Ruth Ware Im dunklen, dunklen Wald

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Inhaltsangabe zu „Im dunklen, dunklen Wald“ von Ruth Ware

Als Nora die Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer besten Highschool-Freundin Clare erhält, ist sie wie vor den Kopf gestoßen. Zehn Jahre sind vergangen, seit sie Clare zuletzt gesehen hat, zehn lange Jahre, in denen die beiden keinen Kontakt hatten. Wider besseres Wissen nimmt Nora die Einladung an. Ein folgenschwerer Fehler. Als sie nach dem Wochenende in einem Krankenhaus erwacht, kann sie sich nur noch an wenig erinnern. Eines jedoch weiß sie gewiss: In dem abgelegenen Haus im Wald wurde jemand getötet. Doch wer – und von wem – weiß sie nicht. Ist es möglich, dass sie selbst etwas mit der furchtbaren Tat zu tun hat? Ist sie eine Mörderin? Ungekürzte Lesung mit Julia Nachtmann 1 mp3-CD | 10 h 33 min

Gut aber für mich etwas zu wenig Thriller!

— Tine_1980

Es ist einer dieser Thriller, die für kurzweiliges Hörvergnügen sorgen.

— NiWa

Duestere Stimmung, toll gelesen, wer Psychospielchen lessen mag wird gut bedient.

— Galladan

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    Im dunklen, dunklen Wald

    Tine_1980

    21. May 2017 um 14:39

    Als Nora die Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer besten Highschool-Freundin Claire erhält, ist sie wie vor den Kopf gestoßen. Claire und Nora hatten seit 10 Jahren keinen Kontakt mehr. Trotzallem nimmt Nora die Einladung an und fährt mit der gemeinsamen Freundin Nina in ein abgelegenes Haus im Wald. Ein folgenschwerer Fehler, denn sie erwacht im Krankenhaus und kann sich nicht mehr an alles erinnern. Doch in diesem Haus ist etwas vorgefallen, eine Person wurde getötet. Doch wer? Und von wem? Ist sie selbst die Mörderin?   Ich bin etwas hin und hergerissen und kann nur so viel verraten:  Ich hatte mehr erwartet. Das Hörbuch geht über 10 Stunden und 33 Minuten und beginnt schon recht spannend, weil man wissen möchte, warum Nora zu diesem Junggesellinnen-abschied eingeladen wurde, wo sie  doch seit 10 Jahren keinerlei Kontakt mehr zu Claire hatte. Als dann die Reise zu diesem abgelegenen Haus beginnt ist man schon ständig am Überlegen, wann und wie etwas passieren könnte. Gleichzeitig wird der Krankenhausaufenthalt immer wieder eingeblendet und hier muss ich lobend erwähnen, dass das switchen zwischen den unterschiedlichen Handlungssträngen keinerlei Probleme machte. Gut, dies liegt vielleicht auch daran, dass der eine Aufenthalt in dem Haus und der Andere im Krankenhaus stattfindet. Es wird einem schon recht früh klar, dass hier nicht alles eitel Sonnenschein ist und die verschiedenen eingeladenen Gäste alle so ihre Geheimnisse haben oder zum Teil auch genau wissen, wie sie die Anderen aus der Reserve locken können. Es gibt hier vielerlei Psychospielchen, so dass einem beim Hören nicht langweilig wird und der Start auch ohne schwerwiegende Ereignisse leicht fällt. Man verliert sich immer wieder in Überlegungen, warum sich Nora vor 10 Jahren von ihren Freunden und besonders von Claire zurückgezogen hat und Ruth Ware spickt die Geschichte immer nur mit kleinen Häppchen um so nach und nach das Geheimnis Preis zu geben. Die Ereignisse, die zum Krankenhausaufenthalt geführt haben, werden auch Stück für Stück aufgedeckt. Dennoch besitzt das Hörbuch im Mittelteil einige Längen, die einen doch mal von der Geschichte abschweifen lassen. Zum Ende hin nehmen die Geschehnisse nochmal an Fahrt auf und entschädigen den Hörer für den etwas langatmigeren Mittelteil. Der Sprecherin Julia Nachtmann muss ich ein absolutes Lob aussprechen, denn sie schafft eine ganz besondere Atmosphäre. Man kann die Angst der Personen, aber auch die Spannung und unendliche Kälte die einem über den Rücken läuft spüren und wird so von der Geschichte eingenommen. Das hätte man nicht besser hinbekommen. Das Hörbuch war keineswegs schlecht und es war außer im Mittelteil auch nicht langatmig und dennoch hat mir der Thrill ein bisschen gefehlt. Klar gibt es die Psychospielchen, die aber bei mir nicht so schlimm ankamen, aber außer der Situation als der Mord/Unfall passierte und dann zum Ende hin war es eher ein Roman als ein Thriller. Das Hörbuch war nicht langweilig und trotz der über 10 Stunden Länge war es schnell gehört, dennoch hat mir etwas gefehlt.   Die Geschichte war interessant, die Zeitsprünge waren gut umgesetzt, die Sprecherin hat alles was möglich war aus dem Buch geholt und ich kann es empfehlen, aber nicht für Personen, die wirkliche Thriller lieben. Denn dafür war es etwas zu soft.

