Im dunklen, dunklen Wald

von Ruth Ware 
3,9 Sterne bei211 Bewertungen
Im dunklen, dunklen Wald
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (150):
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Klasse Buch! Erinnert mich an "Final Girls"! Absolut lesenswert!

Kritisch (13):
Cailesss avatar

Was sich sehr vielversprechend anhörte, endete leider in einem langweiligen, sich ins bis Unendlich ziehende Buch. Schade.

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Inhaltsangabe zu "Im dunklen, dunklen Wald"

Der Weltbestseller jetzt im Taschenbuch

Als Nora eine Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer einst besten Freundin erhält, ist sie mehr als überrascht: Zehn Jahre hat sie Clare nicht mehr gesehen ‒ seit jenem Vorfall, den Nora nie ganz verwunden hat ... Ein idyllisches Wochenende tief in den Wäldern Nordenglands ist geplant. Nora gibt sich einen Ruck und fährt hin. Doch etwas geht schief. Grauenvoll schief. Die Party entwickelt sich zum mörderischen Albtraum.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423217279
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:20.04.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 23.09.2016 bei Der Audio Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Faancys avatar
    Faancyvor 16 Tagen
    Spannung setzt erst sehr spät ein

    Nachdem mir "Woman in Cabin 10" von Ruth Ware so gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Vielleicht waren meine Erwartungen dadurch aber auch zu hoch, denn letztendlich fand ich "Im dunklen dunklen Wald" nur mittelmäßig. 

    Der Schreibstil und der Aufbau der Geschichte sind ähnlich in beiden Büchern. Allerdings hat man hier nicht sofort ein Ereignis, um das sich die restliche Geschichte aufbaut. Man wartet als Leser also zunächst geduldig auf diesen einen Schlüsselmoment, der aber scheinbar niemals kommt. Es passiert nämlich lange Zeit gar nichts. Ja, die Atmosphäre ist sehr düster und auch das Setting im Wald liefert perfekte Vorlagen für schaurige Ereignisse. Ruth Ware schöpft das Potenzial allerdings nicht vollends aus. 
    In dieser Geschichte geht es viel mehr um Zwischenmenschliches. Die Beziehungen zu den einzelnen Personen werden nach und nach auf den Tisch gelegt. Aber der Sinn erschließt sich dem Leser erst weit nach der Hälfte. Man muss schon wirklich viel Geduld aufbringen, bis es wirklich losgeht. 
    Was ich wirklich gut fand, waren die Hinweise, die eingestreut wurden, um den Leser zu verwirren und auf falsche Fährten zu locken. Erst denkt man, jetzt wisse man, was los ist und dann zweifelt man doch wieder. Das hat die Autorin wirklich gut gemacht. 

    Alles in Allem ist dieses Buch ein solider, ruhiger Thriller. Er unterhält einen schon, aber man darf nicht zu viel erwarten. Denn die eigentliche Spannung ist erst sehr spät vorhanden. Dazwischen gibt es leider ein paar Längen. 


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    74danivor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Wieso wird man zu einem Junggesellinenabschied eingeladen, obwohl man seit über 10 Jahren nichts mehr voneinander gehört hat?
    Spannender Pageturner

    Nora erhält eine Einladung zu einem Junggesellinenabschied. Ihr erster Gedanke ist, die Einladung zu ignorieren, denn sie hat bereits seit 10 Jahren nichts mehr von Claire, die diesen Abend veranstaltet, gehört. Nicht mehr, seit diesem verhängisvollen Zwischenfall damals. Doch Nina, eine gemeinsame Freundin, überredet Nora, die Einladung anzunehmen und so machen sich die beiden auf in die winterlichen Wälder Neuenglands, wo die Party in einem einsam gelegenen Haus stattfinden soll.

    Nora hat das deutliche Gefühl, dass mehr hinter dieser Party steckt, der Abend wird immer eigenartiger gipfelt schließlich in einem Mord.

    Die Schreibweise ist sehr gut, man kann sich sofort in die Protagonisten hineinversetzen. Düster und geheimnisvoll bis zum Ende, mit vielen überraschenden Wendungen, ist das Buch ein gelungener Pageturner.

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    MissMays avatar
    MissMayvor einem Monat
    Kurzmeinung: Es kam nicht so richtig Spannung auf...vielleicht weil die Charaktere wenig nachvollziehbar waren.Das Ende war leider auch eine Enttäuschung
    Leider viel ungenutztes Potential...

