Ruth Ware Im dunklen, dunklen Wald

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Inhaltsangabe zu „Im dunklen, dunklen Wald“ von Ruth Ware

Eine bizarre Junggesellinnenparty. Ein Spiel, das aus dem Ruder läuft. Manche Partys sind gut, manche sind schlecht. Diese hier ist tödlich.Als Nora, 26, eine Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer ehemals besten Freundin Clare bekommt, ist sie mehr als überrascht. Sie hat Clare seit zehn Jahren nicht gesehen. Seit dem Vorfall damals, den Nora nie ganz überwunden hat... Und jetzt aus heiterem Himmel diese Einladung. Ein idyllisches Wochenende in einem Haus tief in den winterlichen Wäldern Nordenglands ist geplant. Was kann es schon schaden? Nora gibt sich einen Ruck und fährt hin. Doch etwas geht schief. Grauenvoll schief.

Ein anfangs eher ruhiger, aber stets spannender Thriller. Eine sehr fesselnde Geschichte, die mich bestens unterhalten hat.

— MissRichardParker
MissRichardParker

am Anfang schön erzählt ohne das groß was passiert, man liest aber weiter, weil man weiß irgendwann passiert etwas, sehr spannend

— juli.buecher
juli.buecher

So spannend geschrieben, dass man durchgängig mitfiebert.

— Sandra_Lessig
Sandra_Lessig

Wenn man aufpasst, weiß man viele Sachen schon vorher. Dennoch spannend geschrieben. Ich konnte das Buch nicht weglegen.

— Bea-Luca
Bea-Luca

Wer aufpasst kann das Ende vorhersehen.

— MoniFolz
MoniFolz

3,5 Sterne

— PoetrySlam15
PoetrySlam15

Spannend, tolle Kulisse, aber die Auflösung war etwas an den Haaren herbei gezogen...

— SentaRichter
SentaRichter

Spannende Story voller menschlicher Abgründe!

— MinaRico
MinaRico

Spannend und verwirrend zugleich!

— library
library

Wer ist der Psycho? Leider zu vorhersehbar.

— ClaraOswald
ClaraOswald

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  • Rezensionen
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  • unterschwellige Spannung

    Im dunklen, dunklen Wald
    Aurora

    Aurora

    02. September 2017 um 18:40

    Die Schriftstellerin Nora wird von der Freundin ihrer einst besten Freundin Clare zum Junggesellinnenabschied in ein Haus mitten im Wald eingeladen. Sie überlegt hin und her. Zusammen mit der gemeinsamen Freundin Nina, die ebenfalls eingeladen ist, beschließt sie letztendlich hinzugehen. Zehn Jahre lang haben sie Clare nun nicht mehr gesehen, seit Nora sang- und klanglos nach einem Vorfall ihren Heimatort verlassen hat. Das Haus ist keine typische Waldhütte, wie man denken könnte, sondern ein Designergebäude, das gefühlt nur aus Glas besteht. Nora versucht, sich so locker wie möglich zu geben. Als sie jedoch erfährt, wen Clare heiraten wird, bricht für sie eine Welt zusammen. Das gesamte Buch strotzt geradezu von unterschwelliger Spannung, weil man als als Leser jederzeit damit rechnet, dass irgendetwas passiert. Durch den genialen Schreibstil der Autorin macht es einfach nur Spaß das Buch zu lesen. Man möchte stets wissen, wie es weitergeht und das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen. Mir hat dieses Buch wirklich von Anfang bis Ende sehr gut gefallen ud ich kann es jedem Thrillerfan nur empfehlen.

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  • Viel Atmosphäre

    Im dunklen, dunklen Wald
    MissRichardParker

    MissRichardParker

    23. August 2017 um 14:12

    Nora führt ein sehr zurückgezogenes Leben in London. Sie ist Schriftstellerin und am liebsten alleine. Als sie eine Einladung zum Junggesellinnen-Abschied ihrer früheren besten Freundin Clare erhält ist sie fast schockiert. Mit Clare hatte sie seit über 10 Jahren keinen Kontakt. Doch Nora lässt sich überreden und nimmt an dem Wochenende teil, das in einem einsamen Haus im Wald statt findet. Doch sehr schnell kippt die Stimmung und Nora möchte nur noch eins: weg! Doch dazu kommt es nicht...Auch wenn ich bei diversen Lesern sah, dass die Story vorhersehbar ist, empfand ich das selber nicht so. Natürlich hatte ich eine Ahnung aber ich war bis zur Auflösung der Geschichte gar nicht sicher was genau passiert war. Das fand ich an dem Buch besonders toll. Die Spannung baut sich langsam auf und bleibt dann stets erhalten bis zum Schluss. Selbst wenn mir keiner der Figuren wirklich sympathisch war, hat mich die Geschichte doch sehr gefesselt.Die Autorin hat zudem eine tolle Atmosphäre geschaffen und so habe ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen. Sehr empfehlenswert!