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  • Fesselnder Thriller für die Ohren

    Im dunklen, dunklen Wald

    NiWa

    Ein idyllisches Wochenende in einem Haus im Wald? Das könnte es sein, wenn nicht der Junggesellinnen-Abschied von Clare gefeiert werden soll. Nora hat ihre ehemals beste Freundin schon über 10 Jahre lang nicht mehr gesehen. Trotzdem gibt sie sich einen Ruck und nimmt die Einladung zur Feier an. Aber es läuft einiges verkehrt. Richtig verkehrt. „Im dunklen, dunklen Wald“ ist einer dieser Thriller, die für kurzweiliges Hörvergnügen sorgen, und der mich von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten hat. Nora ist die Hauptperson des Geschehens, obwohl natürlich die zukünftige Braut - Clare - im Mittelpunkt steht. Nora hat vor Jahren mit alten Freunden und Bekannten gebrochen, weil damals etwas vorgefallen ist, was sie bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht verkraftet hat. Daher zögert sie lange, ob sie die Einladung zu Clares Junggesellinnen-Abschied überhaupt annehmen soll. Aber manchmal muss man eben über seinen Schatten springen, und so findet sie sich in illustrer Runde in einem Haus im dunklen, dunklen Wald wieder. Diese Runde besteht aus Clares Freunden, die Nora nur teilweise kennt. Mit Nina ist sie zur Schule gegangen. Aber es gibt noch die durchgeknallte Flo - ja, sie ist wirklich durchgeknallt - , Melanie, ein eher blasser Charakter, der kaum im Gedächtnis bleibt, und Tom, der schwule Hahn im Korb. Obwohl alle Gäste ziemlich unterschiedlich sind, gibt man sich Clare zuliebe der guten Laune hin, bis etwas Grauenvolles passiert. Gut die Hälfte des Thrillers verbringt man mit Clares Junggesellinnen-Abschied. Dabei weiß man, dass etwas geschehen wird, und auch, dass etwas geschehen ist. Ein Zustand, der dem Thriller die nötige Spannung gibt. Denn welcher Vorfall Nora einst zum Rückzug von ihrem Freundeskreis zwang, bleibt lange ungewiss. Die Autorin lässt den Leser lang im Dunklen tappen, wirft ihm immer wieder kleine Häppchen hin und heizt damit die Spannung an. Meiner Meinung nach kommt die Atmosphäre sehr gut rüber. Man fühlt, wie sich alle bemühen, um es Flo - der Organisatorin - Recht zu machen, teilweise wird man von der Feierlaune angesteckt, nur um dann mit der sarkastischen Nina genervt die Augen zu verdrehen. Leider hatte ich den Plot in seinen groben Zügen schnell durchschaut. Gestört hat mich das nicht unbedingt, aber es wäre schön gewesen, wenn es noch Überraschungen gegeben hätte. Zwar hat die Autorin einige Zweifel gestreut, aber es war tatsächlich so, wie ich es erwartet hatte. Sprecherin Julia Nachtmann hat lebendig gelesen und dabei sehr natürlich gewirkt. Sie hat mir das Gefühl vermittelt, als ob mir Nora persönlich von diesem Wochenende berichtet. Es war als ob man im Kaffeehaus sitzt und einer Freundin oder Bekannten lauscht, die - noch immer unter Schock - von diesen furchtbaren Ereignissen erzählt. Alles in allem hat mir Noras Wochenende im dunklen, dunklen Wald sehr großen Spaß gemacht. Es ist ein fesselnder Thriller für die Ohren, der kurzweilig zu hören und spannend zu verfolgen ist. 