    Ich war total gespannt, nachdem ich die Beschreibung gelesen hatte, was hier wohl passiert ist.
    Gleich am Anfang ist man sofort in der Story und man will sofort weiterlesen. Dann bekommt man erstmal eine Einleitung in das Setting und einige Charaktere. Von Anfang an ist es mir schwer gefallen, einen Zugang zu Nora zu finden.
    Es gibt eigentlich 2 Handlungsstränge, zum einen die Gegenwart, in der Nora im Krankenhaus liegt, sich versucht zu erinnern und die Ereignisse rekonstruieren will und die Vergangenheit, indem die Erinnerungen von Nora an das Wochenende geschildert werden.
    Diese Erzähl weise hat mir sehr gut gefallen.
    Dieses Buch hatte richtig viel Potential, dass meiner Meinung nach nicht richtig genutzt wurde. Die Charaktere sind alle irgendwie unsympathisch und nervig, man findet keinen richtigen Zugang. Man kann sich leider auch relativ schnell denken was hier passiert ist (nicht in allen Einzelheiten, aber das Wesentliche).
    Für mich ein Buch, dass viel mehr hätte sein können und mich leider enttäuscht hat.

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    Mia80s avatar
    Mia80vor 2 Monaten
    Verdunkelte Erinnerung

    Vor einiger Zeit habe ich begeistert „The woman in cabin 10“ gelesen und so war mir klar, dass ich „Im dunklen dunklen Wald“ auch unbedingt noch lesen muss. Erwartet habe ich einen weiteren bizarren Thriller.

    Der Schreibstil an sich hat mir auch hier wieder gut gefallen. Es fiel mir sehr leicht, in die Geschichte hinein zu kommen. Jedoch habe ich mich in der ersten Hälfte mehrmals gewundert, dass dies ein Thriller sein soll. Lange Zeit passiert nichts unheimliches oder ungewöhnliches.

    Eine Gruppe von Menschen trifft sich in einem abgelegenen Haus um den Jungeselinnenabschied der gemeinsamen Freundin Claire zu feiern. Die einzelnen Leute kennen sich größtenteils untereinander nicht und haben komplett unterschiedliche Interessen, so dass es permanent zu Spannungen kommt. Zum Zeitvertreib werden allerlei für einen Jungesellenabschied ungewöhnliche Spiele gespielt, wie zum Beispiel Tontaubenschießen oder Befragung eines Ouija Bretts.

    Erzählt wird das Ganze aus der Sicht von Nora, die mit 16 Jahren mal mit dem Bräutigam zusammen war und die Trennung selbst 10 Jahre später noch nicht verwunden hat. Auch wenn so etwas seltsam ist, so war sie für mich dennoch der Charakter, der mir am vernünftigsten erschien. Alle anderen Teilnehmer der Veranstaltung waren durch die Bank weg Egozentriker oder wirkten psychisch nicht ganz auf der Höhe.

    Und so plänkelt die Geschichte mehr oder weniger ereignislos vor sich hin, bis sich ungefähr in der Mitte ein Schuss löst.
    Hier gibt es einen Bruch, die Handlung konzentriert sich nun komplett auf Nora, die sich im Krankenhaus befindet und unter Erinnerungslücken leidet. Die anderen Charaktere rücken in den Hintergrund.

    Die Spannung, die ich in der ersten Hälfte vermisst habe, ist im hinteren Teil deutlich zu spüren, auch wenn mir all das doch recht vorhersehbar erschien.

    Schauplatz der Ereignisse ist ein Glashaus mitten im Wald. Dieses Haus wurde in seiner Besonderheit genau beschreiben und ist auch auf dem Cover der Taschenbuchausgabe abgebildet. Leider spielt dieses spezielle Haus für die Handlung an sich überhaupt keine Rolle. Diese Geschichte hätte überall statt finden können. Schade, daraus hätte man mehr machen können.

    Insgesamt hat mir bei diesem Buch das Besondere gefehlt. Ich bin froh, dass ich „The woman in cabin 10“ zuerst gelesen habe. Dort ist eine deutliche Steigerung der Autorin zu erkennen, so dass ich auf ihr nächstes Buch schon gespannt bin.

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    K
    Knopfvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: rasanter Thriller
    Im dunklen, dunklen Wald

    Lautet der Titel des Debüt-Thrillers von Ruth Ware. Und dort spielt auch der überwiegende Teil der Handlung.