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  • Rezension - Im dunklen, dunklen Wald von Ruth Ware

    Im dunklen, dunklen Wald
    Sandra_Lessig

    Sandra_Lessig

    19. August 2017 um 19:28

    Informationen zum Buch: - Titel: Im dunklen, dunklen Wald- Autor: Ruth Ware- Seiten: 384- Verlag: dtv Verlagsgesellschaft- Reihe: /  - Ersterscheinung: 2016 (in Deutschland)  - ISBN: 9783423261234- Format: Taschenbuch- Preis: 15,90 € - Originaltitel: In A Dark, Dark Wood- Sprache: auf Deutsch gelesen  - Genre: Thriller- Altersfreigabe: keine Angabe Die Autorin: Ruth Ware wuchs im südenglischen Lewes auf und lebte nach ihrem Studium an der Manchester University eine Zeit lang in Paris. Sie hat als Kellnerin, Buchhändlerin, Englischlehrerin und Pressereferentin für einen großen Verlag gearbeitet und wohnt jetzt mit ihrer Familie in Nordlondon. Dies ist ihr erster Roman. Mehr unter www.ruthware.com Die ersten Sätze: Ich laufe.Ich laufe durch den mondhellen Wald, Zweige zerren an meinen Kleidern, meine Füße verfangen sich im Dickicht der schneebedeckten Farne.Die Dornen der Brombeersträucher zerkratzen mir die Hände. Die Atemluft brennt in meinem Hals. Es tut weh. Alles tut weh.Aber das ist es, was ich am besten kann. Ich laufe. Ich kann es schaffen.Wenn ich laufe, habe ich stets ein Mantra im Kopf, sei es die Zeit, die ich anpeile, oder der Frust, den ich auf dem Asphalt abschütteln will.Doch dieses Mal ist da nur ein einziges Wort, ein einziger Gedanke, der in mir pulsiert.James. James. James.Ich muss dorthin. Ich muss die Straße erreichen, bevor ...Und dann ist sie da, eine schwarze Schlange aus Asphalt im Mondschein, ich kann das Dröhnen eines nahenden Motors hören, und die weißen Linien leuchten so hell, dass meine Augen schmerzen, die schwarzen Baumstämme wirken wie dunkle Schlitze im Schein des Lichts.Komme ich zu spät?Ich schleppe mich über die letzten dreißig Meter, stolpere über umgestürzte Bäume, in meinem Brustkorb schlägt mein Herz wie eine Trommel.James.Ich bin zu spät, der Wagen ist zu nah, ich kann ihn nicht anhalten.Ich werfe mich auf die Fahrbahn, mit ausgestreckten Armen."Anhalten!" Die Buchrückseite: Ein Haus aus Glas im dunklen WaldEine bizarre JunggesellinnenpartyEin gefährliches Spiel, das aus dem Ruder läuft ...Nora erwacht nach einem Partywochenende schwerverletzt im Krankenhaus, ohne Erinnerung an die letzten Stunden. Allmählich kommt ihr zu Bewusstsein: etwas Grauenvolles ist passiert. Es hat einen Toten gegeben. Aber welche Rolle hat sie selbst in dem mörderischen Drama gespielt? Inhalt: Leonora, genannt Nora erwacht nach dem Junggesellinnenabschied ihrer früheren besten Freundin Clare im Krankenhaus. Sie kann sich an nichts erinnern, aber ihre schlimmen Verletzungen sprechen für sich. Was genau geschah in der Nacht im Haus im Wald? Verzweifelt versucht Nora, sich die Ereignisse ins Gedächtnis zu rufen, doch erst, als die Polizei ihr mitteilt, dass es einen Mord gab, kehrt die Erinnerung zurück... Meine Meinung: Das Buch hat mich von Anfang an gepackt und ich konnte nicht anders und musste es lesen. Fazit: Dem Buch gebe ich 5 Sterne.

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  • Thriller? Nein. Aber gut gemachter Krimi.

    Im dunklen, dunklen Wald
    MoniFolz

    MoniFolz

    20. July 2017 um 09:18

    Für einen wirklichen Thriller war es mir zu wenig "Thrill". Die Geschichte hat aber eine tolle Erzählweise, mit wunderbaren metapherartigen Beschreibungen, die sehr eingängig sind und gute Bilder im Kopf entstehen lassen. Respekt davor!! Leider kommt die Handlung nur recht langwierig voran und wenn man als Leser aufpasst, kann man das Ende und die Auflösung des Rätsels vorhersehen. Für einen Thriller wünsche ich mir mehr Tempo und unerwartete Wendungen.