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    • 9
  • Hasenjagd

    Im dunklen, dunklen Wald

    Galladan

    16. January 2017 um 11:06

    Im dunklen, dunklen Wald von Ruth Ware, gelesen von Julia Nachtmann, erschienen im der Audio Verlag als ungekürzte Lesung. Leonora hat die Einladung zur Junggesellenabschied von Clare angenommen, obwohl sie sich nach der Highschool sofort aus den Augen verloren haben. Da Nina, Noras andere Freundin, auch eingeladen ist, beschließen die zwei das Wochenende in einem einsamen Haus mit den ihnen nicht bekannten Partygästen zu verbringen. Als Nora nach dem Wochenende im Krankenhaus aufwacht und starke Erinnerunglücken hat, weiß sie, dass etwas Schreckliches passiert ist. Nur was? Jeder der Protagonisten ist irgendwie ein Freak womit es schwierig wird sich mit einem der Partygaeste zu identifizieren. Anfangs hatte ich auch etwas Probleme in die Geschichte rein zu finden, da die Party nicht wirklich loszugehen schien. Das schläferte aber auch schön die Aufmerksamkeit des Lesers ein, wodurch das Erwachen nachher etwas von vor-den-Kopf-klatschen hatte. Spannend und flüssig erzählt, kommt dunkle Stimmung auf. Gelesen wurde es sehr gut von Julia Nachtmann. Es ist eher ein Psychospielchen als ein Thriller und kommt damit sicher bei Fans von Melanie Raabe an.

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  • Sprecherin top, Geschichte eher naja ...