    Nora bekommt überraschend eine Einladung zu einem Junggesellinnenabend. Ihre ehemalige beste Freundin Clare möchte heiraten und Flo organisiert nun die Party. In einem gläsernen Haus mitten im Wald. Nach dem es einige Absagen gehagelt hat, treffen sie mit fünf Personen dort ein. Vier Frauen und ein Mann, die alle nicht unterschiedlicher sein könnten. Fehlt noch die Braut. Als diese eintrifft, erzählt sie Nora als erstes, wer der Glückliche ist. Ausgerechnet James, Noras erste und eigentlich auch einzige Liebe. Über die Trennung, die außerdem noch sehr unsensibel per SMS erfolgte, ist sie immer noch wütend und traurig.
    Das Waldhaus ist so abgelegen, dass es keine Nachbarn gibt, keinen Handyempfang und auch das Festnetz ist plötzlich gestört. Schneefall und Winterwetter beruhigt auch nicht gerade die Gemüter.
    Hat man hier den Eindruck, man wäre bei Agatha Christie gelandet? Nicht nur der Leser, nein auch die Protagonisten haben das Gefühl.
    Als dann in der zweiten Nacht ein Mann erschossen wird, nimmt das Unheil seinen Lauf.

    Nora erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht. Zuerst die Einladung und das Wochenende, zwischendurch sind aber immer kurze Einblendungen, da weiß man schon, dass sie irgendwann mit Verletzungen und Gedächtnisverlust im Krankenhaus liegt. Aber was ist seit dem Mord und ihrem Aufwachen im Krankenhaus geschehen?

    Die Autorin hält die Spannung beständig oben, sodass man das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte. Und das Ende ist auch sehr überraschend konstruiert. Ein gelungenes Debüt!

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    ThePassionOfBookss avatar
    ThePassionOfBooksvor 2 Monaten
    Im dunklen dunklen Wald

    Ich habe das Buch vom dtv-Verlag als Rezensionsexemplar bekommen und möchte mich hiermit sehr herzlich dafür bedanken. 
    Kernthema des Buches ist ein Junggesellinenabschied in einem abgelegen Haus nahe eines Waldes, bei dem so einiges anders läuft als geplant. 
    Die Geschichte wird aus der Sicht von Nora erzählt, wobei hier mehrere Wechsel stattfinden zwischen Vergangenheit (also das Wochenende selbst) und der Gegenwart in der sie sich im Krankenhaus befindet. So hat die Autorin einen sehr gelungenen Spannungsbogen geschaffen, bei der man Nora dabei begleitet, sich zu erinnern was grauenvolles passiert ist. 
    Mit Flo kam ich irgendwie überhaupt nicht klar und ich glaube ich wäre genauso wie Nina und Nora doch sehr genervt von ihrem zwanghaften Verhalten gewesen. 
    Neben den Ereignissen auf der Party spielt auch Nora's gemeinsame Vergangenheit mit ihrer ehemaligen Freundin und zukünftiger Braut Clare eine große Rolle. Hier gab es ebenfalls einen Vorfall, der Nora's Leben komplett verändert hat. Als Leser kommt man auch hier nach und nach auf die Spur, wobei ich meine Theorien mehrfach verworfen habe. 
    Meiner Meinung nach könnte die Thematik nicht besser umgesetzt werden, mir hat das Buch sehr gut gefallen, mit Ausnahme winziger Kritikpunkte bei ein paar Dialogen oder Handlungen. Aber das ist dann schon meckern auf höherem Niveau ;)

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    Thrillerladys avatar
    Thrillerladyvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Hat mich super unterhalten, auch wenn der Thrill erst am Ende zum Vorschein kam und es ziemlich vorhersehbar war.
    super Unterhaltung, trotz erst sehr spät einsetzendem Thrill

    Im dunklen, dunklen Wald von Ruth Ware (Thriller, TB-Ausgabe 2018; dtv)

    Nachdem ich vor einem halben Jahr den aktuellen Thriller der Autorin gelesen hatte, wollte ich auch ihren vorherigen Thriller lesen und freute mich umso mehr, als ich diesen dann vor Kurzem auf einem Flohmarkt erstand.