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  • Hoch dramatisch und spannend

    Im dunklen, dunklen Wald
    Streiflicht

    Streiflicht

    18. June 2017 um 11:48

    Nora hat seit Jahren nichts mehr von ihrer ehemals besten Freundin gehört. Als Teenager waren sie ein Herz und eine Seele, dich nun sind sie sich total fremd geworden. Umso mehr wundert Nora sich, zum Junggesellenabschied eingeladen zu werden. Nach langem Hin und Her entscheidet sie sich doch noch für die Teilnahme und setzt damit eine Kette schrecklicher Ereignisse in Gang. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Ich war sehr gespannt darauf, vor allem auch weil ich so viele verschiedene Meinungen dazu gehört und gelesen habe. Trotz dieser hohen Erwartungen hat mir das Buch außerordentlich gut gefallen. Ich fand es zu jedem Zeitpunkt spannend und war im-mer neugierig, wie es wohl weitergehen wird. Bis kurz vor dem Schluss hatte ich keine Ahnung, was genau passiert ist und wer welche Motive hat.Nora als Hauptfigur war mir sehr sympathisch und ich habe mit ihr gelebt und gelitten. Ich würde mich sehr freuen, von dieser Autorin noch viel mehr zu lesen und bin schon sehr ge-spannt, ob und wann das nächste Buch erscheint.Ein Buch voller Spannung und Lesefreude bis zum Ende, das ich sehr weiterempfehle. Die Autorin hat es perfekt geschafft, auch ohne allzu viel Blut und Grausamkeit eine spannende und gruselige Atmosphäre zu schaffen. Gerne mehr davon!

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  • Menschliche Abgründe...

    Im dunklen, dunklen Wald
    MinaRico

    MinaRico

    19. April 2017 um 10:15

    Nora (eigentlich Leonora) ist 26 Jahre alt und lebt als Schriftstellerin in London. Eines Tages erhält sie eine Einladung zu einem Junggesellinnenabschied ihrer ehemals besten Schulfreundin Clare, mit der sie seit 10 Jahren keinen Kontakt hatte. Erklären kann sie sich das nicht, sagt aber widerstrebend zu. Sie fährt mit Nina, einer gemeinsamen Bekannten von damals, gemeinsam zum Ort des Junggesellinnenabschieds: ein abgelegenes Haus im Wald. Dort treffen sie auf die anderen Personen, die eingeladen wurden: Melanie, frischgebackene Mama; Tom, ein schwuler Theaterregisseur und die etwas überreizte Flo, die die Party organisiert. Clare, die zukünftige Braut, kommt später dazu. Die illustre Gesellschaft wird von Flo zu allerlei schrägen Partyspielen genötigt und irgendwann wird es allen zu viel. Zu allem Überfluss erfährt Nora auch noch eine Neuigkeit, die ihre Welt aus den Fugen geraten lässt. Was eigentlich ein lustiges Partywochenende werden sollte, entpuppt sich alsbald als ein Albtraum für alle Beteiligten. Irgendwann wacht Nora im Krankenhaus auf... Ihre Erinnerung an die jüngsten Ereignisse ist nahezu ausgelöscht. Sie weiß nur: es hat einen Mord gegeben.   Ruth Ware hat ein wirklich gutes Buch geschrieben, was ich kaum aus der Hand legen konnte. Menschliche Abgründe, Lügen, Intrigen, Falschheit...das sind die perfekten Zutaten für einen Thriller und das hat die Autorin hier zu einer spannenden Geschichte zusammengerührt. Sie schreibt aus der Sicht von Nora (Ich-Form). Noras Gedankengänge sind gut nachvollziehbar, obwohl man manches Mal rufen möchte: "Lauf, solange Du noch kannst!". Die anderen Charaktere sind sehr gut beschrieben, bedienen alle Klischees und man bildet sich dadurch schnell eine Meinung, die sich auch bis zum Ende der Geschichte bestätigt. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

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  • Im dunklen, dunklen Wald und tief in meinem Herzen...

    Im dunklen, dunklen Wald
    library

    library

    07. April 2017 um 15:36

    ...spielten sich Dinge ab, die Leonora am liebsten vergessen möchte. Dinge, die in Bruchstücken erzählt werden und sich erst ganz zum Schluss zu einem Puzzle zusammenfügen. Währenddessen schauen wir in Abgründe menschlichen Verhaltens, wie wir es selbst schon hundertfach erlebt haben. Lügen, Provokationen, Intrigen - als das gepaart mit einer bunt gemischten Gruppe von knapp Dreißigjährigen, die sich misstrauisch beäugen, führt zu einer hochexplosiven Mischung. Ein Pulverfass, dessen Lunte entzündet wird und zum großen Knall führt. Doch das ist nur der Anfang...Ich habe das Buch in einem Zug gelesen und fand es sehr spannend. Durch die an Gedächtnisverlust leidende Leonora weiß der Leser nicht mehr als die Hauptperson und erfährt alle Zusammenhänge zusammen mit ihr. Auch habe ich mich zum Schluss ein wenig in die Irre führen lassen, als es um die Auflösung der Geschichte ging. Daher für mich sehr unterhaltsam und kurzweilig!