    Im dunklen, dunklen Wald

    Ascari0

    11. November 2016 um 14:28

    Eigentlich war ich mir nicht sicher, ob mich dieses Buch wirklich interessiert. Aber dann kam die dunkle Lesenacht und im Vorfeld war so viel Begeisterung zu spüren, dass ich nicht widerstehen konnte, mich anzuschließen. Und da ich noch ein Guthaben für ein Hörbuch offen hatte, dachte ich mir, schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe :). Zum Inhalt: Nora ist 26, Schriftstellerin und hat zu ihren früheren Freundinnen aus der Schulzeit keinen Kontakt mehr. Umso mehr ist sie erstaunt, als eines Tages ein E-Mail eintrudelt, in dem sie zum Junggesellinnenabschied ihrer ehemaligen besten Freundin Clare aus Kindertagen eingeladen wird. Obwohl ihr unwohl bei dem Gedanken ist, sagt sie zu, das Wochenende mit ihr größtenteils fremden Leuten in einem einsamen Haus mitten im nordenglischen Wald zu verbringen ... Eine Entscheidung, die sie schon bald bitter bereuen wird. Meine Meinung: Die ersten Kapitel dieses Romans habe ich wirklich sehr, sehr rasch durchgehört - nicht zuletzt dank der Stimme von Julia Nachtmann, der Sprecherin dieses Hörbuchs. Dieses eher tiefe und ruhige Timbre verleiht dem Hörbuch eine ganz eigene und für diese Geschichte sehr passende Stimmung. Obwohl am Anfang eigentlich nicht sehr viel passiert, schafft Nachtmann es, dass man schon bei dem E-Mail sich fragt, was wohl kommen wird, welcher Thrill einen erwarten wird. Das erste Drittel dieses Buches fand ich wirklich großartig. Ruth Ware schildert hier das Treffen und Kennenlernen der unterschiedlichen Figuren und die erste Zeit in der Hütte im Wald miteinander. Besonders den Dialogen konnte ich hier sehr viel abgewinnen. Die gegenseitigen Antipathien treten schon sehr bald zutage, werden aber nur sehr subtil ausgeführt. Ein gutes Beispiel ist die Hauptfigur Nora, die zu Schulzeiten noch Lee genannt wurde. Obwohl sie mehrmals darum bietet, nicht mehr Lee genannt zu werden, wird dies gekonnt von den anderen ignoriert. Leider konnte die Autorin das Niveau für mich nicht bis zum Ende des Buches halten. Für meinen Geschmack verliert sie sich vor allem im Mittelteil in vielen Details, die die Handlung eher schlecht als recht vorwärts bringen. Viele Andeutungen, wenig Konkretes, nur weitere Andeutungen. Dies war auch der Punkt, wo ich gemerkt habe, dass ich mit den Figuren nicht warm wurde ... Wirklich jeder hatte etwas an sich, was sie oder ihn unsympathisch machte, auch die Hauptfigur Nora. Mit der Zeit wurde meine Abneigung gegen sie sogar noch stärker, weil sie immer wieder jammerte, warum sie und jenes nicht tun wollte, aber nichts unternahm, die für sie unangenehme Situation zu verbessern. Ich hatte sogar den Eindruck, dass sie genau merkte, dass sie dabei von den anderen manipuliert wurde - und es bewusst geschehen ließ. Besonders gegen Ende merkte man das noch einmal sehr deutlich, wo ich ihr am liebsten zugerufen hätte: Tu es nicht, das ist ein Fehler! Und natürlich tut sie es trotzdem und reitet sich damit rein ... Das Buch hätte eigentlich alles, was es für einen zugegebenermaßen fast klassisch anmutenden Thriller braucht, aber die Autorin lotet in meinen Augen nicht aus, was die Geschichte hergeben würde. Vergleicht man die Entwicklung der Handlung mit einem fahrenden Auto, kommt es viel zu lange aus dem zweiten Gang nicht heraus, um dann erst im letzten Drittel recht abrupt in den vierten bzw. in den fünften Gang zu schalten. Die anfangs erwähnten Geheimnisse versprechen dabei außerdem mehr, als sie halten können. Die Auflösung war für mich leider keine übermäßig große Überraschung ... Wenn sogar ich (wo ich fast immer daneben liege, wer der Täter ist) eine Idee habe, was passiert sein dürfte, ist das kein Pluspunkt für den Krimi-Anteil der Geschichte. Zugute halten muss ich allerdings, dass ich der Geschichte trotz der Sprünge von Ort und Zeit gut beim Hören folgen konnte. Mein Fazit: "Im dunklen, dunklen Wald" ist für mich eine Geschichte, die stark angefangen hat, sich dann aber in meinen Augen zu vielen Details verloren hat. Zu viel Hin und Her, was nicht die Spannung fördert, sondern mich eher ungeduldig werden ließ ... Den dritten Stern gibt's für die großartige Lesung, die sich vor allem für dunkle Abend- und Nachtstunden im Herbst und Winter empfiehlt :).

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  • Gänsehautfeeling garantiert

    Im dunklen, dunklen Wald

    Tara01092012

    24. September 2016 um 19:17

    Inhalt: Nora erwacht nach einem Partywochenende schwer verletzt im Krankenhaus, ohne Erinnerung an die letzten Stunden. Allmählich kommt ihr zu Bewusstsein: etwas Grauenvolles ist passiert. Es hat einen Toten gegeben. Aber welche Rolle hat sie selbst in dem mörderischen Drama gespielt?Ein absolut spannendes, nervenzerreißendes Buch, das man garantiert nicht mehr aus den Händen legen kann.Wenn man sich als Leser von einem Thriller verfolgt und verängstigt fühlt, dann hat der Autor alles richtig gemacht. Dies trifft "Im dunklen, dunklen Wald" absolut zu!!! Hochspannend, gruselig und beängstigend sind drei zutreffende Beschreibungen für dieses Buch!Ich kann dieses Buch wirklich nur weiterempfehlen, aber Achtung - absolut nichts für schwache Nerven!

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