    Was soll ich sagen? Ich habe das Buch irgendwann mittags/nachmittags begonnen und nun zu Mitternacht beendet. Das sagt wohl schon Alles.
    Dieses Buch besticht nicht unbedingt damit, dass es der beste Thriller an sich ist, den ich je mit gelesen habe, sondern in diesem Fall ist es eher die sehr gute Unterhaltung und die stetig steigende Sapnnung, die mich am Ball bleiben ließ und mich das Buch nur so verschlingen ließ.

    Der Schreibstil war flüssig und gut, so dass ich das Buch zügig weglesen konnte. Die Story ist aus der Perspektive von Nora geschrieben, die sich einmal um die Ereignisse des Junggesellinnenabschieds drehen und einmal, als sie im Krankenhaus lag und um ihre Erinnerungen rang. Letzeres waren immer mal recht kurze Kapitel, die zum Ende hin mit dem anderen Geschichtsstrang verschmolzen und quasi eins wurden, sprich es keine seperaten Kapitel mehr dazu gab.

    Was den Thrillanteil angeht, war bis zu etwa 100 Seiten vor Schluss gar kein wirklicher Thrill erkennbar, dieser setzte erst so wirklich mit den Ermittlungen zu dem Fall ein, der lange keiner war, da es sich bis dato eher um einen Spannungsroman handelte.

    Nichtsdestotrotz, habe ich mich, wie bereits erwähnt bestens unterhalten gefühlt. Meine Neugier wuchs ins Unermessliche, so dass ich das Buch unbedingt schnell beenden wollte, um zu erfahren, was des Rätsels Lösung war.

    Ich muss dazu sagen, dass erst gar nicht soviel passierte und ich mich fragte, welches Drama sich hier denn nun abspielen sollte, aber die spannende Entwicklung des Romans entwickelten sich so spannend, dass ich darüber im Nachhinein total von absehen kann.

    Auch dass das Ganze sich zum Ende hin als ziemlich vorhersehbar herausstellte und ich mit meiner Vermutung, die sich nach und nach einschlich zum Ende hin so ziemlich deckte, konnte meiner Begeisterung keinen Abbruch einbringen. In manchen Fällen braucht es wohl gar keine so mörderische Story, um ein Buch für gut zu befinden, wenn man sich so gut unterhalten fühlt und einfach nur wissen möchte, was dahintersteckt.

    Die Auflösung hätte für meinen Geschmack vielleicht noch ein bisschen detailreicher geklärt werden können, da ich allerdings schon ahnte, was dabei herauskommen würde und was sich ja auch als dieses herausstellte, bedurfte es wohl keiner ellenlangen Klärung mehr.

    Fazit:

    Ein Thriller, der lange den Thrillanteil vermissen ließ und dem ein oder anderen Leser aufgrunddessen wohl auch nicht wirklich zusagen wird, aufgrund genannter Details, der mich aber trotzdem ziemlich begeistern konnte. Manchmal muss halt einfach nur der Unterhaltungswert stimmen, um ein Buch für gut zu befinden.
    Note: 2+


    Kommentare: 1
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    romanasylvias avatar
    romanasylviavor 5 Monaten
    Kurzmeinung: hab es abgebrochen, kam leider mit dem buch nicht klar. langweilig. habe nur bis 135 geschafft
    langweilig

    hab es abgebrochen, kam leider mit dem buch nicht klar. langweilig. habe nur bis 135 geschafft

    Kommentare: 3
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    Fantasia08s avatar
    Fantasia08vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, aber Thriller würde ich das jetzt nicht nennen!
    Intrigen, Liebe, Mord

    Als ich das Buch aus der Lieferung des BZ auspackte, fand ich das Cover und den Klappentext auf anhieb anziehend.


    Es geht um Leonora "Nora" oder "Lee". Sie wohnt in London und ist Schriftstellerin. Sie lebt ein einfaches und unspektakuläres Leben.
    Eines Morgens hat sie eine Einladung im Mail-Postfach, zu einem Junggesellinnenabschied. Die Jungesellin ist ihre ehemals beste Freundin Clare. Welche sie seit 10 Jahren nicht mehr gesehen hat. Was hat das zu bedeuten? Die Neugierde überwiegt und sie entscheidet sich für ein tödliches Wochenende auf dem Land.

    Das Buch hat gute Cliffhanger, welche einen fast nicht loslassen. Ich finde es auch sehr berührend, dass wir als Leser so viel von Noras Gedankenwelt und Gefühlen mitbekommen. Ein Spinnennetz aus Beziehungen machen die Spannung komplett.