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  • Leider zu wenig Spannung

    Im dunklen, dunklen Wald
    guggiie

    guggiie

    01. March 2017 um 17:48

    Anfangs hat das Buch auch sehr interessant begonnen. Man hat Nora als Hauptprotagonistin, die als Autorin relativ zurückgezogen lebt. Nach der Einladung zum Junggesellinnenabschied, kommt sie sehr stark ins Grübeln und man bekommt eine leise Ahnung, dass in der Jugend etwas größeres passiert sein muss, dass solch eine Kluft zwischen zwei solch guten Freundinnen entstehen konnte. Man erfährt hierzu aber noch nicht viel, was anfangs neugierig auf mehr machte. Bei der Party  dann selbst lernt man die anderen Charaktere kennen. Allen voran Clare, die sich scheinbar sehr freut, dass Nora der Einladung gefolgt ist. Die Party oder zumindest die ersten Tage plätschern dann vor sich hin. Es passiert nicht wirklich viel und die Seiten haben sich etwas gezogen. Dass einzige was sich von Seite zu Seite stärkt, ist die nicht vorhandene Sympathie zu allen Charakteren. Keiner war dabei, mit dem man sich noch am ehesten identifizieren kann. Es war eine bunt durchgewürfelte Gruppe von Personen, die sich auch untereinander nicht wirklich verstehen. Was an sich ja dazu führen konnte, dass es zu mehreren Meinungsverschiedenheiten kommt. Was auch der Fall war, aber selbst die wurden schnell abgehackt und es kam auch keine Spannung auf. Klar wollte man gerne wissen, was damals vorgefallen ist oder warum Nora überhaupt eingeladen worden ist, aber selbst das konnte dann nichts mehr an der Spannung ändern. So circa im letzten Drittel im Buch, kommt es dann zu der Nacht, die alles ändern wird. Hier wäre endlich das Potential, dass Spannung aufkommt, aber auch hier passierte eher zu wenig und wenn, dann wurde es schnell wieder gestört. Denn die Perspektive der Geschichte wird in der Gegenwart geschildert, nach dem Unfall. Nora liegt im Krankenhaus und versucht verzweifelt sich an die Tage zu erinnern. Was an sich ja eine schöne Idee wäre, aber diese ständigen Wechsel an den ungünstigsten Stellen waren irgendwann nur noch nervig. Kaum kam man dahinter was passiert ist, landet man wieder in der Gegenwart und wird so lange von den verschiedensten Personen ausgefragt, dass man beim nächsten Zeitwechsel vergessen hat, wo man als letztes war. Auch die Auflösung der Nacht, was passiert ist und warum und weshalb Nora hier war, war zwar ganz interessant und schlüssig, aber dass konnte vieles leider auch nicht mehr retten…Fazit: Leider ein Buch, dass mich an viele andere Thriller erinnert hat und somit nichts neues mehr war und man beim Lesen auch keinen wirklichen Überraschungsmoment hat. Die Story hätte Potenzial gehabt, wurde meiner Meinung nach aber an den falschen Stellen zu lange gezogen. Auch die Charaktere passten hier nicht ganz zusammen, sodass diese gewisse Chemie bzw. Stimmung einfach von Anfang an fehlte. Würde ich Leuten empfehlen, die eher selten Thriller lesen. Hierfür wäre er als Einstieg ganz gut. Für alte Hasen in dem Genre leider nichts Neues.

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  • Gib acht wem du traust....

