist so eindringlich und bewegend erzählt, Olivia findet einfach die richtigen Worte, um ihre Gefühle zu übermitteln. Ich war total begeistert. Doch leider kam dann ziemlich schnell die Ernüchterung. Das Buch entwickelt sich einfach zu schnell. Es reiht sich Handlung an Handlung, aber man bekommt dadurch keinen Zugang zu der Geschichte und noch weniger zu den Charakteren. Alles rauscht förmlich vorbei, man kann mal hier und da einen kleinen Blick werfen und ein paar Details erhaschen, das war es dann aber auch schon. Gerade über das Leben in Cabal hätte ich gerne noch viel mehr erfahren. Oder auch über Olivias Beziehung zu ihrer Mutter – hier wird nur ganz wenig angedeutet. Dabei hat der Tod des Vaters die beiden doch eigentlich zusammengeschweißt. Aber der Autorin bleibt einfach keine Zeit, hiervon zu erzählen, denn plötzlich steht schon die Regierung vor Olivias Haustür und wirft sie ins Gefängnis. Und auch hier geht alles sehr schnell, denn Joshuas Mutter hat natürlich guuute Kontakte und durch die gelingt es ihr problemlos, Olivia zu befreien. Ist alles gar kein Problem. Joshua und sie werden mit dem Nötigsten versorgt und durch einen Tunnel aus der Stadt geschafft. Und was jetzt kommt, das kennt ihr. Natürlich: Es geht in die Außenbezirke! Und wohin genau? Na klar doch – zu den Rebellen! Wundert es euch, dass die Handlung diese Wendung nimmt? Das kennt man doch fast nicht mehr anders… Aber hier kam dann doch eine Besonderheit ins Spiel, die ich so aus anderen Dystopien noch nicht kannte: Joshua und Olivia müssen sich als würdig erweisen, um in der Rebellenstadt aufgenommen zu werden. Und deshalb müssen sie vier Prüfungen absolvieren, die ihren Mut, ihre Loyalität, ihre Ehrlichkeit und ihren „self-worth“ beweisen, wobei ich da gerade nicht weiß, wie man das am besten übersetzt… Beim Durchführen der Prüfungen wird schnell deutlich, dass Olivia einige besondere Fähigkeiten hat, die auch den Titel erklären, der übersetzt so viel wie „abweichend“ oder „anormal“ bedeutet. Übrigens habe ich bewusst nicht verraten, welches Geheimnis es ist, das Olivia in sich trägt und wegen dessen sie verhaftet wurde. Der Klappentext geht hier etwas weiter und verrät das große Geheimnis schon. Das müsst ihr dann selbst entscheiden, ob ihr es wissen möchtet oder nicht. Der Schreibstil der Autorin bzw. der Erzählstil von Olivia ist ganz angenehm und das Buch liest sich echt schnell weg. Was aber eben auch daran liegt, dass stellenweise einfach zu viel auf einmal passiert und man förmlich durch die Seiten gejagt wird. Dafür werden die Handlungsumgebung und die Charaktere kaum beschrieben und daher bleibt in diesem Bereich alles eher blass. „Aberrant“ ist der Auftakt einer Trilogie. Die folgenden beiden Teile sind schon erschienen, ich verlinke sie euch unten. Mein Fazit Von anderen Dystopien unterscheidet sich „Aberrant“ nur durch die Aufnahmeprüfung in der Rebellenstadt. Ansonsten erzählt dieses Buch nicht viel Neues.

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