    Doch leider war der Gänsehaut-Moment nicht vorhanden, weshalb ich dem Buch nur vier Sterne gebe.

    Gute Ferienlektüre, aber nicht ein Buch welches ich ein zweites Mal lese.

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    Ambermoons avatar
    Ambermoonvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eher Spannungsroman als Thriller, den ich jedoch trotz ein paar weniger Längen regelrecht verschlang. Also packend ist er auf jeden Fall.
    Das Glashaus im Wald

    Als Nora eine Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer einst besten Freundin erhält, ist sie mehr als überrascht: Zehn Jahre hat sie Clare nicht mehr gesehen ‒ seit jenem Vorfall, den Nora nie ganz verwunden hat ... Ein idyllisches Wochenende tief in den Wäldern Nordenglands ist geplant. Nora gibt sich einen Ruck und fährt hin. Doch etwas geht schief. Grauenvoll schief. Die Party entwickelt sich zum mörderischen Albtraum....(Klappentext)

    ❋❋❋❋❋❋❋❋❋❋

    "Ich laufe.
    Ich laufe durch den mondhellen Wald, Zweige zerren an meinen Kleidern, meine Füße verfangen sich im Dickicht der schneebedeckten Farne.
    Die Dornen der Brombeersträucher zerkratzen mir die Hände. Die Atemluft brennt in meinem Hals. Es tut weh. Alles tut so weh." (S. 9 - Anfang)

    Nora erwacht in einem Krankenhaus, völlig zerschunden, Schmerzen am ganzen Körper und einer posttraumatischen Amnesie. Ein Autounfall, sagen die Ärzte. Doch sie kann sich an keinen Autounfall erinnern, nur daran, dass sie vor irgendwas oder irgendwem davongelaufen ist...durch einen Wald. Und wenn es ein Autounfall war, wieso hält dann ein Polizist vor ihrem Zimmer Wache? Sie möchte, sie MUSS sich erinnern, was auf der Junggesellenfeier geschah, denn die Zeit läuft und zwar gegen sie... (persönliche Inhaltsangabe)

    Es wird aus der Ich-Perspektive von Nora erzählt, abwechselnd zwischen Krankenhaus, Erinnerungen und Vergangenheit.
    Es fängt ruhig an, doch im Verlauf der Story steigern sich Spannung wie auch Tempo, bis es zu einer überraschenden Auflösung kommt.

    Die Auflösung wurde meiner Meinung nach etwas zu schnell abgehandelt und für mich als Krankenschwester gab es so manchen Logikfehler, vor allem das Ende betreffend. Auch enthält dieser Thriller die ein oder andere Durststrecke, welche sich jedoch in Grenzen halten. Die Story selbst liest sich aufgrund des flüssigen Schreibstils locker-flockig und enthält trotzdem stellenweise nahezu literarische Züge.

    "...die Schilder rauschten an uns vorbei wie eine Form konkreter Poesie, die Straße wand sich wie ein eisengraues Band, das man achtlos über die von Schafen abgegrasten Moore und niedrigen Hügel geworfen hatte. (S. 27)

    Die Charaktere sind gut gezeichnet und könnten unterschiedlicher nicht sein. Dies trägt gekonnt zu der sich entwickelnden Gruppendynamik auf engem Raum bei, von der dieser Thriller lebt. Am Ende verdächtigt man so ziemlich jeden.

    Fazit:
    Meiner Meinung nach eher ein Spannungsroman als ein Thriller, den ich trotz ein paar weniger Längen innerhalb eines Tages regelrecht verschlang. Also packend ist er auf jeden Fall und konnte mich dadurch äußerst gut unterhalten.
    Somit bleibt die Autorin definitiv auf meinem Radar.

    © Pink Anemone (mit Bilder, Leseprobe und Autoren-Info)

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    dtv_Verlags avatar
    Manche Partys sind gut, manche sind schlecht. Diese hier ist tödlich.

    Als Nora, 26, eine Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer ehemals besten Freundin Clare bekommt, ist sie mehr als überrascht. Sie hat Clare seit zehn Jahren nicht gesehen. Seit dem Vorfall damals, den Nora nie ganz überwunden hat... Und jetzt aus heiterem Himmel diese Einladung. Ein idyllisches Wochenende in einem Haus tief in den winterlichen Wäldern Nordenglands ist geplant. Was kann es schon schaden? Nora gibt sich einen Ruck und fährt hin. Doch etwas geht schief. Grauenvoll schief.

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