    Im dunklen, dunklen Wald
    Wonni1986

    Wonni1986

    28. February 2017 um 19:40

    Title: "Im dunklen dunklen Wald" Autor: Ruth Ware Verlag: dtv Seitenzahl: 380 Cover: Betrachtet man das Softcover sieht man eine Waldeinschneisung, und schemenhaft einen Umriss von einen Menschen....mich hat es sofort angesprochen und es passt perfekt zum Titel. Ich wollte und musste es lesen.... Schreibstil: Frau Ware schreibt in der Ich-Form (Nora), sehr flüssig und sehr detailliertet....sie beschreibt dinge, Gegenstände, Personen und Geschehnisse so das man sich sehr gut hineinversetzten kann. Inhalt: Nora erwacht nach einem Partywochende schwerverletzt im Krankenhaus, ohne Erinnerung an die letzten Stunden. Allmählich kommt ihr zu Bewusstsein: etwas Grauenvolles ist passiert. Es hat einen Toten gegeben. Aber welche Rolle hat sie selbst in dem mörderischen Drama gespielt? Klapptext: Also Nora, 26, eine Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer einstigen besten Freundin Clare bekommt, ist sie mehr als überrascht: Sie hat Clare seit zehn Jahren nicht mehr gesehen. Seit dem Vorfall damals, den Nora nie ganz überwunden hat.... Und jetzt aus heiterem Himmel diese Einladung. Ein idyllisches Wochenende in einem Haus tief in den winterlichen Wäldern Nordenglands ist geplant. Was kann es schon schaden? Nora gibt sich einen Ruck und fährt hin. Doch etwas geht schief. Grauenvoll schief. Meinung: Die Protagonisten Nora (Leonora) ist 26, und nie wirklich über ihre 1.Liebe James hinweggekommen....sie ist sogar aus ihrer Heimatstadt geflüchtet um alles zu vergessen... Sie lebete ihr leben irgendwie, bis sie eines Tages ein Mail erhält. Eine Einladung zum Junggesellinnenabschied.....von CLARE?! Seit 10 Jahren besteht kein Kontakt und dann bekommt sie eine Einladung. Ich wäre nicht gefahren, jeder Horrorfilm fängt so an. Nun gut sie fährt und nimmt Nina mit...sie war ebenfalls mit Clare bekannt und sie fuhr nur weil Nora mit fährt. Tom und Melanie (ebenfalls bekannte von Clare) nehmen auch an der "Party" dran teil. Und die lieb Flo, ja das ist eine besondere Person und quasi das Clares Zwillingsschwester. Nichts und niemand darf sich gegen sie auf lehnen und wehe man übt Kritik oder möchte einfache Dinge tun wie schlafen...JA dann wird wird die liebe Flo zum Hanibal Lacter (böser vergleich ich weiß, aber wenn man die Dialoge so liest bekommt man das schaudern).... Melanie verabschiedet sich nach einer Nacht, da sich jemand an dem Telefonkabel zu schaffen gemacht hat und sie ein Baby zu Hause sitzen hat....Puh, wie Flo da reagiert hat brauch ich euch nicht zu schildern....Flo hatte einiges an Party-spielen organisiert z.B. Ich hab noch nie.....da sind viele unschöne und zum Teil auch kleine Geheimnisse ausgeplaudert wurden...und Tontauben schissen...und und und...und dann begann es mysteriös zu werden, die Tür von der Küche stand offen und eine Person befand sich im Raum...alle verschanzten sich und gemeinsam mit einer Waffe wartet sie auf den Eindringling...und dann PENG..... Nora wachte im Krankenhaus auf und alles an Erinnerungen fehlte, nur langsam und Bruchteilhaft kam sie wieder....Man merkte ihr an das es ihr echt zu schaffen macht...Sie bekam nach einer Zeit alles an Erinnerungen wieder, nur ein Stück fehlte noch...als sie dann auch noch verdächtig wurde, musste sie handeln. Sie verschwand und machte sich auf den weg zum Glass House....was da auf sie wartet, riss ihr den Boden unter den Füßen weg..... Ich würde ihn noch mal lesen und auch weiter empfehlen, zwischen durch hatten man kurze Momente wo man sich Fragte, war das jetzt nötig oder was hat das jetzt mit der Geschichte zu tun...Aber alles hat zum Schluss einen Sinn ergeben.  Ein fantastisches Thriller-Debüt.

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  • "Leider ein Buch, welches mir absolut nicht gefallen hat.(©Lesefuchs)

    Im dunklen, dunklen Wald
    leseratte69

    leseratte69

    23. February 2017 um 16:21

    Gastrezension Lesefuchs Klappentext Eine bizarre Junggesellinnenparty. Ein Spiel, das aus dem Ruder läuft.Manche Partys sind gut, manche sind schlecht. Diese hier ist tödlich.Als Nora, 26, eine Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer ehemals besten Freundin Clare bekommt, ist sie mehr als überrascht. Sie hat Clare seit zehn Jahren nicht gesehen. Seit dem Vorfall damals, den Nora nie ganz überwunden hat... Und jetzt aus heiterem Himmel diese Einladung. Ein idyllisches Wochenende in einem Haus tief in den winterlichen Wäldern Nordenglands ist geplant. Was kann es schon schaden? Nora gibt sich einen Ruck und fährt hin. Doch etwas geht schief. Grauenvoll schief. Die Autorin Ruth Ware wuchs im südenglischen Lewes auf und lebte nach ihrem Studium an der Manchester University eine Zeit lang in Paris. Sie hat als Kellnerin, Buchhändlerin, Englischlehrerin und Pressereferentin für einen großen Verlag gearbeitet und wohnt jetzt mit ihrer Familie in Nordlondon. Meine Meinung Story Die Story klang ziemlich interessant, doch konnte das Buch bei weitem nicht halten, was es versprochen hat. Die Autorin schreibt 200 Seiten die ersten eineinhalb Tage des Junggesellinnenabschied und es passiert gar nichts, außer, dass die Charaktere sich wie Kleinkinder aufführen. Dadurch war das Buch einfach nur langatmig und bis zu der besagten Leiche passiert wie gesagt nicht wirklich etwas. Und um ehrlich zu sein ist das Buch wirklich sehr durchschaubar. Mit meinem Vermutungen, die sich schon am Anfang entwickelt haben, lag ich am Ende richtig. Schreibstil Ruth Ware schreibt in der Ich-Perspektive des Charakteres Lenora Shaw. Der Schreibstil ist einfach zu verstehen, allerdings nicht wirklich spannend. Das Buch wechselt in den Kapiteln immer wieder zwischen Leonora und Co im Wald und im Krankenhaus. Charaktere Leonora muss man als Leser wirklich nicht verstehen. Sie ist ziemlich durchschaubar und trauert einer Jungendliebe nach, die mehr als zehn Jahre her ist. Ihre Entscheidungsfähigkeit lässt zu wünschen übrig. Ihre Entscheidungen widersprechen sich den Entscheidungen, die sie zuvor gefällt hat. Sie kommt mir vor, wie ein Teenager. Und bis auf Nina ist mir dort niemand sympathisch gewesen. Mein Fazit Das Buch hat mir überhaupt nicht gefallen. Deswegen gebe ich auch hier nur einen Lesefuchs.Aber macht euch am besten selber ein Bild, denn Geschmäcker sind ja verschieden.

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  • Gänsehautthriller

    Im dunklen, dunklen Wald
    Anni59

    Anni59

    20. February 2017 um 20:13

    Nora wird zum Junggesellinnenabschied eingeladen. Allerdings hat sie mit Clare schon seit Jahren nichts mehr zu tun. Sie wundert sich über die Einladung, aber springt über ihren Schatten und geht zur Feier. Die Feier findet in einem großen Haus, sehr abgelegen im Wald statt. Um das Haus herum nur Wald, man muss mehrere Minuten bis zur nächsten großen Straße laufen. Im Haus passieren merkwürdige Dinge. Warum ist Florence ständig so gereizt? Was steckt wirklich hinter der Einladung zum Junggesellinnenabschied? Als das Wochenende dann damit endet, dass Nora im Krankenhaus aufwacht und ihre Erinnerung verloren hat, ist das Schlamassel perfekt. Super spannendes Buch, schnell und einfach zu lesen. Würde es nur weiterempfehlen!

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  • Sehr gutes Thrillerdebüt!

    Im dunklen, dunklen Wald
    badwoman

    badwoman

    10. February 2017 um 23:57

    Nora wird überraschend von ihrer früheren besten Freundin Clare zu deren Junggesellinnenabschied eingeladen. Da sie seit zehn Jahren keinen Kontakt mehr zu Clare hatte, zögert sie zuzusagen. Doch dann entscheidet sie sich für eine Zusage und macht sich mit Nina, einer gemeinsamen Freundin, auf den Weg in ein imposantes Haus, das hauptsächlich aus Glas besteht und in einem Wald steht. Doch dieses Wochenende entwickelt sich immer mehr zu einem schrecklichen Desaster. Der Debütroman „Im dunklen dunklen Wald“ von Ruth Ware ist ein temporeicher und spannender Thriller. Gerade während der ersten zwei Drittel kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Danach fällt die Spannungskurve zwar etwas ab, bleibt jedoch auf relativ hohem Niveau. Erzählt wird in einem flüssigen Schreibstil, den man sehr schnell lesen kann. Die Hauptprotagonistin Nora ist meistens sympathisch, auch wenn man nicht alle ihre Handlungen völlig nachvollziehen kann. Die anderen Gäste dieser Party sind schon recht speziell, aber das ist ja ganz gut so, denn so kommt es nicht nur zu Spannung in der Geschichte, sondern auch zu Spannungen zwischen den handelnden Personen, was dem Buch gut tut. Die Auflösung des Verbrechens fand ich leider etwas vorhersehbar, auch wenn ich bis zum Schluss immer mal wieder daran gezweifelt habe. Das Cover ist in düsteren Farben gehalten und vermittelt eine unheimliche Stimmung. Der Titel ist in blutroten Lettern geschrieben und lässt sofort auf einen Thriller schließen. „Im dunklen dunklen Wald“ ist ein sehr passender und neugierig machender Titel, sehr gut gewählt. Allen, die gerne temporeiche, flüssig geschriebene Thriller ohne besonderen Tiefgang lesen, kann ich dieses Buch empfehlen.

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  • Fazit: Ein einfacher solider Jugendthriller.

    Im dunklen, dunklen Wald
    YvisLeseecke

    YvisLeseecke

    01. February 2017 um 20:20

    Meine Meinung: Der Schreibstil war sehr einfach, nicht groß verblümt oder kompliziert. Es gab viel wörtliche Rede, wodurch das Buch sehr dynamisch wirkte und sich wirklich schnell weg las. Die Sprach war ebenfalls sehr umgangssprachlich, dadurch wirkte das Buch sehr realistisch und der heutigen Zeit angemessen. Ja, die Charaktere sind eigentlich vollgestopft mit Klischees, aber irgendwie passte das zur ganzen Story. Die Autorin beschreibt jeden einzelnen sehr gut, kurz und knapp, aber dennoch so, dass man sich direkt ein Bild von jeden einzelnen machen kann. Die Story fand ich wirklich spannend und sehr unterhaltsam. Auch hier denkt man anfänglich an so einen typischen Horrorfilm Szenario, aber dennoch fand ich die Geschichte einfach super. Sie war sehr spannend und die Entwicklungen waren auch sehr kreativ. Wobei man auch da schon einiges voraussehen konnte. Also wenn jemand etwas tiefsinniges lesen möchte, dann ist man hier auf jeden Fall falsch. Ich wollte jedoch eine schnelle, unterhaltsame Lektüre, bei der ich nicht groß nachdenken muss und die sich schnell weg liest. Genau das habe ich bekomme.  Ein Punkt habe ich dennoch abgezogen, weil die Geschichte leider nicht so mega viel mit den eigentliche Titel zu tun hat. Klar kommt ein Wald drin vor, aber da hätte ich jetzt eher an was anderes gedacht. Fazit: Ein einfacher solider Jugendthriller.

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  • Bizarre Junggesellinnenparty

    Im dunklen, dunklen Wald
    SalanderLisbeth

    SalanderLisbeth

    28. January 2017 um 19:52

    Aus irgendeinem Grund lief mir bei seinen Worten ein Schauder über den Rücken. Vielleicht waren es die Baumstämme, die wie stumme Wächter in der zunehmenden Dunkelheit standen. Oder vielleicht war es die Nachwirkung der Kälte, die Tom und Melanie von draußen mit hereingebracht hatten. Was es auch war, wir hatten London im Herbst verlassen, und nun schien es hier, so viel weiter nördlich, als wäre über Nacht der Winter eingekehrt. Das lag nicht nur an den eng zusammenstehenden Kiefern, die mit ihren dichten Nadeln kein Licht durchließen, oder an der kalten, klaren Luft, die baldigen Frost verhieß. Bald würde die Nacht hereinbrechen, und das Haus fühlte sich immer mehr an wie ein gläserner Käfig, der sein Licht blind in die dämmernde Nacht strahlte, wie eine einsame Laterne. Auszug Seite 43 Die 26jährige Nora wacht schwerverletzt im Krankenhaus auf. Ihr Zimmer wird von Polizisten bewacht, es ist von Toten die Rede. Während sie sich langsam von ihren Verletzungen erholt, versucht sie verzweifelt, sich die Geschehnisse ins Gedächtnis zu rufen. Völlig unerwartet hatte sie eine Einladung zu einem Junggesellinnenabschied ihrer ehemals besten Freundin Clare bekommen. Da nach einem Vorfall vor über 10 Jahren der Kontakt abgebrochen war, hatte sie die Einladung in das Wochenendhaus im Norden Englands nur zögernd angenommen. Sie fährt mit Nina, einer weiteren früheren Schulfreundin zur Feier in das abgelegene Haus im Wald. Die Partylocation entpuppt sich als ein hochmoderner, minimalistisch eingerichteter Kasten aus Glas und Stahl. Hier treffen sie auf die anderen Gäste, eine überschaubare Schar von 6 Personen. Da ist Clare, die attraktive, sehr selbstbewusste, fast schon narzisstische Braut und ihre Trauzeugin Flo, eine Perfektionistin, die alles organisiert hat. Sie wirkt psychisch instabil und himmelt Clare an. Dann der einzige Mann, der leicht arrogante, schwule Theaterschriftsteller Tom und Melanie, eine junge Mutter, die zum ersten Mal ohne ihr kleines Baby unterwegs ist. Nora ist schockiert, als sie begreift, dass Clares Bräutigam James ihre frühere große Liebe ist. Der Leser erfährt alles peu à peu aus Noras bruchstückhaften Erinnerungen und man ahnt schon, dass der Schlüssel der Geschehnisse in Clares und Noras gemeinsamer Vergangenheit liegt. 'Im dunklen, dunklen Wald' ist kein handlungsgetriebenes Buch. Ruth Ware setzt in ihrem Debüt ganz auf das klaustrophobische Setting und nimmt sich viel Zeit für die beklemmende Atmosphäre. Das rundherum verglaste, von dunklen Kiefern umgebene Ferienhaus wirkt wie ein gläserner Käfig, in dem die Gäste das unbehagliche Gefühl vermittelt bekommen, beobachtet zu werden und sich wie auf einer Bühne präsentieren. Die Autorin greift tief in die Trickkiste, um die Atmosphäre so bedrohlich wie möglich zu gestalten, einschließlich rätselhafter Fußspuren im frischen Schnee, es gibt keinen Handyempfang und dann fällt auch noch das Festnetz aus. Dies mag einfallslos und banal klingen und funktioniert auch nicht so richtig. Da der Thriller im eher ruhigen Tempo daherkommt, liegt hier für mich das Problem. Meiner Meinung nach hätte sich aus dem Szenario, das jetzt auch nicht so innovativ und neu ist, mehr Suspense ergeben müssen. Die Szenen, die dann spannend sein sollen, wirken zu konstruiert und die gefährlichen Situationen zu inszeniert. Beispielsweise will Nora, noch bevor die Party überhaupt losgeht, erst mal joggen gehen. „Ein bisschen Zeit hast du vermutlich schon noch“, meinte Flo und blickte durch das Fenster hinaus in die zunehmende Dämmerung. „Aber du solltest dich beeilen. Wenn es hier erst mal dunkel wird, wird es wirklich sehr, sehr dunkel.“ Auszug Seite 61 Ein weiteres Manko sehe ich leider in den stereotypen Protagonisten, die auch keine Entwicklung erleben. Die Autorin hat den einzelnen Figuren keine charakterlichen Tiefen gegönnt und sie wenig ausgestaltet. Aus diesem Grunde bekommt der Leser absolut keinen Bezug zu ihnen und man empfindet wenig Sympathie. Flo frisiert und kleidet sich ähnlich wie die von ihr angebetete Clare und man ahnt schon, dass das noch mal ein wichtiger Punkt werden könnte. Melanie, mit den Gedanken ständig bei ihrem Kind, verlässt die Party früh und das würde man ihr am liebsten gleichtun. Es ist wie auf einer Feier, auf der man sich nicht wohlfühlt und nur noch bleibt, weil man nichts verpassen möchte. Einzig Nina, die taffe Ärztin brasilianischer Herkunft, bringt ab und zu mit ihren flapsigen Bemerkungen und trockenem Humor ein bisschen Schwung in die Sache. Tom und Melanie agieren nur als Randfiguren und sind für den Handlungsverlauf komplett entbehrlich. Einzig die Ich-Erzählerin und Protagonistin Nora wird etwas näher beleuchtet. Ihr Beruf als Schriftstellerin erlaubt ihr ein äußerst zurückgezogenes Leben in einer winzigen Wohnung mit wenig Sozialkontakten. Nora, die in der Schulzeit immer im Schatten der selbstbewussten Clare stand, wirkt oft verunsichert und fügt sich dem Gruppenzwang. Auf der Party wird sie bei komischen Spielchen öfter gedemütigt, so dass man sich fragt, warum sie diese nicht verlässt. Zwischen den Gästen, die sich ja kaum kennen, entwickelt sich bei Alkohol, Drogen und komischen Spielchen wie Tontaubenschießen eine unheilvolle, angespannte Stimmung. Leider hat der Schluss für den gewieften Leser auch keine wirkliche Überraschung parat. Man hat die ganze Zeit Vermutungen und ist dann enttäuscht, weil es genau so platt daherkommt. Trotzdem lässt sich der Psychothriller aufgrund kurzer Kapitel und einer leichten Schreibweise flüssig lesen und trotz einiger Längen ist auf jeden Fall Potenzial vorhanden. Ich finde hier das Cover sehr gelungen, die grellen blutroten Buchstaben plakativ über dem verschwommenen düsteren Wald. Das hat mich sehr angesprochen. Ruth Ware wuchs in Sussex, im Süden Englands auf. Heute lebt sie mit ihrer Familie in London. 'Im dunklen, dunklen Wald' ist ihr Debütroman. Inzwischen ist ihr zweites Buch 'The woman in cabin 10' erschienen und sie arbeitet an ihrem dritten Psychothriller.

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  • Du kannst niemandem trauen - nicht einmal dir selbst

    Im dunklen, dunklen Wald
    Tintenklex

    Tintenklex

    26. January 2017 um 13:29

    Um dieses Gefühl dreht sich "Im dunklen, dunklen Wald". Nach einem bizarren Junggesellinnenabschied wacht Nora im Krankenhaus auf. Sie weiß, sie muss sich erinnern, was passiert ist. Denn es ist ein Mord geschehen. Aber wer ist tot? Und warum? Und was hat sie damit zu tun? War sie es am Ende selbst? Dem Buch wohnt von Anfang an eine sehr düstere Stimmung inne, die von beklemmenden Gefühlen und Unsicherheit begleitet wird. Nora hat Clare (die zukünftige Braut) seit zehn Jahren nicht gesehen. Etwas ist zwischen ihnen vorgefallen - nur was? Die Fragen, die gleich zu Anfang sehr gekonnt aufgeworfen werden, machen es fast unmöglich, das Buch wegzulegen. Trotzdem dauert es noch ein paar Kapitel bis die Story richtig Fahrt aufnimmt. Ab dann ist es schlichtweg unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen. Stück für Stück kommen Noras Erinnerungen zurück. Stück für Stück entfaltet sich das Drama vor den Augen des Lesers. Es ist gruselig, spannend, beunruhigend, tragisch ... Es ist alles, was Gänsehaut verursacht. Die Charaktere sind detailliert ausgearbeitet und ziehen einen in die Geschichte hinein, bis man selbst nicht mehr weiß, was man glauben soll. Die Verstrickungen werden immer dichter, bis sich am Ende alles in einem lauten Knall auflöst, der ebenso überraschend wie logisch ist. Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Eventuelle Nebenwirkungen beim Lesen: Schlafentzug, Gänsehaut, Angst, das Licht auszuschalten und das Gefühl beobachtet zu werden ...

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